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Im zweiten Teil wird dann auf die Beurteilung des Operationsrisikos und hier insbesondere auf die verschiedenen Narkosearten eingegangen. Für die Beratung des älteren Patienten vor einer Operation können diese an der Literatur ausgerichteten Darstellungen sehr hilfreich sein. Besonders gut hat mir persönlich der Abschnitt über die Abschätzung des kardialen Operationsrisikos und die Konsequenzen, die sich aus einem Assessment und den erhobenen Operationsrisiken ergeben, gefallen. Die Behandlung der postoperativen Morbidität mit postoperativen Komplikationen sowie der postoperativen Mobilisierung und Rehabilitation rundet den Themenbereich „Operationen an älteren Menschen“ ab. Die Kapitel sind durchweg an der Nationalen und Internationalen Literatur orientiert und das Büchlein ist mit einem umfassenden Literaturverzeichnis versehen. Dadurch gewinnt es auch bei Rechtstreitigkeiten bezüglich unklarer Fragestellungen bei Operationen im Alter eine große Bedeutung. Trotz dieser wissenschaftlichen Aufarbeitung ist die Praxisrelevanz eindrucksvoll und zeigt die Aufgaben auf, welche der internistisch tätige Hausarzt beachten bzw. mit seinen Mitarbeitern lösen sollte. Aber auch der klinische Geriater ist angesprochen, wenn es um die Frage einer Operation bei älteren Patienten geht. Prof. Tragl hat hier ein Buch vorgelegt, das einerseits für die praxisnahe Tätigkeit des niedergelassenen Arztes bei operativen Fragestellungen hohe Bedeutung hat und andererseits auch dem Geriater als Lehrbuch und Nachschlagewerk bei Gutachten, Empfehlungen und Beratungen im Hinblick auf Operationen an älteren Menschen gute Dienste leisten kann. Eine weite Verbreitung ist dem Buch zu wünschen.
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Operationen an älteren Menschen
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(08.05.2012) Auf die Abstract-Kommission der DGG kommt in den kommenden Wochen viel Arbeit zu: Rund 500 Abstracts für den Jahreskongress der DGG vom 12. bis 15. September in Bonn sind bis Ende April eingegangen und harren jetzt der Prüfung. „Das ist ein Rekord“, freut sich der Präsident elect der DGG und Kongresspräsident Prof. Dr. Ralf-Joachim Schulz aus Köln. Die vielen eingesandten Beiträge zeigten, dass der Titel des Kongresses Programm sei: „Alternsforschung: Transnational und translational“.
(27.04.2012) „Aktuelle Probleme in der Versorgung geriatrischer Patienten“ lautet der Titel des 5. Jenaer Geriatrie-Symposiums, das am 20. Juni 2012 im Volkshaus Jena stattfindet. „Nachdem in den vergangenen Jahren jeweils einzelne Themenschwerpunkte diskutiert wurden, ist nach 5 Jahren Geriatrie in Jena die Zeit für einen Überblick zu aktuellen Problemen gekommen“, erklärt Dr. Anja Kwetkat, Komm. Direktorin und Chefärztin der Klinik für Geriatrie am Universitätsklinikum Jena. Sie wird das Symposium leiten.
Dieses Buch von Univ.-Prof. Dr. Karl Heinz Tragl stellt eine Ergänzung seines Standardwerkes zur internistisch-geriatrischen Diagnostik und Behandlung dar. In dem knappen und übersichtlichen Werk wird versucht, auf präoperative, operative und postoperative Probleme des älteren Patienten aufmerksam zu machen und darauf hin zuweisen, welche rechtzeitigen Gegenstrategien möglich sind. Natürlich ist die Operation an älteren Patienten eine besondere Aufgabe für den Chirurgen, darüber hinaus stellt sie aber auch für alle anderen beteiligten Fächer eine Herausforderung dar.