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Andere Kapitel wie das der Osteoporose lassen aber Fragen offen. So wäre hier der Verweis auf die Leitlinien der DVO – der Autor gewichtet unabhängig davon – doch sehr wichtig gewesen. Der Begriff „hirnorganisches Psychosyndrom“ in einem geriatrischen Lehrbuch tut dem Geriater in der heutigen Zeit doch „weh“. Was wäre zusätzlich wünschenswert gewesen? Ein eigenes Kapitel über die pAVK, da sie sehr häufig beim Betagten ist, sowie ein Kapitel über Stürze, eines der klassischen Themata für Altersmediziner. Insgesamt jedoch handelt es sich um ein breit gefächertes, bis auf wenige Einschränkungen fachlich gut balanciertes Lehrbuch und vor allem auch Nachschlagewerk vorab für den Geriater sowie den schon geriatrisch vorgebildeten Kollegen aus angrenzenden Fachdisziplinen. Vom Layout her ist das Buch sehr gut gelungen, da viele übersichtliche Tabellen wie auch qualitativ hochstehende Abbildungen die zentralen Lerninhalte konzis zusammenfassen. Als insgesamt umfangreichstes Lehrbuch für Geriatrie im deutschsprachigen Raum reiht es sich auch in sinnvoller Weise in die schon bestehende Fachliteratur ein. Der Verkaufspreis von 158,00 Euro ist angemessen. In diesem Sinne ist diesem Lehrbuch eine große Verbreitung zu wünschen. Prof. Dr. med. Cornel Sieber Handbuch Geriatrie – Lehrbuch für Praxis und Klinik. |
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Handbuch Geriatrie
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(08.05.2012) Auf die Abstract-Kommission der DGG kommt in den kommenden Wochen viel Arbeit zu: Rund 500 Abstracts für den Jahreskongress der DGG vom 12. bis 15. September in Bonn sind bis Ende April eingegangen und harren jetzt der Prüfung. „Das ist ein Rekord“, freut sich der Präsident elect der DGG und Kongresspräsident Prof. Dr. Ralf-Joachim Schulz aus Köln. Die vielen eingesandten Beiträge zeigten, dass der Titel des Kongresses Programm sei: „Alternsforschung: Transnational und translational“.
(27.04.2012) „Aktuelle Probleme in der Versorgung geriatrischer Patienten“ lautet der Titel des 5. Jenaer Geriatrie-Symposiums, das am 20. Juni 2012 im Volkshaus Jena stattfindet. „Nachdem in den vergangenen Jahren jeweils einzelne Themenschwerpunkte diskutiert wurden, ist nach 5 Jahren Geriatrie in Jena die Zeit für einen Überblick zu aktuellen Problemen gekommen“, erklärt Dr. Anja Kwetkat, Komm. Direktorin und Chefärztin der Klinik für Geriatrie am Universitätsklinikum Jena. Sie wird das Symposium leiten.
Das Faktum eines „Vielautoren“-Buches (über 250 Experten/innen) beinhaltet immer ein gewisses Spannungsfeld im Positiven wie Negativen. So kann hier nur punktuell und hoffentlich exemplarisch auf einige Beiträge eingegangen werden. Sehr gut gelungen sind die Kapitel diabetischer Fuß (mehrere Einzelkapitel) sowie das der geriatrischen Onkologie. Der Teil 3 – angrenzende Gebiete – ist ebenfalls bereichernd, als er die zentralen Schnittstellen der Altersmedizin zu angrenzenden Strukturen kompetent nennt und beleuchtet.