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Von dieser fachlichen Kompetenz sollen nach dem Willen der AFGiB-Mitglieder letztlich geriatrische Patienten und ihre Angehörigen profitieren. Ganz im Sinne dieser Zielsetzung bietet sich die Arbeitsgemeinschaft immer dann als Gesprächs- und Projektpartner an, wenn es um Aufbau und Weiterentwicklung geriatrischer Versorgungsstrukturen in Bayern geht. So pflegt die AFGiB den Austausch mit Kollegen angrenzender medizinisch-wissenschaftlicher Disziplinen, mit nichtärztlichen Therapeuten, Patientenvertretern und selbstverständlich auch mit Politikern, Kostenträgern und Vertretern der Wirtschaft. Was will die AFGiB?Grundlage der stationären Versorgungsstruktur ist der 1991 verabschiedete Bayerische Geriatrieplan, in dem diese Versorgung überwiegend an die Rehabilitation gekoppelt wird. Diese Zuordnung ist insofern berechtigt, als geriatrische Versorgung in weiten Teilen aus der Durchführung adäquater Rehabilitationsmaßnahmen besteht. Auf der anderen Seite besteht die Gefahr, dass rehabilitationsbedürftige Patienten ihren Therapieplatz nur auf Umwegen erreichen, denn niedergelassene Ärzte sind bisher nicht berechtigt, ihre Patienten direkt in Rehabilitationskliniken einzuweisen. Statt dessen muss in jedem Einzelfall beim zuständigen Kostenträger ein Antrag auf Geriatrische Rehabilitations-Behandlung (GRB-Antrag) gestellt werden. Die AFGiB will vor diesem Hintergrund dazu beitragen, die Qualität der geriatrischen Versorgung in den nächsten Jahren entscheidend zu verbessern und auch den Zugang zu ambulanten und stationären Reha-Maßnahmen zu erleichtern. Im Mittelpunkt der Anstrengungen stehen die Fort- und Weiterbildung ärztlicher und nichtärztlicher Berufsgruppen sowie das Qualitätsmanagement. |
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Ärztliche Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Geriatrie in Bayern (AFGiB)
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(08.05.2012) Auf die Abstract-Kommission der DGG kommt in den kommenden Wochen viel Arbeit zu: Rund 500 Abstracts für den Jahreskongress der DGG vom 12. bis 15. September in Bonn sind bis Ende April eingegangen und harren jetzt der Prüfung. „Das ist ein Rekord“, freut sich der Präsident elect der DGG und Kongresspräsident Prof. Dr. Ralf-Joachim Schulz aus Köln. Die vielen eingesandten Beiträge zeigten, dass der Titel des Kongresses Programm sei: „Alternsforschung: Transnational und translational“.
(27.04.2012) „Aktuelle Probleme in der Versorgung geriatrischer Patienten“ lautet der Titel des 5. Jenaer Geriatrie-Symposiums, das am 20. Juni 2012 im Volkshaus Jena stattfindet. „Nachdem in den vergangenen Jahren jeweils einzelne Themenschwerpunkte diskutiert wurden, ist nach 5 Jahren Geriatrie in Jena die Zeit für einen Überblick zu aktuellen Problemen gekommen“, erklärt Dr. Anja Kwetkat, Komm. Direktorin und Chefärztin der Klinik für Geriatrie am Universitätsklinikum Jena. Sie wird das Symposium leiten.
