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(17.06.2010) Stellungnahme zum Ergänzungsauftrag Rivastigmin-Pflaster des Präsident-elect der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Herrn PD Dr. med. Werner Hofmann
Aus ärztlicher, klinischer und vor allem geriatrischer Sicht ist eine derartige, bloß formale Relevanzschwelle nicht zu akzeptieren, weil die Variabilität der Krankheitsverläufe mit zunehmendem Lebensalter und mit zunehmender Multimorbidität zunimmt. Als Geriater erkennen wir den "Nutzen" von Metaanalysen, evidenzgestützten Daten und statistischen Analysen nicht nur nicht an, sondern beteiligen uns aktiv z. B. an Leitlinienentwicklungen. Gleichermaßen sind wir aber auch dort, wo wir eine Wirksamkeit im Einzelfall feststellen können, darauf angewiesen, auf dem Boden evidenzgestützter Daten unsere Therapie zu individualisieren. Vor allem, wenn es keine oder nur wenige Behandlungsalternativen gibt, setzen wir als wirksam erwiesene Antidementiva auch nach individuellen Gesichtspunkten ein. Dies betrifft insbesondere auch die Applikation in Pflasterform, wenn Schwierigkeiten hinsichtlich der Einnahmetreue (Adhärenz) und / oder mit dem Schluckvermögen bestehen. Zu einer weiteren wissenschaftlichen Erörterung sind wir gerne bereit. Mit freundlichen Grüßen |
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Stellungnahme zum Einsatz von Antidementiva in der Geriatrie
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(08.05.2012) Auf die Abstract-Kommission der DGG kommt in den kommenden Wochen viel Arbeit zu: Rund 500 Abstracts für den Jahreskongress der DGG vom 12. bis 15. September in Bonn sind bis Ende April eingegangen und harren jetzt der Prüfung. „Das ist ein Rekord“, freut sich der Präsident elect der DGG und Kongresspräsident Prof. Dr. Ralf-Joachim Schulz aus Köln. Die vielen eingesandten Beiträge zeigten, dass der Titel des Kongresses Programm sei: „Alternsforschung: Transnational und translational“.
(27.04.2012) „Aktuelle Probleme in der Versorgung geriatrischer Patienten“ lautet der Titel des 5. Jenaer Geriatrie-Symposiums, das am 20. Juni 2012 im Volkshaus Jena stattfindet. „Nachdem in den vergangenen Jahren jeweils einzelne Themenschwerpunkte diskutiert wurden, ist nach 5 Jahren Geriatrie in Jena die Zeit für einen Überblick zu aktuellen Problemen gekommen“, erklärt Dr. Anja Kwetkat, Komm. Direktorin und Chefärztin der Klinik für Geriatrie am Universitätsklinikum Jena. Sie wird das Symposium leiten.