Aktuelle Meldungen

Prof. Dr. Thorsten Nikolaus(30.09.2013) Thorsten Nikolaus, eine herausragende Persönlichkeit der deutschen Geriatrie, ist nach schwerer Krankheit mit 58 Jahren am 26. September 2013 verstorben.

Der national und international geachtete Spezialist auf dem Gebiet der Geriatrie stand seit dem 1. Juni 1996 an der Spitze der AGAPLESION BETHESDA KLINIK in Ulm, anfangs als Chefarzt, seit 2003 auch gleichzeitig als medizinischer Geschäftsführer. Er war als Mitglied u. a. der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie, der Gerontological Society of America (GSA) und des Executive Board der European Academy for Medicine of Aging (EAMA) ein gefragter Forscher und Lehrer. Zu seinen wissenschaftlichen Schwerpunkten zählten Stürze im höheren Lebensalter, chronische Schmerzen, Mangelernährung und das Geriatrische Assessment.

Quo vadis Geriatrie web(13.09.2013) Vier große Ziele will die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) im nächsten Jahr weiter verwirklichen. „Vordringliches Ziel ist es, endlich den Facharzt für Innere Medizin und Geriatrie deutschlandweit zu etablieren. Weiter wollen wir uns auf die Nachwuchs-Arbeit und -Ausbildung konzentrieren,“ gibt der Präsident der DDG, Professor Ralf-Joachim Schulz, den Kurs der Fachgesellschaft vor. Ziel Nummer drei lautet: weitere Kooperationen eingehen! Als gutes Beispiel nennt Schulz die kürzlich angestoßene Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). Und schließlich will er die mediale Präsenz verstärken, um die vielfältigen Aspekte der Geriatrie und auch der Fachgesellschaft noch sichtbarer zu machen.

 

Bundesverdienstkreuz am Bande für Geriater Prof. Dr. Johannes Kraft(13.09.2013) Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) gratuliert ganz herzlich: Das Bayerische Lebensministerium zeichnete an diesem Mittwoch Professor Dr. Johannes Kraft für die Weiterentwicklung der Geriatrie in Bayern und für sein Engagement für die Hospizbewegung im Raum Coburg mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande aus.

1996 begann Kraft bereits beispielgebend, die Geriatrie- und Rehabilitationsabteilung am Klinikum Coburg aufzubauen. Das „Coburger Modell“ begann mit 30 Betten und verfügt heute über mehr als 100. Zudem war Krafts Klinik eines der ersten Zentren bundesweit, das die Chancen moderner geriatrischer Rehabilitation mit der Sicherheit der medizinischen Rund-um-Versorgung eines modernen Schwerpunktklinikums verknüpfte, also eines der ersten geriatrischen Netzwerke. Damit bewies Professor Kraft Weitblick – werden doch diese Strukturen aktuell in vielen Bundesländern als verpflichtend gefordert und sind in der Praxis immer noch die Ausnahme.

NKLM(11.09.2013) Der Nationale Kompetenzbasierte Lernzielkatalog Medizin (NKLM) für die medizinische Ausbildung der Studenten in naher Zukunft wird derzeit als Entwurf diskutiert. Hierbei ist die Fachgesellschaft bis zum 31.10.2013 gefragt, ihre Lernziele den geriatrischen Besonderheiten anzupassen. Da es sich hier um ein sehr wichtiges Projekt handelt, möchte die DGG möglichst allen Kollegen der Fachgesellschaft die Möglichkeit geben, ihre Meinung zu den Lernzielen zu formulieren und Ergänzungen vorzunehmen.

Treffen DGG und DGN, August 2013(Köln, 10.09.13) Neurologie und Geriatrie im offenen Dialog: Mitte August trafen sich der Erste Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), Professor Dr. Martin Grond (Foto links), und der amtierende Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Professor Dr. Ralf-Joachim Schulz, zu einem gemeinsamen Gespräch. In entspannter Gesprächsatmosphäre forderten beide Vertreter eine fachliche und auf die Sachebene bezogene Diskussion der zukünftigen Versorgung hochbetagter Patienten. „Auch wenn wir in unseren Fächern hohe Schnittmengen in der Patientenversorgung und eine Konkurrenzsituation erleben, stehen unsere Patienten immer im Vordergrund“, waren sich Grond wie Schulz einig. „Es geht uns um die fachliche Qualifikation der behandelnden Ärzte bzw. um deren Kompetenz und nicht um Territorien.“ Aus diesem Grund beschlossen beide Präsidenten, auch in einen verstärkten Dialog beider Fachgesellschaften einzutreten.

Treffen des DGG-Vorstands mit Prof. Montgomery(27.08.2013) Wichtige politische Weichenstellung für die Geriatrie: Am vergangenen Mittwoch trafen der amtierende President der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Professor Ralf-Joachim Schulz, President elect PD Dr. Rupert Püllen und der Weiterbildungsbeauftragte der DGG, Dr. Michael Meisel, den Präsidenten der Bundesärztekammer in Berlin. In einem gemeinsamen Gespräch wurden die wichtigsten Eckpfeiler für die zukünftige Gestaltung der Geriatrie diskutiert. So erklärte Professor Frank Ulrich Montgomery, die Bestrebungen der DGG für einen Facharzt für Innere Medizin und Geriatrie umfassend zu unterstützen: „Im Rahmen der neuen Musterweiterbildungsordnung wird der eigene Facharzt für Innere Medizin und Geriatrie eingeführt!“

iStock_000019040479XXLarge(20.08.2013) Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie setzt sich mit ihren Projekten für eine bessere Altersmedizin ein. Und ist dabei sowohl auf die Manpower ihrer Mitglieder als auch auf die finanzielle Unterstützung aller angewiesen. Denn Altersmedizin geht uns alle an. Und so lautet daher auch das Motto der DGG-Spendenaktion, die ihren Auftakt im Rahmen des Jahreskongresses vom 12. bis 14. September 2013 in Hof feiern wird.

Praxishandbuch Demenz, Mabuse-Verlag(19.08.2013) Das aktuell vom Mabuse Verlag herausgegebene Werk der Berliner Autorengruppe E. Stechl, C. Knüvener, G. Lämmler, E. Steinhagen-Thiessen und G. Brasse hebt sich erfreulich vom Durchschnitt der bislang verfügbaren, zusammenfassenden Literatur zum Thema Demenz ab. Das Buch orientiert sich auch in seiner Kapitelreihenfolge an der Chronologie der Problemfelder, die sich im Umgang mit dementiellen Krankheiten für den Betroffen, das familiäre Umfeld, den behandelnden Arzt sowie das Team der Pflege, Physio- und Ergotherapeuten nach und nach präsentieren.

DGG Kasuistik Opa(16.07.2013) Seit gestern steht sie online – die neueste Ausgabe der monatlich erscheinenden DGG-Kasuistik. Benommenheit, Fieber und ein alter Herrenschuh spielen diesmal eine tragende Rolle und entwickeln sich zu einem spannenden Fall aus der Praxis ... Rätselhafte Symptome, ungewöhnliche Patienten und lehrreiche Krankheitsverläufe finden sich Tag für Tag in vielen Praxen und Kliniken in Deutschland. Ein Schatz an wertvollem Praxiswissen, den wir heben wollen – für den geriatrischen Nachwuchs ebenso wie für neugierige Fachärzte.

iStock_000021077393Small(21.06.2013) Der Wiener Kongress machte es möglich: Im Rahmen des von der ÖGGG und DGG veranstalteten Geriatriekongresses trafen sich am 22. März 2013 Mitglieder der Österreichischen und der Deutschen AG Assessment erstmals zu einer gemeinsamen Sitzung.

iStock_000020126825Medium(01.06.2013) Dementielle Erkrankungen stellen für Angehörige erkrankter Patienten, Pflegende und Ärzte eine große Herausforderung dar. Einen bedeutenden Teil dieser Herausforderung machen ethische Fragen aus. In diesem Zusammenhang stellt sich beispielsweise die Frage, ob an Demenz erkrankte Patienten die Fähigkeit besitzen, ihren Willen zu äußern und wie mit ihren Willensäußerungen umzugehen ist.
Das Zentrum für Gesundheitsethik an der Evangelischen Akademie Loccum veranstaltet deshalb zur Klärung dieser Fragen zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie vom 19. bis zum 20. Juli 2013 eine Tagung in Hannover und lädt alle Interessierten herzlich dazu ein. Die Tagungsgebühr beträgt 100 Euro inklusive Verpflegung.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Fortbildungs- und Kongresskalender.

Stellungnahme DGG Aerzteblatt(13.05.2013) Geeignete geriatrische Notfallpatienten nach einem entsprechenden Screening möglichst direkt in einer geriatrischen Akutstation zu versorgen, hat die DGG im Deutschen Ärzteblatt gefordert. Der DGG-Vorstand nimmt damit Stellung zu dem Artikel „Versorgung älterer Notfallpatienten: Hightouch statt Hightech“, in welchem die Autoren ebenfalls im Deutschen Ärzteblatt über die positiven Erfahrungen mit einer sogenannten Interdisziplinären Notfall- und Kurzlieger-Aufnahmestation berichten. Diese Versorgungsform soll insbesondere älterer Notfallpatienten zugutekommen. „Warum nicht direkt in die Geriatrie?“ fragt dagegen der DGG-Vorstand.

>>Stellungnahme im Ärzteblatt lesen

DGIM13 Chances Prof. Schulz(22.04.2013) Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) zeigt Gesicht! Um die Bedeutung der Altersmedizin innerhalb der Inneren Medizin zu unterstreichen, war die DGG auf der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) neben den regulären Symposien auch mit einem eigenen Messestand und zwei Nachwuchsveranstaltungen vertreten. Am Messestand konnten sich Besucher über die Entwicklung des Faches Geriatrie und den Aufschwung der Fachgesellschaft informieren. Reges Interesse bei Jung und Alt bestand vor allem mit Blick auf angebotene Weiterbildungsmöglichkeiten. Fachliche Fragen beantworteten die anwesenden Vorstandsmitglieder in kurzen persönlichen Gesprächen.

iStock_000008657151Large(17.04.2013) Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) wächst: an Mitgliedern, an Projekten und an Bedeutung. Und sie fokussiert ihre Anstrengungen. Auf der Agenda stehen unter anderem eine bessere Strukturierung der Fachgesellschaft, Netzwerkbildung, Nachwuchsförderung, die inhaltliche Weiterentwicklung des Faches sowie die Kommunikation nach außen und innen. DGG-Präsident Prof. Dr. Ralf-Joachim Schulz aus Köln erläutert die Details.

DGG-Klinikverzeichnis groß(11.03.2013) Die Zahl der weiterbildungsberechtigten Geriater in Deutschland ist im vergangenen Jahr deutlich von 347 auf 554 gestiegen, das ist ein Plus von 207 Personen oder 60 Prozent. "Damit hat unser Fach flächendeckend die Möglichkeit zur Weiterbildung geschaffen", sagte der Weiterbildungsbeauftragte der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Dr. Michael Meisel aus Dessau. Die hohe Steigerung hänge auch damit zusammen, dass immer mehr Akutgeriatrien entstünden. "Außerdem signalisiert sie, dass unser Fach sehr attraktiv ist", so Meisel.

DGG Vernetzung Fachgesellschaften Geriatrie(08.03.2013) Die Kongresse der kommenden Jahre, gemeinsame Ziele und Projekte standen auf der Tagesordnung eines Treffens der European Union Geriatric Medicine Society (EUGMS) Anfang der Woche. Der DGG-Präsident Prof. Dr. Ralf-Joachim Schulz begrüßte dazu die Vertreter von 26 europäischen geriatrischen Fachgesellschaften in Köln.

"Ein wichtiges Vorhaben ist, die Ausbildung europaweit vergleichbar zu machen und so eine gemeinsame europäische Basis für die Geriatrie zu schaffen", sagte der Präsident der EUGMS, Prof. Dr. Jean-Pierre Michel aus Genf.

iStock_000006167238Small(22.02.2013) 108 neue Mitglieder konnte die DGG 2012 begrüßen, 30 sind aus der Fachgesellschaft ausgetreten. Positiv ist, dass sich über das Jahr hinweg stetig neue Mitglieder angemeldet haben. Dieser Trend hält auch 2013 an: Rund jeden zweiten Tag ist seit Jahresbeginn eine Anmeldung eingegangen. Im Augenblick hat die DGG 1.947 Mitglieder (Stichtag 20. Februar).

Icon Schrift(06.02.2013) Nach jahrelangen Vorarbeiten hat der Vorstand der Bundesärztekammer Mitte Dezember 2012 den Vorschlag der DGG für ein 60-Stunden-Curriculum „Geriatrische Grundversorgung“ zugestimmt. Nachdem der erste Kurs in Thüringen gelaufen ist, will die DGG dieses Curriculum gemeinsam mit allen interessierten Landesärztekammern anbieten. Das Curriculum ist praxisnah gestaltet, mit interaktiven Anteilen, Falldarstellungen und Erfahrungsaustausch in Gruppen. „Die Geriatrie kann damit im Hausarztbereich als Zusatzfortbildung geführt werden, sofern ein entsprechender Beschluss der jeweiligen Landesärztekammer vorliegt“, erläuterte der Weiterbildungsbeauftragte der DGG, Dr. Michael Meisel. Der DGG-Vorstand betont, dass der Facharzt für Innere Medizin/Geriatrie weiterhin das große und wichtige Ziel bleibt. Die DGG setzt sich in den Weiterbildungsgremien der Bundesärztekammer, aber auch auf Länderebene, intensiv dafür ein.

(25.01.2013) Wenn ein naher Angehöriger an Demenz erkrankt, bleibt das auch für das eigene Leben nicht ohne Folgen. Diese Erfahrung hat der Dokumentarfilmer David Sieveking gemacht, der für einige Wochen die Pflege seiner demenzerkrankten Mutter Gretel übernahm, um seinen Vater Malte zu entlasten. Mit dem Einverständnis der Familie dokumentierte er seine Zeit mit Gretel. Der daraus entstandene Film "Vergiss mein nicht" ist ab dem 31. Januar 2013 deutschlandweit im Kino zu sehen.

iStock_000004911759Medium(11.01.2013) Fünf große Aufgabenbereiche hat der Präsident der DGG, Prof. Dr. Ralf-Joachim Schulz, bei seiner Antrittsrede Mitte September 2012 auf dem DGG-Jahreskongress in Bonn umrissen: engere Netzwerke aufbauen, Nachwuchs gewinnen, die Finanzsituation der Geriater und der DGG sichern, das Fach wissenschaftlich und inhaltlich weiterentwickeln und die Kommunikation nach außen und innen weiter verbessern.

Foto: Techniker Krankenkasse(11.12.2012) Jeder zweite über 65-Jährige treibt nur selten oder nie Sport, nur 15 Prozent bewegen sich regelmäßig. Das berichtet die Techniker Krankenkasse auf der Basis einer Forsa-Umfrage.