UROLOGISCHE NACHRICHTEN (16.03.2015)

11. Thüringer Krebskongress: Bei Senioren Multimorbidität beachten

Je älter, desto höher das Krebsrisiko. In Thüringen treffen drei von vier neuen Krebsfällen Menschen der Generation 60 plus. Mit der Behandlung älterer Tumorpatienten beschäftigte sich der 11. Thüringer Krebskongress in Nordhausen.

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MEDSCAPEMEDIZIN.DE (10.03.2015)

Alterstraumatologie: Wie bleibt der Patient nach dem Schenkenhalsbruch selbständig?

Nach einer Femur-Fraktur sterben unter den über 70-jährigen Patienten zwischen 18% und 33% im ersten Jahr nach dem Sturz. Rund 42% der Überlebenden sind nicht mehr so mobil wie zuvor und 35% von ihnen können nicht mehr alleine gehen. Ein Fünftel bewältigt den Einkauf nicht mehr selbständig und ebenfalls ein Fünftel kommt innerhalb von einem Jahr nach der Fraktur in eine Langzeit-Pflegeeinrichtung.
Das berichten Dr. Anders Prestmo und seine Kollegen von der Medizinischen Fakultät der Universität für Wissenschaft und Technologie in Trondheim/ Norwegen in einer Studie zur otho-geriatrischen Behandlung von mehr als 400 Patienten im Lancet.

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MEDICAL TRIBUNE (50. Jahrgang, Nr. 10, 06.03.2015)

Alten Mann zur Inkontinenz-Op. schicken?
Neue geriatrische Leitlinie beschreibt invasive Therapieoptionen

Blasenhalsobstruktion mit Inkontinenz: Beim älteren gebrechlichen Mann steckt meist eine benigne Postatahyperplasie oder Krebs der Vorsteherdrüse dahinter. Kann der Chirurg helfen?

Die Harninkontinenz beim Mann ist im Allgemeinen die Folge einer radikalen Prostatektomie. Dies gilt aber nicht für geriatrische Patienten – ihnen mutet man einen derart belastenden Eingriff oft nicht mehr zu. Deshalb rückt die reine Post-Prostatektomie-Inkontinenz bei diesem Krankengut in den Hintergrund, heißt es in der Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie.

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DEUTSCHES ÄRZTEBLATT (AUSGABE MÄRZ 2015)

Interview mit Prof. Dr. med. Johannes Pantel, Leiter Altersmedizin, Goethe-Universität Frankfurt/Main: Kreative Therapie

Im Frankfurter Städel Museum entdecken Demenzkranke und ihre Angehörigen bei Führungen und Malkursen verschüttete Fähigkeiten. Eine wissenschaftliche Pilotstudie untersucht die Auswirkungen der aktiven und interaktiven Beschäftigung mit Kunst auf den Krankheitsverlauf.

Wie ist das Artemis-Projekt entstanden?

Pantel: Bei einem Kongress 2012 in Vancouver wurde über Kunstführungen für Demenzkranke am New Yorker Museum of Modern Art berichtet. Ein interessanter Ansatz, den meine Mitarbeiter und ich für Deutschland aufgegriffen, modifiziert und erweitert haben: Unsere Studie beinhaltet ...

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