Der Jahreskongress der DGG findet 2017 vom 28. bis 30. September in Frankfurt a.M. auf dem Gelände der Goethe-Universität, Campus Westen, statt. Es werden bis zu 600 Fachärzte vor Ort erwartet.

Frühbucherrabatt sichern!

(26.07.2017)  Jetzt aber schnell: Nur noch bis zum 31. Juli gibt es die Tickets für den DGG-Jahreskongress in Frankfurt am Main zum Frühbucherrabatt. Wer jetzt schon bucht, spart sich zudem die Wartezeit vor Ort: Am ersten Tag können Sie den vorbereiteten Ausweis ganz bequem an der Schnellkasse abholen und kommen so entspannt und pünktlich zur ersten Veranstaltung.Als Mitglied zahlen Sie so nur 210 statt 240 Euro für den Dauerausweis.

Sichern Sie sich jetzt ebenfalls noch schnell die letzten Zimmer in Campus-Nähe! Sparen Sie sich die Fahrzeit durch Frankfurt und laufen Sie einfach zu Fuß. Von den vier möglichen Hotels, die auf der Kongresswebsite für Sie aufgelistet sind, sind das Hotel Liebig und das Turm Hotel bereits ausgebucht.

Professor Tommy Cederholm

(26.07.17) Laut der Europäischen Arbeitsgruppe für Sarkopenie könnte die Zahl der weltweit von einer Sarkopenie betroffenen geriatrischen Patienten in den nächsten 40 Jahren auf mehr als 200 Millionen steigen. „Sarkopenie ist eine ernstzunehmende Gesundheitseinschränkung“, sagt Tommy Cederholm, Professor für Klinische Ernährungswissenschaft an der Universität Uppsala in Schweden. „Das größte Problem ist das diesbezüglich mangelnde Problembewusstsein – auch unter uns Fachleuten!“, ist der Geriater überzeugt. „Dabei kann man den Verlauf des Muskelschwunds bremsen!“
Der international anerkannte Experte für die Ernährung des älteren Menschen wird in einer Keynote-Lecture auf dem Jahreskongress der DGG in Frankfurt erläutern, wie Nährstoffe den Muskelschwund beeinflussen und welche medikamentösen Therapieansätze bereits absehbar sind. Zudem wird er auf dem Symposium der AG Ernährung über die Fortschritte berichten, eine weltweit einheitliche Definition für Mangelernährung zu entwickeln.

„Wir sprechen von Sarkopenie, wenn sowohl die Muskelmasse als auch die Muskelfunktion deutlich abgenommen haben“, so Cederholm. Neben mangelnder Bewegung und chronischen Krankheiten kann vor allem auch die Ernährung den Funktions- und Kraftverlust beschleunigen. Ältere Menschen verbrauchen weniger Energie, deshalb essen sie meist auch weniger als in jüngeren Jahren. Dabei reduzieren die meisten Menschen den Gesamtumfang ihrer Mahlzeiten. „Im Alter kann der Körper jedoch Eiweiß schlechter verarbeiten“, erklärt Cederholm. „Deshalb müssten ältere Menschen eigentlich mehr Protein zu sich nehmen, um den Muskelabbau zu begrenzen.“

Professor John Morley

(03.07.2017) Auf die Altersmedizin rollt ein Tsunami zu: Eine begrenzte Anzahl von Geriatern muss in Zukunft immer mehr ältere Patienten mit ihren spezifischen Bedürfnissen adäquat versorgen. Wie soll das gut funktionieren? Professor John Morley von der Saint Louis University, einer der berühmtesten lebenden Geriater, hat sich mit dieser Herausforderung intensiv auseinander gesetzt. In seiner mit Spannung erwarteten Keynote-Lecture „The future of Geriatric Medicine“ beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) in Frankfurt am Main wird er darüber sprechen, wie diese Mammutaufgabe bewältigt werden kann. Bereits jetzt gibt er uns einen kleinen Einblick.

Große Bedeutung kommt seiner Meinung nach einer dieser demographischen Veränderung angemessenen Ausstattung der Krankenhäuser zu: „Alle stationären Einrichtungen sollten eine Akutpflege für ältere Menschen, eine Delir-Intensivstation, eine geriatrische Notfallabteilung und eine geronto-unfallchirurgische Einheit besitzen“, findet Professor Morley. Ebenso müssten Instrumente implementiert werden, mit denen die wichtigsten geriatrischen Syndrome Frailty, Sarkopenie, Anorexie und kognitiver Abbau frühzeitig erkannt und konsequent behandelt werden können. „Vieles davon wird computergestützt durchgeführt werden können.“

Prof. Dr. med. Jürgen M. Bauer, Heidelberg

(16.02.2017) Seine volle Aufmerksamkeit gilt dem DGG-Jahreskongress in Frankfurt am Main. Tagungspräsident Prof. Dr. Jürgen M. Bauer hat gerade in dieser Woche den dritten internationalen Keynote-Speaker verpflichten können. „Die eingeladenen Kollegen gehören zur internationalen Spitze in der Geriatrie und weisen beeindruckende Karrieren auf “, wie er sagt. Jetzt geht es darum, zahlreiche weitere angesehene Fachkollegen für Symposien und Einzelbeiträge zu gewinnen. „Auch in diesem Jahr sind wir die wichtigste Veranstaltung für Geriater im deutschsprachigen Raum, wenn es um aktuelle Entwicklungen und die Fortbildung unter Kollegen geht“, sagt Bauer. Welche Themen vom 28. bis 30. September sonst noch eine Rolle spielen, wie er die Zukunft des Fachs sieht und warum sich Geriater diesen Termin auf keinen Fall entgehen lassen sollten, darüber spricht der DGG-Präsident im Interview.

"Evidenz und Innovation in geriatrischer Diagnostik und Therapie" – das Leitthema des 29. Jahreskongresses der DGG steht heute bereits fest. Vom 28.-30. September 2017 werden in Frankfurt am Main nationale und internationale Experten der Geriatrie zusammenkommen, um aktuelle Themen und neueste Forschungsbeiträge zu diskutieren.

Informationen rund um Einreichung von Beiträgen und Teilnahme finden Sie auf der Kongress-Webseite. Über unseren E-Mail-Newsletter informieren wir Sie fortlaufend über alle aktuellen Entwicklungen und wichtigen Termine.


Frankfurt 2017 ist immer eine Reise wert. Ich freue mich auf Ihre Teilnahme!

Prof. Dr. Jürgen M. Bauer
Kongresspräsident

Programm

Frankfurt 2017 bietet in Keynote-Lectures, Symposien und Vorträgen neue Informationen zu aktuellen und grundlegenden Themen der Altersmedizin wie:

  • Zukünftige Versorgungsformen

  • Perspektiven medikamentöser Therapie im Alter
  • Gerontotechnologie und AAL

  • Frailty, Sarkopenie, Malnutrition

  • Demenz und Delir

  • Mobilität und Stürze

  • Kontinenz

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Assessment

Kongressort

Goethe-Universität Frankfurt
Campus Westend Hörsaalzentrum
Theodor-W.-Adorno-Platz 5
60323 Frankfurt

Frankfurt am Main eignet sich in besonderer Weise, um über Veränderungen und Zukunftsperspektiven nachzudenken. Kaum eine andere Stadt hat sich in ähnlicher Weise so in ihrem Erscheinungsbild gewandelt. Die alte Stadt mit mehr als 2000 mittelalterlichen Häusern im Zentrum wurde nach Kriegszerstörungen und mutigem Aufbau zur modernen und attraktiven Metropole mit Skyline.
In der „Mitte“ gelegen, ist Frankfurt am Main mit Auto, Bus, Bahn oder Flugzeug sehr gut erreichbar – aus allen Himmelsrichtungen.

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