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Bewerbungsschluss ist der 31. Juli des jeweiligen Jahres.

Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung vergibt jährlich bis zu drei Promotionsstipendien. Gefördert werden in einer deutschen Forschungseinrichtung durchgeführte Promotionsvorhaben, die sich der Erforschung, Linderung und/oder Heilung der Alzheimer- oder ähnlicher Demenzerkrankungen widmen. Die Ausschreibung richtet sich an Studierende naturwissenschaftlicher Fächer wie Biologie, Biochemie oder Chemie, aber auch der Human- und Tiermedizin.

Das Stipendium wird zunächst für zwölf Monate bewilligt und auf Antrag in der Regel um zwölf Monate verlängert. Auf begründeten Antrag kann es um weitere 12 Monate verlängert werden und damit die maximale Förderungsdauer von 36 Monaten erreichen. Das Stipendium besteht aus einem Grundbetrag von monatlich 1.700 Euro zuzüglich einem jährlichen Pauschalbetrag in Höhe von 1.000 Euro, der für Bücher, Tagungs- und Reisekosten genutzt werden kann.

Bewerbungen sind in deutscher oder englischer Sprache bis zum 31. Juli eines jeden Jahres elektronisch (info@breuerstiftung.de) an das Kuratorium der Stiftung zu richten.

Alle weiteren Informationen zum Bewerbungsverfahren sowie die Bewerbungsunterlagen sind auf der Website der Stiftung abrufbar. Das Kuratorium der Stiftung wertet die eingehenden Bewerbungen aus und entscheidet über die Vergabe der Stipendien.

Die als „Stiftung des Jahres 2016 in Hessen“ ausgezeichnete Hans und Ilse Breuer-Stiftung fördert seit ihrer Gründung im Jahr 2000 – neben ihrem Engagement in der Betroffenenhilfe – die wissenschaftliche Grundlagenforschung zu Demenz und unterstützt hierzu existierende wissenschaftliche Netzwerke. Von 2006 bis 2014 hat die gemeinnützige Stiftung jährlich den mit 100.000 Euro dotierten Alzheimer-Forschungspreis vergeben, der seit 2016 zweijährlich ausgeschrieben wird. Die Verleihung erfolgt – ebenso wie die Vergabe der Stipendien – traditionell im Rahmen des Eibsee-Meetings, einem hochkarätig besetzten wissenschaftlichen Kongress, der von der Hans und Ilse Breuer-Stiftung in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE) und dem Excellenzcluster SyNergy ausgerichtet und finanziert wird.