Ausschreibungsfrist: 10. April 2016

Logo vdekImmer mehr Senioren in Deutschland haben eine Migrationsgeschichte. Dadurch kommen neue Herausforderungen auf Pflege, Prävention und medizinische Versorgung zu. Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) widmet sich mit seinem diesjährigen Zukunftspreis der Versorgung von älteren Menschen mit Einwanderungsgeschichte.

Im Rahmen des vdek-Zukunftspreises 2016 suchen die Ersatzkassen innovative Ideen und Best-Practice-Beispiele, welche sich mit den interkulturellen Herausforderungen in einer wachsenden Generation von Menschen mit Migrationshintergrund beschäftigen und Lösungsansätze anbieten. Insgesamt wird ein Preisgeld von 20.000 Euro ausgelobt. 

 

Interkulturelle Versorgungskonzepte für eine sich verändernde Seniorengeneration

Die Anzahl älterer Menschen mit Migrationshintergrund wird wachsen. Verbunden damit ist ein Anstieg der Nachfrage nach medizinischen und pflegerischen Angeboten und Leistungen durch diese Gruppe der Älteren. Die Prävention, Versorgung und Pflege werden vor die Herausforderung gestellt, auch auf interkulturelle Besonderheiten einzugehen und ihre Angebote und Leistungen dementsprechend anzupassen. Das Wissen und die Berücksichtigung kultureller Besonderheiten ist notwendig, um zielgruppengerecht versorgen zu können. Zudem ist es wichtig, Verständnis- und Zugangsbarrieren auf beiden Seiten abzubauen.

Wie können interkulturell sensible Präventions-, Versorgungs- und Pflegeangebote gestaltet sein? Und wie werden diese in der Praxis umgesetzt und in den Präventions-, Versorgungs- und Pflegealltag eingebunden? Diese Fragen stellen sich die Ersatzkassen beim diesjährigen vdek-Zukunftspreis.

Im Rahmen des vdek-Zukunftspreises 2016 suchen die Ersatzkassen innovative Ideen und Best-Practice-Beispiele, welche sich mit den interkulturellen Herausforderungen in einer wachsenden Generation von Menschen mit Migrationshintergrund beschäftigen und Lösungsansätze anbieten. Insgesamt wird ein Preisgeld von 20.000 Euro ausgelobt. Zur Bewerbung aufgefordert sind insbesondere Projekte, welche aufzeigen, wie Verständnis-, Sprach- oder Zugangsbarrieren abgebaut oder die Kommunikation und Interaktion für Präventions-, Versorgungs- und Pflegeangebote verbessert werden können.

Die Jury besteht aus

Herrn Christian Zahn (Juryvorsitz), Verbandsvorsitzender des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek),
Herrn Prof. Dr. Attila Altiner, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin der Universität Rostock,
Herrn Karl-Josef Laumann, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie Bevollmächtigter für Pflege,
Herrn Prof. Dr. Thomas Klie, Professor an der Evangelischen Hochschule Freiburg,
Frau Dr. Angelika Prehn, Vorstandsvorsitzende der KV Berlin,
Frau Dr. Monika Schliffke, Vorstandsvorsitzende der KV Schleswig-Holstein.

Maßgebliche Kriterien der Bewertung stellen insbesondere die versorgungspolitische Relevanz, qualitative Aspekte sowie Praxisrelevanz dar.

Bitte schicken Sie den Meldebogen zusammen mit der Kurzdarstellung Ihres Versorgungskonzeptes bis spätestens zum 10. April 2016 an den vdek.

Für Fragen steht Frau Alina Wolfschütz allen Interessierten gerne unter der Telefonnummer 030 / 269 31-17 62 zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des vdek.