Aktuelles
31.08.2010 - Mehr als jeder 2. in Deutschland hat Übergewicht
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren im Jahr 2009 insgesamt 51% der erwachsenen Bevölkerung (60% der Männer und 43% der Frauen) in Deutschland übergewichtig. Der Anteil Übergewichtiger ist im Vergleich zu 1999 (Männer 56%, Frauen 40%) gestiegen.
Die Weltgesundheitsorganisation stuft Erwachsene mit einem Body-Mass-Index (BMI) über 25 als übergewichtig, mit einem Wert über 30 als stark übergewichtig ein. Nach dieser Einteilung hatten 16% der Männer und 14% der Frauen starkes Übergewicht. In allen Altersgruppen waren Männer häufiger übergewichtig als Frauen.
Übergewicht ist bereits bei jungen Erwachsenen weit verbreitet und steigt mit zunehmendem Alter. Bereits bei den 20- bis 24-Jährigen waren 29% der Männer und 18% der Frauen übergewichtig. Bei den 70- bis 74-Jährigen erreichten die Fälle von Übergewicht jeweils ihre Spitzenwerte (Männer: 74%, Frauen: 63%).
Fragen zum Gesundheitszustand waren ebenfalls Bestandteil der Zusatzbefragung. Personen, die sich als gesundheitlich beeinträchtigt einstuften, hatten deutlich häufiger starkes Übergewicht als Gesunde: von den kranken Männern hatten 20% einen BMI von mehr als 30, der Anteil bei den gesunden Männern betrug 15%. Bei den Frauen lagen die entsprechenden Werte bei 20% und 13%.
Quelle: Statistisches Bundesamt/Geriatrie News
Die Weltgesundheitsorganisation stuft Erwachsene mit einem Body-Mass-Index (BMI) über 25 als übergewichtig, mit einem Wert über 30 als stark übergewichtig ein. Nach dieser Einteilung hatten 16% der Männer und 14% der Frauen starkes Übergewicht. In allen Altersgruppen waren Männer häufiger übergewichtig als Frauen.
Übergewicht ist bereits bei jungen Erwachsenen weit verbreitet und steigt mit zunehmendem Alter. Bereits bei den 20- bis 24-Jährigen waren 29% der Männer und 18% der Frauen übergewichtig. Bei den 70- bis 74-Jährigen erreichten die Fälle von Übergewicht jeweils ihre Spitzenwerte (Männer: 74%, Frauen: 63%).
Fragen zum Gesundheitszustand waren ebenfalls Bestandteil der Zusatzbefragung. Personen, die sich als gesundheitlich beeinträchtigt einstuften, hatten deutlich häufiger starkes Übergewicht als Gesunde: von den kranken Männern hatten 20% einen BMI von mehr als 30, der Anteil bei den gesunden Männern betrug 15%. Bei den Frauen lagen die entsprechenden Werte bei 20% und 13%.
Quelle: Statistisches Bundesamt/Geriatrie News
24.08.2010 - DRG-Kompetenzteam Geriatrie erhält Auszeichnung
Das DRG-Kompetenzteam Geriatrie (DKGER) ist beim diesjährigen „Ideenpark Gesundheitswirtschaft 2010“ der Financial Times Deutschland (FTD) mit dem am Klinikum Bremen-Nord in der Klinik für Geriatrie und Frührehabilitation (Prof. Dr. Norbert Wrobel) durchgeführten Projekt „Telereha-mit-MotionSense“ als eines von insgesamt zehn innovativen Projekten ausgezeichnet worden. Seit 2006 kürt die FTD jährlich die besten Ideen und Projekte der Gesundheitswirtschaft. In diesem Jahr hatten sich insgesamt 50 Unternehmen und Institutionen an dem Wettbewerb beteiligt.
„Das Thema Stürze alter Menschen steht bisher noch kaum im Fokus der Öffentlichkeit. Das muss sich ändern", begründete die FTD-Jury die Auswahl des Projekts. Die Gefahr zu stürzen ist für einen alten Menschen deutlich höher als für einen jungen - schon weil die körperliche Leistungsfähigkeit, der Gleichgewichtssinn und die Sehkraft nachlassen. Das Klinikum Bremen-Nord und das DRG-Kompetenzteam Geriatrie in Berlin nutzen bei ihrem „Telematik-Pilotprojekt zu Stürzen und drohenden Stürzen im Alter" die Möglichkeiten der modernen Technik: Ein Sensor erkennt, wenn ein Mensch gestürzt ist, und ruft Hilfe. Überdies registriert das System auffällige Bewegungen, die auf einen drohenden Sturz hinweisen.
Den dazugehörigen Bewegungssensor Motionsens liefert das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen. Die Übermittlung der Daten funktioniert via Internet oder Funk. Bislang handelt es sich noch um ein Pilotprojekt, dessen Umsetzbarkeit sich erst zeigen muss. Auch die informationelle Selbstbestimmung muss bei derartigen Formen der Überwachung künftig Diskussionsthema sein. Dennoch, so urteilte die FTD-Jury, kann dieses Präventionskonzept wegweisend sein.
Die Gewinner des diesjährigen Ideenparks wurden am 12. April 2010 anlässlich der FTD-Konferenz „Gesundheitswirtschaft 2010" vorgestellt und mit der Übergabe der Preisurkunde geehrt.
Quelle: www.geriatrie-drg.de/Geriatrie Journal
„Das Thema Stürze alter Menschen steht bisher noch kaum im Fokus der Öffentlichkeit. Das muss sich ändern", begründete die FTD-Jury die Auswahl des Projekts. Die Gefahr zu stürzen ist für einen alten Menschen deutlich höher als für einen jungen - schon weil die körperliche Leistungsfähigkeit, der Gleichgewichtssinn und die Sehkraft nachlassen. Das Klinikum Bremen-Nord und das DRG-Kompetenzteam Geriatrie in Berlin nutzen bei ihrem „Telematik-Pilotprojekt zu Stürzen und drohenden Stürzen im Alter" die Möglichkeiten der modernen Technik: Ein Sensor erkennt, wenn ein Mensch gestürzt ist, und ruft Hilfe. Überdies registriert das System auffällige Bewegungen, die auf einen drohenden Sturz hinweisen.
Den dazugehörigen Bewegungssensor Motionsens liefert das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen. Die Übermittlung der Daten funktioniert via Internet oder Funk. Bislang handelt es sich noch um ein Pilotprojekt, dessen Umsetzbarkeit sich erst zeigen muss. Auch die informationelle Selbstbestimmung muss bei derartigen Formen der Überwachung künftig Diskussionsthema sein. Dennoch, so urteilte die FTD-Jury, kann dieses Präventionskonzept wegweisend sein.
Die Gewinner des diesjährigen Ideenparks wurden am 12. April 2010 anlässlich der FTD-Konferenz „Gesundheitswirtschaft 2010" vorgestellt und mit der Übergabe der Preisurkunde geehrt.
Quelle: www.geriatrie-drg.de/Geriatrie Journal

19.08.2010 - Zentrum für integrierte Demenzversorgung
Im April wurden in Rostock/Greifswald das Zentrum für integrierte Demenzversorgungs-forschung und der Standort des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE) eröffnet. Das Zentrum für integrierte Demenzversorgungsforschung ist eine Kooperation zwischen den Universitäten und Universitätskliniken Greifswald und Rostock und arbeitet wissenschaftlich eng mit dem DZNE zusammen. Zu den Arbeitsschwerpunkten gehört u.a. die Erfassung des tatsächlichen Gesundheitszustandes der Bevölkerung im Nordosten Deutschlands in Bezug auf Demenzerkrankungen. Dabei werden Patienten mit kognitiven Störungen über Hausarztpraxen erfasst. Hintergrund ist die Tatsache, dass nur ein Teil der Demenzerkrankungen tatsächlich erkannt wird.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung neuer Versorgungsstrukturen. Im Mittelpunkt steht der Einsatz von speziell ausgebildeten Pflegekräften, sog. „Dementia Care Managern“, die auf den Einzelfall zugeschnittene Beratung anbieten werden. Zum dritten geht es um die Bereitstellung neuester diagnostischer und therapeutischer Verfahren für die frühe Erkennung und bessere Behandlung von Demenzerkrankungen. Neben der medikamentösen Behandlung und der kognitiven Rehabilitation der Patienten kommt dabei der Schulung von Angehörigen eine besondere Rolle zu. Anlass für die verstärkten Bemühungen um eine verbesserte Behandlung von Demenzkranken sind Versorgungslücken, die gerade in Mecklenburg‐Vorpommern zu verzeichnen sind. Sie resultieren aus einer sinkenden Zahl von Hausärzten vor allem im ländlichen Raum.
Quelle: DZNE/Geriatrie News
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung neuer Versorgungsstrukturen. Im Mittelpunkt steht der Einsatz von speziell ausgebildeten Pflegekräften, sog. „Dementia Care Managern“, die auf den Einzelfall zugeschnittene Beratung anbieten werden. Zum dritten geht es um die Bereitstellung neuester diagnostischer und therapeutischer Verfahren für die frühe Erkennung und bessere Behandlung von Demenzerkrankungen. Neben der medikamentösen Behandlung und der kognitiven Rehabilitation der Patienten kommt dabei der Schulung von Angehörigen eine besondere Rolle zu. Anlass für die verstärkten Bemühungen um eine verbesserte Behandlung von Demenzkranken sind Versorgungslücken, die gerade in Mecklenburg‐Vorpommern zu verzeichnen sind. Sie resultieren aus einer sinkenden Zahl von Hausärzten vor allem im ländlichen Raum.
Quelle: DZNE/Geriatrie News
19.08.2010 - Mangelernährung und Wundheilstörungen
Am 2. September findet in Hattingen eine Veranstaltung zum Thema
"Mangelernährung und Wundheilstörungen - Vom Verband bis zur Ernährung“
statt.Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung wird erbeten bis zum 26.08.2010 an:
Augusta-Kranken-Anstalt
Medizinisch-Geriatrische Klinik, Chefarzt Dr. Olaf Hagen
Dr.-C.-Otto-Straße 27 - 44879 Bochum
Fax-Nr. 0234-517-4103
Die Zertifizierung der Veranstaltung ist beantragt
Weitere Informationen finden Sie hier
18.08.2010 - Oberärztin/-arzt gesucht
Das Ev. Krankenhaus Woltersdorf sucht für die Fachklinik für Innere Medizin/Geriatrie am Stadtrand von Berlin
- eine/n Oberärztin/arzt
- eine/n Assistenzärztin/arzt
- eine/n Fachärtzin/arzt.
09.08.2010 - Krankenhauskosten sind 2008 gestiegen
Die Kosten der 2.083 Krankenhäuser in Deutschland betrugen im Jahr 2008 insgesamt 72,6 Mrd. Euro. Das waren 3,4 Mrd. Euro oder 5% mehr als im Vorjahr. Diese Zahlen legte das Statistische Bundesamt vor.
Die Personalkosten hatten mit 43,4 Mrd. Euro (+ 3,4%) den größten Anteil an den Gesamtkosten, die Sachkosten schlugen mit 27,3 Mrd. Euro (+ 6,3%) zu Buche. Ursachen für den starken Anstieg der Sachkosten waren vor allem die gestiegenen Kosten für Wasser, Energie und Brennstoffe (+ 10,9%) und für Lebensmittel (+ 9,6%).
In die Krankenhauskosten sind auch nichtstationäre Leistungen mit einem Gesamtvolumen von 9,4 Mrd. Euro eingerechnet. Das waren u.a. Kosten für die Ambulanz (3,1 Mrd. Euro) sowie wissenschaftliche Forschung und Lehre (2,4 Mrd. Euro). Die bereinigten Kosten ergeben somit für 2008 63,2 Mrd. Euro.
17,5 Mio. Patienten wurden 2008 vollstationär im Krankenhaus behandelt. Je nach Behandlungsfall betrugen die Kosten im Bundesdurchschnitt 3.610 Euro. Die Übersicht „Kostennachweis der Krankenhäuser“ Fachserie 12 Reihe 6.3 kann beim Statistischen Bundesamt bei Herrn Bölt, Telefon 0611/758107 angefordert werden.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden; www.destatis.de/Geriatrie News
Die Personalkosten hatten mit 43,4 Mrd. Euro (+ 3,4%) den größten Anteil an den Gesamtkosten, die Sachkosten schlugen mit 27,3 Mrd. Euro (+ 6,3%) zu Buche. Ursachen für den starken Anstieg der Sachkosten waren vor allem die gestiegenen Kosten für Wasser, Energie und Brennstoffe (+ 10,9%) und für Lebensmittel (+ 9,6%).
In die Krankenhauskosten sind auch nichtstationäre Leistungen mit einem Gesamtvolumen von 9,4 Mrd. Euro eingerechnet. Das waren u.a. Kosten für die Ambulanz (3,1 Mrd. Euro) sowie wissenschaftliche Forschung und Lehre (2,4 Mrd. Euro). Die bereinigten Kosten ergeben somit für 2008 63,2 Mrd. Euro.
17,5 Mio. Patienten wurden 2008 vollstationär im Krankenhaus behandelt. Je nach Behandlungsfall betrugen die Kosten im Bundesdurchschnitt 3.610 Euro. Die Übersicht „Kostennachweis der Krankenhäuser“ Fachserie 12 Reihe 6.3 kann beim Statistischen Bundesamt bei Herrn Bölt, Telefon 0611/758107 angefordert werden.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden; www.destatis.de/Geriatrie News
31.07.2010 - Ignatius Nascher Preis der Stadt Wien 2011
Der Förderpreis des Ignatius Nascher Preises der Stadt Wien für Geriatrie wird für eine besondere wissenschaftliche Arbeit oder ein innovatives erfolgreiches Projekt aus dem Bereich der Geriatrie (Gesundheitsförderung, Prävention, Diagnostik, Therapie, Rehabilitation oder Langzeitpflege) vergeben. Bewerben können sich Einzelpersonen, Teams und Institutionen. Habilitationsschriften sowie Arbeiten, die bereits mit einem anderen Preis honoriert wurden, dürfen nicht eingereicht werden. Die Arbeiten sind in deutscher und englischer Sprache zu abzugeben. Einsendeschluss für den jetzt ausgeschriebenen Preis ist 6. Dezember 2010.
Nähere Informationen sind erhältlich unter Ludwig Boltzmann Institut für Angewandte Gerontologie, Prim. Dr. Katharina Pils, SMZSophienspital, Apollogasse 19, 1070 Wien
E-Mail: ilse.howanietz@wienkav.at
Nähere Informationen sind erhältlich unter Ludwig Boltzmann Institut für Angewandte Gerontologie, Prim. Dr. Katharina Pils, SMZSophienspital, Apollogasse 19, 1070 Wien
E-Mail: ilse.howanietz@wienkav.at
17.07.2010 - BAR erkennt Qualitätssiegel des BV Geriatrie an
Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) hat das Qualitätssiegel Geriatrie für Rehabilitationseinrichtungen des Bundesverbandes Geriatrie e.V. als fachspezifisches Qualitätsmanagementverfahren anerkannt.
Entsprechend der Vorgaben der BAR legt das Qualitätssiegel Geriatrie grundsätzliche Anforderungen an ein in stationären Rehabilitationseinrichtungen sicherzustellendes Qualitätsmanagement fest. Sichergestellt ist zugleich ein unabhängiges Zertifizierungsverfahren, mit dem die erfolgreiche Umsetzung des Qualitätsmanagements in regelmäßigen Abständen von den stationären Rehabilitationseinrichtungen nachgewiesen wird. „Dieses speziell auf geriatrische Rehabilitationseinrichtungen zugeschnittene Qualitätssiegel ermöglicht es den Einrichtungen, die Einhaltung der gesetzlich vorgegebenen Kriterien nachzuweisen“, so der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Geriatrie e.V., Hon.-Prof. Dr. med. Dieter Lüttje.
Quelle: BV Geriatrie/Geriatrie News
Entsprechend der Vorgaben der BAR legt das Qualitätssiegel Geriatrie grundsätzliche Anforderungen an ein in stationären Rehabilitationseinrichtungen sicherzustellendes Qualitätsmanagement fest. Sichergestellt ist zugleich ein unabhängiges Zertifizierungsverfahren, mit dem die erfolgreiche Umsetzung des Qualitätsmanagements in regelmäßigen Abständen von den stationären Rehabilitationseinrichtungen nachgewiesen wird. „Dieses speziell auf geriatrische Rehabilitationseinrichtungen zugeschnittene Qualitätssiegel ermöglicht es den Einrichtungen, die Einhaltung der gesetzlich vorgegebenen Kriterien nachzuweisen“, so der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Geriatrie e.V., Hon.-Prof. Dr. med. Dieter Lüttje.
Quelle: BV Geriatrie/Geriatrie News
12.07.2010 - H.J. Heppner in Task-Force-Gruppe Intensivmedizin
Dr. Hans Jürgen Heppner (46), bereichsleitender Oberarzt für internistische Intensivmedizin am Klinikum Nürnberg Nord (leitender Arzt Prof. Dr. M. Christ) und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Biomedizin des Alterns (Direktor Prof. Dr. C. C. Sieber, Lehrstuhl für Geriatrie der FAU Erlangen-Nürnberg) wurde in die Task-Force-Gruppe Intensivmedizin der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) berufen.
Die Zielsetzung dieser Gruppe unter Leitung von Prof. Tobias Welte (Medizinische Hochschule Hannover) ist zum Einen die Erfassung von Struktur und Ausstattung internistischer Intensivstationen bundesweit, aber auch die Beschreibung des Qualitätsprofils und die Ermittlung des Qualifikationsbedarfes in der internistischen Intensivmedizin. Weiterhin hat sich die Gruppe zur Aufgabe gemacht, den Stellenwert der Inneren Medizin in der Notfallmedizin zu festigen und eine strukturierte Ausbildung zur internistischen Notfallmedizin zu entwickeln.
Als Delegierter der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) kann sich H.-J. Heppner aktiv in die Task-Force-Gruppe Intensivmedizin der DGIM einbringen. Somit wird der demographischen Entwicklung in der Akutmedizin Rechnung getragen und auch die Belange der Geriatrie erfahren den Stellenwert, der dieser Patientengruppe zusteht. Dr. Heppner, der sich schon seit langem mit der Thematik der Intensivmedizin im hohen Lebensalter auseinandersetzt, bewertet dies als hervorragenden Schritt in die richtige Richtung, um zukunftsorientiert geriatrische Schwerpunkte in der Intensivmedizin zu entwickeln. Er vertritt seit langem schon die Meinung, dass die Frage nicht dahingehend gestellt werden kann, ob Intensivmedizin für den älteren Patienten in Frage kommt, sondern vielmehr ob moderne Intensivmedizin ohne Grundkenntnisse der Alternsphysiologie und der geriatrischen Syndrome überhaupt noch adäquat ist. Diese Überlegungen sollen nun im Qualitätsprofil internistischer Intensivmedizin mit verankert werden.
Quelle: Geriatrie Journal
Quelle: privat
Die Zielsetzung dieser Gruppe unter Leitung von Prof. Tobias Welte (Medizinische Hochschule Hannover) ist zum Einen die Erfassung von Struktur und Ausstattung internistischer Intensivstationen bundesweit, aber auch die Beschreibung des Qualitätsprofils und die Ermittlung des Qualifikationsbedarfes in der internistischen Intensivmedizin. Weiterhin hat sich die Gruppe zur Aufgabe gemacht, den Stellenwert der Inneren Medizin in der Notfallmedizin zu festigen und eine strukturierte Ausbildung zur internistischen Notfallmedizin zu entwickeln.
Als Delegierter der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) kann sich H.-J. Heppner aktiv in die Task-Force-Gruppe Intensivmedizin der DGIM einbringen. Somit wird der demographischen Entwicklung in der Akutmedizin Rechnung getragen und auch die Belange der Geriatrie erfahren den Stellenwert, der dieser Patientengruppe zusteht. Dr. Heppner, der sich schon seit langem mit der Thematik der Intensivmedizin im hohen Lebensalter auseinandersetzt, bewertet dies als hervorragenden Schritt in die richtige Richtung, um zukunftsorientiert geriatrische Schwerpunkte in der Intensivmedizin zu entwickeln. Er vertritt seit langem schon die Meinung, dass die Frage nicht dahingehend gestellt werden kann, ob Intensivmedizin für den älteren Patienten in Frage kommt, sondern vielmehr ob moderne Intensivmedizin ohne Grundkenntnisse der Alternsphysiologie und der geriatrischen Syndrome überhaupt noch adäquat ist. Diese Überlegungen sollen nun im Qualitätsprofil internistischer Intensivmedizin mit verankert werden.
Quelle: Geriatrie Journal
Prof. Dr. Tobias Welte (links) leitet die Task-Force-Gruppe Intensivmedizin der DGIM, rechts Dr. Hans Jürgen Heppner
Quelle: privat
05.07.2010 - 2. Geriatrischer Ernährungstag
Am 6. Oktober 2010 diskutieren Experten im Rahmen einer ganztägigen Fortbildung mit dem Titel
"Zu wenig Essen, zu wenig Trinken: ein unlösbares Problem?“
im Marien-Krankenhaus Bergisch Gladbach zu den Themen Ernährungs-Scores, Exsikkose und PEG.Bereits die bekannten Scores erkennen über 50% der Menschen älter als 75 Jahre als mangelernährt. Die Auswirkungen der Mangelernährung auf Lebenserwartung und Mortalität sind gravierend. So hat eine große amerikanische Untersuchung an über 6.000 Patienten gezeigt, dass ein BMI von <18,5 mit einer 40%-igen Wahrscheinlichkeit dazu führt, dass der Patient nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus nur vier Monate überlebt.
Wie sieht es im Krankenhaus aus? Zwar gehören die Mahlzeiten bei den Patienten zu den Höhepunkten des Krankenhausalltags, jedoch nur 38% aller Krankenhauspatienten essen die angebotenen Speisen komplett auf. Denn nur, weil das Essen und die Getränke auf dem Nachtschrank parat stehen, heißt das noch lange nicht, dass der alte Mensch auch genügend isst und trinkt.
Was ist ethisch vertretbar und was muss aus juristischer Sicht beachtet werden? Diese und viele weitere spannende Fragen werden beim des 2. Geriatrischen Ernährungstag erörtert. Zu den Referenten zählen neben den Initiatoren Dr. Hartwig Orth und Dr. Rolf Schaefer die Ernährungsexperten Prof. Ralf-Joachim Schulz, Ruth Galler (beide Köln), Christine Smoliner aus Borken, Dr. jur. Peter Holtappels aus Hamburg, Dr. Jutta Gies und Mirjam Miczka (beide Bergisch Gladbach).
Eine Zertifizierung der Fortbildung ist bei der Ärztekammer Nordrhein beantragt, die Teilnahme ist kostenlos.
Informationen: Dr. Rolf Schaefer, Tel. 0 22 02/93 84 00 2
E-Mail: rolf.schaefer@mkh-bgl.de
05.07.2010 - Preis für Hirnforschung
Die Universität Witten/Herdecke vergibt bereits zum 16. Mal den Preis für Hirnforschung in der Geriatrie.
Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird von der Merz Pharmaceuticals GmbH in Frankfurt am Main gestiftet.
Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird von der Merz Pharmaceuticals GmbH in Frankfurt am Main gestiftet.
Ende der Bewerbunsfrist: 30. September 2010
Ausführliche Informationen finden Sie hier: Stipendien/Förderpreise01.07.2010 - Basis-Kurs Geriatrie – 2010
Die Grund- und Langzeitversorgung geriatrischer Patienten erfolgt zweifellos im Bereich der ambulanten Medizin, und dort in besonderem Maße im Hausarztbereich. Aus diesem Grund gab es in verschiedenen Bundesländern immer wieder Schulungskurse für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, um die Grundlagen der modernen Geriatrie curricular zu vermitteln. Jetzt ist es endlich gelungen, dieses Curriculum deutschlandweit zu vereinheitlichen. Beteiligt an diesen Prozess waren die wissenschaftlichen Fachgesellschaften (Deutsche Gesellschaft für Geriatrie, Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie) sowie die Kassenärztliche Bundesvereinigung.
Für Berlin ist außerdem geplant, diesen Kurs (plus Hospitationen in geriatrischen Einrichtungen) als Grundlage für den Erwerb der „Zusatzbezeichnung Geriatrie“ zu nehmen, die dann eine auch für Hausärzte führbare Weiterbildung darstellt.
Den zweiten Kurs, der nach diesem neuen standardisiertem Curriculum stattfindet, bietet die Geriatrische Akademie Brandenburg e.V. an, die auch die Ausbildung der niedergelassenen Ärzte in Brandenburg und Berlin abdeckt. Insgesamt sind für das gesamte Curriculum sechs Kursblöcke geplant, die einmal im Monat jeweils freitags und samstags stattfinden.
Die voraussichtlichen Termine sind: Block 1: 10.09. - 11.09.2010, Block 2: 29.10. - 30.10.2010, Block 3: 26.11. - 27.11.2010, Block 4: 10.12. – 11.12.2010, Block 5: 18.02. – 19.02.2011, Block 6: 11.03. – 12.03.2011.
Für die Kursabsolventen ergeben sich folgende Vorteile:
Informationen: Dr. R. Neubart und K. Frase, Tel. 0 33 62/77 92 25, Fax 0 33 62/77 92 25
E-Mail: info@geriatrie-brandenburg.de
Ausführliche Informationen finden Sie hier: Geriatrische Akademie Brandenburg e. V.
Quelle: Geriatrische Akademie Brandenburg/Geriatrie Journal
Für Berlin ist außerdem geplant, diesen Kurs (plus Hospitationen in geriatrischen Einrichtungen) als Grundlage für den Erwerb der „Zusatzbezeichnung Geriatrie“ zu nehmen, die dann eine auch für Hausärzte führbare Weiterbildung darstellt.
Den zweiten Kurs, der nach diesem neuen standardisiertem Curriculum stattfindet, bietet die Geriatrische Akademie Brandenburg e.V. an, die auch die Ausbildung der niedergelassenen Ärzte in Brandenburg und Berlin abdeckt. Insgesamt sind für das gesamte Curriculum sechs Kursblöcke geplant, die einmal im Monat jeweils freitags und samstags stattfinden.
Die voraussichtlichen Termine sind: Block 1: 10.09. - 11.09.2010, Block 2: 29.10. - 30.10.2010, Block 3: 26.11. - 27.11.2010, Block 4: 10.12. – 11.12.2010, Block 5: 18.02. – 19.02.2011, Block 6: 11.03. – 12.03.2011.
Für die Kursabsolventen ergeben sich folgende Vorteile:
- Fortbildungspunkte (insgesamt 6 x 20 Stunden)
- Vermittlung der relevanten geriatrischen Krankheitsbilder und Behandlungstechniken (Akutmedizin, Rehabilitation, Prävention, Palliativmedizin) durch renommierte Experten auf dem aktuellen Stand der aktuellen geriatrischen wissenschaftlichen Erkenntnisse
- Dieses Curriculum kann als Grundlage für neu entstehende geriatrische Tätigkeitsgebiete dienen (z.B. als Heimarzt oder als Grundlage für die geplante geriatrische Schwerpunktpraxis)
Informationen: Dr. R. Neubart und K. Frase, Tel. 0 33 62/77 92 25, Fax 0 33 62/77 92 25
E-Mail: info@geriatrie-brandenburg.de
Ausführliche Informationen finden Sie hier: Geriatrische Akademie Brandenburg e. V.
Quelle: Geriatrische Akademie Brandenburg/Geriatrie Journal
30.06.2010 - Herbstgold
Kinotipp
Sie stehen im Herbst ihres Lebens, sie kommen aus ganz Europa, sie kämpfen gegen die Einsamkeit, gegen Krankheiten – und für Gold! Die Helden des Films sind zwischen 80 und 100 Jahre alt, und auch wenn ihre Biographien sehr verschieden sind, haben sie ein gemeinsames Ziel: die Teilnahme an der nächsten Leichtathletik-WM der Senioren in Finnland.„Herbstgold“ ist eine Hommage an das Leben und die Schönheit des Alters, wie es sein kann. Nicht glatt und faltenfrei, aber voller Lebensmut, Humor und Willenskraft. Der Film erzählt die Geschichte von fünf Menschen aus ganz Europa, die zwischen 80 und 100 Jahre alt sind. Ihr gemeinsames Ziel: die Leichtathletik-WM der Senioren in Finnland. Über ein Jahr lang haben Jan Tenhaven und sein Team betagte Athleten mit der Kamera begleitet - beim Training, in ihrem Alltag, bei Rückschlägen und großen wie kleinen Triumphen, bis hin zur Weltmeisterschaft.
Seine Weltpremiere feierte der Film beim Hot Docs Festival in Toronto, wo „Herbstgold“ mit dem Filmmakers Award ausgezeichnet wurde. ZDF Aspekte kommentierte: „Ein hinreißender Film! Mit 100 noch Ziele haben, sie auch erreichen, Gold holen! „Herbstgold“ heißt dieser witzige und ermutigende Film, der das Alter endlich mal nicht als Belastung und Bedrohung sieht.”
Quelle: Geriatrie Journal

Kinos und Termine: www.herbstgold-derfilm.com
17.06.2010 - Einsatz von Antidementiva in der Geriatrie
27.05.2010 - Jeder 7. Bürger wird 80 Jahre und älter sein
Heute leben in Deutschland etwa 82 Mio. Menschen, 2060 werden es voraussichtlich nur noch 65 – 70 Mio. sein. Daneben kommt es zu einer erheblichen Veränderung in der Altersstruktur. Heute sind 20% der Bevölkerung 65 Jahre und älter. Im Jahr 2060 wird jeder Dritte mindestens 65 Jahre und älter sein, jeder Siebte 80 Jahr und älter.
Folgende Vorausberechnung der Bevölkerung liegt zugrunde: Die Bevölkerung geht zurück, weil die Zahl der Geburten bis 2060 stetig sinken wird. Die Zahl der Sterbefälle wird jedoch bis 2050 ansteigen. Der jährliche Überschuss über die Geburten wird bis 2060 auf mehr als das Dreifache zunehmen. (2008: 162.000, 2060 voraussichtlich 527.000 oder 553.000). An dieser Entwicklung hat die aktuelle Altersstruktur einen erheblichen Anteil.
Der Rückgang der Bevölkerung kann weder durch Zuwanderungsüberschüsse oder durch etwas höhere Kinderzahl je Frau aufgehalten werden. Zur Bevölkerung im Erwerbsalter (20 – 64) gehören heute etwa 50 Mio. Menschen. Im Jahr 2060 werden es 27-34% weniger sein. Die Anzahl der Menschen im Rentenalter wird demnach erheblich zunehmen. Heute kommen 34 Senioren über 65 auf mehr als 100 Personen zwischen 20 und 64. 2030 werden es über 50, 2060 zwischen 63 und 67 sein.
Den Berechungen liegen folgende Annahmen zugrunde: Die zusammengefasste Geburtenziffer bleibt annähernd konstant bei 1,4 Kindern je Frau. Die Lebenserwartung liegt 2060 bei Männern bei 85 Jahren und bei Frauen bei 89,2 Jahren. Der Unterschied zwischen Zu- und Fortzügen aus und ins Ausland wird bei 100.000 Personen im Jahr 2040 berechnet, danach wird er voraussichtlich konstant bleiben. In einer zweiten Variante steigt er bis 2020 auf 200.000 und bleibt danach konstant.
Das Statistische Bundesamt weist darauf hin, dass die Vorausberechnung der Bevölkerung Modellcharakter hat und keine Prognose ist.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden; www.destatis.de
Folgende Vorausberechnung der Bevölkerung liegt zugrunde: Die Bevölkerung geht zurück, weil die Zahl der Geburten bis 2060 stetig sinken wird. Die Zahl der Sterbefälle wird jedoch bis 2050 ansteigen. Der jährliche Überschuss über die Geburten wird bis 2060 auf mehr als das Dreifache zunehmen. (2008: 162.000, 2060 voraussichtlich 527.000 oder 553.000). An dieser Entwicklung hat die aktuelle Altersstruktur einen erheblichen Anteil.
Der Rückgang der Bevölkerung kann weder durch Zuwanderungsüberschüsse oder durch etwas höhere Kinderzahl je Frau aufgehalten werden. Zur Bevölkerung im Erwerbsalter (20 – 64) gehören heute etwa 50 Mio. Menschen. Im Jahr 2060 werden es 27-34% weniger sein. Die Anzahl der Menschen im Rentenalter wird demnach erheblich zunehmen. Heute kommen 34 Senioren über 65 auf mehr als 100 Personen zwischen 20 und 64. 2030 werden es über 50, 2060 zwischen 63 und 67 sein.
Den Berechungen liegen folgende Annahmen zugrunde: Die zusammengefasste Geburtenziffer bleibt annähernd konstant bei 1,4 Kindern je Frau. Die Lebenserwartung liegt 2060 bei Männern bei 85 Jahren und bei Frauen bei 89,2 Jahren. Der Unterschied zwischen Zu- und Fortzügen aus und ins Ausland wird bei 100.000 Personen im Jahr 2040 berechnet, danach wird er voraussichtlich konstant bleiben. In einer zweiten Variante steigt er bis 2020 auf 200.000 und bleibt danach konstant.
Das Statistische Bundesamt weist darauf hin, dass die Vorausberechnung der Bevölkerung Modellcharakter hat und keine Prognose ist.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden; www.destatis.de
19.05.2010 - Delirsyndrome
In Kooperation mit der DGPPN, DGGPP, der Charité sowie des Vinzenz von Paul Hospitals und der Friedrich von Bodelschwingh-Klinik findet am 12. Juni 2010 in Berlin die Veranstaltung Delirsyndrome statt.
Weitere Informationen
Weitere Informationen
14.05.2010 - DGGG-Kongress 2010 in Berlin
Vom 15. - 19. Setember 2010 findet in Berlin der 2. gemeinsame Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie und der Schweizerischen Gesellschaft für Gerontologie e. V. statt.
Weitere Informationen
Weitere Informationen
13.05.2010 - Stiftung fördert Weiterbildungen im Ausland
Die Robert Bosch Stiftung Stuttgart unterstützt Hospitationen, Fort- und Weiterbildungen sowie Studiengänge im Ausland zum Thema Demenz. Die Unterstützung ist finanzieller, aber auch fachlicher Art bei der Planung und Umsetzung der Vorhaben. Das „Internationale Studien- und Fortbildungsprogramm Demenz“ der Stiftung richtet sich an Pflegefachkräfte, Ärzte, Sozialarbeiter, Pädagogen, Architekten oder Ingenieure, die Menschen mit Demenz begleiten. Mithilfe des Programms sollen die Kompetenz der Helfer demenzkranker Menschen verbessert, das Wissen durch Bildungsangebote im Ausland erweitert und die Versorgung an wissenschaftlich fundierten Grundlagen verbessert werden.
Jeder Bewerber wählt das Gastland und die Gasteinrichtung selbst aus und begründet seine Wahl. Der Aufenthalt muss selbstständig organisiert werden, bei Fragen steht die Stiftung beratend zur Seite. Studien- und Seminargebühren werden bis zu 100%, Reise- und Aufenthaltskosten bis zu 75% übernommen. Die Teilnahme an Vor- und Nachbereitungsseminaren ist verbindlich. Die Stiftung erwartet von den Bewerbern berufliche Erfahrung mit demenzkranken Menschen, Sprachkenntnisse in Englisch oder des Gastlandes uns die Befürwortung durch den Arbeitgeber.
Neue Bewerbungen können bis zum Ende eines Quartals (31.12., 31.3., 30.6., 30.9) eingereicht werden. Alle nötigen Informationen sind unter www.g-plus.org zu finden.
Quelle: Robert Bosch Stiftung Stuttgart
Jeder Bewerber wählt das Gastland und die Gasteinrichtung selbst aus und begründet seine Wahl. Der Aufenthalt muss selbstständig organisiert werden, bei Fragen steht die Stiftung beratend zur Seite. Studien- und Seminargebühren werden bis zu 100%, Reise- und Aufenthaltskosten bis zu 75% übernommen. Die Teilnahme an Vor- und Nachbereitungsseminaren ist verbindlich. Die Stiftung erwartet von den Bewerbern berufliche Erfahrung mit demenzkranken Menschen, Sprachkenntnisse in Englisch oder des Gastlandes uns die Befürwortung durch den Arbeitgeber.
Neue Bewerbungen können bis zum Ende eines Quartals (31.12., 31.3., 30.6., 30.9) eingereicht werden. Alle nötigen Informationen sind unter www.g-plus.org zu finden.
Quelle: Robert Bosch Stiftung Stuttgart
10.05.2010 - Geriatrie gut aufgestellt
Die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Geriatrie e.V. hat in der letzten Novemberwoche die Arbeitsschwerpunkte für das Jahr 2010 beraten und beschlossen. Auf der Tagesordnung standen u.a. Zukunftskonzepte der geriatrischen Versorgung in Deutschland.
Im Juli hatte der Bundesverband ein „Weißbuch Geriatrie" in Auftrag gegeben, mit dem erstmals bundesweit eine umfassende und gutachterlich fundierte Untersuchung der gegenwärtigen Situation der geriatrischen Versorgung und zur Weiterentwicklung der Geriatrie erstellt wird. „Inzwischen ist die Arbeit weit fortgeschritten”, erklärte der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Geriatrie, Hon.-Prof. Dr. med. Dieter Lüttje. Anliegen des Weißbuches ist es, den derzeitigen Stand der geriatrischen Versorgung unter Auswertung umfangreicher und repräsentativer Fakten zu analysieren. Zugleich soll die aktuelle und perspektivische Versorgungssituation der Geriatrie in Deutschland dargestellt und bewertet werden. Verbunden ist dies mit einer Beschreibung des politischen und wirtschaftlichen Umfeldes für die Geriatrie in der Bundesrepublik. Mit dem Weißbuch soll Politik und Fachöffentlichkeit eine belastbare Erhebung als Entscheidungshilfe an die Hand gegeben werden.
In diesem Zusammenhang diskutierten die Teilnehmer der Mitgliederversammlung ausführlich innovative Konzepte der geriatrischen Versorgung. Insbesondere mit dem „Versorgungsverbund Geriatrie" will der Verband auf die gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen reagieren. Im Versorgungsverbund sollen die positiven Aspekte, die bereits heute in geriatrischen Zentren und Netzwerken zu finden sind, gebündelt werden. Der Bundesverband sieht damit die Möglichkeit, Leistungen der geriatrischen Versorgung und der medizinischen Betreuung älterer Menschen fachspezifisch sinnvoll und zugleich wirtschaftlich effizienter zu gestalten. Die Angebotspalette der geriatrischen Versorgung durch die verschiedenen Kooperationspartner könne dabei von der Diagnostik und Therapie, Nachsorge und Rehabilitation über Projekte zur Gesundheitsprävention bis zu Angehörigenschulungen reichen.
Quelle: Bundesverband Geriatrie e.V.
Im Juli hatte der Bundesverband ein „Weißbuch Geriatrie" in Auftrag gegeben, mit dem erstmals bundesweit eine umfassende und gutachterlich fundierte Untersuchung der gegenwärtigen Situation der geriatrischen Versorgung und zur Weiterentwicklung der Geriatrie erstellt wird. „Inzwischen ist die Arbeit weit fortgeschritten”, erklärte der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Geriatrie, Hon.-Prof. Dr. med. Dieter Lüttje. Anliegen des Weißbuches ist es, den derzeitigen Stand der geriatrischen Versorgung unter Auswertung umfangreicher und repräsentativer Fakten zu analysieren. Zugleich soll die aktuelle und perspektivische Versorgungssituation der Geriatrie in Deutschland dargestellt und bewertet werden. Verbunden ist dies mit einer Beschreibung des politischen und wirtschaftlichen Umfeldes für die Geriatrie in der Bundesrepublik. Mit dem Weißbuch soll Politik und Fachöffentlichkeit eine belastbare Erhebung als Entscheidungshilfe an die Hand gegeben werden.
In diesem Zusammenhang diskutierten die Teilnehmer der Mitgliederversammlung ausführlich innovative Konzepte der geriatrischen Versorgung. Insbesondere mit dem „Versorgungsverbund Geriatrie" will der Verband auf die gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen reagieren. Im Versorgungsverbund sollen die positiven Aspekte, die bereits heute in geriatrischen Zentren und Netzwerken zu finden sind, gebündelt werden. Der Bundesverband sieht damit die Möglichkeit, Leistungen der geriatrischen Versorgung und der medizinischen Betreuung älterer Menschen fachspezifisch sinnvoll und zugleich wirtschaftlich effizienter zu gestalten. Die Angebotspalette der geriatrischen Versorgung durch die verschiedenen Kooperationspartner könne dabei von der Diagnostik und Therapie, Nachsorge und Rehabilitation über Projekte zur Gesundheitsprävention bis zu Angehörigenschulungen reichen.
Quelle: Bundesverband Geriatrie e.V.
04.05.2010 - NRW-Kongress
Am 12. Juni 2010 veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) in der Universitätsklinik Köln den diesjährigen NRW-Fortbildungskongress Geriatrie. Themenschwerpunkte sind:
Die Veranstaltung beginnt um 9.00 Uhr in Gebäude LFI, Säle LFI 1 und LFI 2. Der Eintritt ist kostenlos, die Zertifizierung durch die Ärztekammer ist beantragt.
Nähere Informationen: gerikomm Media GmbH, Reiner Münster, Winzerstr. 9, 65207 Wiesbaden, Tel. 0 61 22/705-236, eMail: reiner.muenster@t-online.de
Quelle: Geriatrie News 1/2010
Einzelheiten zu dieser Veranstaltung finden Sie hier
- Demenz S 3 Leitlinien
- Nachwuchsförderung und Geriatrieausbildung in NRW
- Entwicklung der Geriatrie in NRW
- Osteoporose – Prävention und Therapie
- Geriatrie und Pflege
- Mangelernährung
Die Veranstaltung beginnt um 9.00 Uhr in Gebäude LFI, Säle LFI 1 und LFI 2. Der Eintritt ist kostenlos, die Zertifizierung durch die Ärztekammer ist beantragt.
Nähere Informationen: gerikomm Media GmbH, Reiner Münster, Winzerstr. 9, 65207 Wiesbaden, Tel. 0 61 22/705-236, eMail: reiner.muenster@t-online.de
Quelle: Geriatrie News 1/2010
Einzelheiten zu dieser Veranstaltung finden Sie hier
30.04.2010 - Förderpreis Geriatrische Onkologie
Die Arbeitsgruppe Geriatrische Onkologie der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) e. V. und der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) e. V. schreibt für das Jahr 2010 den Förderpreis „Geriatrische Onkologie“ aus.
Einzelheiten zu diesem Preis finden Sie hier
Einzelheiten zu diesem Preis finden Sie hier
29.04.2010 - Neue Angebote für spezielle geriatrische Patienten
Am 14. Januar 2010 wurden im Albertinen-Haus – Zentrum für Geriatrie und Gerontologie in Hamburg-Schnelsen im Rahmen eines Festaktes die Station für Kognitive Geriatrie sowie eine Einheit für Palliative Geriatrie offiziell in Betrieb genommen.
Auf der Station für Kognitive Geriatrie werden unter der oberärztlichen Leitung von Priv.-Doz. Dr. Alexander Rösler Patienten versorgt, die neben einer somatischen Erkrankung zusätzlich von Einschränkungen ihres Denkens oder ihrer Wahrnehmung betroffen sind. Diese Patienten brauchen eine besondere Umgebung, Pflege und Behandlung. Kennzeichen der Station ist deshalb eine besondere Ausbildung der behandelnden Pflegekräfte, Therapeuten und Ärzte, ein stärker strukturierter Tagesablauf und eine besondere architektonische Ausstattung. Auf der Station werden ältere, meist mehrfach erkrankte Menschen behandelt, die mit akuten und subakuten Krankheitsbildern (internistisch, neurologisch, chirurgisch-orthopädisch) zur Aufnahme kommen und zusätzlich kognitiv eingeschränkt sind, d.h. in der Regel an einem demenziellen Syndrom oder einem Verwirrtheitszustand leiden.
In der Einheit der Palliativen Geriatrie werden unter der oberärztlichen Leitung von Dr. Johannes Vogel und der pflegerischen Leitung von Sabine Eckstein geriatrische Patienten behandelt, deren Lebensprognose eingeschränkt ist. Dazu gehören neben Patienten mit bösartigen Tumoren auch diejenigen mit nicht-malignen Erkrankungen. Ziel ist nicht allein die besondere Zuwendung und Linderung von Symptomen, sondern auch die Entlassung nach Hause, wann immer sie möglich und gewollt ist.
Insgesamt stehen sechs Betten im Westflügel der Medizinisch-Geriatrischen Klinik auf der Station 1 A zur Verfügung. Zwei Einbett-Zimmer und zwei Zweibett-Zimmer sind in Ergänzung zur Akutgeriatrie dieser Station in einem eigenen räumlichen Bereich untergebracht. Das Team der Palliativen Geriatrie schließt alle dort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ein: Im Mittelpunkt steht dabei eine gute Pflege mit entsprechendem Anteil an abgeschlossener Palliative Care Weiterbildung. Ein Facharzt und eine Fachärztin mit Zusatzqualifikation Geriatrie und Palliativmedizin, Therapeuten, Seelsorger, Sozialarbeiter und Ehrenamtliche gehören ebenso zum Team wie ein Zivildienstleistender und eine Praktikantin im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ). In regelmäßigen Teamsitzungen werden Probleme und Ziele der Patienten erörtert.
Quelle: Geriatrie News 1/2010
Am 14. Januar wurden im Albertinen-Haus - Zentrum für Geriatrie und Gerontologie in Hamburg-Schnelsen die Station für Kognitive Geriatrie sowie eine Einheit für Palliative Geriatrie offiziell in Betrieb genommen, von links: Dr. Johannes Vogel, PD Dr. Alexander Rösler und Prof. Wolfgang von Renteln-Kruse, Chefarzt der Medizinisch-Geriatrischen Klinik im Albertinen-Haus.
Foto: Albertinen-Krankenhaus
Auf der Station für Kognitive Geriatrie werden unter der oberärztlichen Leitung von Priv.-Doz. Dr. Alexander Rösler Patienten versorgt, die neben einer somatischen Erkrankung zusätzlich von Einschränkungen ihres Denkens oder ihrer Wahrnehmung betroffen sind. Diese Patienten brauchen eine besondere Umgebung, Pflege und Behandlung. Kennzeichen der Station ist deshalb eine besondere Ausbildung der behandelnden Pflegekräfte, Therapeuten und Ärzte, ein stärker strukturierter Tagesablauf und eine besondere architektonische Ausstattung. Auf der Station werden ältere, meist mehrfach erkrankte Menschen behandelt, die mit akuten und subakuten Krankheitsbildern (internistisch, neurologisch, chirurgisch-orthopädisch) zur Aufnahme kommen und zusätzlich kognitiv eingeschränkt sind, d.h. in der Regel an einem demenziellen Syndrom oder einem Verwirrtheitszustand leiden.
In der Einheit der Palliativen Geriatrie werden unter der oberärztlichen Leitung von Dr. Johannes Vogel und der pflegerischen Leitung von Sabine Eckstein geriatrische Patienten behandelt, deren Lebensprognose eingeschränkt ist. Dazu gehören neben Patienten mit bösartigen Tumoren auch diejenigen mit nicht-malignen Erkrankungen. Ziel ist nicht allein die besondere Zuwendung und Linderung von Symptomen, sondern auch die Entlassung nach Hause, wann immer sie möglich und gewollt ist.
Insgesamt stehen sechs Betten im Westflügel der Medizinisch-Geriatrischen Klinik auf der Station 1 A zur Verfügung. Zwei Einbett-Zimmer und zwei Zweibett-Zimmer sind in Ergänzung zur Akutgeriatrie dieser Station in einem eigenen räumlichen Bereich untergebracht. Das Team der Palliativen Geriatrie schließt alle dort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ein: Im Mittelpunkt steht dabei eine gute Pflege mit entsprechendem Anteil an abgeschlossener Palliative Care Weiterbildung. Ein Facharzt und eine Fachärztin mit Zusatzqualifikation Geriatrie und Palliativmedizin, Therapeuten, Seelsorger, Sozialarbeiter und Ehrenamtliche gehören ebenso zum Team wie ein Zivildienstleistender und eine Praktikantin im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ). In regelmäßigen Teamsitzungen werden Probleme und Ziele der Patienten erörtert.
Quelle: Geriatrie News 1/2010

Am 14. Januar wurden im Albertinen-Haus - Zentrum für Geriatrie und Gerontologie in Hamburg-Schnelsen die Station für Kognitive Geriatrie sowie eine Einheit für Palliative Geriatrie offiziell in Betrieb genommen, von links: Dr. Johannes Vogel, PD Dr. Alexander Rösler und Prof. Wolfgang von Renteln-Kruse, Chefarzt der Medizinisch-Geriatrischen Klinik im Albertinen-Haus.
Foto: Albertinen-Krankenhaus
29.04.2010 - Forschungsförderung 2010 ausgeschrieben
Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz (DAlzG) schreibt 2010 eine Summe von maximal 150.000 Euro für die Unterstützung eines oder mehrerer Forschungsvorhaben aus. Dabei sollen in diesem Jahr Projekte gefördert werden, die zu verbesserten Erkenntnissen im Bereich der nicht-medikamentösen Therapien bei Demenz beitragen.
Personen oder Institutionen, die ein Forschungsprojekt im genannten Themenbereich (Laufzeit maximal drei Jahre) durchführen wollen, können sich um eine Förderung bewerben. Dazu ist u.a. eine detaillierte Projektbeschreibung einzureichen, aus der auch die innovative Bedeutung des geplanten Projekts deutlich wird.
Die Bewerbungen müssen bis zum 31. Mai 2010 eingereicht werden. Die Anträge werden durch den Fachlichen Beirat der Deutschen Alzheimer Gesellschaft begutachtet. Deren Vorstand entscheidet dann, welches Projekt gefördert wird.
Die Bewerber werden Ende August 2010 benachrichtigt. Die Bekanntgabe des geförderten Forschungsprojekts erfolgt am 9. Oktober 2010 im Rahmen des 6. Kongresses der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, der vom 7. bis 9.10.2010 in Braunschweig stattfinden wird.
Informationen: Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz, Sabine Jansen, Friedrichstr. 236, 10969 Berlin, Tel. 030/25 93 795 – 0, eMail: info@deutsche-alzheimer.de, www.deutsche-alzheimer.de
Quelle: Geriatrie News 1/2010
Personen oder Institutionen, die ein Forschungsprojekt im genannten Themenbereich (Laufzeit maximal drei Jahre) durchführen wollen, können sich um eine Förderung bewerben. Dazu ist u.a. eine detaillierte Projektbeschreibung einzureichen, aus der auch die innovative Bedeutung des geplanten Projekts deutlich wird.
Die Bewerbungen müssen bis zum 31. Mai 2010 eingereicht werden. Die Anträge werden durch den Fachlichen Beirat der Deutschen Alzheimer Gesellschaft begutachtet. Deren Vorstand entscheidet dann, welches Projekt gefördert wird.
Die Bewerber werden Ende August 2010 benachrichtigt. Die Bekanntgabe des geförderten Forschungsprojekts erfolgt am 9. Oktober 2010 im Rahmen des 6. Kongresses der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, der vom 7. bis 9.10.2010 in Braunschweig stattfinden wird.
Informationen: Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz, Sabine Jansen, Friedrichstr. 236, 10969 Berlin, Tel. 030/25 93 795 – 0, eMail: info@deutsche-alzheimer.de, www.deutsche-alzheimer.de
Quelle: Geriatrie News 1/2010
25.03.2010 - Fachärztin/arzt gesucht
Das Klinikum Bad Hersfeld sucht für das Zentrum für Klinische Geriatrie eine/n Fachärztin/arzt oder eine/n Ärztin/Arzt in fortgeschrittener Weiterbildung.
Weitere Informationen finden Sie im Stellenmarkt
Weitere Informationen finden Sie im Stellenmarkt
22.02.2010 - Verstärkung für Geriatrie in Dinslaken
Die Klinik für Geriatrie-Altersmedizin des St. Vinzenz-Hospitals Dinslaken sucht zum nächst möglichen Zeitpunkt eine/n Assistenzärztin/-arzt (ggfs. auch in Teilzeit) sowie eine/n Oberärztin/-arzt.
Weitere Informationen finden Sie im Stellenmarkt
Weitere Informationen finden Sie im Stellenmarkt
16.02.2010 - Menschen mit Demenz in der Kommune
Die Aktion Demenz e. V. führt im Auftrag der Robert Bosch Stiftung das Förderprogramm 'Menschen mit Demenz in der Kommune' durch.
Ausführliche Informationen finden Sie hier: Stipendien/Förderpreise
Ausführliche Informationen finden Sie hier: Stipendien/Förderpreise
08.02.2010 - Förderpreis ausgeschrieben
Der Förderpreis der deutschen Hochschulmedizin 2010 richtet sich an wissenschaftliche Arbeiten und Projekte aus der gesamten Hochschulmedizin.
Einsendeschluss für den jetzt ausgeschriebenen Preis ist 01. Mai 2010.
Ausführliche Informationen finden Sie hier: Stipendien/Förderpreise
Einsendeschluss für den jetzt ausgeschriebenen Preis ist 01. Mai 2010.
Ausführliche Informationen finden Sie hier: Stipendien/Förderpreise
28.01.2010 - Matthias Pfisterer zum Privat-Dozenten ernannt
Dr. Mathias Pfisterer hat sich im Fach Innere Medizin an der Fakultät der Universität Heidelberg habilitiert und wurde zum Privat-Dozenten ernannt. Dr. Pfisterer ist Chefarzt der Klinik für Geriatrie und des Zentrums für Palliativmedizin, Evangelisches Krankenhaus Elisabethenstift gGmbH, Darmstadt und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG).
Quelle: Geriatrie News 4/09
Quelle: Geriatrie News 4/09
25.01.2010 - Neuer Chefarzt
Zum 1. Oktober 2009 hat Dr. Michael Musolf seine neue Stelle als Chefarzt des Evangelischen Amalie Sieveking-Krankenhauses in Hamburg angetreten.
Dr. Musolf ist ein erfahrener Internist und Geriater und war zuletzt Leitender Arzt des Fachbereiches Geriatrie der Medizinischen Klinik des Marienhospitals in Vechta. Dort hat er die Abteilung Akut-Geriatrie und geriatrische Rehabilitation mit derzeit 60 Betten aufgebaut. Die vergangenen drei Jahre war er zudem Ärztlicher Sprecher der Landesverbandes Geriatrie Niedersachsen des Bundesverbandes Geriatrie e.V.
Das Evangelische Amalie Sieveking-Krankenhaus gehört jetzt zur Albertinen-Gruppe und beherbergt eine der ältesten geriatrischen Einrichtungen Hamburgs. Dr. Musolf hat das Ziel, das altersmedizinische Versorgungsangebot weiter auszubauen, die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kollegen zu einem Netzwerk Altersmedizin auszubauen und die Altermedizinische Kompetenz in der Albertinen-Gruppe zu stärken.
Quelle: Geriatrie News 4/09
Dr. Musolf ist ein erfahrener Internist und Geriater und war zuletzt Leitender Arzt des Fachbereiches Geriatrie der Medizinischen Klinik des Marienhospitals in Vechta. Dort hat er die Abteilung Akut-Geriatrie und geriatrische Rehabilitation mit derzeit 60 Betten aufgebaut. Die vergangenen drei Jahre war er zudem Ärztlicher Sprecher der Landesverbandes Geriatrie Niedersachsen des Bundesverbandes Geriatrie e.V.
Das Evangelische Amalie Sieveking-Krankenhaus gehört jetzt zur Albertinen-Gruppe und beherbergt eine der ältesten geriatrischen Einrichtungen Hamburgs. Dr. Musolf hat das Ziel, das altersmedizinische Versorgungsangebot weiter auszubauen, die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kollegen zu einem Netzwerk Altersmedizin auszubauen und die Altermedizinische Kompetenz in der Albertinen-Gruppe zu stärken.
Quelle: Geriatrie News 4/09
21.01.2010 - Dr. Springob Leitender Abteilungsarzt
Personelle Verstärkung hat der Bereich Geriatrie der Klinik für Innere Medizin I am Evangelischen Krankenhaus (EvK) Castrop-Rauxel erhalten. Als Leitender Abteilungsarzt steht jetzt Dr. Ludger Springob Chefarzt Dr. Holger Gespers zur Seite.
Für Dr. Springob ist das EvK kein unbekanntes Haus. Von 2000 bis 2003 war er bereits als Assistenzarzt in der Geriatrie und in der Inneren Medizin im Einsatz. „Und da ich mich damals sehr wohl gefühlt und ausgesprochen gut mit Dr. Gespers zusammengearbeitet habe, bin ich gern zurückgekehrt, als sich die Gelegenheit dazu bot“, sagt der Leitende Abteilungsarzt. Der Facharzt für Innere Medizin mit der Fachbezeichnung Geriatrie ist zuständig für die Bereiche Akutgeriatrie, geriatrische Frührehabilitation und für die geriatrische Tagesklinik. Er ist telefonisch erreichbar unter 0 23 05/102-2371.
Quelle: Geriatrie News 4/09
Für Dr. Springob ist das EvK kein unbekanntes Haus. Von 2000 bis 2003 war er bereits als Assistenzarzt in der Geriatrie und in der Inneren Medizin im Einsatz. „Und da ich mich damals sehr wohl gefühlt und ausgesprochen gut mit Dr. Gespers zusammengearbeitet habe, bin ich gern zurückgekehrt, als sich die Gelegenheit dazu bot“, sagt der Leitende Abteilungsarzt. Der Facharzt für Innere Medizin mit der Fachbezeichnung Geriatrie ist zuständig für die Bereiche Akutgeriatrie, geriatrische Frührehabilitation und für die geriatrische Tagesklinik. Er ist telefonisch erreichbar unter 0 23 05/102-2371.
Quelle: Geriatrie News 4/09
19.01.2010 - Memantine bei Alzheimer Demenz
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen veröffentlichte im September 2009 einen Abschlußbericht über den Einsatz von Memantine bei Demenzpatienten.
Lesen Sie im Anschluß ein Anschreiben des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie an das IQWiG über die Bewertung von Memantine.
Download (62 KB):
Lesen Sie im Anschluß ein Anschreiben des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie an das IQWiG über die Bewertung von Memantine.
Download (62 KB):
15.01.2010 - Geriatrische Medizin – Definition
Geriatrie ist die medizinische Spezialdisziplin, die sich mit den körperlichen, geistigen, funktionalen und sozialen Aspekten in der Versorgung von akuten und chronischen Krankheiten, der Rehabilitation und Prävention alter Patienten sowie ihrer speziellen Situation am Lebensende befasst.
Diese Patientengruppe weist einen hohen Grad an Gebrechlichkeit und Multimorbidität auf und erfordert einen ganzheitlichen Ansatz. Im Alter können sich Krankheiten mit einem veränderten Erscheinungsbild präsentieren und sind daher oft schwierig zu diagnostizieren. Therapieerfolge treten verzögert ein und häufig besteht zusätzlich ein Bedarf an sozialer Unterstützung.
Geriatrie umfasst daher mehr als organorientierte Medizin, sie bietet zusätzlich eine Therapie im interdisziplinären Team. Dessen Hauptziel ist es, den funktionellen Status und die Lebensqualität des älteren Patienten zu verbessern und seine Autonomie zu fördern.
Geriatrische Medizin ist nicht altersabhängig, sondern behandelt die speziellen Erkrankungen alter Patienten. Viele Patienten werden über 65 Jahre alt sein. Doch die Mehrzahl der Patienten, die von Geriatrischer Medizin profitiert, gehört der Altersgruppe 80+ an.
Zu berücksichtigen ist, dass die Organisation der Geriatrischen Medizin zwischen den europäischen Staaten aus historischen und strukturellen Gründen variieren kann.
* Übersetzung GERIATRIE JOURNAL – jh
Quelle: Beschluss der United European Medical Societies – Geriatric Medicine Section (UEMS-GMS) am 3. Mai 2008 auf Malta
Diese Patientengruppe weist einen hohen Grad an Gebrechlichkeit und Multimorbidität auf und erfordert einen ganzheitlichen Ansatz. Im Alter können sich Krankheiten mit einem veränderten Erscheinungsbild präsentieren und sind daher oft schwierig zu diagnostizieren. Therapieerfolge treten verzögert ein und häufig besteht zusätzlich ein Bedarf an sozialer Unterstützung.
Geriatrie umfasst daher mehr als organorientierte Medizin, sie bietet zusätzlich eine Therapie im interdisziplinären Team. Dessen Hauptziel ist es, den funktionellen Status und die Lebensqualität des älteren Patienten zu verbessern und seine Autonomie zu fördern.
Geriatrische Medizin ist nicht altersabhängig, sondern behandelt die speziellen Erkrankungen alter Patienten. Viele Patienten werden über 65 Jahre alt sein. Doch die Mehrzahl der Patienten, die von Geriatrischer Medizin profitiert, gehört der Altersgruppe 80+ an.
Zu berücksichtigen ist, dass die Organisation der Geriatrischen Medizin zwischen den europäischen Staaten aus historischen und strukturellen Gründen variieren kann.
* Übersetzung GERIATRIE JOURNAL – jh
Quelle: Beschluss der United European Medical Societies – Geriatric Medicine Section (UEMS-GMS) am 3. Mai 2008 auf Malta
13.01.2010 - BV Geriatrie mahnt Aufwertung der Altersmedizin an
„Es ist für Medizin und Politik notwendig, auf die wachsende Zahl immer älterer Menschen und deren Erkrankungen und Einschränkungen aktiv zu reagieren.“ Dies forderte der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Geriatrie, Prof. D. Lüttje in einem Interview mit dem Radiosender hr2. Er verwies auf die neuen medizinischen und wirtschaftlichen Herausforderungen bei der Versorgung und Betreuung Älterer.
In einer Studie prognostizierte das Kieler Fritz Beske Institut eine deutliche Zunahme alterstypischer Erkrankungen. „Darauf“, so die Wissenschaftler des Instituts, „ist das Gesundheitssystem nicht eingestellt. Eine Planung für eine gesicherte Gesundheitsversorgung der heute 55-Jährigen muss sofort beginnen“.
Der Bundesverband Geriatrie (BVG) schlägt einen Versorgungsverbund vor. Hier sollen die Leistungen der geriatrischen Versorgung und Betreuung älterer Menschen gebündelt und damit wirksamer und wirtschaftlich effizienter gemacht werden. Die Angebotspalette könne dabei von der Diagnostik und Therapie, Nachsorge und Rehabilitation über Projekte zur Gesundheitsprävention bis hin zu Angehörigenschulungen reichen. Dazu BVG-Geschäftsführer van den Heuvel: „Dies ist eine Möglichkeit für Deutschland, den Rückstand auf andere Länder in Europa wettzumachen. Die Bundesrepublik liegt hinsichtlich Akzeptanz, Wahrnehmung im Studium und in der Weiterbildung der Ärzte sowie dem länderübergreifenden einheitlichen Aufbau der entsprechenden Behandlungsstrukturen im europäischen Vergleich ganz weit hinten“.
Quelle: Bundesverband Geriatrie, Berlin; www.bv-geriatrie.de/Geriatrie Journal 6/09
In einer Studie prognostizierte das Kieler Fritz Beske Institut eine deutliche Zunahme alterstypischer Erkrankungen. „Darauf“, so die Wissenschaftler des Instituts, „ist das Gesundheitssystem nicht eingestellt. Eine Planung für eine gesicherte Gesundheitsversorgung der heute 55-Jährigen muss sofort beginnen“.
Der Bundesverband Geriatrie (BVG) schlägt einen Versorgungsverbund vor. Hier sollen die Leistungen der geriatrischen Versorgung und Betreuung älterer Menschen gebündelt und damit wirksamer und wirtschaftlich effizienter gemacht werden. Die Angebotspalette könne dabei von der Diagnostik und Therapie, Nachsorge und Rehabilitation über Projekte zur Gesundheitsprävention bis hin zu Angehörigenschulungen reichen. Dazu BVG-Geschäftsführer van den Heuvel: „Dies ist eine Möglichkeit für Deutschland, den Rückstand auf andere Länder in Europa wettzumachen. Die Bundesrepublik liegt hinsichtlich Akzeptanz, Wahrnehmung im Studium und in der Weiterbildung der Ärzte sowie dem länderübergreifenden einheitlichen Aufbau der entsprechenden Behandlungsstrukturen im europäischen Vergleich ganz weit hinten“.
Quelle: Bundesverband Geriatrie, Berlin; www.bv-geriatrie.de/Geriatrie Journal 6/09
13.01.2010 - Fachärztin/-arzt gesucht
Die Geriatrische Rehabilitationklinik Radeburg sucht zum 01.01.2010 eine/n Fachärztin/-arzt für Innere Medizin sowie eine/n Ärztin/Arzt in Weiterbildung.
Weitere Informationen finden Sie im Stellenmarkt
Weitere Informationen finden Sie im Stellenmarkt
11.01.2010 - Oberarzt/-ärztin gesucht
Für die Medizinisch-Geriatrische Rehabilitationsklinik Haus Cadenbach sucht das Luisenhospital Aachen eine/n leitende/n Oberärztin/-arzt zum 01.05.2010.
Weitere Informationen finden Sie im Stellenmarkt
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08.01.2010 - Patientenverfügung und Versorgungsvollmacht
Am 4. November 2009 fand in der HELIOS Klinik Lutherstadt Eisleben eine Veranstaltung zu aktuellen Aspekten der Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht statt. Dass dies ein sehr wichtiges und bewegendes Thema war, zeigte das große Interesse an der Veranstaltung. Über 130 Ärzte, Pflegekräfte, Studenten und andere Besucher konnte der Initiator, Dr. med. Henning Freund, Chefarzt der Geriatrie und Geriatrischen Tagesklinik, begrüßen.
Prof. Dr. jur. Hans Lilie, Geschäftsführender Direktor des Interdisziplinären Zentrums Medizin-Ethik-Recht an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Vorsitzender der Ständigen Kommission Organtransplantation der Bundesärztekammer und Gründungsprofessor des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsvergleichung und Medizinrecht an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, erläuterte aus aktuellem Anlass (Inkrafttreten des 3. Betreuungsrechtsänderungsgesetzes am 1.9.2009) die neuen Aspekte, die sich durch die Gesetzesänderung ergeben. Der nun verabschiedete Gesetzentwurf sieht die Gültigkeit von schriftlich niedergelegten Patientenverfügungen unabhängig vom Stadium einer Erkrankung vor. Gibt es keine oder keine eindeutige Patientenverfügung, sollen Pflegekräfte, Ärzte, Bevollmächtigte und Angehörige den mutmaßlichen Willen des Patienten, der sich aus früheren Äußerungen ableiten lässt, erforschen und verbindlich anwenden. Sehr eindringlich empfahl Prof. Lilie jedem, der sich für eine Patientenverfügung entscheidet, diese auch mit einer Vorsorgevollmacht zu kombinieren. In der anschließenden Diskussion konnten viele konkrete Beispiele erörtert werden.
Eine Patientenverfügung muss in schriftlicher Form vorliegen und kann jederzeit widerrufen werden. Sie ist dann verbindlich, wenn der in ihr festgelegte Wille auf eine bestimmte Lebens- bzw. Behandlungssituation zutrifft. Bezieht sich die Patientenverfügung nicht auf „bestimmte“ Heilbehandlungen, bindet sie den Arzt nicht. Treffen die Festlegungen einer Patientenverfügung nicht auf die aktuelle Lebens- bzw. Behandlungssituation zu, ist der mutmaßliche Wille des Patienten festzustellen und auf dieser Grundlage zu entscheiden. Zunächst ist der Arzt verpflichtet, ärztliche Maßnahmen im Hinblick auf den Gesundheitszustand und die Prognose des Patienten vorzunehmen, Voraussetzung dafür ist eine entsprechende Indikation. Der Arzt und der Betreuer bzw. der Bevollmächtigte erörtern die Maßnahmen, stellen die Behandlungswünsche bzw. den mutmaßlichen Willen des Betreuten fest und entscheiden auf dieser Grundlage, ob er in eine ärztliche Maßnahme einwilligt oder sie untersagt. Kann kein Einvernehmen zwischen Arzt und Betreuer oder Bevollmächtigtem erzielt werden, ist die Genehmigung beim zuständigen Betreuungsgericht einzuholen (§ 1904 BGB).
Quelle: HELIOS Klinik Lutherstadt Eisleben/Geriatrie Journal 6/09
Prof. Dr. jur. Hans Lilie, Geschäftsführender Direktor des Interdisziplinären Zentrums Medizin-Ethik-Recht an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Vorsitzender der Ständigen Kommission Organtransplantation der Bundesärztekammer und Gründungsprofessor des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsvergleichung und Medizinrecht an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, erläuterte aus aktuellem Anlass (Inkrafttreten des 3. Betreuungsrechtsänderungsgesetzes am 1.9.2009) die neuen Aspekte, die sich durch die Gesetzesänderung ergeben. Der nun verabschiedete Gesetzentwurf sieht die Gültigkeit von schriftlich niedergelegten Patientenverfügungen unabhängig vom Stadium einer Erkrankung vor. Gibt es keine oder keine eindeutige Patientenverfügung, sollen Pflegekräfte, Ärzte, Bevollmächtigte und Angehörige den mutmaßlichen Willen des Patienten, der sich aus früheren Äußerungen ableiten lässt, erforschen und verbindlich anwenden. Sehr eindringlich empfahl Prof. Lilie jedem, der sich für eine Patientenverfügung entscheidet, diese auch mit einer Vorsorgevollmacht zu kombinieren. In der anschließenden Diskussion konnten viele konkrete Beispiele erörtert werden.
Eine Patientenverfügung muss in schriftlicher Form vorliegen und kann jederzeit widerrufen werden. Sie ist dann verbindlich, wenn der in ihr festgelegte Wille auf eine bestimmte Lebens- bzw. Behandlungssituation zutrifft. Bezieht sich die Patientenverfügung nicht auf „bestimmte“ Heilbehandlungen, bindet sie den Arzt nicht. Treffen die Festlegungen einer Patientenverfügung nicht auf die aktuelle Lebens- bzw. Behandlungssituation zu, ist der mutmaßliche Wille des Patienten festzustellen und auf dieser Grundlage zu entscheiden. Zunächst ist der Arzt verpflichtet, ärztliche Maßnahmen im Hinblick auf den Gesundheitszustand und die Prognose des Patienten vorzunehmen, Voraussetzung dafür ist eine entsprechende Indikation. Der Arzt und der Betreuer bzw. der Bevollmächtigte erörtern die Maßnahmen, stellen die Behandlungswünsche bzw. den mutmaßlichen Willen des Betreuten fest und entscheiden auf dieser Grundlage, ob er in eine ärztliche Maßnahme einwilligt oder sie untersagt. Kann kein Einvernehmen zwischen Arzt und Betreuer oder Bevollmächtigtem erzielt werden, ist die Genehmigung beim zuständigen Betreuungsgericht einzuholen (§ 1904 BGB).
Quelle: HELIOS Klinik Lutherstadt Eisleben/Geriatrie Journal 6/09
30.12.2009 - 3. Wintertreffen Altersmedizin
Am 20. Januar 2010 findet im Bildungsinstitut Johanniter in Essen das 3. Wintertreffen Altersmedizin statt. Die Schwerpunkte der Fortbildungsveranstaltung sind:
Quelle: Geriatrie News 4/09
- Neues aus der Rheumatologie – Schmerztherapie im Alter (Prof. Dr. H. G. Nehen)
- Delir – Ursachen, Diagnostik und Behandlung (Prof. Dr. R. Diehl)
- Schlaf und Alter (Dr. H. Frohnhofen)
Die Veranstaltung ist mit vier Fortbildungspunkten zertifiziert und kostenfrei. Informationen: Kliniken Essen-Mitte GmbH, Klinik für Innere Medizin III: Zentrum für Altersmedizin, Dr. H. Frohnhofen, Tel. 02 01/174-23 001/23 003
Quelle: Geriatrie News 4/09
28.12.2009 - Posterpreis der DGSM – Erfolg für die Geriatrie
Vom 12. bis zum 14. November 2009 führte die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) in Leipzig ihre 17. Jahrestagung durch. In diesem Rahmen verlieh die DGSM auch in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Firma Cephalon GmbH, Martinsried, Preise für die besten in Posterform veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeiten. Unter den 82 eingereichten Postern ist die Arbeit „Impact of type of treatment for sleep apnea on activities of daily living in a sample of elderly patients with severe sleep apnea” von Dr. Helmut Frohnhofen, Essen, mit dem 1. Preis ausgezeichnet worden. „Bei einem großen Kongress mit viel universitärer Präsenz und 87 Postern ist dies auch ein Erfolg für die Geriatrie insgesamt“, so Dr. Frohnhofen, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin III: Zentrum für Altersmedizin, Kliniken Essen-Mitte GmbH, und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG).
Quelle: Geriatrie News 4/09
Quelle: Geriatrie News 4/09
28.12.2009 - Förderpreis ausgeschrieben
Der Förderpreis des Ignatius Nascher Preises der Stadt Wien für Geriatrie wird für eine besondere wissenschaftliche Arbeit oder ein innovatives, evaluiertes und erfolgreiches Projekt aus dem Bereich der Geriatrie (Gesundheitsförderung, Prävention, Diagnostik, Therapie, Rehabilitation oder Langzeitpflege) vergeben. Bewerben können sich Einzelpersonen, Teams und Institutionen. Habilitationsschriften sowie Arbeiten, die bereits mit einem anderen Preis honoriert wurden, dürfen nicht eingereicht werden. Die Arbeiten sind in deutscher und englischer Sprache zu abzugeben.
Einsendeschluss für den jetzt ausgeschriebenen Preis ist 31. Januar 2010.
Nähere Informationen sind erhältlich unter Ludwig Boltzmann Institut für Angewandte Gerontologie, Prim. Dr. Katharina Pils, SMZSophienspital, Apollogasse 19, 1070 Wien, E-mail:ilse.howanietz@wienkav.at
Quelle: Geriatrie Journal 6/09
Ausführliche Informationen finden Sie hier: Stipendien/Förderpreise
Einsendeschluss für den jetzt ausgeschriebenen Preis ist 31. Januar 2010.
Nähere Informationen sind erhältlich unter Ludwig Boltzmann Institut für Angewandte Gerontologie, Prim. Dr. Katharina Pils, SMZSophienspital, Apollogasse 19, 1070 Wien, E-mail:ilse.howanietz@wienkav.at
Quelle: Geriatrie Journal 6/09
Ausführliche Informationen finden Sie hier: Stipendien/Förderpreise
22.12.2009 - Der Vorstand der DGG wünscht ..
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder der DGG,
Ihnen allen wünsche ich im Namen des Vorstandes ein frohes
Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr.
Im 2. Jahrzent des Millenniums wird die Geriatrie weiter an Bedeutung gewinnen. Als Fachgesellschaft wollen wir dazu auch künftig unseren Beitrag leisten.
Für Ihre stetige Unterstützung danke ich Ihnen ganz herzlich
Ihnen allen wünsche ich im Namen des Vorstandes ein frohes
Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr.
Im 2. Jahrzent des Millenniums wird die Geriatrie weiter an Bedeutung gewinnen. Als Fachgesellschaft wollen wir dazu auch künftig unseren Beitrag leisten.
Für Ihre stetige Unterstützung danke ich Ihnen ganz herzlich
Ihr
Werner Vogel
Prof. Dr. med. Werner Vogel
Präsident der DGG
10.11.2009 - DGG-Posterpreise
Im Rahmen des diesjährigen 19. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) wurden in Göttingen die besten wissenschaftlichen Poster prämiert. Die ersten beiden Posterpreise gingen an die Arbeitsgruppe von Dr. Anja Kwetkat an der Universität Jena für das Poster „Leitlinienkonforme Behandlung alter Patienten am Beispiel von vier wesentlichen Erkrankungen in einer stationären geriatrischen Klinik der Maximalversorgung“ von Anna Fomina und an Dr. med. Anja Kwetkat für das Poster „Geriatrische Risikopatienten in nichtgeriatrischen Einrichtungen“. Den dritten Preis erhielt Rebecca Kaiser aus der Arbeitsgruppe von Prof. D. C. Sieber in Nürnberg für ihr Poster „Einfluss des Ernährungszustandes auf Funktionalität und Mortalität bei Pflegeheimbewohnern – eine besondere Betrachtung der Adipositas“.
Die Preise wurden vom Kongresspräsidenten Prof. Werner Vogel und dem Leiter der Posterkommission Dr. Walter Swoboda in einer stimmungsvollen Feier im Göttinger Ratskeller überreicht. Als Anerkennung für ihr Engagement und stellvertretend für die anderen Teilnehmer erhielten Prof. Christoph Lucke, der der Posterausstellung mit seiner Darstellung „Die Tiersymbole in den Darstellungen des Alterns im 15. Und 16. Jahrhundert“ historischen Glanz verlieh, und Dr. C. Barth aus Nürnberg als jüngster Teilnehmerin eine Flasche guten Rotweins überreicht.
Dr. W. Swoboda
Quelle: Geriatrie News
Foto: jh
Die Preise wurden vom Kongresspräsidenten Prof. Werner Vogel und dem Leiter der Posterkommission Dr. Walter Swoboda in einer stimmungsvollen Feier im Göttinger Ratskeller überreicht. Als Anerkennung für ihr Engagement und stellvertretend für die anderen Teilnehmer erhielten Prof. Christoph Lucke, der der Posterausstellung mit seiner Darstellung „Die Tiersymbole in den Darstellungen des Alterns im 15. Und 16. Jahrhundert“ historischen Glanz verlieh, und Dr. C. Barth aus Nürnberg als jüngster Teilnehmerin eine Flasche guten Rotweins überreicht.
Dr. W. Swoboda
Quelle: Geriatrie News
Foto: jh
10.11.2009 - Aktivierend therapeutische Pflege in der Geriatrie
Der Bundesverband Geriatrie hat jetzt in einer Arbeitsgruppe eine Definition für eine „aktivierend-therapeutische Pflege in der Geriatrie“ erarbeitet.
Darin heißt es u.a.:
Geriatrische Patienten definieren die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG), die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) und der Bundesverband Geriatrie (BV Geriatrie) wie folgt:
Sie haben entweder eine geriatrietypische Multimorbidität und sie sind überwiegend 70 Jahre und älter (die Multimorbidität ist hier vorrangig vor dem kalendarischen Alter zu sehen) oder sie sind 80 Jahre und älter. Sie haben eine alterstypisch erhöhte Vulnerabiltität wegen des Auftretens von Komplikationen und Folgeerkrankungen, der Gefahr einer Chronifizierung oder des erhöähten Risikos eines Verlustes der Autonomie mit Verschlechterung des Selbsthilfestatus.
Quelle: www.bag-geriatrie.de / Geriatrie Journal
Darin heißt es u.a.:
- Aktivierend-therapeutische Pflege geht über Versorgungspflege hinaus. Insbesondere stehen das Wiedererlangen und Erhalten von Alltagskompetenz im Mittelpunkt.
- Es ist das Ziel, Mobilität, Selbstständigkeit und Teilhabe so zu erreichen, wie sie vor der Verschlechterung bestanden hat.
- Der Patient soll die Möglichkeit seines Handelns selbst erfahren und so motiviert werden, mit pflegerischer Unterstützung seine Aktivitäten wieder zu erlernen und einzuüben. Diese Pflege greift die Arbeit des Therapeuten auf, setzt das Behandlungskonzept fort und gibt Impulse zur Zieldefinition.
- Die Zielformulierung wird gemeinsam mit dem Betroffenen, im geriatrischen Team und ggf. mit den Angehörigen erarbeitet und umgesetzt.
- Diese Pflege wird von einem Beziehungsprozess mit zielgerichteten Maßnahmen und trainierenden Aktivitäten mit dem Betroffenen geprägt.
Geriatrische Patienten definieren die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG), die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) und der Bundesverband Geriatrie (BV Geriatrie) wie folgt:
Sie haben entweder eine geriatrietypische Multimorbidität und sie sind überwiegend 70 Jahre und älter (die Multimorbidität ist hier vorrangig vor dem kalendarischen Alter zu sehen) oder sie sind 80 Jahre und älter. Sie haben eine alterstypisch erhöhte Vulnerabiltität wegen des Auftretens von Komplikationen und Folgeerkrankungen, der Gefahr einer Chronifizierung oder des erhöähten Risikos eines Verlustes der Autonomie mit Verschlechterung des Selbsthilfestatus.
Quelle: www.bag-geriatrie.de / Geriatrie Journal
05.11.2009 - BIGS–Berliner Internationales Geriatrie Symposium
Angesichts der demographischen Entwicklung steigt nicht nur in Deutschland, sondern auch international die Bedeutung der Geriatrie für die Gesundheitsversorgung. Die Optimierung der geriatrischen Konzepte erfordert einen internationalen Erfahrungsaustausch. Vor diesem Hintergrund findet am 21. November 2009 im ABACUS Tierpark Hotel, Berlin, zum ersten Mal das Berliner Internationale Geriatrie Symposium (BIGS) statt. Referenten sind:
Informationen:
Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH, Sana Klinikum Lichtenberg, Klinik für Innere Medizin III: Geriatrie, Chefarztsekretariat, Fanningerstr. 32, 10365 Berlin, Tel. 030/55 18-22 62, eMail: m.dimke@sana-kl.de
- Dr. med. Howard Bergman, Professor of Geriatric Medicine, McGill University and Jewish General Hospital, President and Scientific Director of the Fonds de recherché en santé du Québec (FRSQ)
- Prof. Ellen Flaherty, New York University, Board of Directors, American Geriatrics Society, Associate Clinical Professor and Director of Advanced Practice Geriatric Nursing at New York, University College of Nursing
- Dr. med. Hansjörg Werner, Oberursel, Vorsitzender der Sektion Geriatrie im Berufsverband Deutscher Internisten e.V.
- Dr. med. Rainer Neubart, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin III: Geriatrie, Sana Klinikum Lichtenberg, Vorsitzender der Sektion II (Geriatrische Medizin) der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG)
Informationen:
Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH, Sana Klinikum Lichtenberg, Klinik für Innere Medizin III: Geriatrie, Chefarztsekretariat, Fanningerstr. 32, 10365 Berlin, Tel. 030/55 18-22 62, eMail: m.dimke@sana-kl.de
04.11.2009 - Preis der Rolf- und Hubertine-Schiffbauer-Stiftung
Im Rahmen des Gesellschaftsabends der DGG wurden die diesjährigen Preise der Rolf- und Hubertine-Schiffbauer-Stiftung verliehen.
Den Ehrenpreis erhielt Dr. Helmut Frohnhofen, Essen, der Forschungsförderpreis wurdeDr. Matthias Kaiser, Nürnberg verliehen.
Den ausführlichen Bericht finden Sie hier: Stipendien/Förderpreise
Den Ehrenpreis erhielt Dr. Helmut Frohnhofen, Essen, der Forschungsförderpreis wurdeDr. Matthias Kaiser, Nürnberg verliehen.
Den ausführlichen Bericht finden Sie hier: Stipendien/Förderpreise


