7. bis 10. SEPTEMBER 2016, Stuttgart

14. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie
28. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie
5. Gemeinsamer Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie und der Schweizerischen Gesellschaft für Gerontologie
3. Gemeinsamer Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie und der Schweizerischen Fachgesellschaft für Geriatrie
10. Gemeinsamer Deutsch-Österreichischer Geriatriekongress

Leben und Altern – Funktionalität und Qualität

Die Bewahrung von Funktionalität und Lebensqualität im Alter steht ohne Zweifel im Zentrum sowohl der Gerontologie als auch der Geriatrie. Vielfältige Forschungsarbeiten u.a. aus der Biologie, Medizin, Psychologie und Soziologie haben zu belastbaren Erkenntnissen geführt. Nun gilt es, diese Befunde einer kritisch-wissenschaftlichen Bestandsanalyse zu unterziehen und zukünftige Forschungsinhalte sowie gesellschaftliche Herausforderungen zu identifizieren. Damit verbunden ist die Aufgabe, Ausbildungserfordernisse an den wissenschaftlichen und in der Praxis tätigen Nachwuchs zu erkennen, um die notwendige Profilierung sowohl innerhalb des medizinisch-naturwissenschaftlichen als auch des sozialwissenschaftlichen Fächerkanons voranzutreiben.

Der Kongress wird zu dieser Analyse beitragen und ferner aufzeigen, welchen positiven und negativen Entwicklungen wir uns stellen müssen. Ist Hochaltrigkeit mit Funktionalität und guter Qualität des Lebens vereinbar? In welcher Weise können neue Pharmaka und assistive Technologien den Alltag älterer Menschen verbessern? Was bedeuten diese Veränderungen für Ärzte, Therapeuten, professionell und familiär Pflegende? Welche politischen Weichenstellungen sind nötig, um den funktionellen Abbau durch Primär- und Sekundärprävention zu vermindern?. Der gemeinsame Kongress in Stuttgart wird wichtige Antworten auf diese Fragen liefern.

Die dynamische Landeshauptstadt Stuttgart mit ihrem Haus der Wirtschaft wird uns eine attraktive Bühne bieten, um inter- und transdisziplinär die Zukunft zu diskutieren.

Kommen Sie nach Stuttgart und bringen Sie sich ein!

Prof. Dr. Susanne Zank
Kongresspräsidentin der DGGG

Prof. Dr. Jürgen M. Bauer
Kongresspräsident der DGG

Programm

In Keynote-Vorträgen werden hochaktuelle Themen der Alternswissenschaft und der Altersmedizin behandelt:
Susan Kurrle, Acute care and dementia in Australia: implementation and evaluation of two approaches to management
Mark S. Lachs, Elder Abuse: Advances in Science and Service
Norah C. Keating, Thinking critically about ageing and community
Alexander Bürkle, "Measuring biological age in humans" – Results from the EU FP7 Project MARK-AGE
Finbarr Martin, What Germany could learn from British geriatric medicine
Sara J. Czaja, Technology and Older Adults
Ian Cameron, Geriatric rehabilitation – What is the evidence?


Interdisziplinäre Symposien sind dagegen Foren für die Vermittlung grundlegender Erkenntnisse der Alternsforschung. Unter anderem sind zu folgenden Themen Symposien geplant: Qualität in der Versorgung und Rehabilitation, Individualisierte Diagnostik und Therapie, Hochaltrigkeit und Wohlbefinden, Risiken in der ambulanten und stationären Pflege, Inter- und transdisziplinäre Forschung in Gerontologie und Geriatrie.

Für weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung besuchen Sie bitte die neue Kongress-Website.


Veranstaltende Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG)
Prof. Dr. Susanne Zank (Präsidentin elect)

Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG)
Prof. Dr. Jürgen M. Bauer (Präsident elect)

Schweizerische Gesellschaft für Gerontologie (SGG-SSG)
Prof. Dr. Christoph Hürny (Präsident elect)

Schweizerische Fachgesellschaft für Geriatrie (SFGG-SPSG)
PD Dr. Thomas Münzer (Präsident)

Österreichische Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie (ÖGGG)
Prof. Dr. Regina Roller-Wirnsberger (Präsidentin)

Alterstraumatologisches Zentrum

Alterstraumatologisches Zentrum Geriatrisches Zertifikationsverfahren

Mehr Qualität in der Behandlung betagter Traumapatienten: Der Bundesverband Geriatrie hat unter Beteiligung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) ein Zertifikat für Alterstraumatologische Zentren (ATZ) entwickelt. Erste Zertifizierungen sind bereits erfolgt.

Ziel ist, den spezifischen Bedürfnissen betagter Traumapatienten besser gerecht zu werden, indem geriatrischer und unfallchirurgischer Sachverstand effizient zusammenfließen. In dem neu geschaffenen Anforderungskatalog für ATZ werden die Grundlagen geschaffen, die der Zusammenarbeit beider Fachbereiche einen organisatorischen und qualitativ angemessenen Rahmen geben.

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Sterbehilfe-Debatte

SterbehilfeStellungnahme des DGG-Vorstandes

Im Januar 2014 hat Bundesgesundheitsminister Gröhe eine gesetzliche Neuregelung der „Sterbehilfe“ angekündigt. Fraktionsübergreifend sind inzwischen von verschiedenen Abgeordneten mehrere Gesetzentwürfe vorgelegt worden, die derzeit im Deutschen Bundestag diskutiert werden. Im November 2015 soll die Abstimmung darüber erfolgen. In der Praxis betreffen die diskutierten Vorschläge in erster Linie ältere Menschen. Deshalb sieht sich der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) in der Pflicht, zur Sterbehilfe-Debatte insgesamt Position zu beziehen.

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