(26.07.2017) Ihre Jobs und freien Stellen direkt in der Zielgruppe: Nutzen Sie unser Kongresspaket für Ihre Personalgewinnung und inserieren Sie auf dem Kongress-Stellenmarkt in Frankfurt am Main inmitten von 700 Besuchern, bestehend aus Fachpersonal und Nachwuchskräften.

Anlässlich des 29. Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie, der vom 28. Bis 30. September in Frankfurt am Main stattfindet, bieten wir Ihnen ein umfassendes Kongresspaket für Ihre Personalsuche an. Mit dem exklusiven Paket platzieren Sie Ihre Anzeige streuverlustfrei inmitten der Zielgruppe und gewinnen hochqualifiziertes Fachpersonal aus der Geriatrie.

Jürgen Bauer

(21.07.2017) Scharfe Kritik übt die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) an der aktuellen Debatte um den Barmer-Krankenhausreport, der in dieser Woche veröffentlicht wurde. Verkürzte Aussagen vermitteln das Bild, dass hochbetagte Patienten in deutschen Krankenhäusern nicht gut versorgt werden. „Das Gegenteil ist im internationalen Vergleich der Fall“, sagt DGG-Präsident Professor Jürgen M. Bauer (Foto), Lehrstuhlinhaber an der Universität Heidelberg und Ärztlicher Direktor des Agaplesion Bethanien Krankenhaus Heidelberg. „Der alte Mensch darf sich in deutschen Krankenhäusern in guten Händen wissen!“ Die Krankenkasse beklagt pauschal steigende Kosten, bemängelt eine zu hohe Pflegebedürftigkeit nach einem Krankenhausaufenthalt, betrachtet die Ursachen aber undifferenziert – und das zu Lasten älterer Patienten. „Dieser grob vereinfachenden Darstellung müssen wir widersprechen“, sagt Bauer. Im Interview spricht der renommierte Altersmediziner über die wirklichen Herausforderungen, mögliche Konzepte und das öffentliche Bild der Altersmedizin.

Herr Professor Bauer, was kritisieren Sie am aktuellen Barmer-Krankenhausreport konkret?
Mich ärgern vor allem die verkürzten Darstellungen der Report-Ergebnisse. Diese suggerieren der Öffentlichkeit, dass für die Geriatrie finanzielle Interessen im Vordergrund stehen und nicht der individuelle Behandlungsbedarf der Patienten. Dies zeichnet ein falsches Bild! Natürlich steht für uns Ärzte und unsere Teams das Wohlergehen unserer Patienten an erster Stelle. Zudem wurden im Kontext des Barmer-Reports die Behandlungsergebnisse bei Patienten der Akut-Geriatrie und solchen der Reha-Geriatrie pauschal in einen Topf geworfen. Es handelt sich jedoch um zwei gänzlich unterschiedliche Patientengruppen, die nicht ohne weiteres miteinander zu vergleichen sind. Schon gar nicht bei der Bewertung des Reha-Erfolgs.

Mobile Reha Bremen

(12.07.2017) Die gleichnamige DGG-Arbeitsgruppe bietet in Zusammenarbeit mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Mobile Rehabilitation ein weiteres Gründerseminar „Aufbau mobiler Rehabilitation“ am 22. September 2017 in Bremen an. Anmeldungen werden ab sofort entgegen genommen. Es stehen 20 Plätze zur Verfügung.

Das Konzept und die Praxis der Mobilen Rehabilitation werden umfassend vor- und zur Diskussion gestellt. Das Seminar vermittelt alle Voraussetzungen, wie Sie  eine Mobile Rehabilitationseinrichtung erfolgreich planen, kalkulieren, mit den Kostenträgern verhandeln und dauerhaft betreiben können. Mit den drei Referenten, Günter Ralle-Sander, Dr. med. Rudolf Siegert, Bremen und Dr. med. Martin Warnach, Berlin stehen erfahrene Praktiker für alle Fragen zur Verfügung. Auch werden auf Wunsch Hospitationsmöglichkeiten vermittelt.

Crashkurs Geriatrie

(11.07.2017) Diese Fortbildung ist das ideale Repetitorium vor der Facharztprüfung Geriatrie: Vom 31. August bis 2. September findet in Berlin der „Crashkurs Facharzt Geriatrie“ statt. Renommierte Experten fassen alle Schwerpunktthemen der Geriatrie nach dem Stand aktueller Leitlinien prägnant und übersichtlich zusammen und vermitteln umfassendes Weiterbildungswissen für die Facharztprüfung und die Zeit danach. Außerdem werden interaktive Falldiskussionen zur Prüfungsvorbereitung angeboten. Letzte Plätze können noch gebucht werden!

Unter der Leitung von PD Dr. Anke Bahrmann, Dr. Ann-Kathrin Meyer und Dr. Jürgen Wernecke werden im Rahmen des dreitägigen Kurses alle relevanten Inhalte der Geriatrie zusammengefasst. Teilnehmer erwarten zudem wertvolle Hinweise für Prüfung und Praxis. Bis zu 40 Interessierte können an der Veranstaltung teilnehmen.

Die neue DGG-Website ist online

(26.06.2017) Hinter den Kulissen der DGG wurde in den vergangenen Wochen viel programmiert, getextet und gestaltet. Jetzt präsentieren wir: Die aktualisierte Webseite der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie im neuen Design! „Unsere Plattform DGGeriatrie.de ist schon lange die erste Adresse für aktuelle Informationen rund um die Geriatrie im deutschsprachigen Raum. Jetzt bieten wir unseren Mitgliedern und allen Interessierten der Altersmedizin eine wesentlich benutzerfreundlichere Oberfläche, eine ansprechendere Grafik, eine einfachere Menüführung und natürlich aktualisierte Inhalte“, sagt DGG-Präsident Professor Jürgen M. Bauer, der die Seite nun freigeschaltet hat.

FORTA App

(14.06.2017) Die schnelle Hilfe für ältere Patienten kommt jetzt per App. Unerwünschte Effekte von Medikamenten sind ein großes Problem bei der Behandlung alter Menschen. Falsch dosierte oder falsch angewendete Arzneimittel können zu Komplikationen führen. Damit soll jetzt Schluss sein. „Die sogenannte FORTA-App gibt den behandelnden Medizinern erstmals eine digitale Liste an die Hand, die sowohl untaugliche als auch nachweislich nützliche Arzneimittel für ältere Patienten benennt“, sagt Professor Martin Wehling, Direktor der Klinischen Pharmakologie an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Er hat die App mit seinem Team entwickelt. Die grundlegenden Daten dafür haben Mediziner der geriatrischen Kliniken in Mannheim und Essen in einer Studie zusammengetragen. „Mit unserer Entwicklung lässt sich die Fehlerquote bei der Medikamentenversorgung verringern. Zudem können Nebenwirkungen vermieden werden und nebenbei steigt die Lebensqualität der Patienten.“ Die kostenlose Android-App ist ab sofort in deutscher und englischer Version im Google-Play-Store erhältlich. Die Anwendung für Apple-Geräte soll in wenigen Monaten erscheinen.