Glücklich im Alter

(16.08.2017) Neue Behandlungsmöglichkeiten für alte Herausforderungen: „Die Lebenserwartung steigt weiter, doch die degenerativen Krankheiten sind die gleichen wie im vergangenen Jahrhundert“, sagt Professor Andreas Simm, Forschungsleiter der Universitätsklinik und Poliklinik für Herzchirurgie des Universitätsklinikums Halle (Saale). Gemeinsam mit internationalen Forschern will er neue Lösungsansätze für das Altern als Risikofaktor erarbeiten, um so unter anderem chronischen Erkrankungen vorzubeugen. Dafür lädt Simm jetzt alle Interessierten zur achten internationalen Tagung „Modulating Ageing / Anti-Ageing: from Molecular Biology to Clinical Perspectives“ nach Halle (Saale) ein, die vom 1. bis 3. September an der Martin-Luther-Universität stattfindet.  Auf dem Programm stehen zahlreiche Vorträge und Diskussionen rund um die Themen Proteinschädigung und Aggregation, kardiovaskuläres Altern, Stammzellen und Regeneration sowie Anti-Aging-Therapien. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

(09.08.2017) Ihre Jobs und freien Stellen direkt in der Zielgruppe: Nutzen Sie unser spezielles Kongresspaket für Ihre Personalgewinnung und werben Sie online und mittels Aushang auf dem Kongress-Stellenmarkt in Frankfurt am Main – inmitten von 700 Teilnehmern, bestehend aus Fachpersonal und Nachwuchskräften.

Anlässlich des 29. Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), der vom 28. bis 30. September in Frankfurt am Main stattfindet, bieten wir Ihnen ein umfassendes Kongresspaket für Ihre Personalsuche an. Mit dem exklusiven Paket platzieren Sie Ihre Anzeige streuverlustfrei inmitten der Zielgruppe und gewinnen hochqualifiziertes Fachpersonal aus der Geriatrie.

London

(09.08.2017) Wir blicken nach England: Vom 22. bis 24. November lädt die British Geriatric Society (BGS) zum Herbstmeeting nach London ein. Das ist für deutsche Geriater besonders interessant, weil es neben der Vorstellung neuer Forschungsergebnisse und intensiven Kleingruppen-Workshops vor allem auch um das internationale Netzwerken geht. Die dreitägige Veranstaltung findet im Exhibition Center am City Airport statt.

Crashkurs Geriatrie

(09.08.2017) Es gibt noch Restplätze für den „Crashkurs Facharzt Geriatrie“ vom 31. August bis 2. September in Berlin. Die Anmeldung ist kurzfristig möglich. Diese Fortbildung ist das ideale Repetitorium vor der Facharztprüfung Geriatrie: Renommierte Experten fassen alle Schwerpunktthemen der Geriatrie nach dem Stand aktueller Leitlinien prägnant und übersichtlich zusammen und vermitteln umfassendes Weiterbildungswissen für die Facharztprüfung und die Zeit danach. Außerdem werden interaktive Falldiskussionen zur Prüfungsvorbereitung angeboten.

Unter der Leitung von PD Dr. Anke Bahrmann, Dr. Adrian Rosada und Dr. Jürgen Wernecke werden im Rahmen des dreitägigen Kurses alle relevanten Inhalte der Geriatrie zusammengefasst. Teilnehmer erwarten zudem wertvolle Hinweise für Prüfung und Praxis. Bis zu 40 Interessierte können an der Veranstaltung teilnehmen.

Logo Agape Förderverein

(08.08.2017) Der Förderverein AGape verleiht in diesem Jahr zum siebten Mal einen Förderpreis. Damit zeichnet die Einrichtung ein innovatives, in der Praxis umgesetztes, alltagsrelevantes kommunales Projekt aus den Bereichen Alter(n)smedizin / Gerontologie / Altenhilfe aus – also zum Beispiel zu den Themen Gesundheitsförderung, Prävention, Rehabilitation oder Pflege.

Jürgen Bauer

(21.07.2017) Scharfe Kritik übt die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) an der aktuellen Debatte um den Barmer-Krankenhausreport, der in dieser Woche veröffentlicht wurde. Verkürzte Aussagen vermitteln das Bild, dass hochbetagte Patienten in deutschen Krankenhäusern nicht gut versorgt werden. „Das Gegenteil ist im internationalen Vergleich der Fall“, sagt DGG-Präsident Professor Jürgen M. Bauer (Foto), Lehrstuhlinhaber an der Universität Heidelberg und Ärztlicher Direktor des Agaplesion Bethanien Krankenhaus Heidelberg. „Der alte Mensch darf sich in deutschen Krankenhäusern in guten Händen wissen!“ Die Krankenkasse beklagt pauschal steigende Kosten, bemängelt eine zu hohe Pflegebedürftigkeit nach einem Krankenhausaufenthalt, betrachtet die Ursachen aber undifferenziert – und das zu Lasten älterer Patienten. „Dieser grob vereinfachenden Darstellung müssen wir widersprechen“, sagt Bauer. Im Interview spricht der renommierte Altersmediziner über die wirklichen Herausforderungen, mögliche Konzepte und das öffentliche Bild der Altersmedizin.

Herr Professor Bauer, was kritisieren Sie am aktuellen Barmer-Krankenhausreport konkret?
Mich ärgern vor allem die verkürzten Darstellungen der Report-Ergebnisse. Diese suggerieren der Öffentlichkeit, dass für die Geriatrie finanzielle Interessen im Vordergrund stehen und nicht der individuelle Behandlungsbedarf der Patienten. Dies zeichnet ein falsches Bild! Natürlich steht für uns Ärzte und unsere Teams das Wohlergehen unserer Patienten an erster Stelle. Zudem wurden im Kontext des Barmer-Reports die Behandlungsergebnisse bei Patienten der Akut-Geriatrie und solchen der Reha-Geriatrie pauschal in einen Topf geworfen. Es handelt sich jedoch um zwei gänzlich unterschiedliche Patientengruppen, die nicht ohne weiteres miteinander zu vergleichen sind. Schon gar nicht bei der Bewertung des Reha-Erfolgs.