Mitgliederversammlung

(25.09.2014) PD Dr. med. Jürgen Bauer aus Oldenburg ist das neue Gesicht im DGG-Vorstand. Alle weiteren Vorstandsmitglieder wurden bei der turnusmäßig stattfindenden Wahl nach zwei Jahren im Amt bestätigt. So ist PD Dr. Rupert Püllen der neue Präsident der DGG und Prof. Ralf-Joachim Schulz damit ab sofort past-President. PD Dr. Werner Hofmann scheidet satzungsgemäß nach sechjähriger Tätigkeit aus dem Präsidium aus. Der Vorstand dankte ihm für seinen engagierten Einsatz.

Bestätigt wurden ebenfalls in ihren Ämtern Dr. Anja Kwetkat als Sekretärin, Dr. Ulrich Thiem als Schatzmeister und Dr. Michael Meisel als Weiterbildungsbeauftragter.

DGG-Stellenmarkt

(07.08.14) Mehr als 400 Klicks pro Anzeige innerhalb von vier Wochen sind keine Seltenheit mehr. Chefarzt-Anzeigen verzeichnen sogar zwischen 700 bis 1200 Klicks in einem Monat. Und 50 interessierte Nutzer pro Tag sind ebenfalls an der Tagesordnung. Tendenz steigend! Der Stellenmarkt der DGG hat sich in den vergangenen zweieinhalb Jahren etabliert.

So ist auf Seiten der Inserenten ebenfalls ein gesteigertes Interesse spürbar: Immer mehr neue Kunden schalten eine Anzeige im Onlinestellenmarkt der DGG. Agenturen empfehlen die Homepage der DGG gerne weiter. Attraktiv erscheint neben den hohen Nutzerzahlen der gewünschten Zielgruppe "Geriater" auch der vergleichsweise günstige Anzeigenpreis.

Agenda 2020

(30.07.2014) Die häufigsten Fragen, die Geriater in Deutschland der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) stellen, ist sicherlich: „Was haben wir in den vergangenen Jahren erreicht und wo stehen wir nun? Was sind die wichtigsten Aufgaben in den kommenden Jahren?“
Natürlich wissen wir alle: Die Bedeutung der Geriatrie wächst unablässig. Aber im Gesundheitswesen ist es durchaus nicht selbstverständlich, dass ein Fach entsprechend seiner Bedeutung gewürdigt und mit den nötigen Ressourcen ausgestattet wird. Die Geriatrie musste und wird daher ihre Position immer wieder neu erkämpfen müssen. Dafür ist es wichtig, ein klares Profil zu haben und dies immer wieder in Fachkreisen wie auch der allgemeinen Öffentlichkeit zu kommunizieren.

Was haben wir nun in den vergangenen Jahren erreicht und welche Ziele müssen wir in der Zukunft verfolgen?

Zertifizierung Alterstraumatologisches Zentrum

(23.07.14) Als erste deutsche Klinik wurde die Asklepios Klinik Nord - Heidberg gemäß den Qualitätsvorgaben des Qualitätssiegels durch die DIOCert als zertifiziertes "atz - Alterstraumatologisches Zentrum" ausgezeichnet. Grundlage war dabei das vom Bundesverband Geriatrie e.V. gemeinsam mit den wissenschaftlichen Fachgesellschaften im Bereich der Geriatrie DGG und DGGG getragene Zertifizierungsverfahren. Das Zertifikat bestätigt eine hohe Qualität bei der Versorgung älterer Menschen mit Verletzungen, insbesondere mit Knochenbrüchen, zu der sich die Klinik freiwillig verpflichtet hat. Im "atz - Alterstraumatologischen Zentrum" erhalten betagte und hochbetagte Patienten (ab ca. 70 Jahren aufwärts) eine ganzheitliche unfallchirurgische und geriatrische Behandlung. Ziel der fachübergreifenden Zusammenarbeit ist es, die Selbstständigkeit der Patienten zu erhalten und die Rückkehr in die häusliche Umgebung zu ermöglichen.

Weiterbildungsverzeichnis

(28.05.2014) Die DGG hat die Liste der weiterbildungsberechtigten Geriater in Deutschland aktualisiert und veröffentlicht diese wieder auf ihrer Website. In diesem Jahr sind laut Landes- und Bezirksärztekammern 586 Frauen und Männer in der Lage, interessierte Fachärzte zu Geriatern auszubilden – 32 mehr als im vergangenen Jahr. Einen deutlichen Sprung um gleich mehr als 200 Personen wie zwischen den Jahren 2012 und 2013 gab es demnach nicht wieder.

„Weiterhin können wir die Aussage aufrecht erhalten, dass unser Fach flächendeckend die Möglichkeit zur Weiterbildung geschaffen hat“, sagt DGG-Präsident Prof. Ralf-Joachim Schulz. „Denn es sind ja nicht nur 32 neue Ausbildungsberechtigte hinzugekommen. Der Statistik nicht zu entnehmen sind schließlich diejenigen, die 2013 ihre Lizenz verloren haben – und das sind nicht wenige. Es freut mich persönlich wie auch in der Funktion als Präsident der DGG daher sehr, dass wir konstant so viele Weiterbildungsberechtigte in Deutschland aufzeichnen können.“

Blackburn Elizabeth

(21.05.2014) Medizinnobelpreisträgerin Dr. Elizabeth Blackburn von der University of California in San Francisco wird zur Eröffnungsveranstaltung des diesjährigen Jahreskongresses in Halle an der Saale erwartet. Gemeinsam mit zwei Forscherkollegen konnte sie Anfang des Jahrtausends beweisen, dass Chromosomen-Enden von sogenannten Telomeren geschützt werden – ein wichtiger Fakt mit Blick auf den Alterungsprozess des menschlichen Körpers.
Was Sie antreibt den gemeinsamen Gerontologie- und Geriatriekongress zu besuchen, welche neuen Erkenntnisse sie in ihrem Vortrag erörtern wird und warum sich ein persönlicher Austausch immer lohnt, hat Frau Blackburn in einem persönlichen Skype-Interview vorab verraten. Denn Sie freut sich auf den internationalen Austausch und fordert konkret auf: Sprechen Sie mich an!


Frau Dr. Blackburn, haben Sie Angst vor dem Altern?
Nicht so sehr vor dem Altern, mehr vor den Beschwerden im Alter. Die Möglichkeit, dass ich zum Beispiel Alzheimer bekommen könnte, beunruhigt mich. Nicht nur meinetwegen, sondern auch weil es viel Verantwortung und Belastung für die Familien mit sich bringt. Ansonsten finde ich es ganz gut älter zu sein. Ich bin 65. Das macht mir nichts aus und ich fühle mich auch nicht „alt“. Vor nicht allzu langer Zeit war das jedoch für viele Menschen ein sehr hohes Alter, aber unsere Vorstellung von „alt“ hat sich eben geändert.