Wissenschaftler schreiben an Whiteboard

Es ist wieder soweit: Jeweils vom 15.03. bis zum 15.06. eines jeden Jahres können Bewerbungen für den Ehren- und den Förderpreis des Rolf-und-Hubertine-Schiffbauer-Preises eingereicht werden. Die gleichnamige Stiftung lobt jährlich einen mit 5.000 Euro dotierten Ehrenpreis und einen mit 2.500 Euro dotierten Förderpreis aus. Prämiert werden herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Geriatrie.

Die Preisträger werden vor Beginn des DGG-Jahreskongresses bekannt gegeben und gebeten, im Rahmen der Preisverleihung am letzten Kongresstag einen kurzen Vortrag über ihre Arbeit zu halten. So sollen die gewürdigten Projekte Aufmerksamkeit erfahren und die gewonnenen Erkenntnisse zahlreichen Geriatern zugänglich gemacht werden.

Weitere Informationen zu den Schiffbauer-Preisen

Kongress-Programm der 123. DGIM-Jahrestagung jetzt online

(08.03.2017) Das Kongressprogramm der 123. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) ist jetzt online. Vom 29. April bis 2. Mai treffen sich im Mannheimer Congress Center Rosengarten rund 8.000 Internisten, um unter dem Leitthema „Versorgung der Zukunft: Patientenorientiert, integriert und ökonomisch zugleich“ wichtige Aufgaben des Faches zu diskutieren. Insgesamt finden rund 1.800 Vorträge, Sitzungen und Poster-Sessions statt.

Kongresspräsidentin Professor Dr. med. Petra-Maria Schumm-Draeger aus München stellt in ihrem Ankündigungsvideo die Frage in den Raum, inwieweit eine werteorientierte, individualisierte und fürsorgliche Medizin in unserem Gesundheitssystem zukünftig sichergestellt und bewahrt werden kann. Dabei soll auch das Spannungsfeld zwischen ökonomisch orientierten Zielvorgaben und dem Qualitätsanspruch der Medizin beleuchtet werden.

BVG Kongress für Altersmedizin

(27.02.2017) Der Bundesverband Geratrie hebt – gemeinsam mit zwei Landesverbänden – einen neuen Kongress aus der Taufe: Vom 4.–5. Mai 2017 findet in Berlin der „Kongress für Altersmedizin“ statt.

Das Konzept des Kongresses sieht vor, dem gesamten multiprofessionellen geriatrischen Team aus Ärzten, Pflegenden und Therapeuten professionelle Fortbildungsmöglichkeiten zu bieten. Inhaltliche Schwerpunkte sind in diesem Jahr die Themen Schlaganfall, Demenz und Ethik. 

Prof. Dr. Dr. Cristina Polidori

(21.02.17) Vorstandswechsel im Wissenschaftsforum Geriatrie (WFG): Bei der Jahresversammlung Mitte Januar wurde Frau Prof. Dr. Dr. M. Cristina Polidori zur neuen ersten Vorsitzenden gewählt. „Mein Hauptanliegen ist es, die gemeinsame Arbeit zwischen erfahrenen Geriatern und jungen Ärzten zu unterstützen", so die Leiterin des Schwerpunkts für Klinische Altersforschung an der Klinik II für Innere Medizin der Uniklinik Köln.

„Das gemeinsame Ziel ist die Vernetzung der Geriater, die sich mit klinischer Forschung beschäftigen.“ Der neue Vorstand wird die Ziele engagiert weiterverfolgen, die bei der Gründung 2013 von den ehemaligen BOSCH-Stipendiaten formuliert wurden: Das WFG ist ein Platz für Austausch!

„Wir sind eine Gruppe von erfahrenen Geriatern im Bereich der Forschung", erklärt die neue Vorsitzende Polidori. „Wir möchten unser Know-how teilen. Und wir möchten ein Forum für junge Geriater sein!“ So kann der Austausch mit aktiven Forschern dem Nachwuchs dabei helfen, die eigenen Ziele zu definieren und Forschungsziele zu entwickeln.

PD Dr. Reinhard Lindner, Dr. Gabriele Röhrig-Herzog

(07.02.2017) Alte Menschen haben oft mit körperlichen Problemen zu kämpfen, die untrennbar mit belastendem psychischen Erleben verbunden sind. „Höchste Zeit also, dass wir in der Geriatrie die Krankheitsprozesse im Alter unter der andauernd gemeinsamen Prämisse von Soma und Psyche sehen“, sagt Privatdozent Dr. Reinhard Lindner, seit 2012 Oberarzt für Gerontopsychosomatik und Alterspsychotherapie an der Medizinisch-Geriatrischen Klinik Albertinen-Haus in Hamburg. Zusammen mit Dr. Gabriele Röhrig-Herzog von der Uniklinik Köln / St. Marien-Hospital Köln hat er die neue DGG-Arbeitsgruppe Psychosomatik ins Leben gerufen. „Die AG soll als Schnittstelle fungieren, um Geriatrie und Psychosomatik miteinander zu verbinden“, so Lindner, der die Gruppe leitet.

MGFG Kongress 2017

(25.01.2017) Schon zum 26. Mal lädt die Mitteldeutsche Gesellschaft für Gastroenterologie zum Jahreskongress. Vom 19.–20. Mai geht es in Frankfurt am Main um aktuelle Erkenntnisse zu gastroenterologischen Problemen im Alter, gastrointestinalen Infektionen, Leberzirrhose und ihren Komplikationen sowie chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.
Ein Schwerpunkt dieses Kongresses liegt auf den Möglichkeiten der endoskopischen und sonographischen Diagnostik und Interventionsmöglichkeiten sowie Kontroversen und Interdisziplinarität in der modernen Viszeralmedizin. Komplexe Fälle in der Viszeralmedizin sollen ebenfalls interdisziplinär und interaktiv diskutiert werden.

Die DGG wird den Kongress in diesem Jahr besonders unterstützen und mit einem geriatrischen Symposium am Freitag vertreten sein. Titel: „Gastroenterologische Probleme und Perspektiven im Alter bei älteren Patienten“, Details finden Sie im Programm des Kongresses.

Ein wichtiger Bestandteil des wissenschaftlichen Programmes ist auch die Posterausstellung, in der insbesondere junge Kolleginnen und Kollegen aufgerufen sind, sich mit ihren Beiträgen zu beteiligen. Eine Einreichung von Beiträgen ist noch bis zum 12. Februar 2017 möglich.

Alle Informationen finden Sie auf der Website der Mitteldeutschen Gesellschaft für Gastroenterologie.