Curriculum Geriatrie(16.02.2017) Die Bundesärztekammer hat bereits 2012 gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) die strukturierte curriculare Fortbildung „Geriatrische Grundversorgung“ erarbeitet, die sich an alle niedergelassenen Ärzte richtet. Das Curriculum wird von den Landesärztekammern umgesetzt und im Rahmen ihrer Fortbildungen angeboten. Um Ihnen eine Übersicht der aktuellen Termine der jeweiligen Landesärztekammern geben zu können, hat die DGG alle aktuellen Angebote zusammengestellt und geordnet.

FAQs(30.07.2016) Position in der Krankenversorgung, Einordnung in den Fächerkanon, Aufgabenspektrum und Definition – FAQs zur Beantwortung häufiger Fragen an die Altersmedizin

Alle Gebiete der Medizin werden mit einer zunehmenden Zahl alter und sehr alter Patienten konfrontiert und müssen sich mit typischen Krankheiten ihres Fachs im hohen Alter auseinandersetzen. Besonders betroffen sind die Innere Medizin mit ihren Schwerpunkten: die Neurologie, die Traumatologie und die Psychiatrie – aber auch andere Fachgebiete, weil die akut zu versorgenden Patienten immer älter werden. Auch der Hochbetagte hat den Anspruch und das Recht, von den entsprechenden Spezialisten behandelt zu werden, wenn eine Organerkrankung im Vordergrund steht. So entwickeln sich Spezialisierungen innerhalb der etablierten Fächer, wie zum Beispiel die Gerontopsychiatrie. Was und wie die Geriatrie zur Optimierung der Versorgung beitragen kann, wurde in den nachfolgenden FAQs zusammengetragen.

Facharzt(25.03.2015) Seit Jahren wird um die Einführung eines Facharztes für Geriatrie gerungen. Daran wird sich auch in absehbarer Zeit nichts ändern: Entgegen ursprünglicher Erwartungen muss die neue Musterweiterbildungsordnung (MWBO) eine weitere bürokratische Prüfrunde durchlaufen. Dr. Michael Meisel, Weiterbildungsbeauftragter der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), ist ernüchtert: „Wir liegen deutlich hinter dem Zeitplan. Die Einführung wird sich mindestens bis 2016 verzögern.“

Treffen des DGG-Vorstands mit Prof. Montgomery(27.08.2013) Wichtige politische Weichenstellung für die Geriatrie: Am vergangenen Mittwoch trafen der amtierende President der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Professor Ralf-Joachim Schulz, President elect PD Dr. Rupert Püllen und der Weiterbildungsbeauftragte der DGG, Dr. Michael Meisel, den Präsidenten der Bundesärztekammer in Berlin. In einem gemeinsamen Gespräch wurden die wichtigsten Eckpfeiler für die zukünftige Gestaltung der Geriatrie diskutiert. So erklärte Professor Frank Ulrich Montgomery, die Bestrebungen der DGG für einen Facharzt für Innere Medizin und Geriatrie umfassend zu unterstützen: „Im Rahmen der neuen Musterweiterbildungsordnung wird der eigene Facharzt für Innere Medizin und Geriatrie eingeführt!“

PD Dr.  Werner Hofmann, Präsident der DGG (22.04.2013) Eine interaktive Fortbildung nach dem neuen Curriculum Geriatrie der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) startet am 26. April in Schleswig-Holstein. Ärzte aus Klinik und Praxis erhalten in drei Blöcken zu je 20 Stunden einen Ein- und Überblick in die Geriatrie. Im Dezember hatte die Bundesärztekammer dem Curriculum zugestimmt. Worauf die Fachgesellschaft zuarbeitet, erläutert Priv.-Doz. Dr. Werner Hofmann, Past-President der DGG und wissenschaftlicher Leiter der Fortbildung in Schleswig-Holstein.

Icon Schrift(06.02.2013) Nach jahrelangen Vorarbeiten hat der Vorstand der Bundesärztekammer Mitte Dezember 2012 den Vorschlag der DGG für ein 60-Stunden-Curriculum „Geriatrische Grundversorgung“ zugestimmt. Nachdem der erste Kurs in Thüringen gelaufen ist, will die DGG dieses Curriculum gemeinsam mit allen interessierten Landesärztekammern anbieten. Das Curriculum ist praxisnah gestaltet, mit interaktiven Anteilen, Falldarstellungen und Erfahrungsaustausch in Gruppen. „Die Geriatrie kann damit im Hausarztbereich als Zusatzfortbildung geführt werden, sofern ein entsprechender Beschluss der jeweiligen Landesärztekammer vorliegt“, erläuterte der Weiterbildungsbeauftragte der DGG, Dr. Michael Meisel. Der DGG-Vorstand betont, dass der Facharzt für Innere Medizin/Geriatrie weiterhin das große und wichtige Ziel bleibt. Die DGG setzt sich in den Weiterbildungsgremien der Bundesärztekammer, aber auch auf Länderebene, intensiv dafür ein.

(14.02.2012) Für einen Facharzt für Geriatrie als Experten für alte, multimorbide Patienten wirbt die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) im Vorfeld des 118. Internistenkongresses in Wiesbaden. „Die geriatrische Versorgung ist in den letzten Jahren immer komplexer geworden, und dem sollten wir im Interesse unserer Patienten durch die Einführung eines eigenen internistischen Facharztes Rechnung tragen“, sagte der Kongresspräsident Prof. Dr. Joachim Mössner vom Universitätsklinikum Leipzig gegenüber der Ärzte Zeitung (Ausgabe vom 10. Februar).

(17.10.2011) Einen deutlichen Fortschritt für das Fach Geriatrie sieht der Leiter der Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer Schleswig-Holstein, Dr. med. Henrik Herrmann. Bei der Novellierung der Muster-Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer werde der Facharzt für Innere Medizin und Geriatrie vorkommen, versprach er auf dem Jahreskongress der DGG in Bad Bramstedt. Der Präsident der Kammer, Dr. med. Franz-Joseph Bartmann, ist neuer Weiterbildungsbeauftragter der Bundesärztekammer.

(25.11.2011) Gemeinsamer Vorschlag der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) sowie des Bundesverbandes Geriatrie (ehemals Bundesarbeitsgemeinschaft Klinisch-geriatrischer Einrichtungen) zur Neueinordnung des Fachgebietes Geriatrie in die Musterweiterbildungsordnung der Deutschen Ärzteschaft.

Der Facharzt Innere Medizin und Geriatrie als Facharztkompetenz im Gebiet Innere Medizin ist in Deutschland bisher nur in 3 Bundesländern umgesetzt: in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Ein Antrag zur Etablierung der Facharztkompetenz in einer neuen MWBO für ganz Deutschland wurde vom 113. Deutschen Ärztetag 2010 in Dresden an den Vorstand überwiesen und ist somit in der Diskussion.

Die Zusatz-Weiterbildung Geriatrie umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Vorbeugung, Erkennung, konservative und interventionelle Behandlung und Rehabilitation körperlicher und seelischer Erkrankungen im biologisch fortgeschrittenen Lebensalter mit dem Ziel der Erhaltung und Wiederherstellung größtmöglicher Selbstständigkeit.