Leitung:

Drebenstedt Corinna 100x150 Corinna Drebenstedt
Chefärztin Geriatrie/ Innere Medizin
St. Marienhospital Friesoythe gemeinnützige GmbH
St.-Marien-Str. 1
26169 Friesoythe
Tel.: 04491 / 940-845
E-Mail: dr.drebenstedt@smhf.de
 
Thomas Fischer

Prof. Dr. Thomas Fischer, MPH
Professor für Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt Altenpflege
Evangelische Hochschule Dresden (ehs)
University of Applied Sciences for Social Work, Education and Nursing
Dürerstraße 25
01307 Dresden
Tel.: 0351 / 46902-77 | Fax: 0351/ 46902-99
E-Mail: Thomas.Fischer@ehs-dresden.de
Twitter: @ProfessorPflege

Arbeitsschwerpunkte:

Schwerpunkte der vergangenen Jahre: Entwicklung einer S3-Leitlinie „Schmerzassessment bei älteren Menschen in der vollstationären Altenhilfe", stationäre Therapieangebote für Ältere mit chronischen Schmerzen, Gestaltung eines Schwerpunktheftes „Schmerz und Alter" in der Fachzeitschrift „Der Schmerz", interdisziplinäre Vernetzung. Schmerzerkennung bei nicht-kommunikativen Menschen mit Demenz (BESD, BISAD ...), videogestütztes Schulungsmaterial für BESD.

Aktuelle Projekte:

Überarbeitung des Schmerzinterviews für geriatrische Patienten (ein multidimensionales Schmerzassessment), interdisziplinäre Vernetzung.
Fortführung der Deutschen Arbeitsgruppe im Rahmen der europäischen Initiative „PAIC – Pain and Impaired Cognition“.

Ausführliche Beschreibung:

Schmerzen bei Älteren werden klinisch und wissenschaftlich immer noch zu wenig beachtet. Das Erkennen beziehungsweise Wahrnehmen eines Schmerzproblems ist besonders schwierig bei Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen. Therapiekonzepte müssen bei der hohen Variabilität älterer Menschen in Bezug auf Morbidität und Funktion in definierten Gruppen geprüft werden. Um die Forschung und die Verbreitung von relevanten Informationen zum Thema voranzutreiben, wurde der Arbeitskreis „Alter und Schmerz" 1998 von Prof. em. Hans-Dieter Basler als Arbeitskreis der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (DGSS, seit 2013 in „Deutsche Schmerzgesellschaft" umbenannt) gegründet. Seit 2015 wird er von Prof. Dr. Thomas Fischer und Dr. Corinna Drebenstedt geleitet. Um Kräfte zu bündeln, wird der AK „Schmerz und Alter" seit 2013 auch von der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie unterstützt und fungiert seit 2017 als gemeinsamer Arbeitskreis. Dafür ist die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie institutionelles Mitglied der Deutschen Schmerzgesellschaft geworden.

Im Mittelpunkt der Arbeit der vergangenen Zeit standen insbesondere zwei Projekte: die Erarbeitung der S3-Leitlinie „Schmerzassessment bei älteren Menschen in der vollstationären Altenhilfe" und die Erfassung multimodaler Therapieangebote für ältere Menschen mit Schmerzen in Deutschland. Beide Projekte konnten 2016 /2017 abgeschlossen werden.

Die Leitlinie (AWMF – Leitlinienregisternummer 145 – 001) wurde unter Federführung des Arbeitskreises mit Beteiligung zahlreicher weiterer Fachgesellschaften erstellt und bei der AWMF eingereicht.
Zusätzlich widmete sich der AK der Arbeit an Fortbildungskonzepten und Materialien für die Schmerzeinschätzung bei alten Menschen mit Demenz – auch multimedial: So wurden die Verhaltensitems der BESD Skala für ein Video mit einem Schauspieler nachgestellt. Der fertige Clip ist auf der Website der Deutschen Schmerzgesellschaft zu finden.

Zusätzlich beteiligten sich zahlreiche Mitglieder des AK am Project „Pain and impaired cognition, especially dementia" (COST Action TD1005), das vom europäischen COST-Programm gefördert wurde. Die deutsche Abteilung der COST Action wird sich auch zukünftig unter dem Schirm des Arbeitskreises weiter treffen, um das Ziel der Entwicklung eines Meta-Instruments zur Erkennung von Schmerzen bei Menschen mit Demenz weiter zu verfolgen.

Als weiteres Projekt wird der Arbeitskreis das Schmerzinterview für geriatrische Patienten überarbeiten. Dies wurde in der Anfangszeit des Arbeitskreises in Anlehnung an den deutschen Schmerzfragebogen in Form eines Fragebogens für ältere Menschen maßgeblich von Prof. Basler entwickelt. Die Weiterarbeit an den Schmerzassessments erfolgt in Kooperation mit dem AG Assessment der DGG.

Aktuelle Mitglieder:

24 aktive Mitglieder, darüber hinaus weitere Interessierte (passive Mitglieder)

(Erläuterung: Aktive Mitglieder versuchen regelmäßig an Arbeitskreistreffen teilzunehmen, beteiligen sich an Projekten, werden über Aktivitäten auch außerhalb der Protokolle informiert. Passive Mitglieder sind interessiert an der Arbeit des Arbeitskreises, reagieren auf Wünsche des Arbeitskreises, erhalten regelmäßig Einladungen zu Treffen und entsprechende Protokolle, nehmen aber nicht regelmäßig an Treffen teil; können Ideen, Wünsche etc. einbringen.)

Aufnahme von Neumitgliedern:

Ja.

Nächstes Treffen:

Den genauen Termin und Treffpunkt können Sie beim Arbeitsgruppen-Leiter per E-Mail erfragen.

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