Dr. Volkan Aykaç

(17.05.2017) Oft scheitert es schon an der Sprache: Viele aus der Türkei stammende, ältere Patienten stehen hierzulande vor erschwerten Behandlungsbedingungen. Es ist die Generation der in Deutschland gebliebenen Gastarbeiter, die einer medizinischen Versorgung bedürfen und die damit viele Kliniken und Ärzte vor neue Herausforderungen stellt. Für deren verbesserte Versorgung setzt sich in besonderer Weise Dr. Volkan Aykaç (Foto) ein. Er ist Oberarzt am Evangelischen Geriatriezentrum in Berlin und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG). Aykaç will ein Netzwerk deutsch-türkischer Geriater aufbauen und zugleich das Konzept einer türkischsprachigen geriatrischen Sprechstunde entwickeln.

Dr. Anja Kwetkat

(25.04.2017) Aktuelle Impf-Empfehlungen für alte Patienten stehen in der Kritik: Die Arbeitsgruppe Impfen der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) sieht die neuen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) zur Pneumokokken-Impfung skeptisch. „Es wird nur ungenügend darauf eingegangen, dass das Immunsystem alter Patienten anders auf Impfungen reagiert, als bei jüngeren Patienten“, sagt Dr. Anja Kwetkat (Foto), Leiterin der DGG-Arbeitsgruppe und Chefärztin der Klinik für Geriatrie am Universitätsklinikum Jena. „Die Kenntnisse zur Immunseneszenz bei Hochaltrigen und Senioren mit Multimorbidität sollten in den Impfempfehlungen berücksichtigt werden.“ Die Mitglieder der DGG-Arbeitsgruppe Impfen setzen sich intensiv mit den STIKO-Empfehlungen zur Pneumokokken-Impfung auseinander, die im Deutschen Ärzteblatt erschienen sind. So hat die Arbeitsgruppe jetzt mit einem Leserbrief an die Autoren reagiert, den das Ärzteblatt in der Ausgabe vom 31. März veröffentlicht hat. Hier lesen Sie den kompletten Brief im Wortlaut:

Titelbild der ZGG

(25.04.2017) Sie lesen die Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie (ZGG), die gerade ihr 50-jähriges Bestehen feiert? Dann sollten Sie die Gelegenheit nutzen, dem Verlag Springer Medizin Ihre Meinung über die Zeitschrift mitzuteilen, um sie in Zukunft noch besser machen zu können. Redaktion und Herausgeber freuen sich über eine zahlreiche Teilnahme an der Leserbefragung.

Für die Umfrage können Sie entweder den Fragebogen ausfüllen, der Heft Nummer 3 beiliegt. Oder Sie nutzen die Möglichkeit, um bequem an der Online-Befragung der ZGG teilzunehmen. Mit etwas Glück gewinnen Sie ein iPad pro oder einen von zehn Büchergutscheinen. Machen Sie mit!

Logo DGG

(05.04.2017) Es ist aktuell eines der wichtigsten Anliegen der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG): Die Einführung eines spezialisierten Facharztes Geriatrie! Nun hat sich der Bayerische Hausärzteverband öffentlich dazu geäußert. Er sieht die hausärztlichen Allgemeinmediziner durch deren Ausbildung ausreichend qualifiziert, um dem älteren Patienten in jeder Hinsicht gerecht zu werden. Dem widerspricht der DGG-Vorstand in einer direkten Stellungnahme. Gerade die Versorgung alter, oft mehrfacherkrankter Menschen ist sehr komplex und daher auf Spezialisten angewiesen. Lesen Sie hier die Stellungnahme im Wortlaut:

„Aus Sicht der DGG besteht weiterhin der Bedarf, die geriatriespezifische Qualifikation der Ärzteschaft sachgerechter als bisher zu regeln. Sie hält daher weiterhin an der Einführung eines eigenständigen Facharztes Geriatrie fest.

Arzt und Ärztin

(03.04.2017) Hausärzte und Geriater streiten um den „Facharzt Geriatrie“

Um die Qualifikation der Ärzte zur Versorgung älterer und hochbetagter Patienten hat sich zwischen Hausärzteverbänden und der Deutschen Gesell­schaft für Geriatrie (DGG) ein Streit entzündet. „Der hausärztliche Allgemeinmediziner ist aufgrund seiner Ausbildung und seiner Tätigkeit bereits qualifiziert für die medizinische Versorgung älterer Menschen“, erklärte Dieter Geis, Vorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbandes.

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50 Jahre ZGG

(28.03.2017) Es gibt allen Grund zum Feiern: Die Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie (ZGG) wird 50. „Es gibt keine vergleichbare Fachzeitschrift im deutschsprachigen Raum“, sagt Susanne Denskus, Managing Editor beim Heidelberger Verlag Springer Medizin, in dem die ZGG mit einer Auflage von 4.300 Exemplaren acht Mal im Jahr erscheint. Zum Jubiläum gibt es für die Leser drei ganz besondere Ausgaben. Eine davon erscheint im Dezember als von Geriatern gestaltetes Jubiläumsheft. Es soll unter anderem dargelegt werden, welche Entwicklungspotenziale es für die Geriatrie aktuell gibt. Diesem Schwerpunkt unter dem Titel „Geriatrie: Standards und Perspektiven“ wird mehr Umfang eingeräumt, als sonst üblich.