Stühle

(12.12.2018) Mehr als 380.000-mal aufgerufen: Auch in seinem siebten Jahr konnte sich der Stellenmarkt der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) an führender Position behaupten und sich weiter als deutschlandweit intensiv genutzter Fachstellenmarkt für klinisch tätige Altersmediziner und Pflegepersonal etablieren. Von Jahresanfang bis Oktober wurden auf der Webseite der DGG rund 180 Anzeigen gebucht, direkt inmitten der Zielgruppe veröffentlicht und insgesamt 389.534-mal aufgerufen. 27 Anzeigen wurden zudem im Rahmen der Kongresspaketaktion als Aushang auf dem Kongress prominent platziert und erreichten dort mehr als 1.000 Altersmediziner aus ganz Deutschland.

Privatdozentin Dr. Katrin Singler

(28.11.2018) Sowohl die studentische Ausbildung, als auch die Weiterbildung im Fach Geriatrie variieren in Europa stark. Vor allem hinsichtlich der Dauer, den Inhalten und im Fall der prägraduellen Ausbildung auch hinsichtlich des Zeitpunktes, an dem Studierende erstmalig mit dem Fach Geriatrie in Berührung kommen. Nicht in jedem europäischen Land ist die Geriatrie eine eigene Sub-Spezialisierung. Nationale Curricula können ein wichtiger Beitrag sein, die Ausbildung zu harmonisieren und voranzubringen. Zu diesem Thema hat Privatdozentin Dr. Katrin Singler (Foto) intensiv geforscht. Sie ist Oberärztin der Geriatrischen Klinik am Klinikum Nürnberg sowie Mitarbeiterin am Institut für Biomedizin des Alterns an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Zudem ist Singler stellvertretende Leitung der DGG-Arbeitsgruppe „Notfall- und Intensivmedizin“. Sie sprach mit uns über das Ergebnis ihrer Arbeit: Europäische Empfehlungen für nationale Curricula in der Weiterbildung Geriatrie und Mindestkompetenzen für die studentische Ausbildung!

Logo WfG

(28.11.2018) Spannend auch für Nachwuchswissenschaftler: Anfang des kommenden Jahres sind interessierte Geriater zur Jahrestagung des Wissenschaftsforums Geriatrie (WfG) eingeladen, die am 11. und 12. Januar in Berlin stattfindet. „Wir freuen uns, dass wir auch dieses Mal wieder tolle Keynote-Speaker gewinnen konnten“, sagt Professorin Cristina Polidori, Vorsitzende des WfG. Professor Cornel Sieber aus Nürnberg wird zum Thema „Geriatrie = Innere Medizin Plus“ sprechen, Professor Andreas Kruse aus Heidelberg hält einen Vortrag zur Resilienz und Reife in Grenzsituationen. „Es wird auch eine spezielle Nachwuchssession geben, für die wir bereits spannende Abstracts erhalten haben,“ sagt Polidori. Ein gemeinsames Abendessen am Freitag bietet zudem ausreichend Gelegenheit für einen entspannten Austausch.

Professor Heppner und Professor Gosch

(28.11.2018) Enger zusammenarbeiten und den Wissenstransfer in der Geriatrie vorantreiben: Diesen Aufgaben widmet sich derzeit DGG-Präsident Professor Hans Jürgen Heppner (Foto rechts). Anlässlich der Verleihung des Theo und Friedl Schöller-Preises für Alternsforschung sowie der interaktiven Fortbildung „Medicine of Ageing“ am 20. Oktober in Nürnberg, traf Heppner seinen Geriatriekollegen Professor Markus Gosch (Foto links), Ärztlicher Leiter der Klinik für Geriatrie am Klinikum Nürnberg, zum Expertengespräch. Als Gastgeschenk überreichte der DGG-Präsident das kürzlich erschienene Weißbuch Alterstraumatologie. „Den Wissenstransfer durch das persönliche Gespräch und die Übergabe von Fachliteratur zu vollziehen, ist nur ein Beispiel dafür, dass wir durch den gegenseitigen Austausch große Fortschritte für die Geriatrie erzielen können“, sagt Heppner.

Dr. Anja Kwetkat

(12.11.2018) Mehr als 650.000 Menschen erkranken jährlich an einer Lungenentzündung – alleine in Deutschland. Vor allem für Kinder unter fünf Jahren und ältere Menschen kann das tödlich enden. „Noch immer unterschätzen Betroffene die Folgen einer Lungenentzündung“, sagt Dr. Anja Kwetkat (Foto), Direktorin der Klinik für Geriatrie am Uniklinikum Jena und Leiterin der Arbeitsgruppe Impfen der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG). Pneumokokken sind die häufigsten Erreger. „Dabei kann eine rechtzeitige Impfung Leben retten – in jedem Alter“, so Kwetkat. Deshalb unterstützt die Arbeitsgruppe Impfen der DGG den Welt-Pneumonie-Tag der International Federation on Ageing (IFA) am 12. November. „Wir laden Mediziner und Bürger ein, gerade am Aktionstag über die positiven Auswirkungen einer Impfung aufzuklären. So können wir viele Leben retten.“

Dr. Andreas Leischker

(30.10.2018) Es geht wieder los: Die Grippe-Zeit beginnt! Insbesondere ältere Patienten sind durch Influenza-Viren gefährdet. Aber auch Schwangere, Kinder und Pflegepersonal sind besonders betroffen. Deswegen raten Experten jetzt zur gezielten Grippeschutzimpfung. „Für ältere Menschen eignen sich insbesondere die sogenannten tetravalenten Impfstoffe, die nun auch von den Krankenkassen bezahlt werden“, sagt Dr. Andreas Leischker (Foto), Impfexperte der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) sowie Chefarzt der Klinik für Geriatrie des Alexianer-Krankenhauses Krefeld. Im Interview beantwortet Leischker die wichtigsten Fragen zu Influenza-Viren, aktuellen Übertragungsrisiken, den größten Gefahren und den optimalen Grippeschutz.