Professorin Ursula Müller-Werdan(DGGG) und Professor Hans Jürgen Heppner (DGG)

(12.07.2018) Der Countdown läuft: Bis zum Gemeinschaftskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) sind es nur noch wenige Wochen. Unter dem Motto „Vielfalt des Alterns: biomedizinische und psychosoziale Herausforderungen“ wird die mit Spannung erwartete Großveranstaltung vom 6. bis 8. September 2018 an der Universität zu Köln stattfinden. Neben Professorin Ursula Müller-Werdan von der DGGG hat Professor Hans Jürgen Heppner (DGG) die Präsidentschaft für diesen Kongress inne. Im gemeinsamen Interview verraten die beiden, welche neuen Formate und Weiterentwicklungen es geben wird, wie die Qualität der eingereichten Arbeiten zugenommen hat und auf welche Keynote-Speaker sich die Teilnehmer freuen können.

Logos DGG, DGGG, Bundesverband Geriatrie

(04.07.2018) Das Bundessozialgericht (BSG) hat die Anforderungen an Struktur und Dokumentation der Teambesprechung im Rahmen der geriatrischen frührehabilitativen Komplexbehandlung formuliert. Zudem wurde entschieden, dass die Krankenkassen Recht auf Einsichtnahme in die Behandlungsunterlagen des Patienten während eines Rechtsstreits haben – dies auch rückwirkend. Der Bundesverband Geriatrie, die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie (DGGG) haben jetzt gemeinsam zu den Ausführungen des BSG Stellung genommen.

Professorin Esther Berkemer und Dr. Corinna Drebenstedt auf dem deutschen Seniorentag

(04.07.2018) Welche Schmerzen treten im Alter am häufigsten auf? Und wie sehen passende Behandlungsmöglichkeiten konkret aus? Darüber sprachen die Professorin Esther Berkemer sowie Dr. Corinna Drebenstedt als Vertreter der Arbeitsgruppe „Schmerz und Alter“ der Deutschen Schmerzgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) in ihrem Vortrag beim 12. Deutschen Seniorentag Ende Mai in Dortmund. Der Deutsche Seniorentag ist die größte bundesweite Veranstaltung für Senioren. Alle drei Jahre werden dort aktuelle seniorenpolitische und gesellschaftliche Themen diskutiert.

Tabletten

(06.06.2018) Im Alter ist alles anders: Medikamente, die früher halfen, können im Alter von 80 Jahren schaden. Mangelnde Bewegung oder falsche Arzneimittel sind dafür verantwortlich, dass ältere Menschen schneller abbauen. Auch Wechselwirkungen zu vieler oder falscher Medikamente können ein Problem sein, wenn alte Menschen die Kraft verlässt. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) beleuchtet in einem 45-minütigen Beitrag, wo Senioren heute altersgerecht behandelt werden und wie gut Muskeltraining oder ein Pillencheck helfen.

Stapel Papier mit Brille und Stift

(06.06.2018) Die Zahl der Weiterbildungsberechtigten im Fach Geriatrie ist leicht gestiegen! Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) hat bei den einzelnen Landesärztekammern nachgefragt: Aktuell sind 682 Ärzte in Deutschland zur Weiterbildung befugt, im vergangenen Jahr waren es 679 Ärzte. Eine komplette Übersicht gibt es im aktualisierten DGG-Verzeichnis der Weiterbildungsberechtigten. „Die Nachfrage nach einer fundierten geriatrischen Ausbildung steigt stetig an“, sagt Dr. Michael Meisel, Weiterbildungsbeauftragter der DGG sowie Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Geriatrie am Diakonissenkrankenhaus Dessau.

Dr. Mathias Pfisterer, Quelle: AGAPLESION ELISABETHENSTIFT Darmstadt

(23.05.2018) Jetzt wählen gehen: Vom 24. Mai bis 6. Juni 2018 wird die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen für die nächsten fünf Jahre gewählt. Geriater waren bisher noch nie Teil der Versammlung – doch das soll sich nun ändern: Erstmals tritt die Liste „Ärztinnen und Ärzte pro Alter“ an, mit sieben Kandidaten, um sich explizit für die Altersmedizin stark zu machen. Spitzenkandidat ist Privatdozent Dr. Mathias Pfisterer (Foto), Chefarzt der Klinik für Geriatrische Medizin und Zentrum für Palliativmedizin/Institut für Hospiz- und Palliativforschung am Agaplesion Elisabethenstift in Darmstadt. Wir sprachen mit dem Leiter der Arbeitsgruppe Palliativmedizin der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) darüber, warum Altersmediziner endlich in der Kammer vertreten sein sollten, und welche Signalwirkung das auf Bundesebene haben könnte.