Rednerpult mit Mikrofonen und Flaschen

(07.03.2018) Geriatrisches Assessment, Sturzprophylaxe und Zementierungstechniken – das sind nur drei der neuen Hauptthemen des Alterstraumatologie-Kongresses, der vom 22. bis 23. März 2018 in Zürich stattfindet. Unter dem Motto „Interdisziplinäres Handeln bewahrt Autonomie und Lebensqualität“ bietet die Veranstaltung auch für Geriater zahlreiche hochinteressante Keynote-Lectures, Vorträge und Workshops sowie die Möglichkeit zum Austausch mit internationalen Kollegen.

Professor Rainer Wirth, Direktor der Klinik für Altersmedizin und Frührehabilitation am Marien Hospital Herne und Leiter der DGG-Arbeitsgruppe Ernährung und Stoffwechsel

(21.02.2018) Schluckstörungen, also Dysphagie, sind ein weitverbreitetes Syndrom bei älteren Patienten, das im klinischen Alltag noch wenig Berücksichtigung findet. Daher ist für Geriater die Jahrestagung der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Dysphagie (DGD) vom 15. bis 18. März 2018 in München besonders interessant. Hier werden neueste wissenschaftliche Erkenntnisse vermittelt, zudem können sich die Teilnehmer bei der parallel stattfindenden Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Endoskopie und Bildgebende Verfahren (DGV-EV) weiterbilden. Erwartet werden bei beiden Kongressen insgesamt 1.200 Teilnehmer. Erstmals übernimmt jetzt ein Geriater die Präsidentschaft des DGD-Kongresses: Professor Rainer Wirth, Direktor der Klinik für Altersmedizin und Frührehabilitation am Marien Hospital Herne und Leiter der DGG-Arbeitsgruppe Ernährung und Stoffwechsel. Im Interview erklärt er, warum sich die Veranstaltung besonders für Geriater lohnt und vor welchen Herausforderungen die Altersmedizin im Bereich Dysphagie steht.

rivatdozent Dr. Michael Drey, Bereichsleiter Akutgeriatrie der Medizinischen Klinik und Poliklinik IV des Uniklinikums München

(07.02.2018) Altersbedingter Muskel- und Funktionsabbau, also Sarkopenie, ist ein häufig auftretendes Phänomen in der geriatrischen Praxis. Bisher gab es keinen speziellen Diagnoseschlüssel für dieses komplexe Krankheitsbild in Deutschland. Das hat sich zum Jahresbeginn geändert. Seit dem 1. Januar kann der sogenannte ICD-Code "M62.50" zur Bestimmung verwendet werden. Der Schlüssel ist aufgeführt im Katalog "ICD-10-GM Version 2018" des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI). Privatdozent Dr. Michael Drey (Foto), Bereichsleiter Akutgeriatrie der Medizinischen Klinik und Poliklinik IV des Uniklinikums München, war maßgeblich an dieser wichtigen Einführung beteiligt. Im Interview spricht er darüber, was der neue Diagnoseschlüssel für die tägliche Arbeit des Geriaters, des Hausarztes und auch für den Patienten bedeutet.

ZGG 8/2017

(02.02.2018) 50 Jahre Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie (ZGG) – ein schönes Jubiläum, aber auch Anlass für eine Bestandsaufnahme zur Entwicklung der Geriatrie in Deutschland, deren Spiegel die ZGG in vieler Hinsicht ist. Im zurückliegenden halben Jahrhundert hat sich die ZGG zur bedeutendsten deutschsprachigen Zeitschrift für die Themengebiete Gerontologie und Geriatrie entwickelt. Ausdruck dieses Erfolges ist sicherlich der langsame, aber stetige Anstieg des „impact factor“ sowie die, insbesondere in den letzten Jahren, stark anwachsende Zahl der Downloads von in der ZGG publizierten Artikeln. Im Jahr 2011 ging zudem das von der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie zunächst in Eigenregie publizierte European Journal of Geriatrics in der ZGG auf, sicherlich im Rückblick eine gute Entscheidung.

Professor Dr. Jürgen M. Bauer, Präsident der DGG

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

etwas verspätet möchte ich Ihnen für 2018 Gesundheit sowie in privater als auch beruflicher Hinsicht alles Gute wünschen. Das Neue Jahr wird sicherlich für uns Geriater wieder einige Überraschungen mit sich bringen. In Anbetracht der erfolgreichen Entwicklung unseres Faches sollten wir positiv und nicht zu sorgenvoll in die Zukunft blicken. Lassen Sie uns trotz mancher Rückschläge neue Herausforderungen mit Selbstbewusstsein annehmen und gemeinsam an den Lösungen unserer Probleme arbeiten.

Ich muss Sie bitten, sich zukünftig noch stärker in die Belange unserer Fachgesellschaft einzubringen, da wir als noch immer kleines Fach auf die Hilfe jedes einzelnen unserer Mitglieder angewiesen sind. Wenn wir an vielen Stellen unsere Interessen gemeinsam wirkungsvoll vertreten, wird uns 2018 einen wichtigen Schritt nach vorne bringen und die Anerkennung für die Geriatrie wird weiter wachsen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen erfolgreichen Start in das Neue Jahr,
Ihr Jürgen Bauer

Anja Kwetkat

(17.01.2018) Wir sind mitten in der kalten Jahreszeit – und damit inmitten der Grippe-Saison. Insbesondere für ältere Menschen bietet sich hier eine spezielle Schutzimpfung an. Die Arbeitsgruppe Impfen der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) rät Hausärzten, sich speziell mit den Impf-Anforderungen dieser Zielgruppen auseinanderzusetzen. „Hausärzte stehen hier häufig vor der Frage, welcher Impfstoff der hilfreichste ist. Das Alter und die Multimorbidität des Patienten spielen dabei eine große Rolle“, sagt Dr. Anja Kwetkat, Chefärztin der Klinik für Geriatrie am Uniklinikum Jena und Leiterin der AG Impfen (Foto). „Zudem wurde gerade von der Ständigen Impfkommission eine neue Influenza-Impf-Empfehlung publiziert.“