Prof. Dr. Johannes Pantel

(17.06.2015) Rund 1,5 Millionen Menschen sind in Deutschland an Demenz erkrankt, zwei Drittel von ihnen an Alzheimer. Und die Zahl steigt: Jedes Jahr kommen 40.000 Fälle mehr hinzu. Vor fast genau 110 Jahren von Alois Alzheimer entdeckt, ist die Krankheit bis heute unheilbar. Welche neuen Hoffnungen es gibt, erläutert Prof. Dr. Johannes Pantel, Inhaber der Professur für Altersmedizin mit Schwerpunkt Psychogeriatrie der Goethe-Universität Frankfurt, beim dortigen Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG). In seiner Keynote-Lecture „Alzheimer: Von Auguste Deter bis heute – state of the art“ spricht er über den aktuellen Stand der Forschung und innovative Studienansätze.

Prof. Dr. Clemens Becker

(28.05.2015) Ob Fitnessarmband, Lauf-App fürs Handy oder Exergame für die Spielkonsole – wer Sport treibt, für den sind Hightech-Hilfsmittel längst selbstverständlich, um alle Körperdaten aufzuzeichen. Anders in der Geriatrie: Das gesundheitliche Assessment betagter Patienten wird noch immer lieber mit Stift, Zettel und Stoppuhr vorgenommen, anstatt Computerprogramme zu nutzen. Welche Vorteile die Implementierung der neuen Technik im Klinikalltag und in der Therapie bringen kann, darüber spricht Prof. Dr. Clemens Becker, Chefarzt der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart, in seiner Keynote-Lecture beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) in Frankfurt. Und gibt Antwort auf die Frage: „Vom Smartphone-Assessment zum Exergame – Wo steht und bleibt die Geriatrie in der gerontotechnologischen Revolution?“

PD Dr. med. Rupert Püllen

(21.05.2015) Heute das Morgen gestalten: Unter dem Titel „Zukunft der Medizin – Medizin der Zukunft. Geriatrie“ lädt die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) vom 3. bis 5. September zum Jahreskongress nach Frankfurt ein. Welche Themen besonders stark im Fokus stehen und welche Rolle die Nachwuchsförderung spielt, das verrät DGG-Präsident und Kongressorganisator PD Dr. Rupert Püllen im Interview.


Dr. Püllen, das Motto des Kongresses lautet: „Zukunft der Medizin – Medizin der Zukunft. Geriatrie“. Was genau ist darunter zu verstehen?
Das Motto soll anregen, sich Gedanken über die Gegenwart und Fortentwicklung der Medizin zu machen. Auch Kollegen anderer Fachrichtungen sind hierzu eingeladen – interdisziplinärer Dialog und Gedankenaustausch sind immer bereichernd! Ich kann meinen Kollegen daher nur empfehlen, frühzeitig den Termin im Kalender freizuhalten. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

Skyline Frankfurt

Die Zukunft der Medizin wird von vielen Faktoren bestimmt:

  • wachsende Komplexität diagnostischer und therapeutischer Prozesse
  • Zunahme dementieller Syndrome
  • Verknappung von Ressourcen – nicht nur finanziellen
  • Wegfall unterstützender familiärer Strukturen am Wohnort

Die Medizin der Zukunft findet in diesem Kontext statt und sucht Lösungen für diese Probleme. Vor diesem Hintergrund spielt die Medizin des Alterns und des alten Menschen eine Schlüsselrolle.


Was Sie erwartet – Das Programm

Frankfurt 2015 bietet in Keynote Lectures, Symposien und Vorträgen neue Informationen zu aktuellen und grundlegenden Themen der Altersmedizin wie:

  • zukünftige Versorgungsformen
  • Perspektiven medikamentöser Therapie im Alter
  • Gerontotechnologie und AAL
  • Frailty, Sarkopenie, Malnutrition
  • Demenz und Delir
  • Mobilität und Stürze
  • Kontinenz
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Assessment

Weitere Angebote sind:

  • eigenes Nachwuchsprogramm
  • Kurse der DGG-Fortbildungsakademie