Kongresspräsidenten PD Dr. Rupert Püllen (Frankfurt/M) und Prof. Dr. Andreas Simm (Halle/S)

Verehrte Kolleginnen und Kollegen,

Für viele von Ihnen bedeutet es Stress, einen vollen beruflichen Alltag zurückzulassen, sich auf den Weg nach Halle zu machen und am Kongress teilzunehmen. Wir sind aber zuversichtlich, dass Ihnen die Kongressteilnahme zahlreiche Chancen eröffnet.

Viele Chancen und kaum Risiken: Dafür spricht das umfangreiche Programm des Kongresses. Im Vergleich zu vorangegangenen Kongressen ist die Zahl eingereichter Beiträge nochmals gestiegen. Diese erfreuliche Entwicklung hat eine Kehrseite: Auch qualitativ hochstehende Beiträge können nicht alle als Vorträge präsentiert werden – zu viele Parallelveranstaltungen machen einen Kongress unübersichtlich. Deshalb haben wir bei der Programmplanung den Posterpräsentationen viel Raum gegeben;
konkurrierende Parallelveranstaltungen gibt es nicht. Auf diese Weise sollen die Posterbeiträge die Aufmerksamkeit und Würdigung erfahren, die sie verdienen.

Die gemeinsame Tagung von Gerontologen und Geriatern eröffnet die Möglichkeit, über Themen des Alterns interdisziplinär ins Gespräch zu kommen. Exemplarisch sei hier die Frage der Fahreignung im höheren Lebensalter genannt – ein Thema wachsender Bedeutung.

Halle als Tagungsort bietet dazu einiges. Die Universität hatte eine solche Ausstrahlung, dass Voltaire (1694–1778) schrieb: „Wer die Krone deutscher Gelehrter sehen wolle, müsse nach Halle reisen.“ In diesem Sinne bietet der größte deutschsprachige wissenschaftliche Kongress in Halle alle Möglichkeiten und Chancen, sich zu gerontologischen und geriatrischen Fragestellungen umfassend zu
informieren.

Wir wünschen Ihnen anregende und bereichernde Tage in Halle!

Kongresspräsidenten
PD Dr. Rupert Püllen (Frankfurt/M) und Prof. Dr. Andreas Simm (Halle/S)