Bild Hand am Treppengeländer

(11.05.2016) Es ist eine der größten Gesundheitskampagnen Deutschlands: Mehr als 10.000 Senioren will das Programm „Trittsicher durchs Leben“ bis Ende 2017 erreichen. Angeboten von der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG), dem Deutschen LandFrauenverband (DLV), dem Deutschen Turner-Bund (DTB) und dem Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart (RBK), werden Bewegungskurse, Vor-Ort-Beratungen und Osteoporose-Vorsorgetermine in ländlichen Regionen angeboten. Und das völlig kostenlos.

Auf dem Hof mitarbeiten, den Garten bestellen, Auto fahren oder mit den Enkeln spazieren gehen: Gerade auf dem Land ist es wichtig, bis ins hohe Alter aktiv zu bleiben – dabei stürzt etwa ein Drittel aller Menschen über 65 Jahre mindestens einmal im Jahr. Die Folgen sind oft schwere Frakturen wie Oberschenkelhalsbrüche, häufig gefolgt von einem Verlust der Autonomie oder gar Pflegebedürftigkeit. Das Programm „Trittsicher durchs Leben“ will daher betagten Menschen helfen, sicher mobil zu bleiben und somit ihre Selbständigkeit zu wahren.

Hauptstadtkongress 2016, WISO/Schmidt-Dominé

(10.05.2016) Am 9. Juni 2016 findet in Berlin im Rahmen des Hauptstadtkongresses „Medizin und Gesundheit“ eine Sitzung zur biomedizinischen Altersforschung statt. Unter der Überschrift „Gesund altern! Neues zur biomedizinischen Alternsforschung: Auf dem Weg zu belastbaren Empfehlungen“ werden insgesamt acht Referenten Ihre Thesen vorstellen und miteinander diskutieren.
So überlegt der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag, Dr. Edgar Franke, laut, was uns „Gesund altern“ politisch eigentlich wert ist. Ebenfalls mit dabei: Prof. Josef Hecken, Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses. Er gibt Input, wie ein gesunder Alterungsprozess unter gesundheitsökonomischen Aspekten vorangebracht werden kann.

Dr. Christoph Ploenes

(21.04.2016) Wenn Schmerzen in den Beinen zum Stehenbleiben zwingen: Rund 4,5 Millionen Deutsche leiden an Durchblutungsstörungen in den Extremitäten, der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK). Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) ist nun eine neue S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge erschienen, auch mit Blick auf erweiterte Therapiemöglichkeiten katheterinterventioneller Verfahren. Insgesamt 23 Fachgesellschaften waren beteiligt – auch die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG). Denn gerade bei geriatrischen Patienten ist die Behandlung schwierig, da Symptome oft spät erkennbar sind.

DGIM 2016 Mannheim

(20.04.2016) Unter dem Motto „Demographischer Wandel fordert Innovation" ist in der vergangenen Woche der 122. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin zu Ende gegangen. Einer der Themenschwerpunkte des Kongresses war die Multimorbidität. So ist es nicht verwunderlich, dass sich viele Vorträge und Veranstaltungen mit dem geriatrischen Patienten beschäftigten. In einer Vielzahl klinischer Symposien, Pro-Contra-Sessions, interaktiver Falldiskussionen und Tutorien wurden wichtige Themen aus der Patientenversorgung, aktuelle Forschungsergebnisse und Themen aus den Gebieten Fall- und Patientenmanagement, wie auch Teilhabe geriatrischer Patienten an Behandlngsentscheidungen behandelt.

Viele Symposien wurden fachübergreifend gestaltet, welches die Rolle der Geriatrie im Fächerkanon der Inneren Medizin unterstreicht. Die angebotenen Themen reichten von der „ambulanten Geriatrie“ bis hin zu „Wirrungen und Irrungen“, einer sehr lebhaften und unterhaltsamen Pro-/Contra-Darstellung zur Osteoporose- und Hypertoniebehandlung im Alter. Da sich die Symposien teilweise zeitlich überschnitten, fiel die Auswahl wirklich schwer.

From Ageing to Geriatrics

(05.04.2016) Ein Tag im Zeichen des multidisziplinären Dialogs: Erstmals ist an der Uniklinik Köln das internationale Symposium „From Ageing to Geriatrics“ ausgerichtet worden. Forscher und geriatrische Praktiker trafen aufeinander, um bei zahlreichen Kurzvorträgen Erfahrungen auszutauschen. Mit Erfolg.

Die Kongresspräsidenten Univ.-Prof. Dr. med. Steffen Ruchholtz und PD Dr. med. Rupert Püllen (v.l.n.r.)

(24.03.2016) Die Alterstraumatologie hat sich mittlerweile zur wichtigen Subdisziplin sowohl in der Unfallchirurgie als auch in der Geriatrie entwickelt. Dies verdeutlicht auch die sehr positive Bilanz des gemeinsamen Alterstraumatologie-Kongresses in Marburg: Mehr als 500 Teilnehmer zählten die Veranstalter an beiden Kongresstagen. „Der enorme Zuspruch des Kongresses unterstreicht die Bedeutung der Thematik und die Qualität des wissenschaftlichen Programms“, so DGG-Präsident PD Dr. Rupert Püllen, der als einer von zwei Kongresspräsidenten das Programm weitestgehend mitbestimmte. So hat sich der von DGG und DGU gemeinsam ausgerichtete Alterstraumatologie-Kongress zu DER Plattform zum Austausch über den aktuellen Wissensstand in der Alterstraumatologie für den deutschen Sprachraum entwickelt.