Aktuelle Meldungen

MGFG Kongress 2017(25.01.2017) Schon zum 26. Mal lädt die Mitteldeutsche Gesellschaft für Gastroenterologie zum Jahreskongress. Vom 19.–20. Mai geht es in Frankfurt am Main um aktuelle Erkenntnisse zu gastroenterologischen Problemen im Alter, gastrointestinalen Infektionen, Leberzirrhose und ihren Komplikationen sowie chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.
Ein Schwerpunkt dieses Kongresses liegt auf den Möglichkeiten der endoskopischen und sonographischen Diagnostik und Interventionsmöglichkeiten sowie Kontroversen und Interdisziplinarität in der modernen Viszeralmedizin. Komplexe Fälle in der Viszeralmedizin sollen ebenfalls interdisziplinär und interaktiv diskutiert werden.

Die DGG wird den Kongress in diesem Jahr besonders unterstützen und mit einem geriatrischen Symposium am Freitag vertreten sein. Titel: „Gastroenterologische Probleme und Perspektiven im Alter bei älteren Patienten“, Details finden Sie im Programm des Kongresses.

Ein wichtiger Bestandteil des wissenschaftlichen Programmes ist auch die Posterausstellung, in der insbesondere junge Kolleginnen und Kollegen aufgerufen sind, sich mit ihren Beiträgen zu beteiligen. Eine Einreichung von Beiträgen ist noch bis zum 12. Februar 2017 möglich.

Alle Informationen finden Sie auf der Website der Mitteldeutschen Gesellschaft für Gastroenterologie.

AFGiB Logo(17.01.2017) Die Ärztliche Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Geriatrie in Bayern e.V. (AFGiB e.V.) lädt alle interessierten Kolleginnen und Kollegen am Samstag, den 11. März zum Frühjahssymposium nach Würzburg. Unter dem Motto "Altersmedizin – Zukunftsmedizin?!" geht es um so wichtige und klinisch relevante Themen wie Herzinsuffizienz, Elektrolytstörungen im Alter, Osteoporose, Sarkopenie und Frailty oder Multimedikation.
Ort: Congress Center Würzburg, Dauer: 8.30 bis 16.30 Uhr.

Hier finden Sie detaillierte Informationen zur Veranstaltung

Lesen mit beleuchteter LupeAm 7. und 8. Juli 2017 findet in Bonn die 2. Fachtagung „Sehen im Alter“ statt.

Die Veranstaltung des Aktionsbündnisses "Sehen im Alter" hat die Verhinderung von Sehverlust zum Thema. Außerdem geht es um den Erhalt von Selbstständigkeit und Teilhabe in allen Lebensbereichen trotz Sehverlust sowie die Vermeidung von Folge- und Begleiterkrankungen.

Oberstes Ziel des Zusammenschlusses ist es, vermeidbaren Sehverlust im Alter zu verhindern bzw. die Folgen und Nachteile von Sehverlust bestmöglich auszugleichen. Im Mittelpunkt der zweiten Fachtagung steht deshalb der Präventionsgedanke.

Einreichungen zum Thema werden noch bis zum 15. Feburar 2017 angenommen.

Alle näheren Informationen finden Sie auf unserer Informationsseite zur Veranstaltung.

Stethoskop Buch(14.12.2016) Immer mehr Universitäten der Bundesrepublik setzen auf die Geriatrie als ein Standbein des modernen Medizinstudiums und Wissenschaftsbetriebs. Allein in diesem Jahr wurden drei neue Professuren geschaffen. Geriatrische Lehrstühle in Neuruppin und Oldenburg sowie Göttingen und Mainz befinden sich derzeit im Aufbau oder werden neu besetzt. Wer sich wo mit welchen Themen befasst, zeigt unser Überblick. Er dokumentiert mit dem breiten Themenspektrum in Forschung und Lehre die Vielfältigkeit unseres Fachs.

EUGMS Kongress2017 Nizza(14.12.2016) Das große Thema auf dem Kongress der European Union Geriatric Medicine Society (EUGMS) nächstes Jahr: Prävention! Unter dem Motto "Developing preventive actions in geriatrics" lädt EUGMS zum dreitägigen Kongress in Nizza. Vom 20. bis 22. September 2017 stehen unter anderem diese Schwerpunktthemen auf dem Programm:

  • Population-based approches versus personalized prevention
  • Evidence-based medicine in prevention: methodological issues
  • Health promotion and disease prevention in aging
  • Nutrition and prevention of aging associated disease
  • Physical activity in prevention
  • Antioxydants and vitamins: interests in prevention
  • Frailty process: preventive policies
  • Cancer screening: interests and limits

Eingeladen sind nicht nur Geriater, sondern alle Beteiligten des geriatrischen Therapie-Teams. Mehr als 1.500 Teilnehmer aus Europa und der Welt werden erwartet. Tragen Sie sich den Termin daher am besten schon jetzt fest in den Kalender ein!

20. bis 22. September 2017, Nizza, Frankreich

Pneumokokken Impfung alte Menschen(07.12.2016) Besonders bei älteren Menschen können Pneumokokken schwere Infektionen verursachen. Im Herbst dieses Jahres hat die Ständige Impfkommission (STIKO) neue Empfehlungen zur Pneumokokkenimpfung veröffentlicht – die sich von der  aktuellen Leitlinie zur Prävention und Therapie der ambulant erworbenen Pneumonie inhaltlich unterscheiden. Diesbezüglich hatte die AG Impfen bereits Bedenken geäußert. Ergänzend dazu nimmt die Arbeitsgruppe nun noch einmal ausführlich Stellung zur STIKO-Empfehlung und beleuchtet ihre Bedeutung für geriatrische Patienten.

Frankfurt 2017 KeyVisual(01.12.2016) Analog zum gelungenen Jahreskongress 2015 wird auch in 2017 der „kleine“ DGG-Kongress wieder in Frankfurt am Main stattfinden: „Wir haben mit den Räumlichkeiten auf dem Campus Westend eine Lokalität gefunden, die viele unserer Wünsche vereint“, kommentiert DGG-Präsident Professor Jürgen Bauer die Wahl des Vorstands. „Entsprechend freuen wir uns über ein erneutes Zusammentreffen in der Mitte Deutschlands – in einer Stadt, die sich in ihrem Erscheinungsbild gerade einem sehr positiven Wandel unterzieht.“ Das Motto des Kongresses: Evidenz und Innovation in geriatrischer Diagnostik und Therapie.

Warum wieder Frankfurt? „Warum nicht wieder Frankfurt, wäre eigentlich die richtige Frage“, kontert Präsident Bauer. Denn wichtig war dem DGG-Vorstand vor allem nach zweijähriger Ausnahme wieder einen Termin Ende September, außerhalb jeglicher Schulferien, anbieten zu können. „Im Kongressmonat September eine große Herausforderung!“ Aber geschafft: Der Termin 28. bis 30. September 2017 war in Frankfurt möglich, fünf Tage nach dem EUGMS-Kongress in Nizza. „Da haben wir zugegriffen.“

Wachstum(01.12.2016) Tolle Zahlen! Die DGG-Website wächst und wächst, tausende Interessierte suchen hier nach Informationen über die Geriatrie, aktuelle Meldungen und Stellen – und das kontinuierlich jeden Monat. Damit gewinnt die DGG, und natürlich die Altersmedizin, zunehmend an Gehör und Relevanz.

Die Zahlen im Detail: Im Jahr 2016 verzeichnete die Homepage der DGG rund 26.000 Klicks pro Monat, bis Ende des Jahres wird sie also auf ca. 312.000 Klicks kommen. Dabei besuchen pro Monat rund 7.100 Unique User die Website. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es noch 6.500 Nutzer im Monat – das bedeutet eine Steigerung um nochmals beinahe 10%. 

Und 2017? Für das neue Jahr ist weiterhin Wachstum geplant, die DGG soll auch online zunehmend bekannter und einflussreicher werden. Die Website und der integrierte, bei Bewerbern und Stellenanbietern beliebte Stellenmarkt sind dafür wichtige Kommunikationstools.

Gründerseminar Mobile Geriatrie(24.11.2016) Die DGG-Arbeitsgruppe Mobile geriatrische Rehabilitation bietet in Zusammenarbeit mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Mobile Rehabilitation ein weiteres Gründerseminar „Aufbau mobiler Rehabilitation“ im Februar 2017 an. Anmeldungen werden ab sofort entgegen genommen. Es stehen 20 Plätze zur Verfügung.

Das Konzept und die Praxis der Mobilen Rehabilitation werden umfassend vor- und zur Diskussion gestellt. Das Seminar vermittelt alle Voraussetzungen, wie Sie  eine Mobile Rehabilitationseinrichtung erfolgreich planen, kalkulieren, mit den Kostenträgern verhandeln und dauerhaft betreiben können. Mit den drei Referenten, Günter Ralle-Sander + Dr. med. Rudolf Siegert, Bremen und Dr. med. Martin Warnach, Berlin stehen erfahrene Praktiker für alle Fragen zur Verfügung. Auch werden auf Wunsch Hospitationsmöglichkeiten vermittelt.

IAGG 17 Logo(14.11.2016) INNOVATE. INCUBATE. INVIGORATE. Unter diesem Motto steht der 21. IAGG World Congress of Gerontology and Geriatrics, zu dem die International Association of Gerontology and Geriatrics (IAGG) gemeinsam mit der Gerontological Society of America (GSA) einlädt. Im kommenden Sommer werden in San Francisco aktuelle geriatrische Themen diskutiert.

Die Keynotes setzen spannende Eckpunkte: Wie kann eine qualitativ hochwertige geriatrische Palliativversorgung aussehen? Welche Faktoren beeinflussen ein gesundes Altern des Gehirns ? Welche Biomarker können dazu beitragen, kognitive Störungen frühzeitig zu erkennen? Mehr als 6000 Teilnehmer aus über 80 Ländern werden erwartet. Tragen Sie sich den Termin daher am besten schon jetzt fest in den Kalender ein!

23. bis 27. Juli 2017, San Francisco, USA

FORTA Logo(08.11.2016) Unerwünschte Effekte von Medikamenten sind ein großes Problem in der Geriatrie. Falsch dosierte oder falsch angewendete Arzneimittel beeinträchtigen die Funktionalität des Körpers, erhöhen beispielsweise die Sturzgefahr und führen womöglich zu verlängerten Behandlungszeiten im Krankenhaus. Gerade bei multimorbiden Patienten kann es so immer wieder zu Komplikationen kommen. Mediziner der geriatrischen Kliniken in Mannheim und Essen haben nun einen Lösungsansatz gefunden, mit dem sich die Fehlerquote verringern lässt, viele Nebenwirkungen ausgeschaltet werden und sich nebenbei die Lebensqualität der Patienten steigern lässt.

Ziel der Wissenschaftler war, die Über- und Unterversorgung mit Medikamenten jeweils deutlich zu verringern. „Dabei helfen einfache Negativ-Listen mit einer Übersicht an schlechten Medikamenten nicht aus“, sagt Studienleiter Prof. Dr. Martin Wehling, Direktor Klinische Pharmakologie an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. „Wir müssen herausfinden, woran es den Patienten wirklich fehlt und welche Medikamente tatsächlich helfen.“

Wehling Martin(08.11.2016) Die Ergebnisse der aktuellen VALFORTA-Studie liefern erstmals Handlungsanweisungen, wie durch eine Positiv-Negativ-Liste die Medikamentenversorgung alter Menschen verbessert werden kann. Was das für Geriater genau heißt, welche Bedeutung der neue FORTA-Score hat und welche zusätzlichen Erkenntnisse die Untersuchung liefert, hat uns Studienleiter Prof. Dr. Martin Wehling, Direktor Klinische Pharmakologie an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und Leiter der AG "Arzneimiteltherapie", im Interview erläutert.

Foto Alexander Schramm(01.11.2016) Mit Trauer haben wir die Nachricht vom Tode von Dr. Axel Schramm vernommen. Nach seiner Facharztausbildung zum Internisten ab 1976 am Universitätsklinikum in Würzburg bei H. Franke und Oberarzttätigkeit an der Ruhr-Universität Bochum, Marienhospital Herne bei W. Oberwitter wurde er 1986 Chefarzt der ersten bayerischen Klinik für Geriatrie am Klinikum Bayreuth. Die Klinik entwickelte er zu einem Geriatrischen Zentrum mit zusätzlicher Leitung der geriatrischen Rehabilitationsklinik Roter Hügel ab 1995 und der Tagesklinik ab 1997.

Er war Gründungsmitglied und langjähriger Vorsitzender der Ärztlichen Arbeitsgemeinschaft zu Förderung der Geriatrie in Bayern (AFGiB) und hatte maßgeblich Anteil an der Konzeption und Entwicklung der "Geriatrie in Bayern-Datenbank" (Gib-DAT). Ein besonderes Interesse galt Fragen der Struktur- und Prozessqualität in der klinischen Geriatrie, die sich auch überregional in der Arbeit der damaligen Bundesarbeitsgemeinschaft der Klinisch-Geriatrischen Einrichtungen (heute Bundesverband Geriatrie) niederschlugen. Neben seiner Patientenzentrierung im Sinne einer ganzheitlichen und ethisch begründeten Vorgehensweise zeichnete er sich aus durch seine integrative und multidisziplinäre, teamorientierte Sichtweise auf die Probleme geriatrischer Patienten. Seine schwere Erkrankung zwang ihn 2009, die Berufstätigkeit zu beenden.

Am 23. Oktober 2016 ist Dr. Axel Schramm gestorben und wir verlieren mit ihm einen allzeit engagierten und kritischen Geist und Motor. Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie dankt ihm für sein jahrzehntelanges Engagement für das Fach Geriatrie und wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau, seinen Kindern und Angehörigen.

Katrin Singler (26.10.2016) Die Zahl der geriatrischen Patienten steigt deutlich an – und für viele ist die Notaufnahme erste Kontaktstelle beim Weg ins Krankenhaus. Im Notfall sind es Hochrisikopatienten – schon für die Erstaufnahme ist geriatrisches Wissen nötig. Doch in der Vergangenheit gab nur wenige Berührungspunkte zwischen Notaufnahme und Geriatrie. Erst in den vergangenen Jahren kam ein verbesserter Austausch unter den Medizinern zustande. Damit diese Verbindung nicht nur hält, sondern auch fachlich ausgebaut werden kann erschien nun erstmals ein internationales und über viele Fachgesellschaften greifendes Positionspapier. „Wenn unsere erarbeiteten Ratschläge von Geriatern und Notfallmedizinern übernommen werden, kann das dazu beitragen die Versorgungsqualität geriatrischer Patienten deutlich zu verbessern, sagt Privatdozentin Dr. Katrin Singler, Oberärztin der Geriatrischen Klinik am Klinikum Nürnberg, und Mitglied der DGG-Arbeitsgruppe „Notfall- und Intensivmedizin“ sowie der Arbeitsgruppe „Der ältere Patient in der Notfallmedizin“ der DGINA. Unter ihrer und Herrn Prof. Dormanns (DGINA) Leitung wurde das Positionspapier mit dem Titel „Der geriatrische Patient in der Notaufnahme“ in den vergangenen zwölf Monaten erarbeitet.

Dr. Rupert Puellen (19.10.2016) Der demografische Wandel sorgt weltweit für Veränderungen und stellt Mediziner vor besondere Herausforderungen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat dazu den „Report on Aging and Health“ vorgelegt, der die Probleme beim Namen nennt. Doch welche Konsequenzen könne Geriater daraus genau ziehen? DGG-Past-President PD Dr. Rupert Püllen hat im Rahmen des Stuttgarter Geriatrie-Kongresses wesentliche Erkenntnisse des Reports vorgestellt und beschrieben, was das für die Geriater in Zukunft bedeutet.

Klar ist, dass die Welt in unterschiedlichen Geschwindigkeiten altert. In westeuropäischen Ländern wie Frankreich hat es 150 Jahre gedauert, bis sich der Anteil der über 60-Jährigen von zehn auf 20 Prozent an der Gesamtbevölkerung erhöht hat. Länder wie Indien, Brasilien oder China haben dazu weniger als 25 Jahre benötigt. „Bei allen Klagen sind wir ziemlich privilegiert, wir haben mehr Zeit und deutlich mehr Ressourcen, um uns mit dem Wandel zu beschäftigen“, sagt Püllen.

Andrejew Norbert Dr(19.10.2016) Dr. Norbert Andrejew, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin III, dem Zentrum für Altersheilkunde am Klinikum Crailsheim, ist neuer Vorsitzender der AG Alterstraumatologie. Der bisherige Stellvertreter übernimmt das Amt von Dr. Andreas Leischker, der bereits im vergangenen Jahr verlauten ließ, als AG-Leiter ab Herbst 2016 nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Neuer Stellvertreter ist Dr. Jürgen Bludau, Chefarzt der Geriatrie am DRK Klinikum Hachenburg.

Der Schwerpunkt der AG wird weiterhin die Arbeit an Musterbehandlungspfaden für alterstraumatologische Zentren sein. „Die in der AG erarbeiteten Behandlungspfade haben sich für die  Einrichtungen, die eine Zertifizierung anstreben, als hilfreich erwiesen. Die regelmäßige Überarbeitung steht also weiter an“, weiß der neue AG-Leiter Dr. Norbert Andrejew. Ebenfalls auf der Agenda stehen weiterhin das Erfassen von Fortbildungskonzepten, Behandlungsstrukturen und natürlich das Vernetzen der AG Mitglieder.

AG Dysphagie(05.10.2016) Management-Update der DGG-Arbeitsgruppe Dysphagie: Neue Studienergebnisse geben Aufschluss über erhebliche Applikationsfehler von Medikamenten bei Patienten mit Dysphagie. Damit hat sich die DGG-Arbeitsgruppe Dysphagie um Leiter Dr. Martin Jäger aus Dortmund beschäftigt. Oropharyngeale Dysphagie (OD) ist ein weit verbreitetes und mit dem demogaphischen Wandel zunehmend häufiger auftretendes Krankheitsbild, das einen unabhängigen Prädiktor lebensbedrohlicher Komplikationen darstellt und mit einem erhöhten Mortalitätsrisiko assoziert ist.

Preistraeger Foerderpreis 2016 (29.09.2016) „Zahnärzte lernen das Altern kennen – die berufsgruppenspezifische Sensibilisierung durch den Gero-Parcours“ – mit diesem Posterbeitrag sicherte sich Frau Dr. Angela Stillhart den zum zweiten Mal ausgelobten Förderpreis für Interdisziplinäre Altersforschung. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert. „Wie der Name schon sagt, dient dieser Preis der Förderung der Interdisziplinarität der Forschung und der Translation von Forschungsergebnissen aus dem Bereich der Altersforschung“, erläuterte Prof. Dr. Dr. Gerald Kolb bei der Preisverleihung. „Ich freue mich deshalb sehr, einen so gelungenen Beitrag aus der Alterszahnmedizin auszeichnen zu dürfen!“ In seiner Funktion als Vorsitzender des Preiskomitees übergab Kolb den Förderpreis stellvertretend an Frau Prof. Ina Nitschke, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für AlterszahnMedizin e. V. und Leiterin der Klinik für Alters- und Behindertenzahnmedizin an der Universität Zürich.

Posterpreistraeger 2016(29.09.2016) And the winner is Düsseldorf! Frau Dr. Niloofar Ale-Agha und Kollegen wurden auf dem gemeinsamen Jahreskongress von DGG und DGGG in Stuttgart mit dem ersten Posterpreis ausgezeichnet. Ihr Poster „Mitochondrial function of Telomerase Reverse Transcriptase in cardiovascular aging“ setzte sich gegenüber den insgesamt 120 weiteren Postern in 13 verschiedenen Kategorien durch. Ale-Agha präsentierte Ergebnisse ihrer jüngsten Erkenntnisse, die sie auf dem Gebiet der Molekularen Alternsforschung am Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung der Universität Düsseldorf gewinnen konnte. 1.000 Euro sind mit dem Gewinn des ersten Posterpreises verbunden.

Copyright: Turismo de Lisboa wwwvisitlisboacom

(28.09.2016) Nur noch eine knappe Woche bis zum nächsten großen Kongress! Vom 5. bis 7. Oktober treffen sich Geriater und andere Experten des geriatrischen Teams aus ganz Europa in Lissabon, um die aktuellen Entwicklungen des Faches zu diskutieren und den länderübergreifenden Austausch zu pflegen. Bislang haben sich Teilnehmer aus 54 Nationen angemeldet. Das Motto: “Discovering new ways in the World of Geriatrics” – kommen Sie nach Lissabon und entdecken Sie mit!

Hier können Sie das prä-finale Programm herunterladen.

Alle Informationen zum Kongress finden Sie unter: www.eugms.org/2016.html

Copyright Foto: Turismo de Lisboa / www.visitlisboa.com

Tabletten(22.09.2016) Wie lässt sich verhindern, dass potenziell inadäquate Medikamente für unabhängig lebende Senioren verschrieben werden? Mit dieser Frage haben sich sieben Mediziner im Rahmen einer dreijährigen Forschungsarbeit beschäftigt. Koordiniert wurde das Projekt von PD Dr. Ulrich Thiem, ehemaliges Mitglied im DGG-Vorstand und Chefarzt der Klinik für Geriatrie im Geriatrie-Zentrum Haus Berge in Essen. Er hat die Ergebnisse der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Studie jetzt im Rahmen des gemeinsamen DGG/DGGG-Kongresses in Stuttgart vorgestellt. Die Erkenntnis: Die Intervention war wohl zu schwach. Es konnten keine nennenswerten Verbesserungen für die Patienten gemessen werden. „Noch wissen wir also nicht, wie wir das Problem der potenziell inadäquaten Medikation am besten in den Griff bekommen.“

Mit der RIME-Studie („Reduction of potentially Inappropriate Medication in the Elderly”) wollten die Wissenschaftler herausfinden, wie sich potenziell inadäquate Medikation bei noch selbstständig lebenden Senioren in hausärztlicher Behandlung reduzieren lässt. Lange wurde das Problem in Deutschland nicht wissenschaftlich untersucht. Erst seit 2010 gibt es mit PRISCUS eine Negativliste an Medikamenten, die älteren Menschen nicht verschrieben werden sollten. „Wir wissen aber noch nicht, was passiert, wenn wir diese Empfehlungen konsequent anwenden. Nur weil ein Medikament, das auf der Liste steht, vermieden wird, muss es dem Betroffenen nicht gleichzeitig besser gehen“, sagt Thiem.