Aktuelle Meldungen

Dr. Andreas LeischkerMareike Maurmann(08.06.2016) Bis zu zwei Drittel der geriatrischen Patienten sind von einer Mangelernährung betroffen. Dabei hat die Ernährung Auswirkungen auf Dauer und Erfolg von Therapien sowie Schwere und Häufigkeit von Komplikationen Wie Mediziner ihren Blick schulen und Konsequenzen ziehen können, darüber sprechen im Doppelinterview Ernährungswissenschaftlerin Mareike Maurmann, Meinerzhagen, und Dr. Andreas Leischker, Chefarzt der Klinik für Geriatrie am Alexianer in Krefeld.

Prof. Dr. Cornelius Bollheimer, AachenPD Dr. med. Jürgen M. Bauer, Heidelberg(01.06.2016) Das Jahr 2016 bringt gleich zwei große Meilensteine für Forschung und Lehre in der Geriatrie: Seit April 2016 ist Univ. Prof. Dr. Cornelius Bollheimer Inhaber des Lehrstuhls für Geriatrie und Altersmedizin an der RWTH Aachen. Zum Wintersemester wird auch die Geriatrie in Heidelberg gestärkt. Der President elect der DGG, PD Dr. Jürgen M. Bauer, übernimmt dort den neu geschaffenen Lehrstuhl für Geriatrie an der Medizinischen Fakultät. Der Lehrstuhl wird durch die Robert Bosch Stiftung gefördert.

DGG Klinikverzeichnis(24.05.2016) Die Zahl der Weiterbildungsangebote in der Altersmedizin ist auch 2016 stark gestiegen. Nach den Angaben von Landes- und Bezirksärztekammern sind 780 Ärztinnen und Ärzte in Deutschland befugt, eine Weiterbildung zum Geriater anzubieten. Das sind 191 mehr als im Vorjahr – oder anders ausgedrückt: eine Steigerung um über 30 %. Damit setzt sich der positive Trend der letzten Jahre weiter fort (siehe Grafik).

Trittsicher durchs Leben(11.05.2016) Es ist eine der größten Gesundheitskampagnen Deutschlands: Mehr als 10.000 Senioren will das Programm „Trittsicher durchs Leben“ bis Ende 2017 erreichen. Angeboten von der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG), dem Deutschen LandFrauenverband (DLV), dem Deutschen Turner-Bund (DTB) und dem Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart (RBK), werden Bewegungskurse, Vor-Ort-Beratungen und Osteoporose-Vorsorgetermine in ländlichen Regionen angeboten. Und das völlig kostenlos.

Auf dem Hof mitarbeiten, den Garten bestellen, Auto fahren oder mit den Enkeln spazieren gehen: Gerade auf dem Land ist es wichtig, bis ins hohe Alter aktiv zu bleiben – dabei stürzt etwa ein Drittel aller Menschen über 65 Jahre mindestens einmal im Jahr. Die Folgen sind oft schwere Frakturen wie Oberschenkelhalsbrüche, häufig gefolgt von einem Verlust der Autonomie oder gar Pflegebedürftigkeit. Das Programm „Trittsicher durchs Leben“ will daher betagten Menschen helfen, sicher mobil zu bleiben und somit ihre Selbständigkeit zu wahren.

Hauptstadtkongress(10.05.2016) Am 9. Juni 2016 findet in Berlin im Rahmen des Hauptstadtkongresses „Medizin und Gesundheit“ eine Sitzung zur biomedizinischen Altersforschung statt. Unter der Überschrift „Gesund altern! Neues zur biomedizinischen Alternsforschung: Auf dem Weg zu belastbaren Empfehlungen“ werden insgesamt acht Referenten Ihre Thesen vorstellen und miteinander diskutieren.
So überlegt der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag, Dr. Edgar Franke, laut, was uns „Gesund altern“ politisch eigentlich wert ist. Ebenfalls mit dabei: Prof. Josef Hecken, Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses. Er gibt Input, wie ein gesunder Alterungsprozess unter gesundheitsökonomischen Aspekten vorangebracht werden kann.

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Foto: WISO/Schmidt-Dominé

Dr. Ploenes(21.04.2016) Wenn Schmerzen in den Beinen zum Stehenbleiben zwingen: Rund 4,5 Millionen Deutsche leiden an Durchblutungsstörungen in den Extremitäten, der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK). Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) ist nun eine neue S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge erschienen, auch mit Blick auf erweiterte Therapiemöglichkeiten katheterinterventioneller Verfahren. Insgesamt 23 Fachgesellschaften waren beteiligt – auch die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG). Denn gerade bei geriatrischen Patienten ist die Behandlung schwierig, da Symptome oft spät erkennbar sind.

Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) 2016 in Mannheim(20.04.2016) Unter dem Motto „Demographischer Wandel fordert Innovation" ist in der vergangenen Woche der 122. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin zu Ende gegangen. Einer der Themenschwerpunkte des Kongresses war die Multimorbidität. So ist es nicht verwunderlich, dass sich viele Vorträge und Veranstaltungen mit dem geriatrischen Patienten beschäftigten. In einer Vielzahl klinischer Symposien, Pro-Contra-Sessions, interaktiver Falldiskussionen und Tutorien wurden wichtige Themen aus der Patientenversorgung, aktuelle Forschungsergebnisse und Themen aus den Gebieten Fall- und Patientenmanagement, wie auch Teilhabe geriatrischer Patienten an Behandlngsentscheidungen behandelt.

Viele Symposien wurden fachübergreifend gestaltet, welches die Rolle der Geriatrie im Fächerkanon der Inneren Medizin unterstreicht. Die angebotenen Themen reichten von der „ambulanten Geriatrie“ bis hin zu „Wirrungen und Irrungen“, einer sehr lebhaften und unterhaltsamen Pro-/Contra-Darstellung zur Osteoporose- und Hypertoniebehandlung im Alter. Da sich die Symposien teilweise zeitlich überschnitten, fiel die Auswahl wirklich schwer.

From Ageing to Geriatrics(05.04.2016) Ein Tag im Zeichen des multidisziplinären Dialogs: Erstmals ist an der Uniklinik Köln das internationale Symposium „From Ageing to Geriatrics“ ausgerichtet worden. Forscher und geriatrische Praktiker trafen aufeinander, um bei zahlreichen Kurzvorträgen Erfahrungen auszutauschen. Mit Erfolg.

Die Kongresspräsidenten Univ.-Prof. Dr. med. Steffen Ruchholtz und PD Dr. med. Rupert Püllen (v.l.n.r.)(24.03.2016) Die Alterstraumatologie hat sich mittlerweile zur wichtigen Subdisziplin sowohl in der Unfallchirurgie als auch in der Geriatrie entwickelt. Dies verdeutlicht auch die sehr positive Bilanz des gemeinsamen Alterstraumatologie-Kongresses in Marburg: Mehr als 500 Teilnehmer zählten die Veranstalter an beiden Kongresstagen. „Der enorme Zuspruch des Kongresses unterstreicht die Bedeutung der Thematik und die Qualität des wissenschaftlichen Programms“, so DGG-Präsident PD Dr. Rupert Püllen, der als einer von zwei Kongresspräsidenten das Programm weitestgehend mitbestimmte. So hat sich der von DGG und DGU gemeinsam ausgerichtete Alterstraumatologie-Kongress zu DER Plattform zum Austausch über den aktuellen Wissensstand in der Alterstraumatologie für den deutschen Sprachraum entwickelt.

„Wir konnten in diesem Jahr mehr als 100 Teilnehmer gegenüber 2014 gewinnen“, bilanziert Püllen. „Die Entwicklung zeigt in die richtige Richtung. Ich bin wirklich sehr zufrieden!“ Desweiteren erklärte der Chefarzt aus Frankfurt: „Ich denke, dass Geriater wie Unfallchirurgen nach dem Kongress mit dem Gedanken nach Hause gegangen sind ’Ja, das hat sich gelohnt!’ – und das freut einen Kongresspräsidenten natürlich sehr!“

Mehr als 50 Experten verschiedener Fachrichtungen aus dem In- und Ausland

Ungeachtet der Tatsache, dass noch nicht alle berufspolitischen Fragen abschließend geklärt sind, wurde der Kongress unter Beteiligung der unfallchirurgischen und geriatrischen Fachgesellschaften Deutschlands, Österreichs und der Schweiz als interdisziplinäres und internationales Forum in Marburg veranstaltet. „Der fachliche Austausch untereinander, das wurde sehr deutlich, wurde als sehr bereichernd wahrgenommen“, betont Püllen. "Auch die Vorbereitung des Kongresses und die Zusammenarbeit mit Professor Ruchholtz und seinem Team habe ich als sehr entgegenkommend empfunden. Das war wirklich Kooperation auf Augenhöhe!“

Lehrstuehle web(17.03.2016) Schon bald wird es in Deutschland einen weiteren Lehrstuhl für Geriatrie geben: Noch im Laufe dieses Jahres soll am Universitätsklinikum Mainz eine Stiftungsprofessur für Geriatrie im Bereich der Versorgungsforschung eingerichtet werden. Ermöglicht wird dies durch finanzielle Mittel in siebenstelliger Höhe der G. und I. Leifheit-Stiftung. So soll die Stiftungsprofessur auf dem Feld der Versorgungsforschung den Weg für neue, geriatrische Versorgungsformen ebnen.

Versterben nach Sturz ist nicht-natürliche Todesart(12.03.2016) Fenster geputzt, von der Leiter gestürzt, innerlich verblutet durch eine Milzruptur: Todesfälle wie dieser scheinen eindeutig. Warum es trotzdem notwendig ist, die Todesart als „nicht-natürlich“ anzugeben und die Polizei zu alarmieren, dies erläuterte Dr. Ricarda Arnold vom Universitätsklinikum Jena beim Alterstraumatologie Kongress 2016 in Marburg. In ihrem Vortrag „Versterben nach Sturz – natürlicher oder nicht-natürlicher Tod“ am Freitag, 11. März sprach die Rechtsmedizinerin über die Umsetzung gesetzlicher Vorschriften im ärztlichen Alltag.

„Die Kausalkette zum Tod ist ganz individuell“, sagte Dr. Ricarda Arnold. Gerade bei geriatrischen Patienten seien letale Stürze oft durch Faktoren wie Demenz, Mangelernährung, neurologische oder kardiale Erkrankungen bedingt. „Dann stehen Ärzte vor schwierigen Einzelfallentscheidungen, die immer wieder heiß diskutiert werden im Kollegenkreis.“

Förderpreis(23.02.2016) Der mit 2.000 Euro dotierte Förderpreis für Interdisziplinäre Altersforschung wird dieses Jahr zum zweiten Mal im Rahmen des DGG-Jahreskongresses vergeben. Anmeldungen sind ab sofort möglich. ABER ACHTUNG: Bereits im August, während des Vergabeverfahrens für den ersten Förderpreis, beschloss der Vorstand der DGG einige Änderungen zur Vergabe des Preises.

Alterstraumatologiekongress 2016 Hauptprogramm(19.02.2016) Der Alterstraumatologie Kongress in Marburg verspricht durch und durch spannend zu werden. ‚Versterben nach Sturz – natürlicher oder nicht-natürlicher Tod‘ am Freitag von 11:00 bis 11:45 Uhr ist ein Programmpunkt, den DGG-Präsident PD Dr. Rupert Püllen als besonders beachtenswert empfiehlt. „Wichtige Themen und neue Ansätze erwarte ich auch in den Vorträgen zu ‚Stürzen im Krankenhaus‘ und ‚Multimedikation bei Sturz‘“ am ersten Kongresstag, verrät Püllen. „Auch wird es eine ganze Session mit dem Titel ‚Unfallchirurgie für Geriater‘ am Donnerstag von 16:00-17:30 Uhr geben. Dazu kann ich alle Geriater nur herzlich einladen. Schließlich wollen wir mit dem Kongress gemeinsam Wege aufzeigen, wie nach einer Verletzung im Alter die Mobilität zügig wiederhergestellt und erhalten werden kann.“

Gemeinsam mit Prof. Dr. Steffen Ruchholtz vom Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie des Universitätsklinikums in Marburg ist Püllen Kongresspräsident des Alterstraumatologiekongresses. Heute wurde das Hauptprogramm veröffentlicht.

Michael Schumacher Ausstellung in Marburg(19.02.2016) Der Sport-Legende auf der Spur: Im Congresszentrum Marburg, dem Veranstaltungsort des Alterstraumatologie Kongresses, wird derzeit in einer eindrucksvolle Ausstellung die erfolgreiche Karriere von Rennfahrer Michael Schumacher dokumentiert. Dank der intensiven Mitwirkung von Familie Schumacher wird deutlich und erlebbar, wie der erfolgreichste Fahrer in der Geschichte der Formel 1 immer wieder Maßstäbe setzte. Großformatige Rennszenen, Medienstationen sowie exklusive Exponate aus dem Privatbesitz der Familie Schumacher – wie beispielsweise Formel-1-Autos, mit denen der Rennfahrer seine Siege feierte – erlauben Einblicke in die Art, wie der Formel-1-Rekordweltmeister den Beruf des Rennfahrers neu definierte. Ein Besuch im Anschluss an den Alterstraumatologiekongress lohnt sich in jedem Fall und bietet eine einmalige Chance! Der Eintritt ist frei.

Empfehlungen(19.01.2016) Gemeinsam Klug Entscheiden – mehr Information, bessere Versorgung. Unter diesem Leitsatz startete im März 2015 die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) die Initiative „Gemeinsam Klug Entscheiden“. Das Ziel dieser Qualitätsoffensive: Wissenschaftlich begründete, fachübergreifende und mit Patientenvertretern abgestimmte Empfehlungen zu wichtigen Gesundheitsfragen stärker in die öffentliche Diskussion bringen. Die DGG beteiligt sich an dieser Initiative und hat jeweils fünf Empfehlungen zur Über- und Unterversorgung in Deutschland auf Basis eines Surveys entwickelt.

Mobile Reha Bremen rgb(14.01.2016) Selbständigkeit bewahren, Pflegebedürftigkeit vermeiden: Dies ist das Ziel der sogenannten mobilen Geriatrie. Seit 2007 besteht ein gesetzlicher Anspruch auf diese Form der mobilen Rehabilitation, die speziell auf die Versorgung betagter Patienten in ihrer häuslichen Umgebung zielt. Als einen von circa 15 Standorten in Deutschland gibt es seit 2013 in Norddeutschland die „Mobile Reha Bremen“, die rund 150 Fälle im Jahr betreut. Im Interview spricht Dr. Rudolf Siegert, medizinischer Geschäftsführer der „Mobilen Reha Bremen“ und Chefarzt der Klinik für Geriatrie, Physikalische Medizin und Rehabilitation am Klinikum Bremen Ost, über die Chancen, die sich Patienten, Ärzten und Kliniken bieten.

Dr. Siegert, warum ist die mobile Geriatrie so wichtig?
Es gibt derzeit eine deutliche Zahl an Patienten, die unter- beziehungsweise nichtversorgt sind und erst mithilfe der mobilen Geriatrie ein Rehabilitations-Angebot erfahren können. Dabei geht es um jene Menschen, die von einer Reha-Maßnahme nur profitieren können, wenn sie direkt in ihrem vertrauten Wohnumfeld erfolgt, sei es in ihrem eigenen Haus oder in einer Pflegeeinrichtung. Nach einer Schenkelhalsfraktur oder einem Schlaganfall kann eine klassische ambulante oder stationäre geriatrische Rehabilitation zum Beispiel an einer ausgeprägten Demenz, Depression oder massiven Sehstörung scheitern.

Leitlinien Ernährung bei Demenz(22.12.2015) Unter Federführung von Prof. Dr. Dorothee Volkert, Professorin für Ernährung im Alter am Institut für Biomedizin des Alterns an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, hat eine international besetzte Autorengruppe der Europäischen Fachgesellschaft für klinische Ernährung und Stoffwechsel (ESPEN) die weltweit erste evidenzbasierte Leitlinie zum Umgang mit Ernährungsproblemen bei Demenz publiziert.

20151028 Schoellerpreis 1(14.12.2015) Mit einem Preisgeld von insgesamt 20.000 Euro ist der Theo-und-Friedl-Schöller-Forschungspreis der höchst dotierte Preis der Altersmedizin in Deutschland. Die gleichnamige Stiftung und das Zentrum für Altersmedizin des Klinikums Nürnberg zeichnen herausragende Arbeiten aus, die sich mit den Belangen sehr alter Menschen befassen und neue Aspekte in Forschung, Lehre und Versorgung eröffnen. In diesem Jahr sind dies zwei Arbeiten, die sich wegweisend mit den körperlichen und sozialen Folgen von Demenzerkrankungen auseinandersetzen.

Satzungsänderung(09.12.2015) Was lange währt, wird endlich gut! Die im Dezember 2014 im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossene Satzungsänderung der DGG wurde jetzt nach langer Prüfung offiziell in das Vereinsregister beim Amtsgericht Köln eingetragen. Dies betrifft Änderungen in § 10 (Mitgliederversammlung) und § 12 (Auflösung der Gesellschaft).

Die entsprechend gültige Satzung kann ab sofort HIER nachgelesen werden.

Dr. Markus Gosch 03 korr 1(01.12.2015) Zukunftsfach Geriatrie: Und wieder gibt es einen weiteren, neuen Lehrstuhl für Altersmedizin in Deutschland. Bereits zu Semesterbeginn wurde Professor Markus Gosch, Chefarzt der Klinik für Geriatrie im Klinikum Nürnberg, zum Leiter des Lehrstuhls Geriatrie in Nürnberg bestellt. Hier hat die Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) aus Salzburg seit August 2014 einen eigenen Campus eingerichtet und jetzt die Altersmedizin durch die neue Professur mehr in den Fokus gerückt.

"Es ist ein wichtiges Zeichen für die Geriatrie, dass der neue Lehrstuhl in ein Klinikum wie Nürnberg mit einer großen geriatrischen Abteilung integriert wurde“, so Professor Markus Gosch. 50 neue Studierende nimmt die PMU pro Jahr auf und Gosch stellt fest: „Die Altersmedizin kommt bei den Jungen an! Der ganzheitliche Ansatz interessiert immer mehr Jung-Mediziner.“

Prof. Martine Extermann(26.11.2015) And the Winner is: Frau Professor Martine Extermann!
Die weltweit anerkannte Expertin in geriatrischer Onkologie wurde für ihr Lebenswerk im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinischen Onkologie ausgezeichnet. Der mit 10.000 Euro dotierte Ehrenpreis Geriatrische Onkologie ehrt Persönlichkeiten, die sich um die Förderung und Verbreitung des Themas Geriatrische Onkologie besonders verdient gemacht haben und einen bedeutenden Teil ihrer medizinischen Lebensarbeit darauf verwendet haben.