Aktuelle Meldungen

AG Dysphagie(30.06.2015) Eigentlich gibt es einen Verordnungsausschluss für Saftzubereitungen. Doch keine Regel ohne Ausnahme: Kassenärzte können geriatrischen Patienten, die an Dysphagie leiden, nach individueller Prüfung durchaus entsprechende Zubereitungen verschreiben. Ermöglicht wird dies durch eine Ausnahmeregelung in der Arzneimittel-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses, auf die die AG Dysphagie der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) hinweist.

Arztpraxis(18.06.2015) Was genau ist eine geriatrische Schwerpunktpraxis? Welcher Voraussetzungen Bedarf es für die Einrichtung dieser? Welche speziellen Leistungen werden hier geboten? Wie kann die Abrechnung dieser besonderen Leistungen erfolgen? Dieser Fragen hat sich in den vergangenen Monaten die AG Ambulante Geriatrie der DGG angenommen und einen ersten Entwurf für die Etablierung geriatrischer Schwerpunktpraxen erarbeitet. Jetzt bittet AG-Leiter Dr. Thomas Hermens alle interessierten DGG-Mitglieder um Rückmeldung.

Bild Infobroschüre(08.05.2015) Die Diagnose Krebs verändert das Leben. Um den Kampf gegen die Krankheit zu gewinnen, spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Beschwerden wie Schluckstörungen oder Appetitlosigkeiten beeinflussen nicht nur Lebensfreude, Genuss und Entspannung, sondern können ganz konkret den Therapieerfolg negativ beeinflussen. Was Patienten selbst tun können, darüber informiert nun die Berliner Krebsgesellschaft in einer neuen Infobroschüre. Zu den Autoren zählt auch PD Dr. Rainer Wirth, der als Vorsitzender der Arbeitsgruppe Ernährung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) das Augenmerk besonders auf die speziellen Bedürfnisse betagter Patienten richtet.

Prof. Dr. Cornel Sieber, Nürnberg und Regensburg(28.04.2015) Es ist ein wichtiges Signal für die Altersmedizin in Deutschland: Prof. Dr. Cornel Sieber ist als erster Geriater in den Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) gewählt worden. Ab sofort fungiert er als dritter stellvertretender Vorsitzender – und rückt 2017 zum neuen Vorsitzenden auf. Für die Fachgesellschaft, die mit mehr als 23.000 Mitgliedern eine der größten in Europa ist, hat Sieber ambitionierte Pläne.

Das Ergebnis der DGIM-Vorstandswahl am Rande des 121. Internistenkongresses im April in Mannheim wurde auch seitens der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) interessiert verfolgt. Ist doch Prof. Sieber nicht nur Mitglied der Fachgesellschaft, sondern hat auch im Vorjahr als Keynotespeaker einen vielbeachteten Vortrag beim Jahreskongress in Halle an der Saale gehalten (Link). DGG-Präsident PD Dr. Rupert Püllen zeigte sich höchsterfreut: „Diese Wahl ist für unser Fach eine sehr positive und wichtige Angelegenheit.“

Prof. Franz Boehmer(14.04.2015) Prof. Dr. Franz Böhmer, langjähriger Präsident der Österreicheichischen Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie, unser Mentor und Freund, ist nach längerer Krankheit am 6. April verstorben. Er hat sich bis zuletzt unermüdlich für die Belange geriatrischer Patienten eingesetzt – sei es in seiner Funktion als Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie (ÖGGG), als Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Plattform für Interdisziplinäre Alternsfragen (ÖPIA), als wissenschaftlicher Leiter diverser Kongresse und Fortbildungsveranstaltungen im Bereich Geriatrie oder als wissenschaftlicher Berater der Plattform Geriatrie.

DGG Klinikverzeichnis(08.04.2015) Die Zahl der Weiterbildungsangebote in der Altersmedizin ist auch 2014 gestiegen. Dies ergibt die neue WBO-Liste der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), die jetzt in aktualisierter Form veröffentlicht wurde. Demnach sind erstmals über 600 Ärzte in Deutschland befugt, eine Weiterbildung zum Geriater anzubieten.

Es sind beeindruckende Zahlen: Den Landes- und Bezirksärztekammern zufolge sind aktuell 604 Frauen und Männer qualifiziert, um Altersmediziner auszubilden. Das sind genau 50 mehr als im Vorjahr, also ein Plus von knapp 10 Prozent. Damit geht der Trend weiter aufwärts. Seit 2012 hat sich die Zahl der Angebote fast verdoppelt.

www.dggeriatrie.de(07.04.2015) Das Interesse an der Geriatrie wächst. Ob steigende Google-Zugriffszahlen oder Zitationen der „Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie“ – die Altersmedizin rückt immer stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Um die Berichterstattung rund um das Thema bequem im Blick zu behalten, hat die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) daher nun neue Menüpunkte auf der Website eingerichtet.

DVGG(25.03.2015) Nach der Auflösung des Dachverbandes der Gerontologischen und Geriatrischen Gesellschaften Deutschlands e.V. (DVGG): Gründung des Förderpreises „Förderpreis zur Förderung der wissenschaftlichen interdisziplinären Altersforschung“

Am 26.09.2014 fand die ordnungsgemäße, jährliche Mitgliederversammlung des Dachverbandes der gerontologischen und geriatrischen Gesellschaften (DVGG) statt. Über den genauen Verlauf gibt das beiliegend nachzulesende Protokoll zur Mitgliederversammlung Auskunft. Wichtigster und gleichzeitig einziger Tagesordnungspunkt, außer Formalien und Regularien war TOP 8 bezeichnet mit: „Antrag Auflösung des Vereins DVGG“. Vorausgegangen waren in den letzten Jahren die Diskussionen über die Sinnhaftigkeit eines Dachverbandes.

Cover Praxishandbuch Altersmedizin(03.02.2015) Systematisch, praxisnah und umfassend: Das neu erschienene „Praxishandbuch Altersmedizin“ präsentiert den aktuellen Stand von Forschung und Behandlung in Geriatrie, Gerontologie und Gerontopsychiatrie. Im Interview spricht der federführende Herausgeber, Prof. Dr. Johannes Pantel aus Frankfurt am Main, über das Konzept des neuartigen, interdisziplinären Fachbuchs.

Professor Pantel, mit welcher Zielsetzung haben Sie das „Praxishandbuch Altersmedizin“ konzipiert?

Das Buch richtet sich an alle praktisch Tätigen im Bereich Altersmedizin, vom Geriater über den Hausarzt bis hin zum Psychiater und Neurologen – aber auch Laien können sich ganz gezielt über den aktuellen Praxisstand informieren. In diesem Bereich haben wir eine Lücke gesehen. Es gibt zwar eine ganze Reihe von hervorragenden Büchern, aber die haben meistens einen engeren Schwerpunkt. Es gab bisher kein Buch, das die drei Disziplinen Geriatrie, Gerontopsychiatrie und Gerontologie integriert hat. Wir gehen aber davon aus, dass viele Fragestellungen interdisziplinär angegangen werden müssen. Der Praktiker unterteilt den Patienten, den er vor sich sitzen hat, ja nicht in Subdisziplinen und Einzelsymptome, sondern entscheidet sich für einen ganzheitlichen Ansatz. Deswegen haben wir Syndrome in den Mittelpunkt gestellt, bei denen verschiedene Krankheitsbilder ineinander greifen, also nicht nur medizinische, sondern auch soziale oder psychologische Fragestellungen ganz wichtig sind. Das Herzstück des Buches beinhaltet daher die evidenzbasierte Darstellung dieser Syndrome.

Zugriffszahlen Homepage DGG(10.01.2015) Tendenz weiter steigend: Mehr als 100.000 Zugriffe verzeichnete die DGG-Homepage im Jahr 2014 mit knapp 293.000 Seitenaufrufen. Das bedeutet eine Steigerung um mehr als ein Drittel gegenüber dem vorherigen Jahr bzw. eine Verdopplung des Jahres 2012. Fachärzte wie Vertreter der Presse sind rege Nutzer und Leser der auf der Website gebotenen Informationen. Doch auch das öffentliche Interesse an der Altersmedizin wächst. Auffällig hierbei: Besonders via Google finden immer mehr Internetnutzer den Weg zu www.dggeriatrie.de.

Mitgliederversammlung(16.12.2014) Am 02.12.2014 fand in Hamburg die außerordentliche Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) statt. Auch zahlreiche Mitglieder aus der Gründungszeit der Gesellschaft hatten sich auf den Weg nach Hamburg gemacht, um an dem Treffen teilzunehmen. Insgesamt standen 8 Passagen der Satzung (zu §10 und zu § 12) zur Änderung an. Im Rahmen dieser Mitgliederversammlung konnte eine Beschlussfassung zur neuen Satzung herbeigeführt werden. Mit überwältigender Mehrheit stimmten die Mitglieder der vorgeschlagenen Satzungsänderung zu. Damit befindet sich die DGG auf einem guten Weg in die Zukunft.

ZGG Dezember 2014(10.12.2014) Erfolg für unser Gesellschaftsorgan, die „Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie“ (ZGG): Immer häufiger werden Artikel des Fachjournals in anderen wissenschaftlichen Veröffentlichungen zitiert. Das ergibt der neue, internationale Impact Factor des Institute for Scientific Information.

Abstimmung(18.11.2014) Mehr Handlungsspielräume, schnellere Entscheidungen: Rund zwei Jahre lang hat die eigens einberufene Satzungskommission intensiv an der neuen Vereinssatzung der DGG gearbeitet. Nun liegt der neue Entwurf vor und soll im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 2. Dezember 2014 in Hamburg in Kraft treten. Daher appelliert Kommissionsvertreter Dr. Hansjörg Werner an alle DGG-Mitglieder, unbedingt teilzunehmen oder die Stimme an einen Wahlmann zu übertragen. Denn: „Ein erneutes Scheitern würde Stillstand und Handlungsunfähigkeit der DGG bedeuten.“

Schiffbauerpreis für Dr. Marija Djukic (Bild: Aey Congresse GmbH)(08.10.2014) Mit zehn eingereichten Bewerbungen war das Interesse für dem Schiffbauerpreis in diesem Jahr so groß wie nie zuvor. Bereits seit einigen Jahren lobt die Rolf-und-Hubertine-Schiffbauer-Stiftung jährlich einen Ehrenpreis, dotiert mit 5.000 €, und einen Förderpreis, dotiert mit 2.500 €, aus. Prämiert werden herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Geriatrie, die in deutscher oder englischer Sprache publiziert wurden. Die glücklichen Gewinner des Jahres 2014 sind als Förderpreisträgerin PD Dr Marija Djukic und Ehrenpreisträger Dr. Michael Drey. „Meinen herzlichsten Glückwunsch“, sagte Prof. Dr. Ralf-Joachim Schulz, der als vormaliger DGG-Präsident die Preisverleihung vornahm.

Mitgliederversammlung(25.09.2014) PD Dr. med. Jürgen Bauer aus Oldenburg ist das neue Gesicht im DGG-Vorstand. Alle weiteren Vorstandsmitglieder wurden bei der turnusmäßig stattfindenden Wahl nach zwei Jahren im Amt bestätigt. So ist PD Dr. Rupert Püllen der neue Präsident der DGG und Prof. Ralf-Joachim Schulz damit ab sofort past-President. PD Dr. Werner Hofmann scheidet satzungsgemäß nach sechjähriger Tätigkeit aus dem Präsidium aus. Der Vorstand dankte ihm für seinen engagierten Einsatz.

Bestätigt wurden ebenfalls in ihren Ämtern Dr. Anja Kwetkat als Sekretärin, Dr. Ulrich Thiem als Schatzmeister und Dr. Michael Meisel als Weiterbildungsbeauftragter.

Stellenmarkt(07.08.14) Mehr als 400 Klicks pro Anzeige innerhalb von vier Wochen sind keine Seltenheit mehr. Chefarzt-Anzeigen verzeichnen sogar zwischen 700 bis 1200 Klicks in einem Monat. Und 50 interessierte Nutzer pro Tag sind ebenfalls an der Tagesordnung. Tendenz steigend! Der Stellenmarkt der DGG hat sich in den vergangenen zweieinhalb Jahren etabliert.

So ist auf Seiten der Inserenten ebenfalls ein gesteigertes Interesse spürbar: Immer mehr neue Kunden schalten eine Anzeige im Onlinestellenmarkt der DGG. Agenturen empfehlen die Homepage der DGG gerne weiter. Attraktiv erscheint neben den hohen Nutzerzahlen der gewünschten Zielgruppe "Geriater" auch der vergleichsweise günstige Anzeigenpreis.

Agenda 2020: The Future of Geriatrics(30.07.2014) Die häufigsten Fragen, die Geriater in Deutschland der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) stellen, ist sicherlich: „Was haben wir in den vergangenen Jahren erreicht und wo stehen wir nun? Was sind die wichtigsten Aufgaben in den kommenden Jahren?“
Natürlich wissen wir alle: Die Bedeutung der Geriatrie wächst unablässig. Aber im Gesundheitswesen ist es durchaus nicht selbstverständlich, dass ein Fach entsprechend seiner Bedeutung gewürdigt und mit den nötigen Ressourcen ausgestattet wird. Die Geriatrie musste und wird daher ihre Position immer wieder neu erkämpfen müssen. Dafür ist es wichtig, ein klares Profil zu haben und dies immer wieder in Fachkreisen wie auch der allgemeinen Öffentlichkeit zu kommunizieren.

Was haben wir nun in den vergangenen Jahren erreicht und welche Ziele müssen wir in der Zukunft verfolgen?

Zertifizierung Alterstraumatologisches Zentrum(23.07.14) Als erste deutsche Klinik wurde die Asklepios Klinik Nord - Heidberg gemäß den Qualitätsvorgaben des Qualitätssiegels durch die DIOCert als zertifiziertes "atz - Alterstraumatologisches Zentrum" ausgezeichnet. Grundlage war dabei das vom Bundesverband Geriatrie e.V. gemeinsam mit den wissenschaftlichen Fachgesellschaften im Bereich der Geriatrie DGG und DGGG getragene Zertifizierungsverfahren. Das Zertifikat bestätigt eine hohe Qualität bei der Versorgung älterer Menschen mit Verletzungen, insbesondere mit Knochenbrüchen, zu der sich die Klinik freiwillig verpflichtet hat. Im "atz - Alterstraumatologischen Zentrum" erhalten betagte und hochbetagte Patienten (ab ca. 70 Jahren aufwärts) eine ganzheitliche unfallchirurgische und geriatrische Behandlung. Ziel der fachübergreifenden Zusammenarbeit ist es, die Selbstständigkeit der Patienten zu erhalten und die Rückkehr in die häusliche Umgebung zu ermöglichen.

DGG-Klinikverzeichnis groß(28.05.2014) Die DGG hat die Liste der weiterbildungsberechtigten Geriater in Deutschland aktualisiert und veröffentlicht diese wieder auf ihrer Website. In diesem Jahr sind laut Landes- und Bezirksärztekammern 586 Frauen und Männer in der Lage, interessierte Fachärzte zu Geriatern auszubilden – 32 mehr als im vergangenen Jahr. Einen deutlichen Sprung um gleich mehr als 200 Personen wie zwischen den Jahren 2012 und 2013 gab es demnach nicht wieder.

„Weiterhin können wir die Aussage aufrecht erhalten, dass unser Fach flächendeckend die Möglichkeit zur Weiterbildung geschaffen hat“, sagt DGG-Präsident Prof. Ralf-Joachim Schulz. „Denn es sind ja nicht nur 32 neue Ausbildungsberechtigte hinzugekommen. Der Statistik nicht zu entnehmen sind schließlich diejenigen, die 2013 ihre Lizenz verloren haben – und das sind nicht wenige. Es freut mich persönlich wie auch in der Funktion als Präsident der DGG daher sehr, dass wir konstant so viele Weiterbildungsberechtigte in Deutschland aufzeichnen können.“

Elizabeth Blackburn, PhD, of the University of California, San Francisco (Photo by Susan Merrell)(21.05.2014) Medizinnobelpreisträgerin Dr. Elizabeth Blackburn von der University of California in San Francisco wird zur Eröffnungsveranstaltung des diesjährigen Jahreskongresses in Halle an der Saale erwartet. Gemeinsam mit zwei Forscherkollegen konnte sie Anfang des Jahrtausends beweisen, dass Chromosomen-Enden von sogenannten Telomeren geschützt werden – ein wichtiger Fakt mit Blick auf den Alterungsprozess des menschlichen Körpers.
Was Sie antreibt den gemeinsamen Gerontologie- und Geriatriekongress zu besuchen, welche neuen Erkenntnisse sie in ihrem Vortrag erörtern wird und warum sich ein persönlicher Austausch immer lohnt, hat Frau Blackburn in einem persönlichen Skype-Interview vorab verraten. Denn Sie freut sich auf den internationalen Austausch und fordert konkret auf: Sprechen Sie mich an!


Frau Dr. Blackburn, haben Sie Angst vor dem Altern?
Nicht so sehr vor dem Altern, mehr vor den Beschwerden im Alter. Die Möglichkeit, dass ich zum Beispiel Alzheimer bekommen könnte, beunruhigt mich. Nicht nur meinetwegen, sondern auch weil es viel Verantwortung und Belastung für die Familien mit sich bringt. Ansonsten finde ich es ganz gut älter zu sein. Ich bin 65. Das macht mir nichts aus und ich fühle mich auch nicht „alt“. Vor nicht allzu langer Zeit war das jedoch für viele Menschen ein sehr hohes Alter, aber unsere Vorstellung von „alt“ hat sich eben geändert.

Alterstraumatologie: Versorgung hochbetagter Traumapatienten sichern(07.05.2014) Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) legt Kliniken, die hochbetagte Traumapatienten betreuen, das Zertifikat „atz – Alterstraumatologisches Zentrum“ nahe. Es stellt die Zusammenarbeit von Geriatrie und Unfallchirurgie mit ihren konkreten Prozessen in den Mittelpunkt, umfasst aber auch pflegerische und weitere therapeutische Aspekte. Die fachlichen Grundlagen für das neue Zertifikat haben DGG, der Bundesverband Geriatrie und die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) gemeinsam erarbeitet.
„Gleichzeitig bedauern wir, dass die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) die Zusammenarbeit für ein gemeinsames Qualitätssiegel aufgegeben hat und nun im Alleingang ihr eigenes nicht mit der Geriatrie abgestimmtes Zertifizierungsverfahren anbietet“, sagt der Präsident der DGG, Prof. Ralf-Joachim Schulz aus Köln.