Aktuelle Meldungen

forta app(14.06.2017) Die schnelle Hilfe für ältere Patienten kommt jetzt per App. Unerwünschte Effekte von Medikamenten sind ein großes Problem bei der Behandlung alter Menschen. Falsch dosierte oder falsch angewendete Arzneimittel können zu Komplikationen führen. Damit soll jetzt Schluss sein. „Die sogenannte FORTA-App gibt den behandelnden Medizinern erstmals eine digitale Liste an die Hand, die sowohl untaugliche als auch nachweislich nützliche Arzneimittel für ältere Patienten benennt“, sagt Professor Martin Wehling, Direktor der Klinischen Pharmakologie an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Er hat die App mit seinem Team entwickelt. Die grundlegenden Daten dafür haben Mediziner der geriatrischen Kliniken in Mannheim und Essen in einer Studie zusammengetragen. „Mit unserer Entwicklung lässt sich die Fehlerquote bei der Medikamentenversorgung verringern. Zudem können Nebenwirkungen vermieden werden und nebenbei steigt die Lebensqualität der Patienten.“ Die kostenlose Android-App ist ab sofort in deutscher und englischer Version im Google-Play-Store erhältlich. Die Anwendung für Apple-Geräte soll in wenigen Monaten erscheinen.

Trittsicher durchs Leben(02.06.2017) In Deutschland besteht eine Unterversorgung präventiver Maßnahmen zur Bewegungssteigerung für Menschen im höheren Lebensalter.
Eine enorme Versorgungslücke besteht im ländlichen Raum. Hier sind Bewegungsangebote für ältere Menschen kaum oder gar nicht vorhanden. Dies wiegt besonders schwer, da gerade gebrechliche ältere Menschen auf Angebote vor Ort angewiesen sind.

"Trittsicher durchs Leben" versteht sich als flächendeckendes Gesundheitsangebot für ältere Menschen im ländlichen Raum. Das Programm stellt sich damit den Herausforderungen einer alternden Gesellschaft und trägt zur Stärkung des ländlichen Raumes bei. Die immense Nachfrage nach Trittsicher-Bewegungskursen bestätigt den Bedarf an Präventionskursen für gebrechliche ältere Menschen.

Das Symposium „Trittsicher in die Zukunft“ am 1. Juli in Frankfurt am Main greift die unzureichende Versorgung der ländlichen Regionen in Deutschland mit bedarfsgerechten Programmen zur Bewegungsförderung auf und stellt Fragen zur nachhaltigen Implementierung präventiver Gesundheitsprogramme für ältere Menschen im ländlichen Raum.

Bauer Juergen(30.05.2017) Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, ich bin begeistert und ich muss bereits heute vielen von Ihnen danken! Für unseren DGG-Jahreskongress in Frankfurt am Main sind wieder viele hervorragende Einzelbeiträge und Symposien-Vorschläge eingereicht worden. Unser Programm nimmt damit Form an und ich kann mit Stolz verkünden, dass wir in der Lage sein werden, Ihnen erneut einen hochkarätigen Kongress zu bieten, den Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten. Das gilt insbesondere auch für die Beiträge unserer vier renommierten Keynote-Speaker aus Deutschland, Italien, Schweden und den USA, die uns neue Wege für die Diagnostik und Therapie in der Geriatrie aufzeigen werden.

Mit dem Amerikaner John Morley aus St. Louis wird dieser Jahr einer der berühmtesten lebenden Geriater zu Gast beim DGG-Kongress in Frankfurt sein. Er hat mit seinen wissenschaftlichen Arbeiten und insbesondere seiner Tätigkeit als Herausgeber zweier wichtiger wissenschaftlicher Zeitschriften (Journal of Gerontology, JAMDA) für unser Fach viel erreicht. Dabei ist er zudem eine eindrucksvolle, starke Persönlichkeit, die man nicht so schnell vergisst. In seinem Vortrag „The future of geriatric medicine“ wird er uns darlegen, welche Perspektiven für unser Fach im Kanon der medizinischen Fächer bestehen und wie es sich weiterentwickeln sollte. Sie dürfen gespannt sein!

MainNizza(30.05.2017) Von der Grüneburg über I.G. Farben zur schönsten Universität Europas – Der Campus Westend ist ein Kultur-Erlebnis. Besucher des DGG-Jahreskongresses sollten sich deshalb neben den hochkarätigen Vorträgen für die eigene Fortbildung auch ein wenig Zeit für die Erweiterung des Allgemeinwissens nehmen: Lassen Sie sich von der Gästeführerin der Goethe-Universität Dr. Astrid Jacobs beim abwechslungsreichen Rundgang auf eine faszinierende Reise durch die Geschichte vom „Irrenschloss“, über Rothschild, Goethe, dem „größtem deutschen Chemie-Konzern“ bis zu Adorno entführen.

DGIM(17.05.2017) Nach dem Kongress ist vor dem Kongress: Vor wenigen Tagen ging die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) mit rund 8000 Teilnehmern in Mannheim zu Ende. Wie üblich übernimmt damit der neue DGIM-Präsident das Ruder:  2017/2018 hat Professor Dr. med. Cornel C. Sieber, Chefarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Geriatrie am Krankenhaus Barmherzige Brüder in Regensburg und Inhaber des Lehrstuhls für Innere Medizin und Geriatrie an der FAU Erlangen-Nürnberg, den Vorsitz der DGIM inne. Mit mehr als 25.000 Mitgliedern ist die DGIM die größte medizinische Fachgesellschaft in Deutschland und auch in Europa.
Der ehemalige DGG-Präsident rückt beim Internistenkongress 2018 die Geriatrie in den Mittelpunkt. Ein wichtiges Signal!

Hauptthemen waren beim diesjährigen DGIM-Kongress die Ökonomisierung der Medizin sowie aktuelle Entwicklungen in der Diabetologie und Gendermedizin. In mehr als 250 Sitzungen sowie 1.236 Vorträgen informierten fast 1.200 Experten über neue Erkenntnisse der Inneren Medizin und ihrer Schwerpunkte.

Gogol Manfred Dr(17.05.2017) Dr. Manfred Gogol (Foto) ist neuer Schatzmeister der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Auf der letzten Delegiertenkonferenz am 6. Mai wurde der Chefarzt der Klinik für Geriatrie im Krankenhaus Lindenbrunn in Coppenbrügge und ehemaliger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) gewählt. Er wird durch die Annahme der Wahl die kommenden fünf Jahre im Präsidium der AWMF mitwirken.

Aktuell umfasst die AWMF 178 wissenschaftliche Fachgesellschaften (sowie 3 assoziierte) aus allen Bereichen der Medizin. Die AWMF vertritt Deutschland im Council for International Organizations of Medical Sciences (CIOMS) und die Interessen ihrer Mitglieder in zahlreichen nationalen Gremien und Verbänden.

Aykac Volkan(17.05.2017) Oft scheitert es schon an der Sprache: Viele aus der Türkei stammende, ältere Patienten stehen hierzulande vor erschwerten Behandlungsbedingungen. Es ist die Generation der in Deutschland gebliebenen Gastarbeiter, die einer medizinischen Versorgung bedürfen und die damit viele Kliniken und Ärzte vor neue Herausforderungen stellt. Für deren verbesserte Versorgung setzt sich in besonderer Weise Dr. Volkan Aykaç (Foto) ein. Er ist Oberarzt am Evangelischen Geriatriezentrum in Berlin und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG). Aykaç will ein Netzwerk deutsch-türkischer Geriater aufbauen und zugleich das Konzept einer türkischsprachigen geriatrischen Sprechstunde entwickeln.

Cover ZGG 3(25.04.2017) Sie lesen die Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie (ZGG), die gerade ihr 50-jähriges Bestehen feiert? Dann sollten Sie die Gelegenheit nutzen, dem Verlag Springer Medizin Ihre Meinung über die Zeitschrift mitzuteilen, um sie in Zukunft noch besser machen zu können. Redaktion und Herausgeber freuen sich über eine zahlreiche Teilnahme an der Leserbefragung.

Für die Umfrage können Sie entweder den Fragebogen ausfüllen, der Heft Nummer 3 beiliegt. Oder Sie nutzen die Möglichkeit, um bequem an der Online-Befragung der ZGG teilzunehmen. Mit etwas Glück gewinnen Sie ein iPad pro oder einen von zehn Büchergutscheinen. Machen Sie mit!

Kwetkat Anja(25.04.2017) Aktuelle Impf-Empfehlungen für alte Patienten stehen in der Kritik: Die Arbeitsgruppe Impfen der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) sieht die neuen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) zur Pneumokokken-Impfung skeptisch. „Es wird nur ungenügend darauf eingegangen, dass das Immunsystem alter Patienten anders auf Impfungen reagiert, als bei jüngeren Patienten“, sagt Dr. Anja Kwetkat (Foto), Leiterin der DGG-Arbeitsgruppe und Chefärztin der Klinik für Geriatrie am Universitätsklinikum Jena. „Die Kenntnisse zur Immunseneszenz bei Hochaltrigen und Senioren mit Multimorbidität sollten in den Impfempfehlungen berücksichtigt werden.“ Die Mitglieder der DGG-Arbeitsgruppe Impfen setzen sich intensiv mit den STIKO-Empfehlungen zur Pneumokokken-Impfung auseinander, die im Deutschen Ärzteblatt erschienen sind. So hat die Arbeitsgruppe jetzt mit einem Leserbrief an die Autoren reagiert, den das Ärzteblatt in der Ausgabe vom 31. März veröffentlicht hat. Hier lesen Sie den kompletten Brief im Wortlaut:

Swoboda Walter(12.04.2017) Besser vorbereitet nach Mannheim: Wer vom 29. April bis 2. Mai als Teilnehmer auf den Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) fährt, sollte auf keinen Fall die „Programmübersicht Geriatrie" in seinen Unterlagen vergessen. Dr. Walter Swoboda, Chefarzt der Akutgeriatrie am Klinikum Main-Spessart in Marktheidenfeld, war so freundlich, auf 22 Seiten die wichtigsten Vorträge und klinischen Symposien aus Sicht des Geriaters zusammen zu stellen.

Auch Poster und Beiträge im Nachwuchsprogramm Chances sind in der Übersicht berücksichtigt. „Wir erkennen am DGIM-Programm ganz deutlich, dass die Geriatrie in der Inneren Medizin immer größere Beachtung findet“, sagt Swoboda. Über 70 Vorträge speziell zu geriatrischen Themen konnte er in diesem Jahr zusammenstellen.

Hier finden Sie die detaillierten Informationen zum 123. DGIM-Kongress. Auch die Übersicht zum Thema Geriatrie als PDF-Download steht hier bereit.

DGG Logo(05.04.2017) Es ist aktuell eines der wichtigsten Anliegen der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG): Die Einführung eines spezialisierten Facharztes Geriatrie! Nun hat sich der Bayerische Hausärzteverband öffentlich dazu geäußert. Er sieht die hausärztlichen Allgemeinmediziner durch deren Ausbildung ausreichend qualifiziert, um dem älteren Patienten in jeder Hinsicht gerecht zu werden. Dem widerspricht der DGG-Vorstand in einer direkten Stellungnahme. Gerade die Versorgung alter, oft mehrfacherkrankter Menschen ist sehr komplex und daher auf Spezialisten angewiesen. Lesen Sie hier die Stellungnahme im Wortlaut:

„Aus Sicht der DGG besteht weiterhin der Bedarf, die geriatriespezifische Qualifikation der Ärzteschaft sachgerechter als bisher zu regeln. Sie hält daher weiterhin an der Einführung eines eigenständigen Facharztes Geriatrie fest.

Das Altern bedingt umfangreiche Veränderungen von Organfunktionen, die zudem bei vielen Patienten mit Multimorbidität oder/und funktionellen Einschränkungen einhergehen. Die demographische Entwicklung und der rasch ansteigende Behandlungsbedarf von hochaltrigen und multimorbiden Patienten haben in den letzten Jahren zu einer deutlichen Zunahme von Fachabteilungen für Geriatrie in Deutschland geführt. Für die Versorgung dieser Patientengruppe wurden spezifische Behandlungsformen etabliert, die akutmedizinische Behandlungsansätze mit rehabilitativen Konzepten verbinden.

ZGG 50 Jahre(28.03.2017) Es gibt allen Grund zum Feiern: Die Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie (ZGG) wird 50. „Es gibt keine vergleichbare Fachzeitschrift im deutschsprachigen Raum“, sagt Susanne Denskus, Managing Editor beim Heidelberger Verlag Springer Medizin, in dem die ZGG mit einer Auflage von 4.300 Exemplaren acht Mal im Jahr erscheint. Zum Jubiläum gibt es für die Leser drei ganz besondere Ausgaben. Eine davon erscheint im Dezember als von Geriatern gestaltetes Jubiläumsheft. Es soll unter anderem dargelegt werden, welche Entwicklungspotenziale es für die Geriatrie aktuell gibt. Diesem Schwerpunkt unter dem Titel „Geriatrie: Standards und Perspektiven“ wird mehr Umfang eingeräumt, als sonst üblich.

Prof. Dr. Hans Juergen Heppner web(23.03.2017) Mehr als 20 Prozent der Menschen auf einer internistischen Intensivstation sind 80 Jahre alt und älter. Es sind klassisch geriatrische, multimorbide Patienten: Sie haben nicht nur ein internistisches Grundproblem, sondern eingeschränkte Mobilität, Verlust der Autonomie – möglicherweise sind es Patienten am Lebensende. „Dies ist eine spezielle Herausforderung, zu der sich die Geriatrie als Fachgesellschaft ganz klar bekennen muss“, sagt DGG-President-elect Professor Hans Jürgen Heppner (Foto). „Wir sind Internisten und Geriater und wir wollen bei der akuten Diskussion um die intensivmedizinische Versorgung von kranken geriatrischen Patienten mitreden und mitarbeiten!“
Er fordert, nicht nur die Internistische Intensivmedizin sondern vor allem die geriatrischen Besonderheiten in der Intensivmedizin nicht aus den Augen zu verlieren: „Die Position der Geriater auf den Intensivstationen muss gestärkt werden!“. Im Interview erklärt der Chefarzt der Geriatrie im Helios Klinikum Schwelm und Lehrstuhlinhaber an der Universität Witten/Herdecke, vor welchen Herausforderungen die Geriatrie und internistische Intensivmedizin nun stehen.

Herr Professor Heppner, die Internisten sorgen sich um den Verlust der Leitungsfunktionen auf Intensivstationen. Jetzt fordern Sie hier auch die Position des Geriaters zu stärken. Ist das nicht ein bisschen vermessen?
Heppner: Auf keinen Fall. Es ist zwingend erforderlich, dass Geriater und Internisten den Schulterschluss suchen. Das ist meine persönliche Erfahrung aus vielen Jahren in der Akut- und Intensivmedizin. Stichwort demografischer Wandel: Wenn auf den Intensivstationen bald jeder vierte Patient mit internistischen Krankheiten 80 Jahre und älter sind, also oft multimorbide und in den Kompetenzen stark eingeschränkt, dann müssen wir Geriater unser Wissen zu Lebensqualität, Funktionalität und Selbstständigkeit dieser Menschen an die Internisten weitergeben. Auch die Erwartungen älterer Menschen an die Therapieansätze und Unterstützung sind andere – deswegen sind Geriater in der Intensivmedizin so wichtig.

Geriatrisches Wissen auf den Intensivstationen ist also unumgänglich?
So ist es. Aber wir wollen niemandem die Arbeit abnehmen oder Kompetenzen beschneiden. Ich bin ein klassischer Unterstützer der internistischen Intensivmedizin. Deswegen: Innere Medizin und Geriatrie müssen sich hier zusammentun, das ist unsere gemeinsame Domäne. Deswegen unterstützen wir die internistische Intensivmedizin uneingeschränkt.

arzt mit megafon(23.03.2017) Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) ruft dazu auf, gemeinsam den Stellenwert der internistischen Intensiv-und Notfallmedizin in Deutschland zu stärken! Anfang März veröffentlichten die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) und die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) ein gemeinsam erarbeitetes Positionspapier zur Bedeutung und Weiterentwicklung der internistischen Intensivmedizin in Deutschland. Der Aufruf wurde ebenfalls von allen internistischen Fachgesellschaften und dem Berufsverband Deutscher Internisten unterzeichnet – also auch von der DGG.

„Viele der Erkrankungen, die wir auf Intensivstationen sehen, haben ihren Ursprung im medizinisch internistischen Bereich“, erklärt der President-elect der DGG, Professor Hans Jürgen Heppner, sein Engagement. „Eine schwere Lungenentzündung mit Lungenversagen oder eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung können wir nicht nur von Chirurgen oder Anästhesisten behandeln lassen. Es sind klassische Fälle der inneren Medizin mit einem schweren, kritischen Verlauf.“ Heppner selbst ist aktiver Notarzt und ausgebildeter Intensivmediziner. Deshalb fordert er: „Die internistische Fachexpertise eines Facharztes gehört in solchen Fällen dazu!“

Memory WernerKrueper Quelle StFranziskusHospital Muenster(15.03.2017) Menschen mit Demenz haben ein deutlich höheres Risiko ins Krankenhaus eingewiesen zu werden als ihre Altersgenossen. Werden deren besondere Bedürfnisse während eines Krankenhausaufenthaltes nicht erkannt, kann dies zu einer Verschlechterung der Demenz führen. Eine bedarfsgerechte Versorgung ist daher von besonderer Wichtigkeit. Hier lohnt ein Blick nach Norwegen. Dort hat sich ein facettenreiches Versorgungsangebot entwickelt, das unterschiedliche Angebote für eine nachhaltige, integrierte und koordinierte Versorgung für Patienten mit Demenz vorsieht.

Die Robert Bosch Stiftung fördert daher im Rahmen des Programms „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“ eine Studienreise nach Norwegen. Sie findet vom 29. Mai bis 2. Juni 2017 statt. Unter der Führung von Fachexperten werden erfolgreiche modellhafte Einrichtungen besucht.

wissenschaftler(08.03.2017) Es ist wieder soweit: Bis zum 15.06. können Bewerbungen für den Ehren- und den Förderpreis des Rolf-und-Hubertine-Schiffbauer-Preises eingereicht werden. Die gleichnamige Stiftung lobt jährlich einen mit 5.000 Euro dotierten Ehrenpreis und einen mit 2.500 Euro dotierten Förderpreis aus. Prämiert werden herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Geriatrie.

Die Preisträger werden vor Beginn des DGG-Jahreskongresses bekannt gegeben und gebeten, im Rahmen der Preisverleihung am letzten Kongresstag einen kurzen Vortrag über ihre Arbeit zu halten. So sollen die gewürdigten Projekte Aufmerksamkeit erfahren und die gewonnenen Erkenntnisse zahlreichen Geriatern zugänglich gemacht werden.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Schiffbauer-Preisen.

DGIM(08.03.2017) Das Kongressprogramm der 123. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) ist jetzt online. Vom 29. April bis 2. Mai treffen sich im Mannheimer Congress Center Rosengarten rund 8.000 Internisten, um unter dem Leitthema „Versorgung der Zukunft: Patientenorientiert, integriert und ökonomisch zugleich“ wichtige Aufgaben des Faches zu diskutieren. Insgesamt finden rund 1.800 Vorträge, Sitzungen und Poster-Sessions statt.

Kongresspräsidentin Frau Professor Petra-Maria Schumm-Draeger aus München stellt in ihrem Ankündigungsvideo die Frage in den Raum, inwieweit eine werteorientierte, individualisierte und fürsorgliche Medizin in unserem Gesundheitssystem zukünftig sichergestellt und bewahrt werden kann. Dabei soll auch das Spannungsfeld zwischen ökonomisch orientierten Zielvorgaben und dem Qualitätsanspruch der Medizin beleuchtet werden.

DIVI Philips Forschungsförderpreis Delir-Management(01.03.2017) Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V. (DIVI) und das Unternehmen Philips haben den Forschungsförderpreis Delir-Management ins Leben gerufen. Dotiert ist dieser Preis mit 10.000 Euro. Nachwuchswissenschaftler können sich ab sofort bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Mai.

„Das Delir gibt uns nach wie vor Rätsel auf. Als Voraussetzung für die Entwicklung neuer Managementstrategien ist Forschung unerlässlich“, erklärt Prof. Dr. med. Hans-Christian Hansen, Sprecher der Sektionsgruppe Bewusstseinsstörungen und Koma der DIVI. „Unser Engagement ist ein Beitrag zur Unterstützung wissenschaftlicher Vorhaben, die Erkenntnisse für ein tieferes Verständnis des Phänomens Delir liefern“, ergänzt Marcus Bataryk, Business Group Manager PCMS für den Philips DACH-Markt (Deutschland, Österreich, Schweiz).

BVG Kongress fuer Altersmedizin 2017(27.02.2017) Der Bundesverband Geratrie hebt – gemeinsam mit zwei Landesverbänden – einen neuen Kongress aus der Taufe: Vom 4.–5. Mai 2017 findet in Berlin der „Kongress für Altersmedizin“ statt. Das Konzept des Kongresses sieht vor, dem gesamten multiprofessionellen geriatrischen Team aus Ärzten, Pflegenden und Therapeuten professionelle Fortbildungsmöglichkeiten zu bieten. Inhaltliche Schwerpunkte sind in diesem Jahr die Themen Schlaganfall, Demenz und Ethik. 

Polidori Cristina(21.02.17) Vorstandswechsel im Wissenschaftsforum Geriatrie (WFG): Bei der Jahresversammlung Mitte Januar wurde Frau Prof. Dr. Dr. M. Cristina Polidori zur neuen ersten Vorsitzenden gewählt. „Mein Hauptanliegen ist es, die gemeinsame Arbeit zwischen erfahrenen Geriatern und jungen Ärzten zu unterstützen", so die Leiterin des Schwerpunkts für Klinische Altersforschung an der Klinik II für Innere Medizin der Uniklinik Köln. „Das gemeinsame Ziel ist die Vernetzung der Geriater, die sich mit klinischer Forschung beschäftigen.“ Der neue Vorstand wird die Ziele engagiert weiterverfolgen, die bei der Gründung 2013 von den ehemaligen BOSCH-Stipendiaten formuliert wurden: Das WFG ist ein Platz für Austausch!

„Wir sind eine Gruppe von erfahrenen Geriatern im Bereich der Forschung", erklärt die neue Vorsitzende Polidori. „Wir möchten unser Know-how teilen. Und wir möchten ein Forum für junge Geriater sein!“ So kann der Austausch mit aktiven Forschern dem Nachwuchs dabei helfen, die eigenen Ziele zu definieren und Forschungsziele zu entwickeln.

DGG DGHO Logo(15.02.2017) Die Arbeitsgruppe Geriatrische Onkologie der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) e. V. und der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) e. V. schreibt für das Jahr 2017 den Preis „Geriatrische Onkologie“ als Ehrenpreis für das Lebenswerk aus.

Der Preis „Geriatrische Onkologie“ wird seit 2007 jährlich als Förderpreis für Nachwuchswissenschaftler und ab 2014 jährlich alternierend als Förderpreis und als Ehrenpreis für das Lebenswerk um besondere Verdienste zur Förderung der geriatrischen Onkologie ausgelobt. Der Preis ist mit 10.000 Euro – gestiftet durch die Firma medac – dotiert. In diesem Jahr wird der Preis als zum zweiten Mal als Ehrenpreis für das Lebenswerk vergeben.