Professor Cornel Sieber

(23.08.2018) Wie müssen Ärzte, Pflegekräfte und Angehörige am besten zusammenarbeiten, um betagte Patienten zu versorgen? Dieser Frage widmet sich die Versorgungsforschung. Warum sie gerade für das Wohlergehen alter Menschen essenziell ist, erläutert Professor Cornel Sieber in seiner Keynote „Stand der Versorgungsforschung in der Geriatrie“ beim Gerontologie- und Geriatrie-Kongress in Köln. Dazu laden die Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) sowie die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) vom 6. bis 8. September auf den Campus der Universität zu Köln ein. Cornel Sieber leitet das Institut für Biomedizin des Alterns an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. „Ich wünsche mir mehr Forschungsvorhaben aus der Geriatrie“, sagt er. Im Interview erklärt der Geriater, welche Relevanz die Ergebnisse für die ärztliche und pflegerische Praxis haben.

KölnSKY

(23.08.2018) Blick über den Tellerrand: Oft bleibt im Arbeitsalltag oder gerade während einer vollgepackten Kongress-Woche der Austausch mit Kollegen auf der Strecke. Deshalb ist nach zwei spannenden Tagen beim Jahreskongress von DGG und DGGG in Köln am Freitagabend endlich Zeit für lockere Gespräche in entspannter Atmosphäre. Die Kongresspräsidenten Professor Hans Jürgen Heppner von der DGG und Professorin Ursula Müller-Werdan von der DGGG laden zum gemeinsamen Gesellschaftsabend ein und haben sich dafür eine ganz besondere Location ausgesucht: Die Abendveranstaltung findet bei gutem Essen und ausgezeichneter Livemusik im KölnSKY über den Dächern der Rheinmetropole statt. Melden Sie sich schon jetzt online zum Gesellschaftsabend an. Oder schicken Sie eine E-Mail an die DGG-Geschäftsstelle: geschaeftsstelle@dggeriatrie.de.

Prof. Dr. Daniela Jopp

(16.08.2018) Was bedeutet erfolgreiches Altern für sehr alte Menschen? Keine Altersgruppe wächst so stark wie die der Hochbetagten. Laut Statistischem Bundesamt lebten Ende 2016 2,25 Millionen Menschen in Deutschland, die 85 Jahre oder älter waren. Ein Jahrzehnt zuvor waren es noch 1,64 Millionen. Was für diese Menschen ein erfülltes Leben ausmacht und wie Ärzte und Pflegekräfte dazu beitragen können, davon berichtet Professorin Dr. Daniela Jopp (Foto) in ihrem Keynote-Vortrag mit dem Titel „Erfolgreiches Altern bei Hundertjährigen“ auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG). „Wir brauchen für Hochbetagte neue Kriterien, um deren erfolgreiches Altern zu erfassen“, sagt die Professorin für Psychologie an der Universität Lausanne (Schweiz). „Während wir bei Älteren unter 80 Jahren vor allem auf körperliche Faktoren wie ein geringes Risiko für Krankheiten achten, müssen wir bei sehr alten Menschen viel stärker psychologische Faktoren berücksichtigen.“ Der Kongress findet vom 6. bis 8. September in Köln statt.

Kongress-Publikum

(16.08.2018) Altern ist individuell, vielfältig und herausfordernd. Die Geheimnisse des menschlichen Alterns werden auf dem Eröffnungsabend des DGGG/DGG-Jahreskongresses in Köln wieder ein Stück weit entschlüsselt. Im Rahmen seines Gastvortrags nimmt Professor Björn Schumacher vom Institut für Genomstabilität in Alterung und Erkrankung der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln die Teilnehmer mit auf eine Reise in die Geschichte unserer Evolution und genetischen Komposition. Dabei zeigt Schumacher auf, wie der Körper auf Genomschäden reagiert und erläutert potenzielle Strategien zur Prävention altersbedingter Krankheiten. Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an alle Kongress-Teilnehmer.

Keyvisual Kongress Köln

(08.08.2018) Der Countdown läuft: In vier Wochen beginnt der DGGG/DGG-Gemeinschaftskongress in Köln. Die Teilnehmer erwartet dabei ein vielfältiges Programm mit insgesamt sieben Top-Keynote-Speakern sowie vielen weiteren hochkarätigen Referentinnen und Referenten. Daneben gibt es zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch unter Fachkollegen. Der Kongress erhielt jetzt zudem die offizielle Zertifizierung der Ärztekammer Nordrhein.

Prof. Dr. Gerd Antes

(08.08.2018) Von Big Data versprechen sich viele Akteure im Gesundheitswesen bessere Erkenntnisse und damit bessere Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. Professor Gerd Antes (Foto), Co-Direktor von Cochrane Deutschland und wissenschaftlicher Vorstand der Cochrane Deutschland Stiftung in Freiburg, warnt davor, dass das Thema viel zu unkritisch betrachtet wird. Warum mehr Daten eben nicht unbedingt mehr Wissen bedeuten, und wie ein verantwortungsvoller Umgang damit aussehen sollte, legt er in seiner mit Spannung erwarteten Keynote „Big Data – Datenrauschen auch in der Geriatrie?“ dar – beim gemeinsamen Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG). Der Kongress findet unter dem Motto „Vielfalt des Alterns: biomedizinische und psychosoziale Herausforderungen“ vom 6. bis 8. September 2018 in Köln statt.