Broschüre Sturzprävention

(20.09.2018) Professor Dr. Clemens Becker, Chefarzt der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart, hat gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Übungsprogramme und Informationsbroschüren entworfen, die aufzeigen, wie auch im Alter eine gute körperliche Fitness erhalten werden kann, um Verletzungen und Stürze zu vermeiden. Diese können kostenlos heruntergeladen werden und richten sich konkret an Patienten und deren Angehörige.
Zur Erinnerung: Bereits ab dem 50. Lebensjahr nehmen Balance, Muskelkraft, Ausdauer und Beweglichkeit ab, sodass mit zunehmendem Alter das Risiko steigt, zu stürzen und sich dabei zu verletzen. So werden derzeit in Deutschland jährlich mehr als 400.000 ältere Menschen nach einem Sturz im Krankenhaus behandelt, häufig wegen einer Hüftfraktur.

 Dr. Paul Gellert und DGGG-Präsidentin Professorin Susanne Zank

(19.09.2018) Den mit 2.500 Euro dotierten Margret-und-Paul-Baltes-Preis für Nachwuchswissenschaftler erhält dieses Jahr der Psychologe Dr. Paul Gellert vom Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft, Bereich Alternsforschung, der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ausgezeichnet wird er vor allem für die Vielfalt seiner gerontologischen Forschungsthemen mit dem Schwerpunkt der Versorgungsforschung. Die Ehrung fand im Rahmen des Gemeinschaftskongresses der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) sowie der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) an der Universität zu Köln statt.

Professorin Dorothee Volkert und Professor Jürgen Bauer

(13.09.2018) Der mit 5.000 Euro dotierte Ehrenpreis der Rolf-und-Hubertine-Schiffbauer-Stiftung geht in diesem Jahr an Professorin Dorothee Volkert (Foto). Am Institut für Biomedizin des Alterns der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hat die Ernährungswissenschaftlerin seit 2009 eine Professur für Ernährung im Alter inne – die einzige in Deutschland. Ausgezeichnet wird sie für ihre hervorragende Forschungsarbeit zur Ernährungssituation älterer Menschen in Deutschland. Insbesondere gewürdigt wird ihr großes Engagement bei der Erstellung von Leitlinien zur Ernährungstherapie in der Geriatrie. Den Ehrenpreis der Rolf-und-Hubertine-Schiffbauer-Stiftung hat Professorin Volkert im Rahmen des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) am 8. September 2018 in Köln überreicht bekommen.

Privatdozentin Dr. Katrin Singler und DGG-Präsident Professor Hans Jürgen Heppner

(13.09.2018) Der mit 2.500 Euro dotierte Förderpreis der Rolf-und-Hubertine-Schiffbauer-Stiftung geht in diesem Jahr an Privatdozentin Dr. Katrin Singler (Foto), Oberärztin der Geriatrischen Klinik am Klinikum Nürnberg, die zugleich Universitätsklinik der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität ist, sowie Mitarbeiterin am Institut für Biomedizin des Alterns der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Den Preis erhält sie für ihren großen Arbeitseinsatz bei der Entwicklung eines übergeordneten europäischen Curriculums für die geriatrische Ausbildung von Postgraduates, das derzeit auch für die deutsche Geriatrie ausgearbeitet wird. An einer Curriculum-Empfehlung für den Undergraduate-Bereich, die vor zwei Jahren fertiggestellt wurde, hatte sie bereits intensiv mitgearbeitet. Katrin Singler nahm den Förderpreis der Rolf-und-Hubertine-Schiffbauer-Stiftung im Rahmen des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) am 8. September 2018 in Köln entgegen.

Privatdozentin Dr. Katrin Singler und DGG-Präsident Professor Hans Jürgen Heppner

(13.09.2018) Herzlichen Glückwunsch nach Vechta! Laura Nägele und Christina Plath von der Universität Vechta wurden auf dem Gemeinschaftskongress von DGGG und DGG in Köln mit dem ersten Posterpreis ausgezeichnet. Ihr Poster „Alterserwerbslosigkeit: Aktivierungszwang oder Versorgungsanspruch“ setzte sich gegenüber den insgesamt 148 weiteren Postern in 13 verschiedenen Kategorien durch. Eintausend Euro sind mit dem Gewinn des ersten Posterpreises verbunden.

Foto (von links): DGG-Kongresspräsident Prof. Dr. Hans Jürgen Heppner, Professor Gerald Kolb, Vorsitzender des Preiskomitees, Preisträgerin Eva-Luisa Schnabel, DGGG-Kongresspräsidentin Ursula Müller-Werdan

(10.09.2018) Den mit 2.000 Euro dotierten DGG-Preis zur Förderung der interdisziplinären Altersforschung erhält in diesem Jahr die Psychologin Eva-Luisa Schnabel vom Psychologischen Institut und Netzwerk Alternsforschung an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Sie wird für ihren wissenschaftlichen Beitrag „Altersdiskriminierung im Akutkrankenhaus?“ ausgezeichnet. Ihre Arbeit ist in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Geriatrie der Universität Heidelberg entstanden. Darüber hinaus pflegt das Projekt eine intensive Kooperation mit dem Institut für Deutsche Sprache in Mannheim. Im Rahmen des Gemeinschaftskongresses der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) sowie der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) in Köln nahm Frau Schnabel die Preisurkunde von Professor Gerald Kolb, Vorsitzender des Preiskomitees und Geriater am Bonifatius Hospital Lingen, sowie den beiden Kongress-Präsidenten Professorin Dr. Ursula Müller-Werdan und Professor Hans Jürgen Heppner entgegen.