Aktuelle Meldungen
Umfrage zur Aufnahme in die Akutgeriatrie: Strukturen, Kriterien und Entscheidungswege
Wie wird über die Einweisung von Patientinnen und Patienten in die Akutgeriatrie entschieden? Eine aktuelle Umfrage der DGG-Arbeitsgruppe Notfall- und Intensivmedizin möchte ans Licht bringen, wie geriatrische Kliniken in Deutschland Patientinnen und Patienten aus der Notaufnahme aufnehmen. Erfasst werden formale Richtlinien, Screening-Instrumente und Zuständigkeiten bei der Entscheidung ebenso wie regionale Unterschiede zwischen den Bundesländern. Die Beantwortung der Fragen dauert etwa fünf Minuten.
Die Teilnahme ist auch dann besonders wertvoll, wenn in der eigenen Geriatrie keine Direktverlegung aus der Notaufnahme möglich ist.
Neue DGG-AG Multiprofessionelles Team gegründet
Mit 42 Teilnehmenden ist die neue Arbeitsgruppe Multiprofessionelles Team der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) beim gemeinsamen Jahreskongress in Frankfurt erfolgreich gestartet. Zur Sprecherin wurde die Sportwissenschaftlerin Dr. Laura Himmelmann aus Oldenburg gewählt. Unterstützt wird sie von den beiden stellvertretenden Sprecherinnen Andrea Hvalic van Schayck, Pflegewissenschaftlerin aus Hamburg, und Isabella Springer, Klinische Psychologin in Kamenz.
„Die Gründung der AG ist ein wichtiger Schritt, um die unterschiedlichen Berufsgruppen in der Geriatrie enger miteinander zu vernetzen und ihre Perspektiven stärker in die Arbeit der Fachgesellschaft einzubringen“, so die neue Sprecherin Laura Himmelmann. „Wir möchten die Kompetenzen der verschiedenen Berufsgruppen bündeln, den interprofessionellen Austausch stärken und Impulse für die Weiterentwicklung der geriatrischen Versorgung setzen.“ Zunächst gelte es jedoch, sich kennenzulernen und eine gemeinsame Agenda zu entwickeln, sind sich die drei Sprecherinnen einig.
Junge Geriatrie: Neues Leitungsteam gewählt
Die Nachwuchsgruppe der DGG hat eine neue Leitung: Dr.-medic Maela Caudal (Mitte), Oberärztin in der Altersmedizin und -traumatologie am Cellitinnen-Krankenhaus St. Marien in Köln, und Dr. Sabine Schlüssel (li.), Fachärztin für Innere Medizin an der Medizinischen Klinik und Poliklinik IV der LMU München, übernehmen die Rollen der Sprecherin und stellvertretenden Sprecherin. Sie lösen Dr. Anna Maria Affeldt, Uniklinik Köln, und Corinna Mohr, Raphaelsklinik Münster, ab, die den Staffelstab nach zwei arbeitsintensiven Jahren übergeben. Dr. Beatrice Heck (re.), Funktionsoberärztin in der Geriatrie am Sankt Josefs-Krankenhaus in Freiburg mit Schwerpunkt Alterstraumatologie, bleibt als Administratorin im Amt und trägt ihre Erfahrungen der letzten zwei Jahre damit auch in das neue Leitungsteam hinein. Gewählt wurde im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung der Jungen Geriatrie in Frankfurt durch die Anwesenden.
DGG-Akademie: Wer baut mit auf?
Die DGG möchte eine eigene Akademie für die Fortbildung von Kolleginnen und Kollegen aufbauen und sucht Mitglieder, die sich mit Ideen und Expertise einbringen möchten. Besonders gefragt sind aktuell Interessierte, die Lust haben, Podcasts mitzugestalten. Aber auch für Webinare und Kurse, Zertifikate oder die aktive Mitentwicklung der Akademie werden Mitstreiterinnen und Mitstreiter gesucht.
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Von Notfallmedizin bis KI: Posterpreise 2026 gehen nach Nürnberg, Lübeck, Neubrandenburg und Stralsund
101 Poster, drei One-Slide-One-Minute-Sessions und vier ausgezeichnete Arbeiten: Zum Abschluss des gemeinsamen Jahreskongresses von DGG und DGGG wurden Poster zu ganz unterschiedlichen Fragen aus Geriatrie und Gerontologie prämiert – von der präklinischen Notfallversorgung über psychische Gesundheit im Alter und den Einsatz von KI bis zur Versorgung nach einem Krankenhausaufenthalt. Die vier Posterpreise wurden gleichberechtigt vergeben und sind mit jeweils 300 Euro dotiert.
„Die Qualität der Poster spiegelt die hohe wissenschaftliche Qualität des gesamten Kongresses wider – mit hervorragenden Symposien und einer deutlich gestiegenen Teilnehmerzahl von knapp 1.200“, betont DGGG-Kongresspräsident Prof. Hans-Werner Wahl. „Das sind deutlich mehr als bei vergangenen gemeinsamen Kongressen!“
Linda Deißler erhält Bethesda Forschungspreis für neue Erkenntnisse zum Hydratationsstatus geriatrischer Patienten
Der mit 1.000 Euro dotierte Bethesda Forschungspreis des Wissenschaftsforums Geriatrie (WfG) geht in diesem Jahr an Dr. med. Linda Deißler (re.), ehemalige Doktorandin an der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg und jetzt Assistenzärztin am LMU Klinikum München (Arbeitsgruppe Geriatrie Prof. M. Drey). Ausgezeichnet wurde sie für die prospektive Beobachtungsstudie „Hydration Status in Geriatric Patients – Subjective Impression or Objective Parameter? The Hydr-Age-Study“. Als Erstautorin widmete sie sich zusammen mit ihrem Forschungsteam der wichtigen Frage, wie sich zuverlässig feststellen lässt, ob ältere Patientinnen und Patienten ausreichend mit Flüssigkeit versorgt sind. Denn gerade bei dieser Patientengruppe können Multimorbidität, Polypharmazie und kognitive Einschränkungen die Beurteilung erschweren.
Alle willkommen: Jahresbeitrag geschenkt!

Für Pflegefachpersonen, Ergotherapeut:innen, Physiotherapeut:innen, Psycholog:innen, Logopäd:innen, Mitarbeitende der Sozialdienste, Physician Assistants, Sportwissenschaftler:innen u.a. im geriatrischen Team ist die Mitgliedschaft in der DGG für dieses Jahr kostenlos. Jetzt Vorteile nutzen!
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