Prof. Katrin Singer und Dr. Johanna Masuch

(29.11.2022) Was Stift und Papier bewirken: Die essayistische Dokumentation „Das innere Bild“ zeigt auf, was die Kunsttherapie bei älteren Menschen bewirken kann. Nach der Premiere beim Gerontologie- und Geriatrie-Kongress in Frankfurt am Main steht der Film nun erstmals allen Interessierten online zum Aufruf zur Verfügung. „Der 20-minütige Beitrag präsentiert sehr unmittelbar, wie fragile Menschen durch die Kunsttherapie ihre vorhandenen Ressourcen aktivieren können. Dies wirkt sich unter anderem positiv auf den Allgemeinzustand wie das Schmerzempfinden aus“, sagt Professorin Katrin Singler (Foto links), Oberärztin der Klinik für Innere Medizin II – Schwerpunkt für Geriatrie – an der Universitätsklinik der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Nürnberg. Seit 2017 beforscht das interdisziplinäre DUERER-Studienteam die Effekte von Kunsttherapie bei geriatrischen Patienten in der stationären Krankenversorgung, dem Langzeitpflegebereich und bei pflegenden Angehörigen. Der Film ist ein Teil der Studienarbeit. Um herauszufinden, inwiefern die Kunsttherapie schon Einzug in die geriatrische Behandlung gefunden hat, bittet das Studienteam, nach Anschauen des Films an einer dreiminütigen Online-Umfrage teilzunehmen.

Webinar Mobilise-D

(28.11.2022) Der Einsatz von digitalen Sensoren zeigt, dass ältere Patienten nach einer Hüftoperation wieder besser auf die Beine kommen, als dies im klassischen Assessment derzeit dargestellt wird. Wie genau das funktionieren kann, beleuchten Experten in einem kostenfreien Webinar am 7. Dezember um 16 Uhr, das vom Sturz-Experten der DGG, Professor Clemens Becker, moderiert wird. Die Vorträge finden im Rahmen des EU-Projektes „Mobilise-D“ statt. Es geht um die bessere Bewegung von Hüftfraktur-Patienten im ersten Jahr nach der Operation. Registrieren Sie sich jetzt!

Dr. Andreas Leichter und Prof. Hortense Slevogt

(24.11.2022) Jetzt ist die beste Zeit für ältere Menschen, um sich gegen Grippe impfen zu lassen! Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) bestärken deshalb noch einmal die Empfehlung der Ständigen Impfkommission STIKO: Jeder Mensch über 60 Jahre sollte sich unbedingt neben einer vierten Corona-Impfung gegen das Influenza-Virus schützen. 90 Prozent der Grippe bedingten Todesfälle entfallen auf diese Altersgruppe. „Bei Ungeimpften beobachten wir insbesondere im ersten Monat nach der Influenza-Infektion häufiger Herzinfarkte oder Schlaganfälle. Als Spätfolge kann nach mehr als zehn Jahren ein Morbus Parkinson auftreten“, warnt Dr. Andreas Leischker (Foto), Vertreter der DGG-Arbeitsgruppe Impfen. „Bei einer Influenza-Infektion kann sich im Verlauf der Erkrankung zusätzlich eine durch Pneumokokken-Bakterien verursachte Pneumonie, also Lungenentzündung, entwickeln, die zu besonders schweren Verläufen führt. Dieses Risiko, welches insbesondere ältere Patientinnen und Patienten betrifft, gilt es zu verhindern“, ergänzt Professorin Hortense Slevogt (Foto), Immunologin und Vorstandsmitglied der DGP. Sie ruft dazu auf, dass sich alle Risikogruppen vorsorglich impfen lassen sollten.

Neue Webinar-Reihe der DGG startet

(14.11.2022) Praxisnah. Interaktiv. Kostenlos. Ab Januar startet die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) an jedem zweiten Mittwochmittag im Monat, genau um 13:15 Uhr, interaktive State-of-the-art-Lectures mit namhaften Expertinnen und Experten aus der Geriatrie. Angesprochen werden sollen Ärztinnen und Ärzte, die in der Geriatrie arbeiten, sich jedoch in Weiterbildung für Innere Medizin, Allgemeinmedizin oder Neurologie befinden, Fachärztinnen und -ärzte in der Weiterbildung Geriatrie, an Geriatrie interessierte Ärztinnen und Ärzte, die aber derzeit in anderen Fachrichtungen tätig sind, wie auch Medizinstudierende. Das Webinar kann alleine vor einem Bildschirm verfolgt werden, soll aber ausdrücklich auch als interaktive Abteilungsfortbildung für Gruppen genutzt werden.

Professor Reinhard Lindner

(10.11.2022) Der Suizid stellt für Ärztinnen und Ärzte, auch in der Geriatrie, eine große Herausforderung dar. Besonders belastend werden oftmals Fragen nach Suizidmitteln sowie nach Assistenz beim Suizid erlebt. Die Arbeitsgruppe Gerontopsychosomatik der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) arbeitet daran, auf wissenschaftlicher Ebene neue Möglichkeiten der Suizidprävention zu entwickeln. Wissen, Haltungen und Einstellungen zum Suizid und zum assistierten Suizid sind Zentrum einer empirischen Untersuchung. Durch die aktuelle Umfrage der Arbeitsgruppe soll untersucht werden, welche Zusammenhänge zwischen Wissen und Einstellungen zu Suizid im Allgemeinen beziehungsweise zum assistierten Suizid unter Studierenden, Geriaterinnen und Geriatern sowie Palliativmedizinerinnen und -medizinern bestehen. Die Studie wird im Rahmen einer Promotion von Katrin Hohmann am Institut für Sozialwesen der Universität Kassel durchgeführt, die wissenschaftliche Leitung hat Professor Reinhard Lindner (Foto), Leiter der DGG-Arbeitsgruppe Gerontopsychosomatik. Nehmen Sie noch bis zum 13. Dezember an der Studienumfrage teil! 

Prof. Andreas Wiedemann

(09.11.2022) Welche neuen Wege gibt es in der Inkontinenztherapie? Welche Updates gibt es in der Urologie insgesamt? Und wer kann und sollte entsprechende Hilfs- und Heilmittel verordnen? Diese und viele andere – auch für Geriaterinnen und Geriater – spannende Fragen stehen im Fokus des Kongresses der Deutschen Kontinenz Gesellschaft in Frankfurt am Main am 11. und 12. November. Melden Sie sich jetzt noch kurzfristig an!