Prof. Rainer Wirth

(24.09.2020) Die erste geriatrisch-gerontologische Online-Konferenz war ein voller Erfolg! Insgesamt 420 Interessierte haben an dem digitalen Format Anfang September teilgenommen. Der gemeinsame Präsenzkongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) sowie der Deutschen Gesellschaft Gerontologie und Geriatrie (DGGG) musste aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie abgesagt werden. Binnen weniger Wochen haben die Verantwortlichen ein dreitägiges Alternativprogramm als Online-Konferenz auf die Beine gestellt. „Für uns war es eine Premiere, die in diesem ganz besonderen Jahr wirklich sehr gut angenommen wurde“, sagt DGG-Kongresspräsident Professor Rainer Wirth (Foto), Direktor der Klinik für Altersmedizin und Frührehabilitation im Marien Hospital Herne. Im Interview zieht der Mediziner nun eine persönliche Konferenz-Bilanz: Er spricht über die positiven Überraschungen beim digitalen Know-how-Transfer, wissenschaftliche Entwicklungen und seine Lehren für den Geriatrie-Kongress 2021 – auch diesen wird Rainer Wirth leiten.

Dr. Markus A. Hobert (links) aus Kiel und Dr. Patrick Müller (rechts)

(05.09.2020) Herausragende Forschungsergebnisse in der Geriatrie: Im Rahmen der geriatrisch-gerontologischen Online-Konferenz sind heute der Förderpreis der Rolf-und-Hubertine-Schiffbauer-Stiftung sowie der Bethesda-Forschungspreis des Wissenschaftsforums Geriatrie über insgesamt 4.000 Euro verliehen worden. „Die Auswahl der Siegerarbeiten ist bei der hohen Qualität der eingereichten Bewerbungen nicht leichtgefallen“, sagt DGG-Präsident Professor Hans Jürgen Heppner bei der virtuellen Preisverleihung. Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten ausgezeichnet wurden Dr. Markus A. Hobert (links) aus Kiel und Dr. Patrick Müller (rechts) aus Magdeburg.

Prof. Dr. Christoph Kaleta, Quelle: Tebke Böschen

(01.09.2020) Der Darm mit seinen zahlreichen Mikroorganismen leistet einen maßgeblichen Beitrag zu unserer Gesundheit und unserem Wohlbefinden. Doch wie verändert sich das Mikrobiom des Darms – immerhin größtes Organ des menschlichen Körpers – bei hochaltrigen Menschen? Und welchen Einfluss hat seine veränderte Zusammensetzung auf die Gesundheit geriatrischer Patienten – und ihr Altern? Mit dieser Thematik setzt sich Professor Christoph Kaleta (Foto), Leiter der Arbeitsgruppe „Medizinische Systembiologie“ am Institut für Experimentelle Medizin der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, auseinander. In seiner Keynote „Elucidating the contribution of the gut microbiome to aging“ im Rahmen der am Donnerstag beginnenden geriatrisch-gerontologischen Online-Konferenz beleuchtet er das Thema ganzheitlich. Dabei zeigt Kaleta auf, wie mikrobiombasierte Therapien das Altern verlangsamen können. Die Online-Konferenz findet vom 3. bis 5. September statt und wird organisiert von der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) mit Beteiligung der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG).

Keyvisual DGG-DGGG-Online-Konferenz

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Redaktion,

wir laden Sie herzlich ein, an der ersten geriatrisch-gerontologische Online-Konferenz teilzunehmen, die vom 3. bis 5. September 2020 stattfindet. Gerade in Zeiten einer Pandemie, die extremen Einfluss auf die ältere Bevölkerung hat, ist es wichtig, sich zu aktuellen Themen der Altersmedizin auszutauschen. An der von der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) organisierten virtuellen Konferenz nehmen hochkarätige und international renommierte Keynote-Speaker teil, dem Thema Covid-19 wird ein gesondertes Symposium gewidmet und in digitalen Foren werden weitere aktuelle Themen der Geriatrie in Deutschland diskutiert. Sie haben Interviewwünsche? Wir unterstützen Sie gerne!

Akkreditieren Sie sich jetzt per E-Mail an: presse@dggeriatrie.de

Professor Manfred Schedlowski

(25.08.2020) Trotz des medizinischen Fortschritts bei der Diagnose und Behandlung von Krankheiten spielt eines oft nur eine untergeordnete Rolle: die Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Doch was ist mit den Bedürfnissen, Ängsten und Zweifeln der Patienten? Erst in den vergangenen Jahren wurde mit der systematischen Untersuchung des Phänomens „Placebo“ ein Paradigmenwechsel angestoßen. Denn die positiven Effekte der Arzt-Patienten-Kommunikation sind tatsächlich biologisch messbar. Über eben diesen Placeboeffekt und auch seinen Gegenspieler, den Noceboeffekt, seine Wirkung und aktuelle Erkenntnisse spricht Professor Manfred Schedlowski (Foto), Direktor des Institutes für Medizinische Psychologie und Verhaltensimmunbiologie am Universitätsklinikum Essen, in seiner Keynote bei der geriatrisch-gerontologischen Online-Konferenz. Diese findet vom 3. bis 5. September statt und wird von der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) mit Beteiligung der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) organisiert.