Professor Hans Jürgen Heppner

(06.08.2019) Die geplante Reform des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen, kurz MDK, löst bei den Altersmedizinern in den Klinken große Diskussionen aus. So sollen demnächst Kliniken mit zahlreichen beanstandeten Abrechnungen häufiger geprüft werden als andere. In der Altersmedizin werden aber beispielsweise sehr häufig die langen Liegezeiten der hochbetagten Patienten moniert. Stehen demnächst also ständig die Prüfer auf der Matte? „Eine von vielen Besonderheiten der Altersmedizin, die in dem Entwurf keine Berücksichtigung findet“, sagt Professor Hans Jürgen Heppner (Foto), Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) sowie Chefarzt der Klinik für Geriatrie am HELIOS Klinikum Schwelm und Inhaber des Lehrstuhls für Geriatrie der Universität Witten/Herdecke. „Bei solch umfassenden Reformen müssen von Anfang an die medizinischen Fachgesellschaften mit ihrer Fachexpertise eingebunden werden, um medizinisch sinnvolle Entscheidungen mit herbeizuführen.“

Goethe-Universität Frankfurt am Main

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Redaktion,

kommen Sie zum Geriatrie-Kongress nach Frankfurt am Main! Wir laden Sie herzlich ein, sich selbst ein Bild davon zu machen, dass die Altersmedizin jung und grenzenlos geblieben ist. Die Gelegenheit ist einmalig: Rund 700 deutsche Spezialisten für Geriatrie treffen sich vom 5. bis 7. September auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Renommierte Keynote-Speaker, angesehene Referenten und zudem hochrangige Mediziner aus dem Ausland sind vor Ort, um neue Therapieansätze, Forschungsfragen und die Zukunft der Geriatrie in Deutschland zu diskutieren. Sie haben Interviewwünsche? Wir unterstützen Sie gerne! Akkreditieren Sie sich jetzt per E-Mail an: presse@dggeriatrie.de

Professor Hans Jürgen Heppner

(06.08.2019) Der Countdown läuft: Bis zum Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) in Frankfurt am Main sind es nur noch wenige Wochen. Unter dem Motto „Geriatrie – jung und grenzenlos“ findet der Kongress vom 5. bis 7. September auf dem Campus Westend der Universität Frankfurt statt. Auch seine Aufmerksamkeit gilt gerade ganz den letzten Vorbereitungen: Kongress-Präsident Professor Hans Jürgen Heppner (Foto), Chefarzt der Klinik für Geriatrie am HELIOS Klinikum Schwelm und Inhaber des Lehrstuhls für Geriatrie der Universität Witten/Herdecke. Er verrät uns im Interview, welche spannenden und erstmaligen Neuerungen es im Kongressprogramm gibt, wie hoch die Qualität der eingereichten Abstracts und Poster ist und welche hochkarätigen Keynote-Speaker die Teilnehmer erwarten können.

Privatdozent Dr. med. Thomas Münzer

(31.07.2019) Differenzen zwischen der Schweiz und Deutschland: Die beiden europäischen Nachbarländer haben viele Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten in der Altersmedizin. Im Fokus stehen unterschiedliche Ansätze in der Ausbildung, der Professionalisierung des Fachgebietes und der Nachwuchsförderung. Damit beschäftigt sich auch Privatdozent Dr. med. Thomas Münzer (Foto), Chefarzt der Geriatrischen Klinik St. Gallen und Vorstandsmitglied der Schweizerischen Fachgesellschaft für Geriatrie. „Wir können sehr viel voneinander lernen“, sagt der Mediziner. „Junge Geriatrie in der Schweiz“ heißt Münzers mit Spannung erwartete Keynote beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), der vom 5. bis 7. September 2019 in Frankfurt am Main stattfindet. Münzer will dabei Antworten auf die wichtigsten Fragen geben: Wie wird das überaus wichtige Thema Weiterbildung in der Schweiz angegangen? Wie ist die schweizerische Fachgesellschaft organisiert und wie kümmert sie sich speziell um den Nachwuchs? Was können die beiden nationalen Gesellschaften voneinander lernen? Und in welchen Bereichen können sie noch mehr gemeinsam etwas bewegen?

Professor Dr. Christoph Englert

(04.07.2019) Was passiert eigentlich genau beim Alterungsprozess? Warum altern wir? Und wie können Menschen noch möglichst lange in ihrem Leben gesund und fit bleiben? Zu diesen komplexen und spannenden Fragen forscht Professor Dr. Christoph Englert (Foto) am Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut in Jena. Um Antworten zu finden, helfen dem renommierten Genetiker Experimente mit Tieren, wie zum Beispiel ein kurzlebiger Killifisch aus Afrika oder Fadenwürmer. Welche aktuellen Erkenntnisse hat er daraus gewonnen und wie kommen diese möglicherweise auch dem älteren Menschen zugute? – Das zeigt Englert in seiner Keynote „Warum altern wir? Möglichkeiten und Grenzen der Alternsforschung“ beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), der vom 5. bis 7. September 2019 in Frankfurt am Main stattfindet.