Logo des DGIM-Kongresses 2021

(24.03.2021) An vier Kongresstagen im April werden auf 16 Kanälen in über 300 Sitzungen und mehr als 1.000 Vorträgen Themen der Inneren Medizin besprochen. Auch der 127. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) wird von der Corona-Pandemie geprägt sein: als dem alles überragenden globalen Ereignis der jüngsten Zeit, auf dem Feld der Medizin im engeren Sinne wie in gesamtgesellschaftlicher Hinsicht. Dies hat Auswirkungen auf die Durchführung des Kongresses, der vom 17. bis 20. April vollständig digital stattfindet, und hat auch die Wahl der Themen bestimmt. Aus aktuellem Anlass wird der DGIM-Kongress 2021 unter dem Leitthema „Von der Krise lernen“ stehen. Auf augenfällige Weise zeigt die Pandemie, wie eng und fast tagesaktuell Forschung und ärztliches Handeln verzahnt sind und aufeinander bezogen bleiben müssen.

Interaktive Falldiskussionen, Pro- und Contra-Symposien sowie Tutorien/ Expertenforen bieten Raum für Austausch und Weiterbildung. Ein besonderes Highlight ist das „Forum Junge Internisten“ für Medizinstudierende und junge Ärzte in der Weiterbildung. Neben einer praxisnahen Darstellung von Themen aus dem klinischen Alltag werden Aspekte der ärztlichen Weiterbildung, Möglichkeiten einer wissenschaftlichen Karriere und Themen wie Frauen in der Medizin sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie diskutiert.

Die Leitthemen des Kongresses versprechen spannende Erkenntnisse

  1. Weniger ist mehr – Welche Leistungen sind verzichtbar und welche nicht, um den tatsächlichen Bedarf zu decken und die vorhandenen Ressourcen an die richtige Stelle zu bringen?
  2. Gefäße verbinden – Die vielfältigen Verbindungen sichtbar machen, die von gefäßbezogenen Pathomechanismen hergestellt werden
  3. Geschlechterunterschiede in der Inneren Medizin – Was wissen wir über ihre Ursachen und welche Strategien in Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge sind angemessen?
  4. Schnittstelle Psychosomatik – Widerstände adressieren und überwinden sowie Kenntnisse des Faches vermitteln oder auffrischen
  5. Wandel der Behandlungsziele – Die Technik der Therapiezieldefinition etabliert sich zu einem zentralen Handlungsfeld, insbesondere in der Inneren Medizin
  6. Wie lernt man Innere Medizin? – Innere Medizin als eine spezielle Haltung – im diagnostischen und therapeutischen Herangehen, in der Zielsetzung für Patienten und Angehörige sowie im kollegialen Umgang

Das gesamte Programm ist auf der Kongress-Website nachzulesen. Die Online-Registrierung für den 127. Kongress der DGIM ist ab sofort möglich. Als registrierter Teilnehmer stehen Ihnen alle Inhalte nach dem Kongress auch on-demand bis zu einem Jahr zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass sich auch Mitglieder der DGIM vorab für den Kongress registrieren müssen.

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