Logo des ÖGGG-Kongresses 2021

(03.05.2021) „Keep moving – Altersmedizin in Bewegung“ lautet das zeitgemäße Kongressmotto des 16. Österreichisch-Deutschen Geriatriekongresses und dem gleichzeitig 60. Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie – und drückt Verschiedenes aus: die Bedeutung von Bewegung im fortschreitenden Alter, die Notwendigkeit von Innovationen für die sich verändernden Probleme älterer Menschen und richtet gleichzeitig den Blick auf die Wissenschaft im ständigen Wandel. Auf dem etablierten Kongress erleben die Teilnehmenden sowohl multiprofessionelle Expertise in der Altersmedizin und Gerontologie, als auch eine interdisziplinäre Austausch-Plattform zwischen Wissenschaft und Praxis. Der Kongress findet als Online-Format vom 10. bis 11. Juni 2021 statt.

Kongresstag 1: von interdisziplinärer Betrachtung von COVID-19 bis hin zu kulturwissenschaftlichen Perspektiven aufs Alter
Das Programm an Tag 1 verdeutlich bereits die große Themenvielfalt und hohe Aktualität des Kongresses. Nach der Eröffnung durch Kongresspräsident Prim. Univ.-Doz. Dr. Joakim Huber, DGG-Präsident Prof. Dr. Hans Jürgen Heppner und ÖGGG-Präsident Prim. Univ.-Prof. Dr. Marcus Köller steht das in der Geriatrie allgegenwärtige Thema Sarkopenie im Mittelpunkt. Der Umgang mit COVID-19 bekommt seinen prominenten Platz beim Programmpunkt „Covid Interdisziplinär“. Ebenso auf der Agenda stehen „Impfungen im Alter“ sowie „Hot Topics in den Gesundheitsberufen“. Der Nachmittag startet mit einem kulturwissenschaftlichen Blick auf das Altern – bevor es wieder medizinischer wird: Klinische Geriatrie, Orale Antikoagulation im 21. Jahrhundert sowie Angsterkrankungen lauten die abschließenden Programmpunkte an Tag 1.

Kongresstag 2: von Ageing Data bis hin zur Rolle der Geriatrie in der Pandemie
Der starke interdisziplinäre und interprofessionelle Charakter des Kongresses zieht sich wie ein roter Faden auch durch den zweiten Tag. Nach Vorträgen zum Thema Demenz, unter anderem mit Bezug auf Roboterassistenz-Systeme, geht es um „Ageing Data“: Welche Möglichkeiten und Grenzen haben digitale Technologien, Big Data und KI im Alter? Speziell die Themen Stoffwechsel, Einsatz von Cannabinoiden in der Geriatrie, Antidementiva sowie Herzinsuffizienz bei geriatrischen Patienten behandeln die anschließenden Beiträge. Die verschiedenen Rollen der Geriatrie in der Pandemie – von der der Akutversorgung bis hin zur Impfdurchführung – thematisiert ein weiterer Programmpunkt. Eine Podiumsdiskussion rückt schließlich die geriatrische Perspektive beim assistierten Suizid in den Mittelpunkt.

Weitere Informationen unter https://geriatriekongress.univie.ac.at/willkommen/.