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27. Januar 2026

Virtuelle WfG-Jahrestagung: „Anspruchsvolle Forschung hervorragend präsentiert“

In diesem Jahr Schneesturm, vor zwei Jahren Bahnstreik. Das Zusammenkommen für die Jahrestagung des Wissenschaftsforums Geriatrie (WfG) steht rein statistisch betrachtet unter keinem guten Stern – war aber trotz kurzfristiger Umplanung von einem Präsenztreffen in Berlin hin zu einem zweitägigen Online-Meeting nicht minder erfolgreich. „Meine Vorstandskollegin Professorin Petra Benzinger und ich haben schnell ein geändertes Programm auf die Beine gestellt, von dem alle 22 Teilnehmende für eigene Forschungsvorhaben profitieren konnten“, fasst WfG-Sprecher Professor Olaf Krause, Chefarzt im Zentrum für Medizin im Alter des Diakovere Henriettenstifts Hannover zusammen. „Die Stimmung war hervorragend!“ Und nicht zuletzt wegen heftigen Schneetreibens vor den eigenen Fenstern wird diese WfG-Jahrestagung unvergesslich bleiben.

Die Forschenden beleuchteten bei ihrem zweitägigen Treffen wieder eine große Bandbreite an Themen: Schluck- und Gangstörungen, Frailty, Demenz, geriatrisches Assessment, Digitalisierung, Suizidprävention. Die Keynote hielt in diesem Jahr Professor Walter Maetzler, Inhaber der Professur für Neurogeriatrie an der Medizinischen Fakultät der Universität Kiel, zum Thema „Geriatrisches Assessment digitalisieren: warum, was, wie?“, die anschließend zu einer regen geführten Diskussion unter den Teilnehmenden führte.

Fünf Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler hatte das Wissenschaftsforum ebenfalls eingeladen, um ihre Doktorarbeiten und deren Ergebnisse vorzustellen. „Das war einerseits sehr anspruchsvolle Forschung und andererseits auch wirklich von allen Vortragenden hervorragend präsentiert“, lobt Professorin Petra Benzinger vom Geriatrischen Zentrum des Universitätsklinikums Heidelberg. „Wir waren wirklich sehr zufrieden und auch stolz, solche Wissenschaftler zu unserer Gemeinschaft zählen zu dürfen – in der Hoffnung, diese auch weiter fördern und für unser Fach begeistern zu können“, so Benzinger weiter.

Förderung geriatrischer Forschung und Vernetzung der Kolleginnen und Kollegen stehen im Vordergrund

Besonderen Wert legen beide WfG-Sprecher zudem auf die Vernetzung der Kolleginnen und Kollegen, damit nationale wie auch europäische Netzwerke erhalten bleiben, gestärkt werden und natürlich auch neue entstehen können. „Und wir sprechen ebenfalls über Fehler, die passieren, gescheiterte Projektthesen, unüberwindbare Hürden, damit der Nächste es gleich wieder besser machen kann“, erzählt Krause. Deshalb sei es ihnen wichtig, den Kreis familiär klein und den Rahmen geschützt zu halten. „So kehren alle nach einem regen Austausch immer sehr beschwingt zurück in ihren Alltag!“

Trotzdem würde sich das WfG auch über ein paar neue Gesichter freuen: Kolleginnen und Kollegen, die gerne forschen möchten, vielleicht an eine Habilitation denken, sollten unbedingt Kontakt zu Petra Benzinger und Olaf Krause suchen. „Wir würden uns sehr über noch mehr Fachärztinnen und Fachärzte freuen, die derzeit vielleicht bereits nebenbei in der Geriatrie forschen!“

Foto: Prof. Olaf Krause

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