Leitung:

Heppner HansJuergen Kittel 166x250 Prof. Dr. med. Hans Jürgen Heppner
Lehrstuhlinhaber an der Universität Witten/Herdecke
Chefarzt Geriatrische Klinik und Tagesklinik
HELIOS Klinikum Schwelm
Dr.-Moeller-Straße 15
58332 Schwelm
Tel.: 02336 / 48-15 60
Fax: 02336 / 484-15 61
E-Mail: hans.heppner@uni-wh.de
 

Stellvertretung und Koordination:

Singler Katrin

PD Dr. med. Katrin Singler, MME
Klinikum Nürnberg, Paracelcus Mediznische Privatunitersität
Institut für Biomedizin des Alterns, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Prof. E.-Nathan-Str. 1
90419 Nürnberg
Tel.: 0911 / 398-24 34
Fax: 0911 / 398-21 13
E-Mail: katrin.singler@klinikum-nuernberg.de
 

Arbeitsschwerpunkte:

Der geriatrische Patient in der präklinischen und innerklinischen notfallmedizinischen Versorgung, Risikostratifizierung, Screening und Assessmentverfahren im notfallmedizinischen Setting, das Delir des älteren Patienten als medizinischen Notfall. Schnittstellenmanagement zwischen der Notaufnahme und den Besonderheiten des geriatrischen Patienten sowie die Implementierung geriatrischer Basiskenntnisse in Berufsgruppen, welche in der notfallmedizinischen Versorgung arbeiten.

Ausführliche Beschreibung:

Der Anteil älterer Patienten über 70 Jahre in deutschen Notaufnahmen liegt im Median bei circa 30 Prozent. Laut einer 2014 durchgeführten Umfrage nahm der Anteil der über 70-jährigen Patienten in den vergangenen Jahren stetig zu. Die Vorstellung älterer Patienten in der Notaufnahme erfolgt häufig aufgrund komplexer medizinischer Sachverhalte, welche sich in der Multimorbidität des Patientengutes begründet. Allerdings ist besonders in der notfallmedizinischen Versorgung der zeitliche Druck hoch und ein Patientenmanagement anhand von Pfaden und Dringlichkeits- beziehungsweise Risikoabschätzungen unerlässlich.

Hier gilt es, geriatrische Expertise einzubringen, um den Bedürfnissen geriatrischer Patienten in diesem speziellen Setting entgegenzukommen und eine qualitativ hochwertige Versorgung unterstützen zu können.

In einem 2015 erschienenen Positionspapier der geriatrischen Fachgesellschaften des D-A-CH-Verbandes zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für interdisziplinäre Notaufnahme (DGINA) werden zentrale Forderungen hinsichtlich der Versorgung geriatrischer Patienten in Notaufnahmen gefordert. Diese betreffen neben konkreten Maßnahmen auch die Qualität der notfallmedizinischen Versorgung dieser vulnerablen Patientengruppe sowie eine weiterführende Versorgungsforschung. Um die Qualität nachhaltig zu verbessern, wurden 2016 erstmalig umfassende Qualitätsindikatoren zu dieser Thematik veröffentlicht (Nore Paper). Ein zentraler Punkt verweist hier auf die Vermittlung geriatrischer Inhalte an das Personal in der Notfallmedizin.
Diesen und noch weiteren Themen möchte sich die unter neuer Leitung geführte Arbeitsgruppe widmen.

Aufnahme von Neumitgliedern:

Die AG befindet sich im Neuaufbau. Interessierte, auch nicht-ärztlicher Berufsgruppen, sind jederzeit willkommen. Ein interprofessioneller Ansatz ist explizit erwünscht.

Nächstes Treffen:

Den genauen Termin und Treffpunkt können Sie beim Arbeitsgruppen-Leiter per E-Mail erfragen.