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Aktuelle Meldungen

Über uns

Prof. Olaf Krause und Dr. med. Linda Deißler

Linda Deißler erhält Bethesda Forschungspreis für neue Erkenntnisse zum Hydratationsstatus geriatrischer Patienten

Der mit 1.000 Euro dotierte Bethesda Forschungspreis des Wissenschaftsforums Geriatrie (WfG) geht in diesem Jahr an Dr. med. Linda Deißler (re.), ehemalige Doktorandin an der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg und jetzt Assistenzärztin am LMU Klinikum München (Arbeitsgruppe Geriatrie Prof. M. Drey). Ausgezeichnet wurde sie für die prospektive Beobachtungsstudie „Hydration Status in Geriatric Patients – Subjective Impression or Objective Parameter? The Hydr-Age-Study“. Als Erstautorin widmete sie sich zusammen mit ihrem Forschungsteam der wichtigen Frage, wie sich zuverlässig feststellen lässt, ob ältere Patientinnen und Patienten ausreichend mit Flüssigkeit versorgt sind. Denn gerade bei dieser Patientengruppe können Multimorbidität, Polypharmazie und kognitive Einschränkungen die Beurteilung erschweren.

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Prof. Hans-Werner Wahl, Prof. Marija Djukic und Prof. Michael Denkinger

Brückenbauerin zwischen Neurologie und Altersmedizin – Professorin Marija Djukic erhält den Schiffbauer-Ehrenpreis

Der mit 6.000 Euro dotierte Ehrenpreis der Rolf-und-Hubertine-Schiffbauer-Stiftung geht dieses Jahr an Prof. Dr. med. Marija Djukic. Die Chefärztin des Geriatrischen Zentrums am Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende wurde heute beim gemeinsamen Jahreskongress der DGG und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) in Frankfurt am Main ausgezeichnet. „Marija Djukic hat mit ihren wegweisenden klinisch-wissenschaftlichen Arbeiten zur Neuroinfektiologie und Liquordiagnostik wichtige Erkenntnisse geschaffen, die international Beachtung gefunden haben. Als Geriaterin hat sie die Verbindung von Neurologie und Altersmedizin maßgeblich vorangebracht und damit neue Impulse für die Versorgung hochaltriger und neurologisch erkrankter Menschen gesetzt“, würdigte DGG-Präsident Prof. Michael Denkinger. „Darüber hinaus hat sich die Preisträgerin über viele Jahre mit außerordentlichem Engagement in der DGG eingebracht und die wissenschaftliche und strategische Weiterentwicklung unseres Faches nachhaltig geprägt.“

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Prof. Michael Denkinger, Dr. Johannes Trabert und Prof. Hans-Werner Wahl

Dr. Johannes Trabert erhält Schiffbauer-Förderpreis für vereinfachtes Depressions-Screening bei älteren Menschen

Zwei Fragen und eine große Wirkung: Der mit 3.000 Euro dotierte Förderpreis der Rolf-und-Hubertine-Schiffbauer-Stiftung geht in diesem Jahr an Dr. Johannes Trabert. Der Neurogeriater aus dem AGAPLESION Markus Krankenhaus in Frankfurt am Main hat gemeinsam mit einem interdisziplinären Forschungsteam untersucht, wie sich depressive Symptome bei akut stationär behandelten älteren Menschen schnell und zuverlässig erkennen lassen. Das Team verglich dafür den Zwei-Fragen-Test nach Whooley mit der etablierten 15-Item-Geriatrischen Depressionsskala (GDS-15). Das Ergebnis: Der Whooley-Test erwies sich trotz seiner Einfachheit und Kürze als besonders sensitiv und liefert gerade bei älteren Menschen mit kognitiven oder funktionellen Einschränkungen wichtige diagnostische Vorteile. Die Erkenntnisse sind inzwischen auch in die S1-Leitlinie „Geriatrisches Assessment der Stufe 2“ eingeflossen. Die Auszeichnung wurde heute im Rahmen des Jahreskongresses der DGG und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) in Frankfurt überreicht.

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Prof. Hans-Werner Wahl, Prof. Andreas Simm und Prof. Michael Denkinger

Prof. Dr. Andreas Simm erhält Großen Preis der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie über 10.000 Euro

Vom Altern des Herz-Kreislauf-Systems über die Entstehung von Lungenkrebs im Alter bis hin zum Zusammenhang von sozialen Faktoren und Biomarkern: Mit solchen vielfältigen und essenziellen Fragestellungen beschäftigt sich Prof. Dr. Andreas Simm seit vielen Jahren. Für seine herausragenden Leistungen in der Alternsforschung wurde dem Professor für Molekulare Herz- und Thoraxchirurgie und Direktor des Zentrums für Medizinische Grundlagenforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg nun der Große Preis der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) beim gemeinsamen Jahreskongress der DGGG und DGG in Frankfurt am Main verliehen. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt seine Forschung zu den biologischen Mechanismen des Alterns ebenso wie sein langjähriges Engagement für eine interdisziplinäre Gerontologie.

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 Dr. Alexa Häger und Stella Wernicke

Wilhelm Woort-Förderpreis – Mit Mindmaps und Virtual Reality dem gesunden Altern auf der Spur

Vor rund einem Jahr wurden Stella Wernicke (re.), University of Cambridge, und Privatdozentin Dr. med. Alexa Häger (li.), Uniklinik RWTH Aachen-Klinik für Neurologie/Forschungszentrum Jülich, mit dem mit insgesamt 25.000 Euro dotierten Wilhelm Woort-Förderpreis für Alternsforschung ausgezeichnet. Wernicke erforscht in ihrer Promotion mit Virtual-Reality- und computerbasierten Studien, wie sich das räumliche Arbeitsgedächtnis von jungen und älteren Erwachsenen unterscheidet. Häger untersucht metabolische Veränderungen im alternden Gehirn mittels Bildgebungsverfahren, um frühzeitig etwa Risiken für die Entwicklung einer Demenz zu erkennen. Beim gemeinsamen Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) und der DGG in Frankfurt am Main gaben die beiden preisgekrönten jungen Wissenschaftlerinnen nun tiefe Einblicke in aktuelle Ergebnisse ihrer wegweisenden Projekte.

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Dr. Nina Neuendorff

70.000 Euro für bessere OP-Vorbereitung älterer Krebspatienten – Dr. Nina Neuendorff erhält erstmals vergebenen Förderpreis der Max und Ingeburg Herz Stiftung

Dr. med. Nina Neuendorff (Foto), Oberärztin an der Klinik für Altersmedizin und Frührehabilitation am Marien Hospital Herne, wird für ihr Forschungsprojekt OP-CAMP mit dem in der Altersmedizin höchsten dotierten Forschungspreis ausgezeichnet – dem Förderpreis der Max und Ingeburg Herz Stiftung. Die Gewinnerin untersucht mit ihrem Team, ob eine gezielte Vorbereitung auf eine Operation von gastrointestinalen Tumoren älteren und gebrechlichen Patienten helfen kann, ihre körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten oder zu verbessern. Im Mittelpunkt steht eine zweiwöchige, multimodale Prähabilitation in einer geriatrischen Tagesklinik, die Kraft- und Ausdauertraining, Atemtherapie, Ernährungsoptimierung, Medikamenten-Check und psychologische Unterstützung integriert. Die neue Auszeichnung wurde heute im Rahmen des gemeinsamen Jahreskongresses der DGG und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) in Frankfurt am Main übergeben.

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Öffentliche Konsultation für aktualisierte LONTS-Leitlinie gestartet

Öffentliche Konsultation für aktualisierte LONTS-Leitlinie gestartet

Die S3-Leitlinie Langzeitanwendung von Opioiden bei chronischen nicht-tumorbedingten Schmerzen, kurz LONTS, wurde jetzt unter Federführung der Deutschen Schmerzgesellschaft zum dritten Mal aktualisiert. Fachgesellschaften, Patientenorganisationen, Angehörige der Gesundheitsberufe sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, den Leitlinienentwurf bis 12. Oktober 2026 zu kommentieren. Hierzu steht ein Kommentierungsformular auf der Website der AWMF zur Verfügung.

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Dr. Vera Gallistl

Gerontologie-Nachwuchspreis – Vera Gallistl für innovative Forschung zu Alter(n), Künstlicher Intelligenz und Hochaltrigkeit ausgezeichnet

Der mit 2.500 Euro dotierte Margret- und Paul-Baltes-Preis der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) geht 2026 an Dr. Vera Gallistl (Foto) vom Kompetenzzentrum Gerontologie und Gesundheitsforschung der Karl Landsteiner Privatuniversität in Krems/Österreich. Die Assistenzprofessorin verbindet innovative Forschung zu Alter(n) im Kontext aktueller, gesellschaftlicher Transformationen – wie Künstliche Intelligenz, De-Industrialisierung und Klimawandel – mit internationaler Vernetzung, interdisziplinärer Zusammenarbeit und besonderem Engagement für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Die Auszeichnung wurde ihr nun im Rahmen des gemeinsamen Jahreskongresses der DGGG und der DGG in Frankfurt am Main überreicht.

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