Preisträgerin Professorin Dorothee Volkert und DGG Past President Professor Jürgen Bauer [Fotograf: Torben Brinkema]

  Foto 2 Förderpreis: Preisträgerin Dr. Katrin Singler und DGG-Kongresspräsident Professor Hans Jürgen Heppner [Fotograf: Torben Brinkema]

(14.09.2018) Der mit 5.000 Euro dotierte Ehrenpreis der Rolf-und-Hubertine-Schiffbauer-Stiftung geht in diesem Jahr an Professorin Dorothee Volkert, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Ausgezeichnet wird sie für ihre hervorragende Forschungsarbeit zur Ernährungssituation älterer Menschen in Deutschland. Insbesondere gewürdigt wird ihr großes Engagement bei der Erstellung von Leitlinien zur Ernährungstherapie in der Geriatrie.
Ebenfalls ausgezeichnet wurde Privatdozentin Dr. Katrin Singler, Oberärztin der Geriatrischen Klinik am Klinikum Nürnberg. Sie engagiert sich bei der Entwicklung eines übergeordneten europäischen Curriculums für die geriatrische Ausbildung. Sie erhielt den mit 2.500 Euro dotierten Förderpreis.

„Mangelernährung und Dehydrierung treten häufig auf bei älteren Menschen und können ihre Gesundheit negativ beeinflussen“, erklärt Professorin Dorothee Volkert bei der Preisverleihung. „In der klinischen Praxis gibt es aber oft keine klaren Strategien, wie mit diesen Problemen richtig umgegangen werden soll! Entsprechende Leitlinien können hier eine wertvolle Hilfestellung sein – und an solchen habe ich in den letzten Jahren intensiv gearbeitet.“ Seit 2009 hat die Ernährungswissenschaftlerin am Institut für Biomedizin des Alterns der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg eine Professur für Ernährung im Alter inne – die einzige in Deutschland. Für die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin koordinierte Volkert eine interdisziplinäre Forschergruppe, die im Jahr 2013 die Leitlinie „Klinische Ernährung in der Geriatrie“ veröffentlichte. Im Auftrag der Europäischen Fachgesellschaft für Klinische Ernährung und Stoffwechsel (ESPEN) gab sie im Jahr 2015 zusammen mit acht weiteren Experten eine Leitlinie speziell zur „Ernährung bei Demenz“ heraus.

Förderpreis für die Entwicklung eines Curriculums für geriatrische Ausbildung von Postgraduates

180909 Schiffbauer Foerderpreis Preistraegerin Heppner Singler QUELLE Torben BrinkemaPrivatdozentin Dr. Katrin Singler engagiert sich bei der Entwicklung eines übergeordneten europäischen Curriculums für die geriatrische Ausbildung von Postgraduates, das derzeit auch für die deutsche Geriatrie ausgearbeitet wird und nahm hierfür den Schiffbauer-Förderpreis entgegen. Die Oberärztin der Geriatrischen Klinik am Klinikum Nürnberg lehrt zugleich an der Universitätsklinik der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität und forscht am Institut für Biomedizin des Alterns der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. An einer Curriculums-Empfehlung für den Undergraduate-Bereich, die vor zwei Jahren fertiggestellt wurde, hatte sie bereits intensiv mitgearbeitet.

Überreicht wurden die Preise im Rahmen des Gemeinschaftskongresses der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) sowie der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) in der vergangenen Woche in Köln.

Der Schiffbauerpreis – jährliche Auszeichnung herausragender Forschungsarbeit

Der Schiffbauerpreis der Rolf-und-Hubertine-Schiffbauer-Stiftung wird von der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) jährlich ausgelobt. Vergeben werden ein Ehrenpreis, dotiert mit 5.000 Euro, und ein Förderpreis, dotiert mit 2.500 Euro. Prämiert werden herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Geriatrie.

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PM: Erforschung Mangelernährung älterer Menschen sowie Entwicklung eines Ausbildungscurriculums für Altersmediziner mit Rolf-und-Hubertine-Schiffbauer-Preis geehrt

 

 

Foto 1 Ehrenpreis: Preisträgerin Professorin Dorothee Volkert und DGG Past President Professor Jürgen Bauer [Fotograf: Torben Brinkema]



Foto 2 Förderpreis: Preisträgerin Dr. Katrin Singler und DGG-Kongresspräsident Professor Hans Jürgen Heppner [Fotograf: Torben Brinkema]