Pressemeldungen
Presse-Einladung nach Frankfurt: Wie wollen wir künftig altern?
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
Neue Alzheimer-Therapien, Klimawandel, KI und neue Technologien, aktuelle Versorgungskonzepte und die Frage, ob Altern eine Krankheit ist: Vom 23. bis 26. September 2026 kommen rund 1.000 Expertinnen und Experten aus Geriatrie, Gerontologie und Alternsforschung zum gemeinsamen Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt zusammen.
Fundamental neue Sichtweisen auf das Alter und das Altern zeichnen sich immer mehr ab – auch die Wissenschaft ist hier gefordert, sich zu positionieren und Stellung zu beziehen. Unter dem Motto „Zukunft Alter(n): Perspektiven im Umbruch“ werden deshalb vier Tage lang neue Erkenntnisse und Lösungen für eine Gesellschaft des langen Lebens diskutiert.
Hierzu möchten wir Sie als Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich einladen!
Einige Themen und Termine heben wir exemplarisch für Sie hervor.
Das Programm reicht dabei weit über einzelne medizinische Fachfragen hinaus: Wie gelingt ein selbstbestimmtes Leben im Alter, wenn gleichzeitig Pflegebedarf und Versorgungsdruck steigen? Wie können Behandlungserfolge nach einem Krankenhausaufenthalt im Alltag erhalten werden? Ist eine Einweisung ins Krankenhaus am Lebensende immer die beste Lösung? Welche Chancen eröffnen neue Alzheimer-Therapien? Und was bedeutet eine alternde Bevölkerung für gesellschaftliche Teilhabe und Demokratie?
- Selbstbestimmt leben – aber wie organisieren wir die Versorgung?
Bereits am Mittwoch, 23. September, geht es von 11.45 bis 13 Uhr um die Frage, wie Gesundheit, Pflege, Versorgung und Teilhabe im unmittelbaren Lebensumfeld älterer Menschen gesichert werden können – einschließlich digital gestützter Versorgungskonzepte für Kommunen.
Selbstbestimmt und gut versorgt im Alter leben - Nach dem Krankenhaus zurück in den Alltag
Was bleibt von einer erfolgreichen Behandlung übrig, wenn ältere Menschen die Klinik verlassen? Die SAFRAN-Studie untersucht am Donnerstag, 24. September, von 10.45 bis 12 Uhr unter anderem Alltagsaktivität und Funktionalität nach einem Krankenhausaufenthalt.
Intersektorale Versorgung älterer Menschen – Die SAFRAN-Studie - Hospitalisierung am Lebensende: Hilfe oder Systemreflex?
Eine bewusst zugespitzte Frage stellt ein Symposium am Freitag, 25. September, von 9.15 bis 10.30 Uhr. Diskutiert werden Notfallversorgung, Advance Care Planning und Modelle, mit denen geriatrische Patientinnen und Patienten auch zu Hause behandelt werden können.
Hospitalisierung am Lebensende – Hilfe oder Systemreflex? - Internationale Spitzenforschung: Wie Technologie das Altern unterstützen kann
Eine der international führenden Forschungsgruppen zu Alter und Technologie kommt nach Frankfurt: Das Konsortium des Center for Research and Education on Aging and Technology Enhancement (CREATE) um die Psychologin Prof. Sara Czaja stellt am Freitag, 25. September, von 11 bis 12.15 Uhr neue Forschungsansätze vor. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Virtual Reality zur Förderung kognitiver und sozialer Teilhabe sowie technische Unterstützungssysteme für Menschen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung (MCI).
Updates from CREATE: Center for Research and Education on Aging and Technology Enhancement - Altern im Klimawandel
Nach einem Sommer mit wiederholten Hitzeperioden richtet sich der Blick am Freitag von 11 bis 12.15 Uhr auf die Folgen des Klimawandels für Gesundheit, Versorgung und Alltagsbewältigung älterer Menschen.
Alter(n) im Klimawandel - Ist Altern eine Krankheit?
Eine grundlegende Frage aus Medizin, Biologie und Gerontologie steht am Samstag, 26. September, von 8.30 bis 9.45 Uhr zur Diskussion. Unter der Moderation von Prof. Michael Denkinger und Prof. Maria Cristina Polidori geht es um biologische Mechanismen des Alterns und Langlebigkeit, den Zusammenhang von biologischem Alter und Frailty sowie um Identität, Beziehungen und Wohlbefinden im Alter.
Is Aging a Disease? A multidisciplinary Journey - Neue Therapien gegen Alzheimer
Am Samstag, 26. September, von 8.30 bis 9.45 Uhr stehen Prävention, Biomarker und insbesondere neue Antikörpertherapien bei Alzheimer im Mittelpunkt.
Neue Therapien der Alzheimer-Krankheit - Was macht eine alternde Gesellschaft mit der Demokratie?
Parallel diskutiert ein gerontologisches Symposium über Rechtspopulismus und Rechtsextremismus im Alter sowie zivilgesellschaftliches Engagement – einschließlich eines Gesprächs mit Vertreterinnen der „Omas gegen Rechts“.
Demokratie in der alternden Gesellschaft
Hinzu kommen acht international renommierte Keynote-Speaker sowie ein Festvortrag des Philosophen Prof. Otfried Höffe zur Kongresseröffnung, der alle Anwesenden direkt mit „Gewonnene Jahre: Gesellschaftliche Chancen und Risiken der höheren Lebenserwartung“ in die Themen einschwingen wird.
Interviews und Hintergrundgespräche
Sie möchten mit einer Referentin oder einem Referenten sprechen, suchen Expertise für ein bestimmtes Thema oder möchten einzelne Veranstaltungen besuchen? Wir unterstützen Sie gerne bei der Organisation von Interviews und Hintergrundgesprächen – vorab oder direkt in Frankfurt.
Akkreditierung
Die Akkreditierung ist unkompliziert bei uns in der Pressestelle möglich. Einfach eine E-Mail an Pressesprecherin Nina Meckel senden: presse@dggeriatrie.de
Bei Fragen erreichen Sie uns unter 089-230 69 60 69.
Ort
Gemeinsamer Jahreskongress DGGG & DGG 2026
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Hörsaalzentrum
Foto: Uwe Dettmar, Goethe-Universität Frankfurt
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