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02. Juli 2024

DGG-Arbeitsgruppe Neurologie veröffentlicht Ergebnisse über Einsatz empfohlener Assessmentverfahren

Welche Instrumente des Geriatrischen Assessments werden derzeit in Deutschland eingesetzt? Mit dieser Frage hat sich nun die Arbeitsgruppe Neurologie der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie beschäftig. Die Ergebnisse einer Umfrage zeigen: Gerade in den wichtigen geriatrischen Themen wie Delir und Gebrechlichkeit besteht in Deutschlands geriatrischen Kliniken weiterer Strukturierungsbedarf. „Dies ist insbesondere an der Schnittstelle zur organzentrierten Medizin, in der Therapieentscheidungen im Alter unter Berücksichtigung von Frailty und Delir-Risiko getroffen werden müssen, von entscheidender Bedeutung“, sagt Professor Andreas H. Jacobs (Foto), stellvertretender Sprecher der Arbeitsgruppe Neurologie. Die gesamten Ergebnisse der AG-Umfrage wurden nun in BMC Geriatrics publiziert.

Konkretes Ziel war es herauszufinden, welche über die im Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS) 8-550 geforderten und in der S1-Leitlinie der DGG zum Geriatrischen Assessment empfohlenen Assessmentverfahren in geriatrischen Abteilungen in Deutschland durchgeführt werden. Von 596 angeschriebenen Abteilungen beteiligten sich 122. Von den eingereichten Datensätzen waren 76 auswertbar. Für die funktionellen Domänen Selbsthilfefähigkeit, Motorik, Kognition, Depression, Schmerz, Dysphagie und Ernährungsstatus entsprechen die in den Abteilungen durchgeführten Assessmentverfahren der S1-Leitlinienempfehlung. Weiterer Standardisierungsbedarf besteht in Verfahren zum Assessment von Sozialstatus, Delir und Frailty.

Teamarbeit der Arbeitsgruppe Neurologie – DGG unterstützt Projektarbeit finanziell

Diese Projektarbeit der Arbeitsgruppe Neurologie wurde von der DGG finanziell unterstützt. Umgesetzt wurde die Umfrage, deren Auswertung und die anschließende Publikation in Teamarbeit: Die konzertierte Leitung haben die AG-Sprecherin Professorin Christine von Arnim (Göttingen), Professor Walter Mätzler (Kiel) und Professor Andreas Jacobs (Bonn/Münster) übernommen. Die deutschlandweite Analyse der Umfragedaten zum Geriatrischen Assessment wurde federführend von Jennifer Kudelka (Kiel) und Malte Ollenschläger (Erlangen) durchgeführt.


Foto: privat

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