Zukunft Alter(n): Perspektiven im Umbruch
Unser Herzstück: die DGG-Arbeitsgruppen
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Aktuelle Meldungen
Junge Geriatrie: Neues Leitungsteam gewählt
Die Nachwuchsgruppe der DGG hat eine neue Leitung: Dr.-medic Maela Caudal (Mitte), Oberärztin in der Altersmedizin und -traumatologie am Cellitinnen-Krankenhaus St. Marien in Köln, und Dr. Sabine Schlüssel (li.), Fachärztin für Innere Medizin an der Medizinischen Klinik und Poliklinik IV der LMU München, übernehmen die Rollen der Sprecherin und stellvertretenden Sprecherin. Sie lösen Dr. Anna Maria Affeldt, Uniklinik Köln, und Corinna Mohr, Raphaelsklinik Münster, ab, die den Staffelstab nach zwei arbeitsintensiven Jahren übergeben. Dr. Beatrice Heck (re.), Funktionsoberärztin in der Geriatrie am Sankt Josefs-Krankenhaus in Freiburg mit Schwerpunkt Alterstraumatologie, bleibt als Administratorin im Amt und trägt ihre Erfahrungen der letzten zwei Jahre damit auch in das neue Leitungsteam hinein. Gewählt wurde im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung der Jungen Geriatrie in Frankfurt durch die Anwesenden.
Am Mittwoch live dabei sein: DGG-Webinar zum Gemeinschaftskongress
Jetzt schon vormerken: am Mittwoch startet um 13:15 Uhr das DGG-Webinar im Oktober. Dr.-medic Maela Caudal, Dr. Anne Michel-Hansen und Dr. Jan-Niklas Krohn referieren zum Thema Lessons learned – DGG-Nachlese des Gemeinschaftskongresses 2026.
DGG-Akademie: Wer baut mit auf?
Die DGG möchte eine eigene Akademie für die Fortbildung von Kolleginnen und Kollegen aufbauen und sucht Mitglieder, die sich mit Ideen und Expertise einbringen möchten. Besonders gefragt sind aktuell Interessierte, die Lust haben, Podcasts mitzugestalten. Aber auch für Webinare und Kurse, Zertifikate oder die aktive Mitentwicklung der Akademie werden Mitstreiterinnen und Mitstreiter gesucht.
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Mehr gesunde Lebensjahre – Was Deutschland von Singapur lernen kann
Nicht möglichst viele Lebensjahre, sondern möglichst viele Jahre bei guter körperlicher und geistiger Gesundheit: Das ist die Vision von Prof. Dr. Brian Kennedy (Foto), Direktor des Centre for Healthy Longevity an der National University of Singapore. Der international renommierte Longevity-Forscher untersucht, wie sich biologische Alterungsprozesse messen und gesundheitliche Risiken früh erkennen lassen und wie daraus wissenschaftlich fundierte, personalisierte Prävention entstehen kann. Kennedys Forschung befasst sich mit Biomarkern, die Alterungsprozesse abbilden können, darunter epigenetische Marker, Proteine, Stoffwechsel- und Entzündungsparameter sowie physiologische und funktionelle Messwerte. Dabei warnt der Wissenschaftler vor zu einfachen Versprechen.
Ein Test, der beispielsweise ein biologisches Alter von 55 statt 62 Jahren ausweist, belegt demnach noch nicht, dass ein Mensch tatsächlich sieben Jahre langsamer altert. „Entscheidend ist vielmehr, ob ein Biomarker wissenschaftlich validiert ist und ob sich der Effekt einer Intervention damit objektiv beurteilen lässt“, so Kennedy. Ende September stellte er seine wegweisende Arbeit beim Gemeinsamen Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) und der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) in Frankfurt am Main vor.
Erfolgreicher Gemeinschaftskongress von DGG und DGGG: 1.200 Teilnehmende diskutieren Zukunft der Altersmedizin und Alternsforschung
Wie verändern demografischer Wandel, medizinische Innovationen sowie gesellschaftliche und technologische Umbrüche das Altern – und welche Konsequenzen hat das für die Altersmedizin und die Alternsforschung? Diese wichtigen Fragen standen im Mittelpunkt des interdisziplinären Gemeinschaftskongresses der DGG und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) vom 23. bis 26. September 2026 auf dem Gelände der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Ein neuer Rekord von 1.200 Teilnehmenden, renommierte Keynote-Speaker aus sieben Ländern und rund 100 Symposien und Sessions zahlen auf eine positive Bilanz ein. Die Kongresspräsidenten Prof. Michael Denkinger (DGG, re.) und Prof. Dr. Hans-Werner Wahl (DGGG, li.) werten insbesondere die hohe Beteiligung bis zum letzten Kongresstag und die starke Präsenz des wissenschaftlichen Nachwuchses als wichtiges Signal für die Zukunft der Fachgebiete.
Alle willkommen: Jahresbeitrag geschenkt!

Für Pflegefachpersonen, Ergotherapeut:innen, Physiotherapeut:innen, Psycholog:innen, Logopäd:innen, Mitarbeitende der Sozialdienste, Physician Assistants, Sportwissenschaftler:innen u.a. im geriatrischen Team ist die Mitgliedschaft in der DGG für dieses Jahr kostenlos. Jetzt Vorteile nutzen!
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