Zukunft Alter(n): Perspektiven im Umbruch
Globale Perspektiven für die Altersmedizin und Alternsforschung
Unser Herzstück: die DGG-Arbeitsgruppen
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Aktuelle Meldungen
Gerontologie-Nachwuchspreis – Vera Gallistl für innovative Forschung zu Alter(n), Künstlicher Intelligenz und Hochaltrigkeit ausgezeichnet
Der mit 2.500 Euro dotierte Margret- und Paul-Baltes-Preis der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) geht 2026 an Dr. Vera Gallistl (Foto) vom Kompetenzzentrum Gerontologie und Gesundheitsforschung der Karl Landsteiner Privatuniversität in Krems/Österreich. Die Assistenzprofessorin verbindet innovative Forschung zu Alter(n) im Kontext aktueller, gesellschaftlicher Transformationen – wie Künstliche Intelligenz, De-Industrialisierung und Klimawandel – mit internationaler Vernetzung, interdisziplinärer Zusammenarbeit und besonderem Engagement für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Die Auszeichnung wurde ihr nun im Rahmen des gemeinsamen Jahreskongresses der DGGG und der DGG in Frankfurt am Main überreicht.
Umfrage: Frailty in Deutschland
Wie wird Frailty heute in Deutschland erkannt und behandelt? Welche Maßnahmen sind im klinischen Alltag etabliert – und wo bestehen noch Versorgungslücken? Diesen Fragen geht die Special-Interest-Group „Frailty and Resilience“ der European Geriatric Medicine Society (EuGMS) unter der Leitung von Prof. Dhayana Dallmeier und PD Dr. Ellen Freiberger mit einer aktuellen Umfrage nach.
Grundlage ist das „Collaborative Interprofessional Capability Framework for Prevention and Management of Frailty ADVANTAGE“. Die Beantwortung dauert etwa zehn Minuten und erfolgt anonym.
Gewonnene Jahre statt Überalterung – Ein neuer Blick auf das lange Leben
Ein Kongress über Alter und Altern, der nicht mit Defiziten, Krankheit oder den Kosten des demografischen Wandels beginnt, sondern mit den Chancen eines längeren Lebens: DGG und DGGG haben zum Auftakt ihres gemeinsamen Jahreskongresses in Frankfurt bewusst einen positiven Blick auf das Alter gesetzt. Der Philosoph Prof. Otfried Höffe (Mitte) lieferte dafür im Festvortrag der Eröffnungsveranstaltung einen bemerkenswerten Perspektivwechsel: Nicht die „Überalterung“ sei das eigentliche Problem, sondern die „Unterjüngung“. Die zusätzlichen Lebensjahre seien nicht in erster Linie verlorene Jahre durch Krankheit und Pflegebedürftigkeit – sondern vielfach gewonnene Jahre.
Der Kongress ist gestartet: Willkommen in Frankfurt!
Die ersten Sitzungen laufen, die Kongressräume füllen sich: Der gemeinsame Kongress von DGG und DGGG ist gestartet. Bis Samstag diskutieren Expertinnen und Experten aus Geriatrie und Gerontologie aktuelle Forschung, neue Versorgungskonzepte und die großen Fragen rund um das Altern. Wir freuen uns auf drei intensive Kongresstage mit vielen Begegnungen, neuen Impulsen und lebhaften Diskussionen.
Foto: Lars Gruber, Goethe-Universität Frankfurt
Programm immer dabei: Kongress-App jetzt herunterladen
Alle willkommen: Jahresbeitrag geschenkt!

Für Pflegefachpersonen, Ergotherapeut:innen, Physiotherapeut:innen, Psycholog:innen, Logopäd:innen, Mitarbeitende der Sozialdienste, Physician Assistants, Sportwissenschaftler:innen u.a. im geriatrischen Team ist die Mitgliedschaft in der DGG für dieses Jahr kostenlos. Jetzt Vorteile nutzen!
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