Zukunft Alter(n): Perspektiven im Umbruch
Globale Perspektiven für die Altersmedizin und Alternsforschung
Unser Herzstück: die DGG-Arbeitsgruppen
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Aktuelle Meldungen
Wilhelm Woort-Förderpreis – Mit Mindmaps und Virtual Reality dem gesunden Altern auf der Spur
Vor rund einem Jahr wurden Stella Wernicke (re.), University of Cambridge, und Privatdozentin Dr. med. Alexa Häger (li.), Uniklinik RWTH Aachen-Klinik für Neurologie/Forschungszentrum Jülich, mit dem mit insgesamt 25.000 Euro dotierten Wilhelm Woort-Förderpreis für Alternsforschung ausgezeichnet. Wernicke erforscht in ihrer Promotion mit Virtual-Reality- und computerbasierten Studien, wie sich das räumliche Arbeitsgedächtnis von jungen und älteren Erwachsenen unterscheidet. Häger untersucht metabolische Veränderungen im alternden Gehirn mittels Bildgebungsverfahren, um frühzeitig etwa Risiken für die Entwicklung einer Demenz zu erkennen. Beim gemeinsamen Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) und der DGG in Frankfurt am Main gaben die beiden preisgekrönten jungen Wissenschaftlerinnen nun tiefe Einblicke in aktuelle Ergebnisse ihrer wegweisenden Projekte.
70.000 Euro für bessere OP-Vorbereitung älterer Krebspatienten – Dr. Nina Neuendorff erhält erstmals vergebenen Förderpreis der Max und Ingeburg Herz Stiftung
Dr. med. Nina Neuendorff (Foto), Oberärztin an der Klinik für Altersmedizin und Frührehabilitation am Marien Hospital Herne, wird für ihr Forschungsprojekt OP-CAMP mit dem in der Altersmedizin höchsten dotierten Forschungspreis ausgezeichnet – dem Förderpreis der Max und Ingeburg Herz Stiftung. Die Gewinnerin untersucht mit ihrem Team, ob eine gezielte Vorbereitung auf eine Operation von gastrointestinalen Tumoren älteren und gebrechlichen Patienten helfen kann, ihre körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten oder zu verbessern. Im Mittelpunkt steht eine zweiwöchige, multimodale Prähabilitation in einer geriatrischen Tagesklinik, die Kraft- und Ausdauertraining, Atemtherapie, Ernährungsoptimierung, Medikamenten-Check und psychologische Unterstützung integriert. Die neue Auszeichnung wurde heute im Rahmen des gemeinsamen Jahreskongresses der DGG und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) in Frankfurt am Main übergeben.
Öffentliche Konsultation für aktualisierte LONTS-Leitlinie gestartet
Die S3-Leitlinie Langzeitanwendung von Opioiden bei chronischen nicht-tumorbedingten Schmerzen, kurz LONTS, wurde jetzt unter Federführung der Deutschen Schmerzgesellschaft zum dritten Mal aktualisiert. Fachgesellschaften, Patientenorganisationen, Angehörige der Gesundheitsberufe sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, den Leitlinienentwurf bis 12. Oktober 2026 zu kommentieren. Hierzu steht ein Kommentierungsformular auf der Website der AWMF zur Verfügung.
Gerontologie-Nachwuchspreis – Vera Gallistl für innovative Forschung zu Alter(n), Künstlicher Intelligenz und Hochaltrigkeit ausgezeichnet
Der mit 2.500 Euro dotierte Margret- und Paul-Baltes-Preis der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) geht 2026 an Dr. Vera Gallistl (Foto) vom Kompetenzzentrum Gerontologie und Gesundheitsforschung der Karl Landsteiner Privatuniversität in Krems/Österreich. Die Assistenzprofessorin verbindet innovative Forschung zu Alter(n) im Kontext aktueller, gesellschaftlicher Transformationen – wie Künstliche Intelligenz, De-Industrialisierung und Klimawandel – mit internationaler Vernetzung, interdisziplinärer Zusammenarbeit und besonderem Engagement für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Die Auszeichnung wurde ihr nun im Rahmen des gemeinsamen Jahreskongresses der DGGG und der DGG in Frankfurt am Main überreicht.
Umfrage: Frailty in Deutschland
Wie wird Frailty heute in Deutschland erkannt und behandelt? Welche Maßnahmen sind im klinischen Alltag etabliert – und wo bestehen noch Versorgungslücken? Diesen Fragen geht die Special-Interest-Group „Frailty and Resilience“ der European Geriatric Medicine Society (EuGMS) unter der Leitung von Prof. Dhayana Dallmeier und PD Dr. Ellen Freiberger mit einer aktuellen Umfrage nach.
Grundlage ist das „Collaborative Interprofessional Capability Framework for Prevention and Management of Frailty ADVANTAGE“. Die Beantwortung dauert etwa zehn Minuten und erfolgt anonym.
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Für Pflegefachpersonen, Ergotherapeut:innen, Physiotherapeut:innen, Psycholog:innen, Logopäd:innen, Mitarbeitende der Sozialdienste, Physician Assistants, Sportwissenschaftler:innen u.a. im geriatrischen Team ist die Mitgliedschaft in der DGG für dieses Jahr kostenlos. Jetzt Vorteile nutzen!
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