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Aktuelle Meldungen

Über uns

Professor Rainer Wirth, Professor Markus Gosch und Professor Michael Denkinger

Nach Ärztetagsbeschluss: DGG spricht sich für starken Fokus der Geriatrie auf die Innere Medizin oder Neurologie aus

Orthopäden und Unfallchirurgen sollen nach einem Beschluss des Deutschen Ärztetages ebenfalls die Zusatzweiterbildung Geriatrie erwerben können. Dies war bislang nur Fachärzten der Inneren Medizin, Allgemeinmedizin, Neurologie oder Psychiatrie vorbehalten. „Zu Recht“, sind sich die Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) einig. „Vor dem Hintergrund der internistischen und neurologischen Multimorbidität unserer hochbetagten Patientinnen und Patienten sind wir uns sicher, dass nach eineinhalb Jahren geriatrischer Zusatzweiterbildung ein Basisfacharzt ohne Kenntnisse aus den Bereichen Innere Medizin, Neurologie, Allgemeinmedizin und Psychiatrie keine fachgerechte Versorgung unserer Patienten anbieten kann“, so DGG-Präsident Professor Markus Gosch, DGG-President-elect Professor Michael Denkinger und DGG-Past-President Professor Rainer Wirth. Sie kritisieren ebenfalls, dass es vor dem Beschluss am 28. Mai keinerlei Rücksprache mit den Fachgesellschaften, Berufsverbänden und dem Bundesverband Geriatrie gegeben hat.

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Katharina Schenk

Live beim Geriatrie-Kongress in Weimar: Politischer Impuls von Ministerin Katharina Schenk

Der diesjährige Geriatrie-Kongress in Weimar hält ein besonderes Highlight für Teilnehmende bereit: Am Freitag, den 19. September, dürfen wir Katharina Schenk (SPD), Thüringer Ministerin für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie, als Ehrengast begrüßen. In ihrem politischen Impuls mit anschließender Diskussionsrunde wird sie die aktuelle gesundheitspolitische Lage beleuchten. „Wir freuen uns wirklich außerordentlich, dass sie persönlich zum Kongress kommen wird, um sich mit uns über die Lage in der Altersmedizin auszutauschen“, sagt Kongresspräsident Professor Michael Denkinger. „Der persönliche Austausch zwischen Politik und Geriatrie ist wichtiger denn je – gestalten Sie ihn aktiv mit und besuchen Sie uns im September im schönen Weimar“, sagt Denkinger.

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Professorin Ute Hoffmann

Bestätigt: Professorin Ute Hoffmann vertritt DGG für vier Jahre im Ausschuss der DGIM

Professorin Ute Hoffmann vertritt ab sofort die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) im Ausschuss der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Das Gremium fungiert als Beirat und unterstützt den Vorstand der DGIM bei der Erfüllung wissenschaftlicher, wissenschaftspolitischer und berufspolitischer Aufgaben. „Ich freue mich darauf, in der kommenden Amtszeit die Interessen der Altersmedizin und die unserer Fachgesellschaft verstärkt einzubringen“, erklärt Hoffmann, Chefärztin der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Geriatrie am Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg. Sie ist zudem Sprecherin der DGG-Arbeitsgruppe Nephrologie.

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Pocketcard zur Mangelernährung

Junge Geriatrie präsentiert neue Pocketcard zur Mangelernährung

Die Junge Geriatrie will das Bewusstsein für Mangelernährung erhöhen und die Patientenversorgung verbessern. Dafür hat die Nachwuchsgruppe der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) jetzt eine handliche Pocketcard zum geriatrischen Syndrom Mangelernährung erstellt. Mit dieser einfachen Unterstützung soll eine schnellere Bewertung der Ernährungssituation hochaltriger Menschen ermöglicht werden. Jetzt Pocketcard Mangelernährung runterladen!

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Privatdozent Dr. Valentin Goede und Professor Ralf-Joachim Schulz

Fortschritt bei Krebsbehandlung: S3-Leitlinie zur chronischen lymphatischen Leukämie aktualisiert

Die Neuauflage der S3-Leitlinie „Diagnostik, Therapie und Nachsorge für Patient*innen mit einer chronischen lymphatischen Leukämie (CLL)” zeigt eindrucksvoll die enormen Fortschritte, die in den vergangenen Jahren bei der Krebsbehandlung und speziell bei der Erkrankung des lymphatischen Systems gemacht wurden. Das ist insbesondere für die Geriatrie erfreulich, denn das durchschnittliche Alter bei einer CLL-Erstdiagnose liegt bei ungefähr 70 Lebensjahren. „Früher, auch zum Veröffentlichungszeitpunkt der ersten Leitlinenversion, war bei der CLL der Standard noch eine Immun-Chemotherapie. Mittlerweile behandelt man aber mit zielgerichteten Medikamenten in Tablettenform, die in der Regel wirksamer, nebenwirkungsärmer und verträglicher sind als Zytostatika, sodass die Patientinnen und Patienten nicht nur länger, sondern auch besser leben”, erklärt Privatdozent Dr. Valentin Goede (links), Leitender Oberarzt im Altersmedizinischen Zentrum des Cellitinnen-Krankenhauses St. Marien in Köln. Gemeinsam mit dem dortigen Chefarzt Professor Ralf-Joachim Schulz (rechts) hat er das Leitlinien-Update stellvertretend für die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) verantwortet. Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) waren ingesamt 26 Fachgesellschaften und Institutionen an dem rund dreijährigen, intensiven Arbeitsprozess beteiligt.

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Erfolgreicher Start des DGG-LinkedIn-Kanals: Bereits 12.000 Personen erreicht!

Seit Februar ist die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) mit einem eigenen Kanal auf LinkedIn vertreten – und das mit großem Erfolg: Schon jetzt konnte die Fachgesellschaft durch die eigenen Beiträge rund 12.000 Personen direkt erreichen. Professor Michael Denkinger, President-elect der DGG, ruft alle Mitglieder und Interessierte auf: „Folgen Sie der DGG und teilen Sie relevante Neuigkeiten der Geriatrie auch in Ihren eigenen Kanälen. Das fördert die Wahrnehmung der Altersmedizin in der Öffentlichkeit!“ Hier erreichen Sie den LinkedIn-Kanal der DGG.

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Professor Markus Gosch und Professor Clemens Becker

Die Boomer versorgen – Millionen Krankenhausfälle vermeiden: „Geriatrie schützt vor Pflegeflut!“

Schonungslos zeigt der heute veröffentlichte AOK-Krankenhaus-Report: Viele Kliniken sind schlecht vorbereitet und schon jetzt personell unterbesetzt, wenn durch die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer-Generation die Zahl der hochaltrigen und oftmals pflegebedürftigen Patientinnen und Patienten deutlich steigt. „Wir brauchen eine strukturell andere Organisation der Versorgung Hochaltriger vor und nach einem Krankenhausaufenthalt. Sonst werden zukünftig die Klinikkapazitäten nicht mehr ausreichen, um alle versorgen zu können“, prognostiziert Professor Markus Gosch (Foto links), Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG). Eine Lösung: Mehr medizinisches Personal mit altersmedizinischen Kompetenzen außerhalb von Kliniken, um Betroffene besser in Praxen, Pflegeeinrichtungen oder zu Hause versorgen zu können. „Die Geriatrie schützt vor einer Pflegeflut in den Kliniken“, sagt Gosch. Schon jetzt ließen sich nach einer Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) 1,4 Millionen pflegesensitive Krankenhausfälle pro Jahr vermeiden.

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30 Jahre EAMA: Kommen Sie zur Jubiläumstagung

30 Jahre EAMA: Kommen Sie zur Jubiläumstagung nach Zeist. Jetzt anmelden!

Feiern Sie mit uns das 30-jährige Jubiläum der European Academy for Medicine of Ageing (EAMA)! Kommen Sie vom 26. bis 27. Juni zur Jubiläumstagung nach Zeist in den Niederlanden. „Nutzen Sie die einmalige Chance, wenn wir zusammen mit vielen ehemaligen Akademie-Teilnehmenden 30 Jahre exzellente geriatrische Ausbildung feiern und gleichzeitig die Zukunft der Altersmedizin gestalten“, sagt Professorin Katrin Singler, Weiterbildungsbeauftragte der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und Vorstandsmitglied der EAMA. Melden Sie sich jetzt an und sichern Sie sich Ihren Platz bei diesem einzigartigen Jubiläumsevent! Alle Infos gibt es unter: www.eama.eu/en/30-years-anniversary

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