Alterstraumatologiekongress Hauptprogramm

(19.02.2016) Der Alterstraumatologie Kongress in Marburg verspricht durch und durch spannend zu werden. ‚Versterben nach Sturz – natürlicher oder nicht-natürlicher Tod‘ am Freitag von 11:00 bis 11:45 Uhr ist ein Programmpunkt, den DGG-Präsident PD Dr. Rupert Püllen als besonders beachtenswert empfiehlt. „Wichtige Themen und neue Ansätze erwarte ich auch in den Vorträgen zu ‚Stürzen im Krankenhaus‘ und ‚Multimedikation bei Sturz‘“ am ersten Kongresstag, verrät Püllen. „Auch wird es eine ganze Session mit dem Titel ‚Unfallchirurgie für Geriater‘ am Donnerstag von 16:00-17:30 Uhr geben. Dazu kann ich alle Geriater nur herzlich einladen. Schließlich wollen wir mit dem Kongress gemeinsam Wege aufzeigen, wie nach einer Verletzung im Alter die Mobilität zügig wiederhergestellt und erhalten werden kann.“

Gemeinsam mit Prof. Dr. Steffen Ruchholtz vom Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie des Universitätsklinikums in Marburg ist Püllen Kongresspräsident des Alterstraumatologiekongresses. Heute wurde das Hauptprogramm veröffentlicht.

Michael Schumacher Ausstellung in Marburg

(19.02.2016) Der Sport-Legende auf der Spur: Im Congresszentrum Marburg, dem Veranstaltungsort des Alterstraumatologie Kongresses, wird derzeit in einer eindrucksvolle Ausstellung die erfolgreiche Karriere von Rennfahrer Michael Schumacher dokumentiert. Dank der intensiven Mitwirkung von Familie Schumacher wird deutlich und erlebbar, wie der erfolgreichste Fahrer in der Geschichte der Formel 1 immer wieder Maßstäbe setzte. Großformatige Rennszenen, Medienstationen sowie exklusive Exponate aus dem Privatbesitz der Familie Schumacher – wie beispielsweise Formel-1-Autos, mit denen der Rennfahrer seine Siege feierte – erlauben Einblicke in die Art, wie der Formel-1-Rekordweltmeister den Beruf des Rennfahrers neu definierte. Ein Besuch im Anschluss an den Alterstraumatologiekongress lohnt sich in jedem Fall und bietet eine einmalige Chance! Der Eintritt ist frei.

Bild: Ärztin legt Arm um Patientin

(19.01.2016) Gemeinsam Klug Entscheiden – mehr Information, bessere Versorgung. Unter diesem Leitsatz startete im März 2015 die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) die Initiative „Gemeinsam Klug Entscheiden“. Das Ziel dieser Qualitätsoffensive: Wissenschaftlich begründete, fachübergreifende und mit Patientenvertretern abgestimmte Empfehlungen zu wichtigen Gesundheitsfragen stärker in die öffentliche Diskussion bringen. Die DGG beteiligt sich an dieser Initiative und hat jeweils fünf Empfehlungen zur Über- und Unterversorgung in Deutschland auf Basis eines Surveys entwickelt.

Mobile Reha Bremen

(14.01.2016) Selbständigkeit bewahren, Pflegebedürftigkeit vermeiden: Dies ist das Ziel der sogenannten mobilen Geriatrie. Seit 2007 besteht ein gesetzlicher Anspruch auf diese Form der mobilen Rehabilitation, die speziell auf die Versorgung betagter Patienten in ihrer häuslichen Umgebung zielt. Als einen von circa 15 Standorten in Deutschland gibt es seit 2013 in Norddeutschland die „Mobile Reha Bremen“, die rund 150 Fälle im Jahr betreut. Im Interview spricht Dr. Rudolf Siegert, medizinischer Geschäftsführer der „Mobilen Reha Bremen“ und Chefarzt der Klinik für Geriatrie, Physikalische Medizin und Rehabilitation am Klinikum Bremen Ost, über die Chancen, die sich Patienten, Ärzten und Kliniken bieten.

Dr. Siegert, warum ist die mobile Geriatrie so wichtig?
Es gibt derzeit eine deutliche Zahl an Patienten, die unter- beziehungsweise nichtversorgt sind und erst mithilfe der mobilen Geriatrie ein Rehabilitations-Angebot erfahren können. Dabei geht es um jene Menschen, die von einer Reha-Maßnahme nur profitieren können, wenn sie direkt in ihrem vertrauten Wohnumfeld erfolgt, sei es in ihrem eigenen Haus oder in einer Pflegeeinrichtung. Nach einer Schenkelhalsfraktur oder einem Schlaganfall kann eine klassische ambulante oder stationäre geriatrische Rehabilitation zum Beispiel an einer ausgeprägten Demenz, Depression oder massiven Sehstörung scheitern.

Frau schenkt alter Dame Kaffee ein

(22.12.2015) Unter Federführung von Prof. Dr. Dorothee Volkert, Professorin für Ernährung im Alter am Institut für Biomedizin des Alterns an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, hat eine international besetzte Autorengruppe der Europäischen Fachgesellschaft für klinische Ernährung und Stoffwechsel (ESPEN) die weltweit erste evidenzbasierte Leitlinie zum Umgang mit Ernährungsproblemen bei Demenz publiziert.

Verleihung Schöllerpreis 2015

(14.12.2015) Mit einem Preisgeld von insgesamt 20.000 Euro ist der Theo-und-Friedl-Schöller-Forschungspreis der höchst dotierte Preis der Altersmedizin in Deutschland. Die gleichnamige Stiftung und das Zentrum für Altersmedizin des Klinikums Nürnberg zeichnen herausragende Arbeiten aus, die sich mit den Belangen sehr alter Menschen befassen und neue Aspekte in Forschung, Lehre und Versorgung eröffnen. In diesem Jahr sind dies zwei Arbeiten, die sich wegweisend mit den körperlichen und sozialen Folgen von Demenzerkrankungen auseinandersetzen.