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Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2021.

Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung in Frankfurt lobt mehrere Alzheimer-Promotionsstipendien aus. Die Stiftung fördert seit ihrer Gründung im Jahr 2000 – neben ihrem Engagement in der Betroffenenhilfe – die wissenschaftliche Grundlagenforschung von Alzheimer und anderen Demenzerkrankungen. Das Stipendium besteht aus einem Grundbetrag von monatlich 2.300 Euro zuzüglich einem jährlichen Pauschalbetrag in Höhe von 1.000 Euro, der für Bücher, Tagungs- und Reisekosten genutzt werden kann.

Gefördert werden Promotionsvorhaben, die an einem der zehn Standorte des Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) durchgeführt werden und die sich der Erforschung, Linderung und Heilung der Alzheimer-Krankheit oder ähnlicher Alterserkrankungen widmen. Mögliche Themengebiete umfassen die Grundlagenforschung, klinische Forschung und Versorgungsforschung einschließlich der Entwicklung innovativer Versorgungskonzepte.

Die Ausschreibung richtet sich:

  • für die Grundlagenforschung an Studierende naturwissenschaftlicher Fächer wie Biologie, Biochemie oder Chemie, aber auch der Human- und Tiermedizin und
  • für die Versorgungsforschung an Studierende der Gesundheitswissenschaften, Humanmedizin, Psychologie, Public Health, Sozialwissenschaften, Soziologie, Statistik und Biometrie.

Höhe der Förderung

Das Stipendium besteht aus einem Grundbetrag von monatlich 2.300 EUR zuzüglich einem jährlichen Pauschalbetrag in Höhe von 1.000 EUR, der für Bücher, Tagungs- und Reisekosten genutzt werden kann.

Das Stipendium wird an das Institut des Doktorvaters oder Betreuers zur Finanzierung einer Doktorandenstelle (Entgeltgruppe E13, 65%) ausgezahlt. Sollte der monatliche Betrag der Hans und Ilse Breuer-Stiftung zur Finanzierung der Gesamtkosten der Doktorandenstelle nicht ausreichen, übernimmt das DZNE die restliche Finanzierung.

Das Stipendium wird für 36 Monate bewilligt. Auf begründeten Antrag kann das Stipendium um weitere 12 Monate verlängert werden.

Bewerbung und Vergabe der Stipendien

Bewerbungen sind an das Kuratorium der Stiftung in englischer Sprache bis zum 31. Oktober 2021 elektronisch unter info@breuerstiftung.de möglich. Alle weiteren Angaben zum Bewerbungsverfahren sind auf der Website der Stiftung abrufbar.

Das Scientific Advisory Board (SAB), dem Grundlagenforscher, Versorgungsforscher und in der Wirtschaft tätige Wissenschaftler angehören, wertet die eingehenden Bewerbungen aus und spricht dem Kuratorium eine Empfehlung aus. Das Kuratorium entscheidet auf dieser Basis über die Vergabe der Stipendien für das nächste Jahr.

Über die Stiftung

Die vom Land Hessen als "Stiftung des Jahres 2016" ausgezeichnete Hans und Ilse Breuer-Stiftung hat es sich seit ihrer Gruendung im Jahr 2000 zur Aufgabe gemacht, die Lebenssituation von Demenzkranken und ihren Angehörigen zu verbessern. Die gemeinnützige Einrichtung mit Sitz in Frankfurt am Main engagiert sich einerseits mit dem eigenen Demenzzentrum "StattHaus Offenbach" in der Betroffenenhilfe und fördert andererseits die wissenschaftliche Grundlagenforschung zu Demenz. Seit 2006 hat die Stiftung bereits 32 Stipendien an den wissenschaftlichen Nachwuchs vergeben. Ebenfalls seit 2006 verleiht die Stiftung den mit 100.000 Euro dotierten Alzheimer-Forschungspreis, mit dem bislang 21 Preisträger gewürdigt wurden. Die Verleihung erfolgt traditionell im Rahmen einer wissenschaftlichen Fachveranstaltung wie beispielsweise dem Eibsee-Meeting, einem renommierten Alzheimer-Kongress, der rund um das Kuratoriumsmitglied der Stiftung, Prof. Christian Haass von der Ludwig-Maximilians-Universität München, Experten aus der ganzen Welt zusammenbringt, und der von der Hans und Ilse Breuer-Stiftung in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und dem Excellenzcluster SyNergy ausgerichtet und finanziert wird. Ebenso fördert die Stiftung 2021 den 20. Kongress des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung.

Weitere Informationen zur Hans und Ilse-Breuer-Stiftung finden Sie auf der Website der Stiftung. Informieren Sie sich über das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen auf der Website des DZNE.