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Bewerbungsschluss ist der 30. September eines Jahres.

Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung in Frankfurt lobt mehrere Alzheimer-Promotionsstipendien aus. Die Stiftung fördert seit ihrer Gründung im Jahr 2000 – neben ihrem Engagement in der Betroffenenhilfe – die wissenschaftliche Grundlagenforschung von Alzheimer und anderen Demenzerkrankungen. Das Stipendium besteht aus einem Grundbetrag von monatlich 2.300 Euro zuzüglich einem jährlichen Pauschalbetrag in Höhe von 1.000 Euro, der für Bücher, Tagungs- und Reisekosten genutzt werden kann.

Gefördert werden Promotionsvorhaben, die an einem der zehn Standorte des Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) durchgeführt werden und die sich der Erforschung, Linderung und Heilung der Alzheimer-Krankheit oder ähnlicher Alterserkrankungen widmen. Mögliche Themengebiete umfassen die Grundlagenforschung, klinische Forschung und Versorgungsforschung einschließlich der Entwicklung innovativer Versorgungskonzepte.

Seit 2020 erfolgt die Ausschreibung exklusiv über das DZNE und richtet sich:

  • für die Grundlagenforschung an Hochschulabsolventen naturwissenschaftlicher Fächer wie z.B. Biologie, Biochemie oder Chemie, aber auch der Human- und Tiermedizin und
  • für die Versorgungsforschung an Hochschulabsolventen z.B. der Gesundheitswissenschaften, Humanmedizin, Psychologie, Public Health, Sozialwissenschaften, Soziologie, Statistik und Biometrie.

Höhe der Förderung

Das Stipendium besteht aus einem Grundbetrag von monatlich 2.300 EUR sowie einem Pauschalbetrag für Sach- und Reisekosten in Höhe von 1.000 EUR jährlich.

Das Stipendium wird an das DZNE zur Finanzierung einer Doktorandenstelle (Entgeltgruppe E13, 65%) ausgezahlt. Sollte der monatliche Betrag der Finanzierung durch die Breuer-Stiftung zur Deckung der Gesamtkosten der Doktorandenvergütung nicht ausreichen, übernimmt das DZNE die darüber hinausgehenden Personalkosten.

Das Stipendium wird für 36 Monate bewilligt. Auf begründeten Antrag kann das Stipendium um weitere 12 Monate verlängert werden.

Bewerbung und Vergabe der Stipendien

Bewerbungen sind an das Kuratorium der Stiftung in englischer Sprache bis zum 30. September elektronisch unter info@breuerstiftung.de möglich. Alle weiteren Angaben zum Bewerbungsverfahren sind auf der Website der Stiftung abrufbar.

Das Scientific Advisory Board (SAB), dem Grundlagenforscher, Versorgungsforscher und in der Wirtschaft tätige Wissenschaftler angehören, wertet die eingehenden Bewerbungen aus und spricht dem Kuratorium eine Empfehlung aus. Das Kuratorium entscheidet auf dieser Basis über die Vergabe der Stipendien für das nächste Jahr.

Über die Stiftung

Die vom Land Hessen als "Stiftung des Jahres 2016" ausgezeichnete Hans und Ilse Breuer-Stiftung hat 
es sich seit ihrer Gründung im Jahr 2000 zur Aufgabe gemacht, die Lebenssituation von Demenzkranken und ihren Angehörigen zu verbessern. Die gemeinnützige Einrichtung mit Sitz in Frankfurt am Main 
engagiert sich einerseits mit dem eigenen Demenzzentrum "StattHaus Offenbach" in der Betroffenenhilfe und fördert andererseits die wissenschaftliche Grundlagenforschung zu Demenz.

Seit 2006 hat die 
Stiftung bereits 30 Stipendien an den wissenschaftlichen Nachwuchs vergeben. Ebenfalls seit 2006 
verleiht die Stiftung den mit 100.000 Euro dotierten Alzheimer-Forschungspreis, mit dem bislang 
19 Preisträger gewürdigt wurden. Die Verleihung erfolgt traditionell im Rahmen einer wissenschaftlichen Fachveranstaltung wie beispielsweise dem Eibsee-Meeting, einem renommierten Alzheimer-Kongress, 
der rund um das Kuratoriumsmitglied der Stiftung, Prof. Christian Haass von der Ludwig-Maximilians-Universität München, Experten aus der ganzen Welt zusammenbringt, und der von der Hans und Ilse Breuer-Stiftung in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und dem Excellenzcluster SyNergy ausgerichtet und finanziert wird. Ebenso förderte die Stiftung 2020 den 19. Kongress des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung.

Weitere Informationen zur Hans und Ilse-Breuer-Stiftung finden Sie auf der Website der Stiftung. Informieren Sie sich über das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen auf der Website des DZNE.