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Über uns
Fördern, forschen und vernetzen: Altersmediziner gründen Nachwuchsgruppe Junge Geriatrie – jetzt Mitglied werden!
(28.06.2022) Erstmals hat sich jetzt auch in Deutschland eine Gruppe junger Medizinerinnen und Mediziner zusammengetan, um die Zukunft der Altersmedizin mitzugestalten. „Was auf europäischer Ebene längst etabliert ist, hat national noch immer gefehlt. Diese Lücke schließen wir nun“, sagt Simone Hahn (Foto), leitende Ärztin der Akutgeriatrie am Klinikum Passau. Zusammen mit Dr. Johannes Trabert (Foto), Oberarzt der Medizinisch-Geriatrischen Klinik am Agaplesion-Markus-Krankenhaus in Frankfurt am Main, leitet sie ab sofort die Junge Geriatrie der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG). „Es geht darum, gleichgesinnte Kolleginnen und Kollegen in der Ausbildung zu fördern, zu vernetzen und bei der Forschungsarbeit zu unterstützen“, so Trabert. Wer Mitglied der Nachwuchsgruppe werden möchte, kann sich direkt an die beiden Leitenden wenden. Darüber hinaus bietet die DGG nun auch Studierenden eine gratis Mitgliedschaft in der Fachgesellschaft an.
Flashmob #AlterBrauchtZukunft
#AlterBrauchtZukunft –
Gemeinsam Bewegung ins Alter bringen.
Machen Sie mit – vor Ort oder digital. Mit einem öffentlichen Flashmob setzt die Junge Geriatrie ein starkes Zeichen für Prävention, Gesundheit und ein aktives Altern.
Warum wir so großen Wert auf gesundes Altern legen
Mit dem Älterwerden steigen die Risiken für chronische Erkrankungen, eingeschränkte Beweglichkeit, kognitive Beeinträchtigungen und Pflegebedürftigkeit. Prävention hilft dabei, Gesundheit, Selbstständigkeit und Lebensqualität möglichst lange zu erhalten. Bewegung stärkt Muskeln, Gleichgewicht und Koordination, unterstützt die Mobilität und kann Stürze vermeiden. Körperliche Aktivität, soziale Teilhabe und ein aktiver Lebensstil sind wichtige Bausteine für gesundes Altern und können helfen, das Risiko für Demenz und Pflegebedürftigkeit zu senken.
Unser Flashmob #AlterBrauchtZukunft
Unser Flashmob macht Prävention sichtbar, öffentlich und erlebbar. Er ist barrierearm, gemeinschaftlich und bringt Menschen aller Altersgruppen zusammen.
Lust mitzumachen? Super! Keine Sorge: Bei unserem Flashmob #AlterBrauchtZukunft geht es absolut nicht um perfekt einstudierte Schritte oder komplizierte Choreografien. Es geht um das, was uns alle verbindet: Die natürliche Freude am Tanz und an der Bewegung. Unser How-to-Video soll Ihnen lediglich als kleine Inspiration und Orientierung dienen – wie Sie sich dazu bewegen, bleibt ganz Ihnen überlassen. Lassen Sie sich von der Musik mitreißen, haben Sie Spaß und setzen Sie gemeinsam mit uns ein Zeichen für ein aktives, gesundes Leben. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!
Termin
- 1. Oktober 2026 um 15 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Köln
Machen Sie mit – auch digital!
Nicht jede oder jeder kann persönlich teilnehmen. Nutzen Sie einfach unser How-to-Video als Orientierung für ein paar einfache Bewegungen – es ist keine feste Choreografie nötig! Nehmen Sie Ihr eigenes Video auf und veröffentlichen Sie es auf Instagram, Facebook, LinkedIn oder TikTok mit dem Hashtag #AlterBrauchtZukunft. So entsteht deutschlandweit eine gemeinsame Bewegung für gesundes Altern.
Warum Bewegung im Alter gesund hält
Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für chronische Erkrankungen, eingeschränkte Beweglichkeit, kognitive Beeinträchtigungen und Pflegebedürftigkeit. Regelmäßige Bewegung ist ein zentraler Baustein, um diesen Entwicklungen vorzubeugen und Gesundheit, Selbstständigkeit sowie Lebensqualität möglichst lange zu erhalten.
Körperliche Aktivität stärkt Muskeln, Gleichgewicht, Koordination und Ausdauer. Sie verbessert die Mobilität, erleichtert die Bewältigung alltäglicher Aufgaben und kann dazu beitragen, Stürze zu vermeiden. Gleichzeitig profitiert auch das Gehirn: Bewegung unterstützt die geistige Leistungsfähigkeit und kann Risikofaktoren für Demenz positiv beeinflussen.
Darüber hinaus fördert Bewegung das Wohlbefinden und soziale Kontakte. Schon kleine, alltagsnahe Bewegungsimpulse leisten einen wichtigen Beitrag dazu, Selbstständigkeit zu erhalten und Pflegebedürftigkeit möglichst lange hinauszuzögern.
Warum Sie mitmachen sollten
- Sie setzen ein sichtbares Zeichen für ein gesundes Altern.
- Sie fördern Prävention.
- Sie stärken die Teilhabe älterer Menschen.
- Sie inspirieren andere.
- Sie werden Teil einer bundesweiten Aktion.
Unsere Kooperationspartner
-
Elementarer Tanz e. V.
-
Gesundheitsamt Köln
-
Runder Tisch Seniorenarbeit im Stadtbezirk Innenstadt
-
Stadtsportbund Köln
Werden Sie Teil der Bewegung!
Besuchen Sie unseren Flashmob oder veröffentlichen Sie Ihr eigenes Video unter #AlterBrauchtZukunft.
Junge Geriatrie der DGG
Junge Geriatrie
Die Zukunft der Altersmedizin im Blick: Die Mitglieder der Jungen Geriatrie
Dr. med. Anna Maria Affeldt
Sprecherin
Klinik II für Innere Medizin
Uniklinik Köln
Kerpener Straße 62
50931 Köln
Tel.: 0221-478-39265
E-Mail: junge.geriatrie@dggeriatrie.de oder anna.affeldt@uk-koeln.de
Corinna Mohr
Sprecherin
Abteilung Innere Medizin 1 – Department für Altersmedizin
Raphaelsklinik Münster
Loerstraße 23
48143 Münster
Tel.: 0251/5007-2311
E-Mail: junge.geriatrie@dggeriatrie.de
Dr. Beatrice Heck
Administratorin
Interdisziplinäre Altersmedizin (IDA)
St. Josefskrankenhaus
Sautierstraße 1
79104 Freiburg im Breisgau
Tel.: 0761 2711 5672
E-Mail: junge.geriatrie@dggeriatrie.de
Arbeitsschwerpunkte:
- Interdisziplinäre Vernetzung junger Geriaterinnen und Geriater in ganz Deutschland mit regelmäßigen Treffen, quartalsweise im Wechsel online und in Präsenz
- Aktive Mitwirkung bei den Themen Weiterbildung und Repräsentation des geriatrischen Nachwuchses in der DGG
- Vernetzung mit anderen geriatrischen Nachwuchsorganisationen in Europa sowie Nachwuchsorganisationen anderer Fachrichtungen in Deutschland
- Perspektivisch:
- Entwicklung eines Mentoren- oder Hospitationsprogramms
- Unterstützung und Zusammenarbeit bei Forschungsprojekten
Wer kann mitmachen?
Willkommen sind Ärztinnen und Ärzte, denen das Fach Geriatrie am Herzen liegt! Euer Alter spielt dabei keine Rolle!
Wichtig zu wissen: Die Zusatzbezeichnung oder der Facharzt Geriatrie sollten nicht länger als 5 Jahre zurückliegen und wie bei allen Arbeitsgruppen ist die DGG-Mitgliedschaft Voraussetzung.
Interessierte, die noch ganz frisch in der Geriatrie sind, sind uneingeschränkt willkommen, ob Assistenzärzte oder Studierende.
Darum bedarf es einer eigenen Gruppe Junge Geriatrie
Für studentische DGG-Mitglieder: Zwei Stipendien zur Präsenztagung der Jungen Geriatrie
Zur Teilnahme an der jährlichen Präsenztagung der Nachwuchsgruppe Junge Geriatrie vergibt die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) in jedem Jahr zwei Stipendien an studentische Mitglieder in Höhe von 300 Euro.Bei Interesse bewerben Sie sich bis spätestens zwei Monate vor dem jeweiligen Präsenztreffen mit einem formlosen Anschreiben, welches ihre Motivation an der Teilnahme darlegt, an die Geschäftsstelle der DGG – Betreff „Stipendium Treffen AG Junge Geriatrie“.
E-Mail: geschaeftsstelle@dggeriatrie.de oder auf dem Postweg: Geschäftsstelle der DGG, An der Wuhlheide 232 A, 12459 Berlin
Junge Geriatrie präsentiert neue Pocketcard zur Mangelernährung
Die Junge Geriatrie will das Bewusstsein für Mangelernährung erhöhen und die Patientenversorgung verbessern. Dafür hat die Nachwuchsgruppe der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie DGG eine handliche Pocketcard zum geriatrischen Syndrom Mangelernährung erstellt. Mit dieser einfachen Unterstützung soll eine schnellere Bewertung der Ernährungssituation hochaltriger Menschen ermöglicht werden. Jetzt Pocketcard Mangelernährung runterladen!
Anstehende Termine:
Die Mitglieder der Jungen Geriatrie sehen sich viermal im Jahr, davon sind drei Treffen virtuell und eines in Präsenz an einer Institution der Mitglieder. Ein zusätzliches Treffen soll es immer während des Kongresses der DGG geben. Die genauen Termine und Treffpunkte für die Treffen können Sie bei der Leitung der Jungen Geriatrie per E-Mail erfragen.
Bis 31. Juli bewerben: DGG vergibt zehn Stipendien für EuGMS-Kongress – Reisekosten und Dauerticket inklusive
(26.06.2022) Diese Reise zum Geriatrie-Kongress der European Geriatric Medicine Society (EuGMS) in London lohnt sich: Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) vergibt zehn Reisestipendien, die jeweils die Kongress-Gebühr für ein Dauerticket und Reisekosten bis 250 Euro abdecken. Im Exhibition Centre London (ExCeL) werden vom 28. bis 30. September Vortragende und Teilnehmer aus rund 100 Ländern erwartet.
Aktualisiertes Kodierhandbuch Geriatrie jetzt als Online-Datenbank
(13.06.2022) Gut ausgestattet für den Abrechnungs-Alltag in der Geriatrie: Das aktualisierte Kodierhandbuch Geriatrie des Bundesverbandes Geriatrie ist jetzt um eine Online-Datenbank ergänzt worden. Die Kombination aus Online-Datenbank und Printwerk unterstützt die moderne, effiziente Krankenhausabrechnung. Verlinkungen und eine gezielte Suchfunktion machen die Kodierhilfe überdies zum effektiven, anwenderfreundlichen Werkzeug. So kann auf das umfangreiche DRG-Praxiswissen für das gesamte geriatrische Team erstmals online zugegriffen werden.
Seit 150 Tagen im Amt: Ehemaliger DGG-Präsident Professor Cornel Sieber jetzt aktiv als Präsident der EuGMS
(31.05.2022) Zum ersten Mal ist ein ehemaliger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) jetzt auch Präsident der European Geriatric Medicine Society (EuGMS): Professor Dr. Cornel Sieber (Foto), Leiter des Instituts für Biomedizin des Alterns an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Chefarzt der Inneren Medizin am Kantonspital Winterthur. Nach rund 150 Tagen im Amt sagt er: „Europa altert. Und es macht mir unglaublich viel Freude, mit hochmotivierten Kolleginnen und Kollegen dafür zu sorgen, dass die Geriatrie auf dem gesamten Kontinent als Fach weiterentwickelt wird“, sagt Professor Sieber. „Unser Ziel ist, dass alle älteren Menschen in jedem europäischen Land die Möglichkeit bekommen, dem Alter angemessene medizinische Versorgung zu erfahren, und die Geriatrie auf europäischem Niveau weiterzuentwickeln.“ Dafür seien aber noch einige Hürden zu nehmen.
Verzeichnis aktualisiert: Mehr als 760 Weiterbildungsberechtigte im Fach Geriatrie
(30.05.2022) Die Zahl der Weiterbildungsberechtigten im Fach Geriatrie ist weiter gestiegen! Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) hat bei den einzelnen Landesärztekammern nachgefragt: Aktuell sind 767 Ärztinnen und Ärzte in Deutschland zur Weiterbildung befugt, im vergangenen Jahr waren es 743 Ärztinnen und Ärzte. Eine komplette Übersicht gibt es im aktualisierten DGG-Verzeichnis der Weiterbildungsberechtigten. „Diese positive Entwicklung macht deutlich, dass die geriatrischen Weiterbildungsmöglichkeiten wachsen und der Bedarf einer fundierten und umfassenden geriatrischen Weiterbildung stetig steigt“, sagt Professorin Katrin Singler (Foto), Weiterbildungsbeauftragte der DGG sowie bereichsleitende Oberärztin der Klinik für Innere Medizin 2, Schwerpunkt Geriatrie, an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Nürnberg.