Stuttgart Schlossplatz Brunnen, Copyright: Werner Dieterich, Stuttgart Marketing GmbH

(18.07.2016) Spannende Symposien! Ein toller Veranstaltungsort! Eine überraschende Stadt! Noch dauert es knapp acht Wochen, bis der gemeinsame Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) und der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) in Stuttgart beginnt. Doch schon jetzt zeichnet sich ab, welch abwechslungsreiches Programm die Teilnehmer erwartet. DGGG-Kongresspräsidentin Prof. Dr. Susanne Zank gibt einen ersten Ausblick auf gerontologische Inhalte und Rahmenveranstaltungen.

„Ich freue mich sehr, dass über 400 Abstracts eingereicht wurden“, so Zank. Hierbei handele es sich um insgesamt 56 Symposien mit 211 Beiträgen sowie um 216 Einzelbeiträge oder Poster. Die Prüfung durch die Abstract-Kommission sei fast abgeschlossen. „Aber ich kann bereits jetzt sagen, dass sich darunter einige hochinteressante Einreichungen befinden“, urteilt die Kongresspräsidentin. „Ich bin begeistert von dem großen Themenspektrum, das von molekularen Biomarkern bis hin zu gesellschaftlich-kulturellen Aspekten reicht. Für Gerontologen dürften besonders die Beiträge zu Technik und Alter interessant sein. Außerdem rücken die Männer mehr in den Fokus der gerontologischen Forschung, zum Beispiel die Themen Einsamkeit und Kinderlosigkeit im Alter.“

Haus der Wirtschaft kombiniert historische Atmosphäre mit moderner Veranstaltungslogistik

Tagungsort des Kongresses vom 7. bis 10. September ist das Haus der Wirtschaft im Herzen Stuttgarts. Erbaut im Stil des Historismus mit prunkvoller Fassade und zahlreichen Türmchen, ist das 120 Jahre alte Gebäude heute nicht nur bekannter Veranstaltungsort, sondern beherbergt unter anderem das Wirtschaftsministerium und das Design Center Baden-Württemberg. Die Räume glänzen mit historischem Ambiente – und bieten gleichzeitig alle Annehmlichkeiten einer modernen und durchdachten Veranstaltungs-Location. Gute Verkehrsanbindung ist inklusive: Das Haus der Wirtschaft ist nur fünf Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt, Parkmöglichkeiten gibt es direkt vor Ort oder in zwei Parkhäusern in unmittelbarer Nähe.

Forschungsprojekte können „on site“ besucht werden

Doch der Kongress beschränkt sich nicht nur auf das Haus der Wirtschaft: Am Freitag, 9. September, gibt es erstmals die Möglichkeit, zwei spannende Projekte „on site“ zu erleben. Hierbei handelt es sich zum einen um das sogenannte „LebensPhasenHaus“ in Tübingen, in dem Wissenschaftler der Universität und Universitätsklinik Tübingen gemeinsam mit Unternehmen aus der Region neue technische Lösungen für ein eigenständiges Wohnen im Alter entwickeln und erproben.
Zum anderen besteht die Möglichkeit, das Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart zu besuchen, wo in verschiedenen High-Tech-Bewegungslaboren neue diagnostische und therapeutische Verfahren entwickelt werden. Weitere Informationen zu den Site-Visits finden Interessierte auf der Kongresswebsite. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Transfer ist in der Teilnahmegebühr inkludiert. Um rechtzeitige Anmeldung wird gebeten.

Stuttgart hat viel zu bieten

Jenseits des Kongressprogramms kann natürlich auch die Stadt Stuttgart begeistern. Sei es ein Besuch des „Rocky“-Musicals im Stage Palladium Theater am Abend oder ein Rundgang durch die Mercedes-Benz- und Porsche-Museen – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Empfehlenswert ist außerdem ein Ausflug in die sogenannte Weißenhofsiedlung, die 1927 unter der Leitung von Mies van der Rohe errichtet wurde. Gemeinsam mit dem Bauhaus, dem Neuen Frankfurt, den Pariser Stadthäusern von Le Corbusier und der niederländischen De-Stijl-Bewegung gehört das Stuttgarter Gebäudeensemble zu den prägenden Vorbildern der modernen Architektur.

 

Bildnachweis: Werner Dieterich, Stuttgart-Marketing GmbH