Kalender auf einem Smartphone

(02.08.2016) Wer derzeit seinen Aufenthalt in Stuttgart plant, Dienstpläne verschiebt und Hotelzimmer bucht, sollte den Kongress-Samstag unbedingt in seinem Terminkalender rot anstreichen! Denn auch wenn zum Mittag der Kongress nach vier Tagen offiziell beendet wird, hat es dieser halbe Tag doch in sich.

In 16 Veranstaltungen werden am letzten Tag der gemeinsamen Jahrestagung von DGG und DGGG zahlreiche Experten zu Wort kommen, die sich mit entscheidenden Fragen aus Geriatrie und Gerontologie beschäftigt haben. Es lohnt sich, das wertvolle Knowhow zum Kongressabschluss für die eigene Arbeit mitzunehmen.

Das Altern kennt viele Facetten. Umso wichtiger ist es, sie alle zu kennen!

8:30h

  • Welche Erwartungen haben unsere Patienten? Haben auch wir Ärzte Selbstständigkeit und Lebensqualität stets im Blick? Ein wichtiges Thema, das am Samstag gleich ab 8:30 Uhr in der Session „Patient Expectation – Are They Aligned with Our Objectives?“ zur Sprache kommt.
  • Parallel läuft das Panel „ Alternative Land? Initiativen für würdiges Altern“. Im Symposium sollen Vorstellungen für ein „würdigen Alterns“ vor allem anhand von empirischen Beispielen diskutiert werden.
  • Ein weiteres Thema: Mit 30 älteren Patienten einer neurologischen Klinik wurde erprobt, wie Roboter Companions wirkungsvoll in der Rehabilitation von Schlaganfall-Patienten eingesetzt werden können. Die Evaluationsergebnisse werden am Samstag in Stuttgart präsentiert.
  • Und auch für das Symposium „Verschiedene Facetten der Sarkopenie“ lohnt es sich definitiv, am Samstag Morgen früh aufzustehen!


10:15h

  • Der nächste spannende Ansatz: „Das eigene Altern als Zukunftsszenario: Planungen, Ängste, Ziele.“ Das interdisziplinäre Symposium verspricht zu klären, welche Zukunftsplanungen für das eigene Älterwerden jetzt nötig sind.
  • In den „Hot Topics in der Geriatrie – das Wissenschaftsforum Geriatrie“ wird unter anderem beleuchtet, wie Biomarker helfen können, die Diagnose und Prognose einer akuten Herzinsuffizienz schneller und effizienter zu stellen. Thema ist auch die neue S3-Leitlinie zur Demenz sowie die neue S2k-Leitlinie Diabetes mellitus im Alter.
  • Welche Neuheiten gibt es in der Versorgungsforschung? Und welche Rolle spielt dabei die aktuelle Gesetzgebung? Auch auf diese äußerst wichtigen Fragen gibt es am 10. September konkrete Antworten im Symposium „Versorgungsforschung an der Schnittstelle vom Krankenhaus zum Nachsorgesektor“


12:00h

  • Zum Kongressabschluss werden die medizinischen Konsequenzen des WHO „World Report on Ageing and Health“ beleuchtet.


Viele weitere Themen runden den Kongress am Samstag ab. Ein insgesamt mehr als bereicherndes Programm, für das es sich lohnt, auch den letzten Kongresstag voll auszuschöpfen.

 

Foto: iStock.com/AndreyPopov