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Pressemeldungen

17. September 2026

In Deutschland leben Schätzungen zufolge 1,8 Millionen Menschen mit einer Demenz. Trotzdem wird die Erkrankung häufig zu spät erkannt. Genau hier setzt die Junge Geriatrie, die Nachwuchsgruppe der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), an: Eine kostenlose Broschüre erzählt die Geschichte eines Betroffenen als Comic – ergänzt um verständlich aufbereitete Fachinformationen zu Warnzeichen und Behandlungsmöglichkeiten. Gleichzeitig nimmt die Comic-Broschüre die Angehörigen in den Blick – denn mit einer Demenz verändert sich nicht nur das Leben der Betroffenen, sondern auch das von Familienmitgliedern und anderen nahestehenden Personen, die einen großen Teil der Versorgung im Alltag übernehmen.

16. September 2026

Für alle wichtigen Erkrankungen spielt der menschliche Alterungsprozess eine bedeutende Rolle. Gleichzeitig verläuft er sehr heterogen und ist formbar, wie Professorin Eline Slagboom in den letzten 25 Jahren erforscht hat. Die renommierte Molekularbiologin vom Medical Center der niederländischen Universität Leiden interessiert sich derzeit vor allem für die Frage: Wie lässt sich das Wissen über biologische Alterungsprozesse konkret nutzen, damit Menschen länger gesund und vital bleiben? Dafür hat sie mit ihrem Forschungsteam einen eigenen Score namens „Personal-MetaboHealth“ entwickelt, den sie am 23. September 2026 in Frankfurt am Main auf dem gemeinsamen Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) vorstellt.

09. September 2026

Pandemien, Kriege, Wirtschaftskrisen, Klimawandel, soziale Ungleichheit, Künstliche Intelligenz: Nie zuvor veränderte sich die Welt so schnell und in so viele verschiedene Richtungen gleichzeitig wie heute. Während jede Krise für sich genommen bereits Herausforderungen schafft, ist es vor allem ihr Zusammenwirken, das unsere Gesellschaft verändert. Doch was bedeutet diese permanente Unsicherheit für das Älterwerden? Und welche Spuren hinterlassen solche gesellschaftlichen Umbrüche in unserer körperlichen und psychischen Gesundheit? Wie beeinflussen sie unseren Blick auf die Welt – auch Jahrzehnte nach ihrem ersten Auftreten?

02. September 2026

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

Neue Alzheimer-Therapien, Klimawandel, KI und neue Technologien, aktuelle Versorgungskonzepte und die Frage, ob Altern eine Krankheit ist: Vom 23. bis 26. September 2026 kommen rund 1.000 Expertinnen und Experten aus Geriatrie, Gerontologie und Alternsforschung zum gemeinsamen Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt zusammen.

01. September 2026

Prof. Joanna Wardlaw (Foto) gehört zu den Wissenschaftlerinnen, die seit Jahrzehnten versuchen, eines der großen Rätsel der Hirnalterung zu lösen. Warum verlieren manche ältere Menschen ihre Selbstständigkeit schneller als andere? Die schottische Neuroradiologin sucht die Antwort nicht in einzelnen Veränderungen des Gehirns, sondern im Gesamtbild. Für diesen neuen Blick auf das alternde Gehirn hat sich inzwischen ein Begriff etabliert: Brain Frailty. „Lange haben wir einzelne Veränderungen im Gehirn getrennt betrachtet. Heute wissen wir: Das Gehirn altert nicht in Einzelteilen. Erst wenn wir die verschiedenen Veränderungen gemeinsam betrachten, entsteht das Gesamtbild, das wir für gute klinische Entscheidungen brauchen.“

Pressesprecherin der DGG

Für Interview-Anfragen und Experten-Informationen steht Ihnen Nina Meckel gerne als Ansprechpartnerin zur Seite.

Nina MeckelNina Meckel

Tel.: 089 / 230 69 60 69

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