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Ursula Müller-Werdan übernimmt Vorsitz der DGIM
Mit Professorin Dr. med. Ursula Müller-Werdan steht ab sofort eine Geriaterin an der Spitze der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Die Direktorin der Klinik für Geriatrie und Altersmedizin der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat mit Ende des Internistenkongresses vor knapp zwei Wochen die Leitung der größten medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaft Deutschlands übernommen. „Es ist wunderbar, dass eine so exzellente und renommierte Kollegin diese wichtige Position nun in der DGIM innehat“, freut sich DGG-Präsident Prof. Michael Denkinger. „Ursula Müller-Werdan wird die Interessen einer alternden Gesellschaft in den kommenden Jahren damit hervorragend vertreten“, ist sich Denkinger sicher. Die DGG gratuliert sehr herzlich!
Die zentrale Frage sei nicht nur, wie lange Menschen leben, sondern wie lange sie gesund und ohne wesentliche Einschränkungen leben könnten, sagt Müller-Werdan bei Amtsantritt gegenüber ihren Kolleginnen und Kollegen auf dem DGIM-Kongress. Die Anforderungen an die Innere Medizin würden sich derzeit deutlich verändern: Immer mehr Menschen erreichen ein hohes Alter, zugleich steigt die Zahl der Patientinnen und Patienten mit mehreren chronischen Erkrankungen. „Prävention, Therapie und Nachsorge müssen deshalb enger zusammengedacht werden“, fordert deshalb Müller-Werdan.
Zur Person
Ursula Müller-Werdan leitet die Klinik für Geriatrie und Altersmedizin der Charité – Universitätsmedizin Berlin und zugleich das Evangelische Geriatriezentrum Berlin. Sie ist Fachärztin für Innere Medizin, Kardiologie und Geriatrie. Ihre klinische und wissenschaftliche Arbeit verbindet Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Intensivmedizin und Altersmedizin. Zuvor war sie unter anderem an der Ludwig-Maximilians-Universität München und an der Universität Halle-Wittenberg tätig, bevor sie Professuren in Aachen und seit 2015 an der Charité übernahm.
In wissenschaftlichen Gremien befasst sie sich seit Jahren mit Fragen der Altersmedizin und der Versorgung älterer Menschen, unter anderem im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesärztekammer. „Die Innere Medizin muss stärker darauf ausgerichtet werden, chronische Erkrankungen über lange Zeiträume zu begleiten und dabei die Lebensqualität zu sichern“, sagt Müller-Werdan. „Das erfordert eine engere Verzahnung der verschiedenen internistischen Disziplinen.“
Der neugewählte Vorstand der DGIM 2026:
- Prof. Dr. med. Ursula Müller-Werdan, Berlin, Vorsitzende
- Prof. Dr. Dr. med. Dagmar Führer-Sakel, Essen, 1. Stellvertretende Vorsitzende
- Prof. Dr. med. Stefan Frantz, Würzburg, 2. Stellvertretender Vorsitzender
- Prof. Dr. med. Christoph Sarrazin, Wiesbaden, 3. Stellvertretender Vorsitzender
- Prof. Dr. med. Georg Ertl, Würzburg, Generalsekretär
- Prof. Dr. med. Dr. disc. pol. Markus Ferrari, Wiesbaden, Kassenführer
Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) vom 22.04.2026
Foto: DGIM
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