Prof. Dr. Cornel Sieber

(28.04.2015) Es ist ein wichtiges Signal für die Altersmedizin in Deutschland: Prof. Dr. Cornel Sieber ist als erster Geriater in den Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) gewählt worden. Ab sofort fungiert er als dritter stellvertretender Vorsitzender – und rückt 2017 zum neuen Vorsitzenden auf. Für die Fachgesellschaft, die mit mehr als 23.000 Mitgliedern eine der größten in Europa ist, hat Sieber ambitionierte Pläne.

Das Ergebnis der DGIM-Vorstandswahl am Rande des 121. Internistenkongresses im April in Mannheim wurde auch seitens der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) interessiert verfolgt. Ist doch Prof. Sieber nicht nur Mitglied der Fachgesellschaft, sondern hat auch im Vorjahr als Keynotespeaker einen vielbeachteten Vortrag beim Jahreskongress in Halle an der Saale gehalten (Link). DGG-Präsident PD Dr. Rupert Püllen zeigte sich höchsterfreut: „Diese Wahl ist für unser Fach eine sehr positive und wichtige Angelegenheit.“

Prof. Franz Boehmer

(14.04.2015) Prof. Dr. Franz Böhmer, langjähriger Präsident der Österreicheichischen Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie, unser Mentor und Freund, ist nach längerer Krankheit am 6. April verstorben. Er hat sich bis zuletzt unermüdlich für die Belange geriatrischer Patienten eingesetzt – sei es in seiner Funktion als Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie (ÖGGG), als Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Plattform für Interdisziplinäre Alternsfragen (ÖPIA), als wissenschaftlicher Leiter diverser Kongresse und Fortbildungsveranstaltungen im Bereich Geriatrie oder als wissenschaftlicher Berater der Plattform Geriatrie.

Weiterbildungsberechtigte

(08.04.2015) Die Zahl der Weiterbildungsangebote in der Altersmedizin ist auch 2014 gestiegen. Dies ergibt die neue WBO-Liste der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), die jetzt in aktualisierter Form veröffentlicht wurde. Demnach sind erstmals über 600 Ärzte in Deutschland befugt, eine Weiterbildung zum Geriater anzubieten.

Es sind beeindruckende Zahlen: Den Landes- und Bezirksärztekammern zufolge sind aktuell 604 Frauen und Männer qualifiziert, um Altersmediziner auszubilden. Das sind genau 50 mehr als im Vorjahr, also ein Plus von knapp 10 Prozent. Damit geht der Trend weiter aufwärts. Seit 2012 hat sich die Zahl der Angebote fast verdoppelt.

Logo DVGG

(25.03.2015) Nach der Auflösung des Dachverbandes der Gerontologischen und Geriatrischen Gesellschaften Deutschlands e.V. (DVGG): Gründung des Förderpreises „Förderpreis zur Förderung der wissenschaftlichen interdisziplinären Altersforschung“

Am 26.09.2014 fand die ordnungsgemäße, jährliche Mitgliederversammlung des Dachverbandes der gerontologischen und geriatrischen Gesellschaften (DVGG) statt. Über den genauen Verlauf gibt das beiliegend nachzulesende Protokoll zur Mitgliederversammlung Auskunft. Wichtigster und gleichzeitig einziger Tagesordnungspunkt, außer Formalien und Regularien war TOP 8 bezeichnet mit: „Antrag Auflösung des Vereins DVGG“. Vorausgegangen waren in den letzten Jahren die Diskussionen über die Sinnhaftigkeit eines Dachverbandes.

Cover Praxishandbuch Altersmedizin

(03.02.2015) Systematisch, praxisnah und umfassend: Das neu erschienene „Praxishandbuch Altersmedizin“ präsentiert den aktuellen Stand von Forschung und Behandlung in Geriatrie, Gerontologie und Gerontopsychiatrie. Im Interview spricht der federführende Herausgeber, Prof. Dr. Johannes Pantel aus Frankfurt am Main, über das Konzept des neuartigen, interdisziplinären Fachbuchs.

Professor Pantel, mit welcher Zielsetzung haben Sie das „Praxishandbuch Altersmedizin“ konzipiert?

Das Buch richtet sich an alle praktisch Tätigen im Bereich Altersmedizin, vom Geriater über den Hausarzt bis hin zum Psychiater und Neurologen – aber auch Laien können sich ganz gezielt über den aktuellen Praxisstand informieren. In diesem Bereich haben wir eine Lücke gesehen. Es gibt zwar eine ganze Reihe von hervorragenden Büchern, aber die haben meistens einen engeren Schwerpunkt. Es gab bisher kein Buch, das die drei Disziplinen Geriatrie, Gerontopsychiatrie und Gerontologie integriert hat. Wir gehen aber davon aus, dass viele Fragestellungen interdisziplinär angegangen werden müssen. Der Praktiker unterteilt den Patienten, den er vor sich sitzen hat, ja nicht in Subdisziplinen und Einzelsymptome, sondern entscheidet sich für einen ganzheitlichen Ansatz. Deswegen haben wir Syndrome in den Mittelpunkt gestellt, bei denen verschiedene Krankheitsbilder ineinander greifen, also nicht nur medizinische, sondern auch soziale oder psychologische Fragestellungen ganz wichtig sind. Das Herzstück des Buches beinhaltet daher die evidenzbasierte Darstellung dieser Syndrome.

Zugriffszahlen Homepage DGG

(10.01.2015) Tendenz weiter steigend: Mehr als 100.000 Zugriffe verzeichnete die DGG-Homepage im Jahr 2014 mit knapp 293.000 Seitenaufrufen. Das bedeutet eine Steigerung um mehr als ein Drittel gegenüber dem vorherigen Jahr bzw. eine Verdopplung des Jahres 2012. Fachärzte wie Vertreter der Presse sind rege Nutzer und Leser der auf der Website gebotenen Informationen. Doch auch das öffentliche Interesse an der Altersmedizin wächst. Auffällig hierbei: Besonders via Google finden immer mehr Internetnutzer den Weg zu www.dggeriatrie.de.