Altern im Spannungsfeld von Resilienz und Vulnerabilität

Seminar-Teilnehmer auf DGG-Kongress

(08.09.2022) Der Countdown läuft: Am 12. September beginnt der DGGG/DGG-Gemeinschaftskongress in Frankfurt am Main. Die Teilnehmenden erwartet dabei ein vielfältiges Programm mit insgesamt zehn renommierten Keynote-Speakern sowie vielen weiteren hochkarätigen Referentinnen und Referenten. Daneben gibt es zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch unter Fachkolleginnen und -kollegen. Der Kongress hat jetzt zudem die offizielle Zertifizierung der Landesärztekammer Hessen erhalten. 

Prof. Heike Bischoff-Ferrari

(06.09.2022) Bis zum Jahr 2050 werden sich die öffentlichen Ausgaben für vulnerable, ältere Menschen in Deutschland voraussichtlich mehr als verdoppeln. Bis dahin wird hierzulande jeder vierte Mensch 65 Jahre und älter sein. „Unsere aktuelle medizinische Versorgung hat zwar nachweislich die Lebenserwartung verlängert, nicht aber die Jahre, die in guter Gesundheit und vollständig intakten Körperfunktionen verbracht werden. Daher brauchen wir jetzt neue Präventionskonzepte, bei denen der Schutz vor Gebrechlichkeit und die Erhaltung der körperlichen Funktion im Vordergrund stehen“, sagt Professorin Heike A. Bischoff-Ferrari (Foto), Klinikdirektorin der Universitären Klinik für Altersmedizin am Universitätsspital Zürich und Stadtspital Zürich. Sie arbeitet an neuen Präventionsmöglichkeiten, die am biologischen Alterungsprozess ansetzen. Über den aktuellen Stand ihrer Forschung im Bereich der Geroscience berichtet sie im Rahmen des Gerontologie- und Geriatrie-Kongresses, der vom 12. bis 15. September in Frankfurt am Main stattfindet.

Tisch Meeting Vogelperspektive

(05.09.2022) Die Arbeitsgruppen der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und die Arbeitskreise der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) setzen sich intensiv mit aktuellen Themen der Altersmedizin und Alternswissenschaften auseinander. Fokussiert auf ein Themengebiet geben sie wichtige Impulse für Medizinerinnen und Mediziner und gerontologisch Tätige. Der Austausch der Mitglieder untereinander ist ein genauso wichtiger Bestandteil der Treffen wie das Akquirieren neuer Mitglieder auf dem Gemeinschaftskongress in Frankfurt am Main. 

Hand-Desinfektion, medizinische und FPP2-Maske

(05.09.2022) Wir freuen uns, Sie gesund auf dem Kongress zu begrüßen und möchten, dass Sie die Veranstaltung mit diesem Status auch wieder verlassen können. Daher reisen Sie bitte gesund an. Derzeit gelten in Hessen und an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main keine coronabedingten Zugangsbeschränkungen. Veranstaltern ist es überlassen, ob und welche Schutzmaßnahmen sie einsetzen.

Die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie sowie die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie sind sich ihrer Verantwortung bewusst, für eine sichere Teilnahme ihrer Kongressbesuchenden zu sorgen. Lesen Sie hier, welche Hygieneregeln zusammen mit der Kongressorganisation festgelegt worden sind! 

Abstrakt Band DGG-Kongress 2022

(31.08.2022) Dieses Programm kann sich sehen lassen: Für den DGGG/DGG-Kongress vom 12. bis 15. September 2022 in Frankfurt am Main sind unter dem Motto „Altern im Spannungsfeld von Resilienz und Vulnerabilität“ zahlreiche hochkarätige Vorträge geplant. Insgesamt wurden 400 Abstracts zu Symposien, Postern und freien Vorträgen eingereicht. Alle Texte finden Sie ab sofort gesammelt im Abstract-Band – nutzen Sie ihn gerne zur Vor- und Nachbereitung des Kongresses! Bitte beachten Sie, dass der Abstract-Band lediglich online abrufbar ist. Eine Druckversion ist nicht verfügbar. 

Prof. Dr. Jugdeep Dhesi

(30.08.2022) Immer mehr ältere Menschen werden notfallmäßig oder elektiv operiert. Gründe dafür sind unter anderem der demographische Wandel, Fortschritte in der chirurgischen und anästhesiologischen Technik und sich verändernde Erwartungen der Patientinnen und Patienten. Diese Entwicklung bringt neue Herausforderungen mit sich – ganz besonders in der perioperativen Versorgung der Betroffenen, also die Medizin rund um einen operativen Eingriff. Dazu forscht Professorin Jugdeep Dhesi (Foto), Fachärztin für Geriatrie und Innere Medizin am Guy's and St Thomas' Hospital in London. So treten bei älteren Patientinnen und Patienten in allen chirurgischen Bereichen hohe Komplikationsraten auf, die sich auf die kurz- und langfristige Sterblichkeit auswirken. Im Kurzinterview erläutert Dhesi, wie sich mit innovativen Ansätzen eine altersgerechte perioperative medizinische Versorgung umsetzen lässt. Den aktuellen Stand ihrer Forschungsarbeit präsentiert sie zudem beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG), der vom 12. bis 15. September in Frankfurt am Main stattfindet.