Prof. Dr. Tania Zieschang

(30.10.2019) Ihre Unterstützung ist gefragt: Wie viele Spezialstationen für kognitiv eingeschränkte Patienten gibt es mittlerweile in Deutschland? Musste vielleicht auch eine Station aufgegeben werden? Und an welchen Projekten zum Thema demenzsensibles Krankenhaus wird aktuell gearbeitet? "Auf diese Fragen brauchen wir dringend Antworten, um ein klares Bild vom Forschungs- und Arbeitsschwerpunkt in der Demenz zu haben", sagt Professorin Tania Zieschang, Leiterin der Arbeitsgruppe Demenz der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG). Die AG braucht Ihre Unterstützung! Melden Sie Aktivitäten in Ihrem Umfeld gerne direkt an die AG-Leiterin per E-Mail an: Zieschang.Tania@klinikum-oldenburg.de

Nach der letzten Erhebung 2018 gab es in Deutschland 44 sogenannte "Special Care Units", die besonders auf die Behandlung kognitiv eingeschränkter Patienten eingerichtet sind. Sie zeichnen sich durch separate Räume aus, die wohnlich eingerichtet sind und durch geschultes Personal, welches die Bedürfnisse der Patienten auch unter Berücksichtigung geriatrischer Besonderheiten im Blick hat. Ein deutschlandweit einheitliches Konzept für die Stationen gibt es bisher nicht. "Da die Anzahl von älteren Patienten mit kognitiver Einschränkung zunimmt, müssen sich Krankenhausstrukturen in der Breite verändern", sagt Professorin Tania Zieschang. "Für einen erleichterten Austausch zwischen Einrichtungen, die Projekte zur besseren Betreuung von Menschen mit Demenz etabliert haben oder sich auf den Weg machen, möchten wir eine neue Liste weiterer demenzbezogener Projekte veröffentlichen. Diese soll auch als Informationsquelle für Betroffene und Angehörige dienen."

Hier gibt Ihnen die DGG-Arbeitsgruppe Demenz eine detaillierte Übersicht zu den bisher erfassten Spezialstationen für kognitiv eingeschränkte Patienten.