Professorin Kristina Norman

(29.08.2018) Im Alter verändert sich die Zusammensetzung des Körpers. Mitunter hat dies sogar Auswirkungen auf das Überleben geriatrischer Patienten, zum Beispiel bei der Sarkopenie. Doch gerade für Betagte und Hochbetagte fehlen validierte Methoden, um das Verhältnis von Fett, Wasser, Knochen und Muskeln im Körper zu bestimmen, sagt Professorin Kristina Norman: „Insbesondere die Muskelmasse in vivo zu messen, ist bei ihnen eine große Herausforderung.“ Die Ernährungswissenschaftlerin forscht an der Charité in Berlin und leitet die Abteilung Ernährung und Gerontologie am Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke. In ihrem Keynote-Vortrag mit dem Titel „Körperzusammensetzung: Messmethoden und Limitationen“ auf dem kommenden Gerontologie- und Geriatrie-Kongress in Köln wird sie einen Überblick über gängige Verfahren geben und deren Anwendbarkeit für die Geriatrie kritisch diskutieren. „Wir müssen insbesondere einfache Methoden bei älteren Patienten validieren. Durch solche Forschung werden sie aufgewertet“, fordert Norman. Der Gemeinschaftskongress der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) sowie der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) findet vom 6. bis 8. September an der Universität zu Köln statt.

Professor Cornel Sieber

(23.08.2018) Wie müssen Ärzte, Pflegekräfte und Angehörige am besten zusammenarbeiten, um betagte Patienten zu versorgen? Dieser Frage widmet sich die Versorgungsforschung. Warum sie gerade für das Wohlergehen alter Menschen essenziell ist, erläutert Professor Cornel Sieber (Foto) in seiner Keynote „Stand der Versorgungsforschung in der Geriatrie“ beim Gerontologie- und Geriatrie-Kongress in Köln. Dazu laden die Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) sowie die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) vom 6. bis 8. September auf den Campus der Universität zu Köln ein. Cornel Sieber leitet das Institut für Biomedizin des Alterns an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. „Ich wünsche mir mehr Forschungsvorhaben aus der Geriatrie“, sagt er. Im Interview erklärt der Geriater, welche Relevanz die Ergebnisse für die ärztliche und pflegerische Praxis haben.

Vorstellung Weißbuch Alterstraumatologie – Zukünftige Versorgung von hochaltrigen Frakturpatienten

Die Pressekonferenz findet statt am:

Mittwoch, 26. September 2018, 11 bis 12 Uhr

Haus der Bundespressekonferenz, Raum 1–2

Schiffbauerdamm 40

10117 Berlin

Jeder Dritte über 65 Jahre stürzt mindestens einmal pro Jahr. Ein einfacher Sturz kann bei älteren Menschen schwerwiegende Folgen haben: Die Hüftfraktur, volkstümlich Oberschenkelhalsbruch genannt, ist dabei die mit Abstand am häufigsten im Krankenhaus behandelte Fraktur. Die Sterblichkeit nach diesem Knochenbruch ist erheblich, viele Patienten verlieren ihre Selbstständigkeit und müssen in eine Pflegeeinrichtung einziehen.

Prof. Dr. Daniela Jopp

(16.08.2018) Was bedeutet erfolgreiches Altern für sehr alte Menschen? Keine Altersgruppe wächst so stark wie die der Hochbetagten. Laut Statistischem Bundesamt lebten Ende 2016 2,25 Millionen Menschen in Deutschland, die 85 Jahre oder älter waren. Ein Jahrzehnt zuvor waren es noch 1,64 Millionen. Was für diese Menschen ein erfülltes Leben ausmacht und wie Ärzte und Pflegekräfte dazu beitragen können, davon berichtet Professorin Dr. Daniela Jopp (Foto) in ihrem Keynote-Vortrag mit dem Titel „Erfolgreiches Altern bei Hundertjährigen“ auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG). „Wir brauchen für Hochbetagte neue Kriterien, um deren erfolgreiches Altern zu erfassen“, sagt die Professorin für Psychologie an der Universität Lausanne (Schweiz). „Während wir bei Älteren unter 80 Jahren vor allem auf körperliche Faktoren wie ein geringes Risiko für Krankheiten achten, müssen wir bei sehr alten Menschen viel stärker psychologische Faktoren berücksichtigen.“ Der Kongress findet vom 6. bis 8. September in Köln statt.

Professor Hans Jürgen Heppner (links) und Professorin Ursula Müller-Werdan (rechts)

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Redaktion,

kommen Sie zum Gerontologie- und Geriatrie-Kongress nach Köln! Wir laden Sie herzlich ein, sich selbst ein Bild von der Vielfalt des Alterns zu machen. Denn die Gelegenheit ist einmalig: Mehr als 1.000 deutsche Spezialisten für Altersmedizin und Alterswissenschaft treffen sich vom 6. bis 8. September in Köln auf dem Campus der Universität. Auch zahlreiche Mediziner aus dem Ausland sind vor Ort, um hochkarätige Vorträge zu halten und die biomedizinischen und psychosozialen Herausforderungen des Alterns zu diskutieren. Sie haben Interviewwünsche? Wir unterstützen Sie gerne! Akkreditieren Sie sich jetzt online für den gemeinsamen Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) sowie der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) – oder schreiben Sie eine kurze E-Mail an: presse@dggeriatrie.de