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Pressemeldungen

19. September 2024

Welche Herausforderungen und Chancen gibt es in der Rehabilitation älterer Menschen? Mit dieser Frage hat sich Professor Adam Gordon (Foto), zweifelsohne einer der derzeit renommiertesten Geriater weltweit, in seiner Keynote beim Gerontologie- und Geriatrie-Kongress in Kassel beschäftigt. Präsentiert hat der aktuelle Präsident der British Geriatrics Society, die mit mehr als 5.000 Mitgliedern größte geriatrische Fachgesellschaft Europas, neuere Entwicklung der geriatrischen Rehabilitation im Vereinigten Königreich. Dabei hat er einen Vergleich gezogen mit anderen europäischen Ländern. „Dabei ist es mir immer wieder wichtig, die derzeitigen Defizite in der Versorgung aufzeigen und zu erläutern, wie sich diese auf die Ergebnisse für ältere Menschen und die Leistungserbringung im Allgemeinen auswirken“, erklärt der Geriater.

16. September 2024

Der mit 3.000 Euro dotierte Förderpreis der Rolf-und-Hubertine-Schiffbauer-Stiftung geht in diesem Jahr an Dr. Sabine Schlüssel (links). Die Assistenzärztin am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München hat zusammen mit einem interdisziplinären Forschungsteam der LMU in einer Studie mit geriatrischen Probandinnen und Probanden wertvolle Hinweise dafür gefunden, dass ein spezielles Enzym mit dem Namen 11-beta-Hydroxysteroid-Dehydrogenase Typ 1 (HSD11B1) den Muskelabbau, also Sarkopenie, fördern kann. Auf Basis dieser Erkenntnisse könnte zukünftig die Behandlung von Sarkopenie, eine Hauptursache für Frailty und eingeschränkte Mobilität, verbessert und so die Lebensqualität der Betroffenen gesteigert werden. Ein entsprechendes Paper zur Studie wurde im Mai 2023 in der renommierten Fachzeitschrift Aging Clinical and Experimental Research veröffentlicht. Im Rahmen des Gerontologie- und Geriatrie-Kongresses an der Universität Kassel wurde Schlüssel jetzt für dieses wegweisende Projekt ausgezeichnet.

12. September 2024

Der mit 6.000 Euro dotierte Ehrenpreis der Rolf-und-Hubertine-Schiffbauer-Stiftung geht in diesem Jahr an Privatdozent Dr. Rupert Püllen. Der Chefarzt der Medizinisch-Geriatrischen Klinik am Agaplesion Markus Krankenhaus in Frankfurt am Main wird Ende Oktober in den Ruhestand gehen – und kann auf ein sehr langes Engagement für die Geriatrie zurückblicken. „Rupert Püllen hat über viele Jahre unsere Fachgesellschaft geprägt und so viel darf ich auch verraten: Er wird uns auch weiter unterstützen. Neben seinem enormen Engagement und seiner hohen Fachlichkeit ist es vor allem die ganz besondere Person Rupert Püllen, die wir ehren wollen. Rupert Püllen zeichnet sich aus durch seine ruhige, stets freundliche und hilfsbereite Art, aber eben auch konsequent und ruhig in der Sache argumentierend. Alle, die in den letzten Jahren mit ihm zusammengearbeitet haben, haben diese positive Erfahrung gemacht“, sagte Professor Markus Gosch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), bei seiner Laudatio im Rahmen des Gerontologie- und Geriatrie-Kongresses in Kassel.

12. September 2024

Der mit 1.000 Euro dotierte Bethesda-Forschungspreis des Wissenschaftsforums Geriatrie (WfG) geht an Dr. PH (Public Health) Anneke Lügering (Foto), Apothekerin am Universitätsklinikum Düsseldorf. Ausgezeichnet wird sie für ihre Studie „ABLYMED – ability to self-administer medication in non-demented in-hospital patients“. Im Rahmen dieser Studie hat sie zusammen mit einem Forschungsteam mithilfe von Befragungen, Videoaufzeichnungen und einem geriatrischen Assessment untersucht, wie ältere, nicht-demente Patientinnen und Patienten die Medikamenteneinnahme tatsächlich selbst managen. Auf dieser Basis soll ein Assessment-Instrument entwickelt werden, das die Fähigkeiten zum Selbstmanagement der Medikation bei dieser Patientengruppe prüft. Beim gemeinsamen Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) sowie der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) wurde die Düsseldorferin jetzt für die zukunftweisende Forschungsarbeit ausgezeichnet.

11. September 2024

Das Interesse ist groß: Der Gemeinschaftskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) ist heute mit insgesamt 850 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Universität Kassel gestartet. Es ist die wichtigste Veranstaltung für sämtliche Berufsgruppen der Altersmedizin und Alternsforschung im deutschsprachigen Raum. „Ein großartiger Auftakt und eine bemerkenswerte Resonanz gleich am ersten Kongresstag, das freut uns sehr“, sagt DGG-Kongresspräsident Professor Markus Gosch. Auf dem Uni-Campus Holländischer Platz begrüßte er heute Vormittag gemeinsam mit DGGG-Kongresspräsidentin Professorin Kirsten Aner zahlreiche Teilnehmende aus allen Berufsfeldern der Gerontologie und Geriatrie, Mitglieder der Kongress-Gesellschaften sowie Gäste aus dem Ausland.

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